Aus juristischer Sicht... auskennen tu ich mich da nicht, aber wenn man mal auf der Seite bis zum Zahlen weiterklickt, dann muss man seine Mailadresse angeben, auf welche ein Beleg geschickt wird. Klingt also nach ganz normalem Kauf. (Sollte das nicht der Fall sein: einfach als Geschenk an Benny ansehen, bei dem ich weiß, was ich zu Weihnachten zurückgeschenkt bekomme.)
Und wenn mehr als 80 000 rauskommt, dann hat der Crowdfunder hier dann auch was verdient.
Dazu ein Beispiel:
Eine Band investiert aus eigener Tasche 50 000 Euro für die gesamte Produktion eines Tonträgers mit allem drum und dran.
Danach verkauft diese Band diesen Tonträger. Sobald sie diese 50 000 Euro damit wieder eingebracht haben, verschenken sie den Tonträger danach ja auch nicht. Wiso sollte das also jemand machen, der Crowdfunding betreibt??
Und mit den 2 Euro spenden/schenken:
Das kann man auch machen, stimmt. Da steht aber explizit: "I just wanna support it!" Dazu steht noch: "a big Thank you!"
Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, was es da überhaupt zu diskutieren gibt.
Juristischer Heckmeck hin und her, da kann man jetzt ewig drüber diskutieren. Sowas hats auch schon vor den glorreichen Zeiten des Internets gegeben (sowohl von Privatpersonen, von Firmen und auch politischen Parteien und sonst noch wem, am Telefon, per Brief oder auf der Straße). Und nur weils jetzt in den Weiten des Netzes steht, finde ich muss man da nicht auf einmal Himmel und Hölle reininterpretieren. WENN JEMAND WILL, DARF ER UNTERSTÜTZEN WAS AUCH IMMER ER WILL.