Beiträge von Moe Jorello

    Nun hat aber der Hersteller ein optisches und klangliches Ziel gesetzt, welches umgesetzt sein sollte, sobald die Becken in den Handel kommen. Zumindest gehe ich davon mal aus.

    Sicher. Das nennt man "Produktstandard" bzw. Qualitäatssicherung (DIN9000irgendwas). Und was man später mit dem erworbenen Produkt macht, ist jedem selbst überlassen. Ist ja nicht nur bei Becken so. Manche kaufen ein Auto, nur um es sogleich zu "tunen", verändern also Optik, Klang, Fahrverhalten. Manche Menschen mögen einen Veränderungsprozess. Manche, wie Jack Nicholson in "Besser geht's nicht", nutzen einen Siefenklotz einmal und werfen ihn dann weg, weil er ja nicht mehr wie neu ausschaut, schmuddelig und verbraucht ist. :D

    Zitat

    Wenn die Becken nun dreckig werden, verändert sich der beabsichtigte Klang und das beabsichtige optische Erscheinungsbild des Herstellers.

    Und??? Ist dem Hersteller doch egal. Er hat verkauft. Mehr interessiert ihn doch nicht.

    Zitat

    Ich kaufe doch keine Becken mit der Herangehensweise, dass diese erst in 5 Jahren mit Patina meinen Bedürfnissen entsprechen.

    Das vielleicht nicht, aber manche kaufen gerne gebrauchte ungeputzte Becken. Dann muss man nicht 5 Jahre auf die Patina warten.

    Zitat

    Stattdessen versuche ich(!) den Zustand zu erhalten, wie dieser beim Kauf, weil mir es damals explizit so gefallen hat.

    Jeder, wie er will. Ich putze - aber nicht übertrieben pedantisch. Es soll Menschen geben, sie sich auch schon die Zähne weg geputzt haben sollen. :D

    Wenn ich einen klassischen backbeat spiele, gibt es immer zwei Schläge, die gleichzeitig ausgeführt werden: entweder Bass Drum & Hihat oder Snare & Hihat


    ... es sei denn du heißt Charlie Watts. :whistling:


    Ich habe das Buch nicht gelesen (ob das lohnt?????). Lediglich das, was hier so geschrieben wurde. Und ich bin etwas verwundert, dass da anscheinend jemand "grooven" mit (fragwürdigen) wissenschaftlichen Betrachtungsweisen zu analysieren zu können meint und einem dann so eine Art "Regeln" an die Hand geben will (wenn ich das jetzt nicht falsch verstanden habe), die den "perfekten Groove" ermöglichen. Kleines 1x1 des Groove im Taschenformat.


    Kurios. Bis heute kann doch keiner genau erklären, wann etwas warum groovt, was einen Groove ausmacht. 1000 Drummer, 1000 unterschiedliche Antworten, 1000 unterschiedliche Herangehensweisen. Das ist wie beim Shuffle. Da gibt es auch X Interpretationen eines Shuffles und entweder das Ding rollt flüssig oder es rollt nicht. Woran das liegt kann immer ganz unterschiedliche Gründe haben, Technik, emotionaler Zugang zum Thema/empathie. Manchmal hat das auch gar nichts mit Hand-Bein-Kopf-Koordination zu tun, sondern z.B. damit, dass man eine unpassende Snare oder ähnliches gerade spielt. Einen Groove kann man mit einer unpassenden/unpassend gestimmten Snare im Extremfall richtig töten (schon erlebt). Da hilft auch ne tolle Mikrotiming-justierung nicht weiter...


    Technisch gut sein, seine Koordination im Griff zu haben ist schön und gut. Es ist aber nicht alles. Dafür sind Mensch und Musik zu komplex, zu schwammig, zu wenig in Regelwerke pressbar.


    Vieles macht man intuitiv richtig oder falsch. Wenn man es richtig macht, hören alle das. Wenn man es falsch macht, hören zumindest andere das - und werfen schlimmstenfalls mit Tomaten.

