Beiträge von Moe Jorello

    Wenn das mal im Ohr drinnen ist, dauert das auch, bis das wieder raus ist...


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    Nicht wirklich musikalisch schlimm, aber die "Ins-Ohr-Bohrqualität" des Liedes ist beeindruckend, der Refrain düdelt mir manchmal ne ganze Woche im Hirn herum, nachdem ich das im Radio gehört habe. :pinch:

    Für Freunde des Jazz und Blues: Gitarren-Legende Larry Carlton mit seinem Quartet live - und mit einem toll groovenden Hardy Fischötter an den Drums. Das Konzert fängt soft an und wird dann immer besser.


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    Tom, sehr sehr schön zusammengefasst, wie es damals so zuging. (SInd wir wirklich schon so alt? Verflixt...) Damals kam niemand von den Hobbytreibenden in meiner Region auch nur IRGENDWIE auf die Idee, dass man Becken säubern könnte oder müsste. Man hat die einfach gespielt.



    Curby, du bist echt ein Spießer. :D :D :D ;) Du hättst früher mehr auf Konzerte in Jugendzentren gehen sollen oder in kleine Schuppen mit Nachwuchbandfestivals. Da wären dir vor Schreck die Haare ausgefallen, so wie alle auf Becken herumgetatscht haben (Und auch wenn man vorher noch Chips gefuttert hat.... War egal. Das war halt "Punk". Oder "Rock'nRoll". Nicht so eine "Spießerscheisse" wie bei den elitären Spacken vom Jugendorchestern, die ihre Klarinette ins Samtköfferchen packten. Wir waren damals wild, unangepasst - und leichtsinnig. :D :whistling:

    Schöne "Satisfaction" Version - für Big Band. Natürlich mit Charlie Watts an den Trommeln. (Leider nur audio)


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    Arsch.

    :thumbup:



    Zitat von earthling

    Das war doch das Leid, das damals noch zu Ostern im Radio gelaufen ist?

    Genau. Das Leid.


    Zum Ausklang der Arbeitswoche....


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    (Diese Haare.... Freche Frisuren :D )


    Eine ganz schlimmere Ohrwurm-Erinnerung ist auch das hier. Viel Spaß beim mitsingen. :D


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    Kram' das mal wieder raus.. Fehlt hier die ganze Zeit... lief aber vorher im Autoradio. Brrr....



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    Nun hat aber der Hersteller ein optisches und klangliches Ziel gesetzt, welches umgesetzt sein sollte, sobald die Becken in den Handel kommen. Zumindest gehe ich davon mal aus.

    Sicher. Das nennt man "Produktstandard" bzw. Qualitäatssicherung (DIN9000irgendwas). Und was man später mit dem erworbenen Produkt macht, ist jedem selbst überlassen. Ist ja nicht nur bei Becken so. Manche kaufen ein Auto, nur um es sogleich zu "tunen", verändern also Optik, Klang, Fahrverhalten. Manche Menschen mögen einen Veränderungsprozess. Manche, wie Jack Nicholson in "Besser geht's nicht", nutzen einen Siefenklotz einmal und werfen ihn dann weg, weil er ja nicht mehr wie neu ausschaut, schmuddelig und verbraucht ist. :D

    Zitat

    Wenn die Becken nun dreckig werden, verändert sich der beabsichtigte Klang und das beabsichtige optische Erscheinungsbild des Herstellers.

    Und??? Ist dem Hersteller doch egal. Er hat verkauft. Mehr interessiert ihn doch nicht.

    Zitat

    Ich kaufe doch keine Becken mit der Herangehensweise, dass diese erst in 5 Jahren mit Patina meinen Bedürfnissen entsprechen.

    Das vielleicht nicht, aber manche kaufen gerne gebrauchte ungeputzte Becken. Dann muss man nicht 5 Jahre auf die Patina warten.

    Zitat

    Stattdessen versuche ich(!) den Zustand zu erhalten, wie dieser beim Kauf, weil mir es damals explizit so gefallen hat.

    Jeder, wie er will. Ich putze - aber nicht übertrieben pedantisch. Es soll Menschen geben, sie sich auch schon die Zähne weg geputzt haben sollen. :D

    Wenn ich einen klassischen backbeat spiele, gibt es immer zwei Schläge, die gleichzeitig ausgeführt werden: entweder Bass Drum & Hihat oder Snare & Hihat


    ... es sei denn du heißt Charlie Watts. :whistling:


    Ich habe das Buch nicht gelesen (ob das lohnt?????). Lediglich das, was hier so geschrieben wurde. Und ich bin etwas verwundert, dass da anscheinend jemand "grooven" mit (fragwürdigen) wissenschaftlichen Betrachtungsweisen zu analysieren zu können meint und einem dann so eine Art "Regeln" an die Hand geben will (wenn ich das jetzt nicht falsch verstanden habe), die den "perfekten Groove" ermöglichen. Kleines 1x1 des Groove im Taschenformat.


    Kurios. Bis heute kann doch keiner genau erklären, wann etwas warum groovt, was einen Groove ausmacht. 1000 Drummer, 1000 unterschiedliche Antworten, 1000 unterschiedliche Herangehensweisen. Das ist wie beim Shuffle. Da gibt es auch X Interpretationen eines Shuffles und entweder das Ding rollt flüssig oder es rollt nicht. Woran das liegt kann immer ganz unterschiedliche Gründe haben, Technik, emotionaler Zugang zum Thema/empathie. Manchmal hat das auch gar nichts mit Hand-Bein-Kopf-Koordination zu tun, sondern z.B. damit, dass man eine unpassende Snare oder ähnliches gerade spielt. Einen Groove kann man mit einer unpassenden/unpassend gestimmten Snare im Extremfall richtig töten (schon erlebt). Da hilft auch ne tolle Mikrotiming-justierung nicht weiter...


    Technisch gut sein, seine Koordination im Griff zu haben ist schön und gut. Es ist aber nicht alles. Dafür sind Mensch und Musik zu komplex, zu schwammig, zu wenig in Regelwerke pressbar.


    Vieles macht man intuitiv richtig oder falsch. Wenn man es richtig macht, hören alle das. Wenn man es falsch macht, hören zumindest andere das - und werfen schlimmstenfalls mit Tomaten.

    Ich gehe noch einen Schritt weiter: Sollen Becken nicht so aussehen, wie sie ursprünglich aus der Produktion kommen? Das war/ist doch deren urspünglich geplantes äußere Aussehen. Die Hersteller sagen doch auch nicht, dass das nur das vorläufe Äußere ist und erst mit einer dicken Schicht Patina sind sie ausgereift.


    Ich denke, an dieser Stelle ist es sinnvoll zu unterscheiden zwischen a) Hersteller und b) Musiker. Ich glaube kaum, um einfach mal ein Beispiel anzuführen, dass Tony Williams erpicht darauf war, sein berühmtes Ridebecken wieder in den Urzustand zurück zu versetzen (strahlend sauber, ohne Ditsch) und somit den Klang seines Beckens "zurückzuverändern". Ich glaube auch, dass das, was der Hersteller beim leidvollen Anblick dieses im "erbärmlichen" Zustand befindlichen Beckens eventuell dachte, Williams wohl ziemlich schnuppe war.


    Jeder so wie er will. Einer putzt, der andere nicht. Beides hat seine Berechtigung.