Beiträge von Moe Jorello

    24-14-18 ist ziemlich großes Kaliber und nicht ganz so leicht ergonomisch zu positionieren (oder anders gesprochen: Viele Menschen sind zu klein, um ein 14er Tom über 'ner 24er Bassdrum gemütlich spielen zu können). Und ein 18er Floortom als alleiniges. Wow. Selten anzutreffen. Üblich sind eher 22-12-13-16 bzw. 22-10-12-16 und 20-10-12-14. Diese Maße sind einfach universeller einsetzbar und daher einfach wieder zu verkaufen. Das obige Tour Custom ist m.E. eher für Stoner-Rock u.ä. prädestiniert und damit ein Nischenprodukt. Ist aber nur meine sehr individuelle Meinung dazu. ;)

    Die alten Tour Customs gehen meist - ja nach Zustand und Konfiguration - für etwa 600 bis 800 Euro für das Shellset weg. In deinem Fall ist das ein wenig schwer einzuschätzen weil a) die Konfiguration 24-14-18 ziemlich unüblich ist und b) Bilder zum Gesamteindrcuk fehlen. 24-14-18 klingt für mich erstmal nach Ladenhüter....

    Dieser Typ sorgt jedesmal aufs Neue für Kopfschütteln mit unsäglichen Preisen. Diesmal hat er wieder nen Oberknaller parat. Gebrauchte SoulToul Signature Snare (neu etwa 330 Dollar) hat er nun gebraucht für schlappe 699 im Angebot. *hust!*


    http://www.ebay.com/itm/162668411972


    Das hier ist noch so 'ne Granate von ihm... http://www.ebay.com/itm/TAMA-S…cae91f:g:FHsAAOSw-5RZj2GV


    Lasst bitte die Finger von allem, was er anbietet.

    Jupp, bei so spezieller Sachlage würde ich auch die Sachen einpacken und zum Musikladen fahren, wenn das möglich ist. In Berlin kannst du ja zu JustMusic düsen.


    Damit aber mal eine grobe Vorsortierung erfolgt, hier ein paar Hihats und Fußmaschinen, die ich als besonders leichtgängig (und im Falle der Hihatständer für 15"er als gut) wahrgenommen habe.


    Yamaha HS1200 Hihat
    Yamaha 8500 + 9500 Fußpedal
    Sonor JojoMayer-Pedal (ich misstraue aber nach wie vor der Konstruktion!)
    Tama SpeedCobra Pedal
    Tama IrocCobra Hihat.
    Mapex Falcon 1000er Pedal. (unbedingt mal angucken, weil sehr(!) vielseitig)


    Kannst dir die ja mal vor Ort angucken. Vielleicht ist ja was davon auch für dich brauchbar.


    Zu Sonor nur so viel. Hatte ich mal so einiges von. Und deren Hardware hat mich maßlos geärgert, so dass ich alles verhökert habe.

    Schlanke Hardware ist oftmals sinnig - manchmal nicht. Ich habe daher sowohl, als auch in der Palette. Die schwere RoadPro-Variante bietet sich dann insbesondere an, wenn an die Beckenständer etwas ranmontiert werden muss/soll. Toms, Side-Snares, TImbales, weitere Beckenausleger etc, usw, usf. Da ist doppelstrebige Hardware eigentlich Pflicht, wenn man definitiv keine böse Überraschung erleben will. Wenn Toms klassisch an der Bassdrum aufgehängt sind, kein "Firlefanz" mit am Beckenständer montiert werden muss, dann reicht auch einstrebig bis gar leichte Flatbase-Hardware. Und: Doppelstrebig ist nicht gleich doppelstrebig. Sind die Rohre zu dünn von der Materialstärke, werden diese von Klemmen schnell arg zerquetscht oder knicken unter der Last einfach weg. Alles schon da gewesen. Aber mit Yamaha 700/800er und Tama RoadPro (Light) oder auch StageMaster hat man was stabiles, wo auch mal etwas - quatsch - viel dran baumeln darf.

    Viele helfende Stimmen hier sprechen eher negativ von Hyperdrive-Kesseln. Warum ist das so? Was spricht dagegen?


    Hyperdrivekessel, die besser gesagt Shortstack-Toms sind (gab's schon in den 60ern, bevor die jemand Hyperdrive nannte. marketinggewäsch halt. :D), sind genauso gut oder schlecht wie andere Toms. Zutreffend ist, dass sie nicht für jeden ideal sind. Für donnernden Stoner-Rock bieten die nicht unbedingt, das, was viele klanglich wünschen. Tiefes Bollern, Maximales Volumen, Sustain. Da ist ein tieferer Kessel für gewöhnlich die beliebtere Variante.