    Ich gehe noch einen Schritt weiter: Sollen Becken nicht so aussehen, wie sie ursprünglich aus der Produktion kommen? Das war/ist doch deren urspünglich geplantes äußere Aussehen. Die Hersteller sagen doch auch nicht, dass das nur das vorläufe Äußere ist und erst mit einer dicken Schicht Patina sind sie ausgereift.


    Ich denke, an dieser Stelle ist es sinnvoll zu unterscheiden zwischen a) Hersteller und b) Musiker. Ich glaube kaum, um einfach mal ein Beispiel anzuführen, dass Tony Williams erpicht darauf war, sein berühmtes Ridebecken wieder in den Urzustand zurück zu versetzen (strahlend sauber, ohne Ditsch) und somit den Klang seines Beckens "zurückzuverändern". Ich glaube auch, dass das, was der Hersteller beim leidvollen Anblick dieses im "erbärmlichen" Zustand befindlichen Beckens eventuell dachte, Williams wohl ziemlich schnuppe war.


    Jeder so wie er will. Einer putzt, der andere nicht. Beides hat seine Berechtigung.

    Ich bin mir ehrlich nicht sicher, ob es sich bei mir wirklich um Verschleißspuren handelt, schließlich wurden die Becken noch nicht wirklich lange bespielt


    Okay, dann denk doch mal ganz logisch nach. Wenn Metall auf Metall haut (was bei jedem Öffnen und Schließen geschieht), dann passiert was? Eine Art hämmern. Rauhe Flächen werden dadurch glatt. Wenn Metalle aneinander reiben, wird rauhes abgetragen, nennt man auch schleifen. Und wenn man etwas schleift, wird es - na? - glatt. Genau. Dass die Becken daher an den "Schnittkanten" anders aussehen, ist normal. Und kein Grund zur Sorge, denn Hihats haben teils eine längere Lebensdauer als so mancher Drummer.

    Hab neulich meine Becken abgewischt und gesehen, dass an der Hihat an der Kontaktstelle zwischen Top und Bottom (am Rand) entsprechende Abnutzungsspuren vorhanden sind.
    Mit nem Lappen bekommt man die aber nicht weg - wie handhabt ihr das da?


    Komm, der Beitrag ist doch jetzt ironisch gemeint, oder? Bitte bitte bitte..... ;(

    Hör mal in das "Flight to Denmark" Album von Duke Jordan (mit Ed Thigpen) rein. Da gibt es auch sehr schöne Ideen. Fordernder wird's beim Dave Brubeck Quartet, zwar nicht Standard, aber ein reinhören wert. Sonst immer wieder gut: Misty (Erroll Garner), My funny Valentine (Chet Baker) oder Nuages (Django Reinhard). Bei Errol Garner und Art Tatum gibt es vieles, zu dem man solches Besenspiel üben kann.

    Ja, da sind ziemlich schlimme Sounds bei, wie ich inzwischen hier und da heraushören konnte (Space Invaders läst grüßen) . :D Es sind aber insgesamt 857 Schlagzeugklänge im System drin, also EIN brauchares Abmischungsverhältnis gibt es dann vielleicht doch. Ich finde das zumindest bemerkenswert, was die in die kleine Box und das kleine Pult reingepfeffert haben. Ich denke, dass Tool für Schulungszwecke sicher nicht ganz schlecht ist, insbesondere die Playalong-Loop-Funktion mit Tempoanpassung (ohne Pitchänderung). Wie das Sytem aber z.B. bei einer Doppelhuf Ballerburg funktionieren soll, erschließt sich mir nicht.

    So, wie ich das verstanden habe ist da ein Bassdrumtrigger unten und ein klassisches Stereomikrofon für die Instrumente oben (also kein Trigger). Das Ganze wird an die Bassdrum geklemmt, um dort einen möglichst "tighten" Klang zu bekommen. Die einzelnen Komponenten, Snare, Becken, Hihat, Toms, werden über das Interface wohl mit ausgesteuert. Von dem Modul gehen zwei Kabel zum Pult, dort kannst du entweder bis zu 200 Effekte auf das Set transferieren, so dass du z.B. 80er Ompf!-Klang bekommst, oder asurde Space sounds oder auch natürliche Drumsetamischungen, die man selbst definieren kann. Auch Calftone-Felle sollen damit "emulierbar" sein. Es ist also teils Trigger, teils Effektgerät, teils klassische Schlagzeugmikrofonierung, wenn ich das richtig wiedergebe. Also etwas, was so wohl noch nicht da war.


    Du kannst es z.B. auch zum Einspielen von Playalongs nehmen, dein Spiel hinzumixen und alles aufnehmen, entweder intern (nur 1.30 Minuten) oder extern über USB-Stick (30 Minuten) bzw. PC. Du kannst es auch mit dem Mobiltelefon koppeln (über App), das dann die Aufnahme startet, Video dazuliefert und dir ein Schnittpult bietet. Direktes Hochladen auf Youtube oder Dropbox von Videos oder Soundfiles (mpg und Midi) u.ä. ist möglich. In kleinen Clubs kannst du es als Mini-Mikrofonierung nutzen oder sonst z.B. als Referenz für andere Instrumente, indem diese wohl irgendwie mit hineingespeist werden.


    Also das sind schon sehr sehr viele Funktionen die da vereint sind, wie es scheint. Wie gut das letztlich wirklich ist, müsste man mal austesten/Praxisberichte abwarten. Preis liegt übrigens derzeit bei 639 Dollar. Europreis habe ich noch nicht herausbekommen. Aber es klingt schon erstaunlich vielversprechend, was die da gemacht haben.

    https://europe.yamaha.com/en/p…rums/ead/ead10/index.html


    Zitat

    We are proud to introduce you to EAD10. Instantly transform your acoustic drum kit into a powerful digital/electronic hybrid with sampled sounds and studio quality digital effects. EAD10 consists of sensor unit (Trigger plus Stereo Microphone), newly designed module and iOS app Rec'n'Share. The all in 1 solution to practicing, performing and recording. Make your drums do more.


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    Hmmm... was soll man davon halten? Interessant ist es jedenfalls.

    Das Jazzpointer ist ein etwas älteres Modell, seit geschätzt vier oder fünf Jahren nicht mehr in Produktion. Das Custom Pointer, ein ganz enger "Verwandter", ist nicht ganz leicht, hat dadurch einen guten Ping und ist gut für Popmusik aber auch Rockmusik geeignet. Das Jazzpointer ist ein wenig leichter, spricht damit etwas schneller an, hat stärkeren Wash. Klanglich geht das ein wenig mehr in Richtung Big-Band Musik, finde ich. Tonal sind die etwas heller als die Custom Serie, die sehr sehr warm klingen. Ist jedenfalls überhaupt kein schlechtes Becken. Ob es dir klanglich an deinem Set, gepaart zu deinen anderen Becken, aber gefällt... musst du entscheiden. ;)

    Ganz ehrlich, orinoco, dein voriger Post würde im Normalfall als Troll-Kacke bezeichnet werden. Und das völlig zurecht. Wäre schön, wenn du die 70er/80er Jahre Deutschland-ist-geil-Scheuklappen abnehmen und die Märkte einmal rational betrachten würdest, bevor du so einen - mit Verlaub - unsäglichen Beitrag hier abgibst.


    China ist kacke, sowieso, Mafia, Wollen uns unseren Markt kaputtmachen. Spülen nur Drecksprodukte auf den Markt, wo man erst alles in Ordnung bringen muss....Pardon: Was! für! ein! Scheiss!