    Jazzer, diverse Rock/Pop- und Funkdrummer können mit solchen kurzen Kesselmaßen hingegen ganz gut arbeiten. Schnelle Ansprache, viel Attack, kurz: sie können sehr knackig klingen, knackiger als 12x10 und länger. Sie können aber auch recht konventionelle Sounds liefern, wenn gewollt. Nur können sie keine 12x10 oder 12x12 emulieren. Früher waren diese Toms durchaus beliebt, einer der bekanntesten Schlagzeuger, die Shortstacks nutzten, war Keith Moon, der gar 14x8 von Premier gezimmert bekam. Im Preberaum meiner Band spiele ich zumeist auf einem Superstar. Und da wird insbesondere 70er Rock, Blues und Soul gespielt. In diesem Musikkontext fühlen sich die Toms sehr wohl (auch wenn das manch einer nicht glauben mag).


    Lange Kessel waren Mode. Kurze Kessel waren Mode. Die goldene Mitte (12x8/12x9) gab's immer. Warum manche hier lange Kessel bevorzugen ... naja, vielleicht sind sie ja Kinder der Ende 70er/Anfang 80er, als die Toms länger und länger wurden... Kindheitserinnerung sozusagen. 8)

    Soll ja kein Set für ewig sein.... aber, Mann ist das schwer ?(


    Ach watt. Kauf das Yamaha und gut ist. Damit macht man nüscht falsch. 8)


    Bei den Becken... ich finde die Zildjians ja eher zum abgewöhnen. Hör dir die bitte vorher mal an. Oder greife zu Istanbul Samatya, Masterwork Troy und ähnlichem. DIe haben wenigstens ein vernünftiges Preis-Leistungsverhältnis.

    Konstantin, das Catalina ist nicht schlecht, aber, um mal die Kirche im Dorfe zu lassen, wahrlich kein Top-Set. ;) Man sollte sich vor Augen halten, dass die Catalina-Snare z.B. recht unbrauchbar ist, weil das Snarebett so gut wie nichtexistent ist (gab diverse Nutzer, die gar keines entdecken konnten und daher beim Stimmen schier verzweifelten). Es ist somit für mich auch nicht verwunderlich, dass so ziemlich jeder von seinem Catalina die Snare auf Ebay verramscht. Diese "maue Snare" schadet dem Gesamtklang des Sets und der Spielfreude ungemein.


    Die Gratungen an den Kesseln sind übrigens öfter mal recht grob ausgeführt (mangelnder Feinschliff ;( ), das Holz ist auch recht faserig/offenporig und kann daher beim nachgraten inkl. Feinschliff, wenn man nicht aufpasst, splittern. Von der Verarbeitungsqualität ist das Gretsch leider leider leider merklich unter Yamaha oder Tama angesiedelt. Das haben selbst eingefleischte Gretsch-Fans des öfteren zähneknirschend zugegeben. Dennoch ist trotz aller Mankos der Klang, den diese kleine Kiste produziert, sehr ordentlich. (Ein wenig wie bei 'ner Ludwig Supra. Zweifelhafte Fertigungsqualität aber sehr guter Klang)


    Ob gerade das Catalina Club mit 18er Bassdrum das ist, was der TO langfristig möchte, bezweile ich übrigens. (Ich würde - wenn schon Jazzbude und(!) neu, für weniger Geld ein Silverstar Jazz Shellkit holen. Aber das ist natürlich Geschmackssache). Wenn, dann sollte es doch eher ein Studio-Set mit 20er Bassdrum sein, oder? Damit wäre man für alles gut gerüstet, von Jazz bis Rock'nRoll. Und da wären Stage Custom, Armory, Silverstar (Export oder Decade) brauchbare Kandidaten, so dass Geld für Becken bleibt.

    und das ist ein verdammt geiles Set...


    Amen, bro'!... (Ich muss es ja wissen - ist ja meins... :D) Nur leider, wie angemerkt, zu teuer, wenn noch Becken dazu kommen sollen.


    Natürlich wäre ein Gebrauchtkauf sinniger, angesichts der üblichen Beckenthematik. Vielleicht sollte man daher mal bei den Drums, wenn schon neu, bescheidenheit walten lassen. Mit 'nem Stage Custom, einem Silverstar oder Mapex Armory macht man nichts falsch. Notfalls zum Pearl Export greifen und lieber mehr Flocken in die Becken stecken.

    Die Toms sind allerdings Geschmacksache , wenig sustain und viel
    Attack!

    Das stimmt so nicht ganz. Stimme Schlag- und Resonanzfell identisch und die Toms singen sehr lange, voll, voluminös. Wenn man das Reso hochschraubt, wird's natürlich kürzer, knackiger vom Klang.


    Tja, Neukauf... Tama, Yamaha... zu empfehlen. Das Decade kenne ich so gut wie gar nicht, wird von anderen Drummern aber als gutes Set bezeichnet. Schau doch mal mit der Suchfunktion nach ähnlichen Beiträgen. Solche Fragen gibt es hier häufiger, und in den entsprechenden Threads findest du wohl alles Wesentliche zu allen Marken und Set-Typen.