    Made in Germany konnten viele doch nur deshalb immer so toll finden, weil Deutschland die Märkte in anderen Ländern erstmal bewusst kaputt gemacht hat, so wie andere G8-Länder auch. Und nun, wo sich Länder langsam von dieser Geißel befreien, ein Stück vom Kuchen bekommen, wird gemotzt, polemisiert, niedergemacht ohne Ende - ohne ernsthafte Auseinandersetzung mit Fakten und Ursache/Wirkung. Da möchte man doch im Quadrat speien. Insbesondere angesichts der Tatsache, dass die ach so tollen deutschen Firmen sich selbst den Markt kaputt mach(t)en, wodurch die Konkurrenz doch erst entstehen konnte. Ihre Mitarbeiter haben Deutsche Firmen eh seit Jahrzehnten nach Strich und Faden beschissen, dass einem echt jede gute Laune vergeht (Outsourcing/rationalisierung(internationalisierung/fusionierung/Leiharbeit/Minijob).


    Wie war das noch mit Sonor und Hohner? Grützwurst deluxe war das. Das war ganz viel Drecksqualität Made in Germany. Schlagzeuge, die so billig produziert waren, wie sie aussahen. Soviel mal dazu. Und die Sonore, die später in China produziert wurden? Dem Arbeitsmarkt in Bad Berleburg hat das unter dem Strich wohl eher geschade. Die Fertigungsqualität war mittelmäßig, und Sonor hat das zugelassen, beie Augen zugedrückt. Meinl Becken waren Jahrzehnte lang ein Graus. Echt, supi-dupi-Qualität Made in Germany war das. Das ist nicht besser als das, was billigsthersteller in anderen Ländern produziert haben. Meine Kochtopfdeckel aus Kinderzeiten klangen nicht schlechter. Und nun lässt Meinl seine Byzantiner Königsnüsse in der Türkei hämmern - wie war das noch mit Qualität und Made in Germany?


    In US-Foren loben sie Ludwig und Gretsch über den Klee, die seien qualitativ und klanglich so geil, da käme nichts anderes ran. Sonor ist für viele dort übrigens mittelmäßige deutsche Handwerksarbeit. Japaner und China ist für etliche Fernost-Mist. Und hier wird Sonor über den Klee gelobt und US-und Fernostproduktion als Kacke bezeichnet. Merkt ihr nicht wie absurd das ist? Qualität an einem Land festzumachen ist heutzutage, in Zeiten globalisierter Märkte - mit Verlaub - wohl das unintelligenteste, was man machen kann. Da muss mach schon genauer hinschauen, um a) welches Produkt von b) welcher Marke in c) welcher Preiskategorie es sich handelt.


    Ein Mapex Tornado ist - zugegeben - mies, denn da kann man einen Erste-Hilfe-Kasten gleich mitordern, so scharfkantig ist das zum Teil. Ein Recording Custom, Absolute Hybrid Maple, ein Starclassic und ähnliches nachweislich hochwertiges Produkt hier quasi in einem Aufwasch als minderwertigen Mist abzuspempeln, pauschal alles über einen Kamm zu scheren, pardon, dafür fehlt mir jegliches Verständnis.


    Ich habe noch keine einzige Snare aus der aktuellen chinesischen Recording Custom Produktion gesehen, die Mängel gehabt hätte. Live Customs? Tadellos gearbeitet. Meine Tama Snares sind allesamt makellos, da gibt es keinen Unterschied bei der Fertigungsqualität/Detailliebe zwischen Tama Star (Japan) und Tama Starclassic und SLP (China). Dieses Urteil kann ich mit Sicherheit nicht 1:1 z.B: hinsichtlich eines Tama Rhythmmate abgeben. Da gibt es abstriche. Die sind dem Preis geschuldet. Nur weil ein Rhythmate nicht an die Qualität eines Starclassic herankommt, kann ich doch deshalb nicht jedes in China gefertigte Tama als Kacke abtun...


    Bei Sonor wurde auf Bonedo ein schief gebohrtes/angebautes Buttend bei einer ProLite Snare moniert. Ist jetzt im Umkehrschluss alles vn Sonor Drecksqualität? Wohl kaum, oder?


    So, und um was für'ne Snare handelt es sich jetzt eigentlich? PDP? Wegen zwei Schnüren so einen Reibach machen. Ich pack's nicht...

    Klappe den Strainer mal ab und schau, wie sich die kleine Mutter (siehe Bild) beim drehen des Stellrades verhält.



    Eigentlich sollte sie fest sitzen und mitdrehen. Ist das bei dir der Fall? Wenn nicht, versuche die Stellschraube festzudrehen. Auch sonst ruhig mal an der Schraubeneinstellung ausprobieren, ob eine Änderung eine Besserung bewirkt. Sonst mal evtl. entfetten, neu einfetten oder mit, wie vorgeschlagen, Zahnseide (weiter oberhalb beim oberen Gewindegang) nachhelfen und sehen, ob das das Problem beseitigt/eingrenzen hilft.

    Ich habe diverse Snares mit dieser Abhebung (die ältesten dürften locker mehr als 10 Jahre auf dem Buckel haben) und noch keine Probleme damit erlebt. Was mir nicht ganz klar ist, ist WO der Strainer schlappmacht. Ist es das Justierrad oder ist es der Klappmechanismus?


    PS: Notfalls austauschen. Neuer kostet nur 23 Euro.

    Ich falle nicht so 100% in die von die angesprochene Gruppe, da ich in jungen Jahren ja schon getrommelt habe, doch die 15 Jahre Pause dazwischen, bis ich mit Ü40 wieder eingestiegen bin, haben mich natürlich zurückgeworfen bzw. meine Fähigkeiten stagnieren/einrosten lassen (meine ganze "Leidensgeschichte" steht im Vorstellungsfred, das schreibe ich hier nicht nochmal nieder). Dennoch, selbst wenn man als Kind oder Teenager anfängt, auch dann kann man nicht immer Bäume ausreißen, wie Seelanne passend schreibt. Talent/Gene und Körperbeschaffenheit spielen immer eine Rolle. Sonst könnte ja jeder theoretisch trommeln wie Simnon Phillips, Dave Weckl, Joe Morello oder Buddy Rich, gell?


    Zitat


    Mein Traum ist ja noch immer, ein kleiner regionaler Rockstar am Set zu werden, aber ob das was wird?

    Das klappt auch bei vielen anderen, die viel früher und ziemlich talentiert sind nur selten. Da spielen ja schon eine Menge Dinge eine Rolle, neben den Trommelfähigkeiten (Kontakte z.B.). Manche schaffen im späteren Alter doch noch einen Durchbruch aufgrund diverser Umstände, aber das ist eher die Ausnahme. Und muss man ein "Rockstar" sein? Wir spielen doch eigentlich primär, weil es uns Spaß macht, oder? Nicht, damit um uns wie ums goldene Kabl getanzt wird...


    Zitat


    Wann sollte oder muss man sozusagen in eine Band einsteigen, bevor es gänzlich zu spät ist?

    Bevor man ins Gras beißt.


    Und das mit den Auftritten: Da ist jeder anders. Manche speien vorher die Seele aus ihrem Leib, andere schwitzen wie blöd, andere saufen sich Mut an, wieder andere schmöken zum runterkommen, und manche gehen einfach nur auf die Bühne und haben Spaß, weil kein Lampenfieber. Manche werden im Laufe der Jahre das Lampenfieber etwas los, andere nie. Jeder ist, wie er ist. Und Hobbymusiker werden vom Publikum meist eh gnädig behandelt. Da wird eine andere Messlatte angelegt als z.B. bei den Foo FIghters oder Metallica. Also... immer entspannt bleiben. Niemand reißt einem den Kopf ab, wenn mal was schief läuft. Und wenn was schief läuft muss man auch mal über sich selbst lachen können. Und man muss auch niemandem im Publikum oder in der Band etwas beweisen.


    Wie sagte Peter Erskine so schön: "You don't have to show off".


    Spiel einfach solide, probiere nichts "irres" und alles wird gut. Und dass man Formschwankungen hat, ist völlig normal. Steigere dich da nicht in was hinein. Manche Dinge funktionieren zwei, drei, vier Monate so gut wie gar nicht, ab dann aber super. Jeder lernt anders. Und man muss nicht alle Pradididdledidaddels im Affentempo spielen können, um ein guter Drummer zu sein. Das ist eher die Vanillesoße zum Schokopudding.