Beiträge von Moe Jorello

    und ich denke ich bin nicht so scheiße.


    ... das sagt hier ja auch keiner. Nur manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht oder denkt: Ich kann das doch - und dann kommt da vielleicht irgend so ein (Technik)Guru mit 'ner coolen Idee und dann sieht man, dass man doch nie ausgelernt hat. Siehe etwa Dave Weckl, der in den 80er/90ern schon irre gut gespielt hat. Und dann geht er zum Schlagzeugunterricht zu Bruce Becker und sagt ausgerechnet ihm: Deine Stickhaltung ist scheiße, weil XYZ. Und siehe da, Weckl probiert eine andere Stickhaltung und spielt seitdem nochmals besser. ;)


    In diesem Sinne: Probiert ein paar Vorschläge/Kombinationen aus. Einiges wurde ja jetzt genannt. Ich bin sicher, ihr findet mit ein wenig "Gefrickel" eine gangbare Lösung mit den vorhandenen Hats. Nur eine Patentlösung wird es sicher so nicht geben, weil ja irre viele Variablen reinspielen. Drummer, Instrumente, Raum, Sticks, Mikros, Aufbau,...

    Hmmm.... was ihr mal probieren könntet, ist eine leicht veränderte Mikrofonierung, so wie hier:
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    Da ist das Hihat-Mikro direkt senkrecht über dier Hihat und die Overheads, anstatt sie in etwa über dem Drummer zu platzeiren, viel, viel weiter draußen, senkrecht über den Becken zu positionieren, um ein Übersprechen von Hihat und Snare auf Overheads zu minimieren. (Neil Dorfmans Stimme ist nervig ohne Ende aber was er sagt ist gold wert, finde ich). Auch ein Wechsel der genutzten Overhead-Mikros könnte mal ausprobiert werden, falls da Alternativen vorhanden sind. Denn unterschiedliche Mikros sprechen ja auch unterschiedlich an.

    Aber: Rein physikalisch braucht ein schweres System schon mehr Energie zur Schwingungsanregung oder?

    Nach dem ersten Gesetz der Thermodynamik kann Energie weder gebildet noch zerstört werden, sondern nur von der einen Form (Hier schlag aufs Becken) in die andere überführt (=Schwingung des Beckens) und ggf. gespeichert werden. Nun gibt es natürlich Energieverluste, die sind beim Anschlagen eines Beckens aber so gering, dass wir das mal vernachlässigen dürfen (anders als bei Kohlekraftwerken). Was bedeutet das in der Praxis? Ich schlage eine 14er Hihat mit Kraft X an. Die(se) Kraft(umwandlung) X höre ich in Form eines Tons, der einen bestimmten Pitch hat. Selbe Kraft X nutze ich nun für eine Hihat mit 15". Wieder höre ich einen Ton. Der Pitch ist aber tiefer bei gleichem Kraftaufwand, der Ton wird damit als subjektiv leiser wahrgenommen, weil "weniger penetrante" Tonfrequenzen aktiviert werden. Die Energie die aufgewandt worden ist, ist aber die gleiche, wie im ersten Fall und somit ist auch die freigesetzte Energie in Form eines Tons dieselbe. Du bekommst also bei gleichem Kraftaufwand also - so verstehe ich die Physik hier - eine tiefere, weniger aufdringlich wahrgenommene Tonfrequenz, nicht aber einen leiseren Ton. (Ich hoffe mal, das ist halbwegs verständlich formuliert. Aber vielleicht liege ich auch daneben, dann korrigiert mich bitte. Der Physikunterricht ist schon soooooo lange her.... )


    Das mit dem "selbst mixen am Set" ist, soviel ich weiß, etwas, womit viele erst dann konfrontiert werden, wenn sie im Studio sind. Eigentlich ist das ein alter Hut. Dennoch ist Dynamik für viele Schlagzeuger eine echte Baustelle - immer und immer wieder. Mir wurde jedenfalls mal von einem Lehrer mitgegeben:" Reduziere durch dein Spiel die Hihat-Lautstärke im Gesamtkontext des Drumsounds". Denn deren Frequenzen sind einfach sehr durchsetzungsfähig und können wirklich alles schnell überdecken. Das ist insbesondere für Sänger in einer Band später ein Problem, besonders dann, wenn eine Hihat offen oder halboffen gespielt wird. Gesangsfrequenzen liegen oft nahe jenen Frequenzen von Hihat und kleineren Crashbecken (14/15/16).


    Hier wird auch nochmal auf (Eigen)Dynamik eingegangen. https://www.youtube.com/watch?v=oTj5cCSDO2E

    Auch wenn ich mich mit den anderen zusammen unbeliebt mache; auch ich sehe das Problem eher in deinem eigenen Umgang mit Dynamik. Du sagst, du holzt rein. Dann wird einfach JEDE hihat laut sein. Also arbeite an dieser Baustelle. Eine neue Hihat wird NICHT helfen, solange du alles "totkloppst". Ich spiele auch eine Masterwork Custom Hihat und nein, sie ist nicht arschlaut, die kann ich problemlos sogar bei Jazz einsetzen. Es kommt halt drauf an, [klugscheiss] wie man das Teil bedient [/klugscheiss]. Aber vielleicht habe ich ja auch nur nicht genug Spinat die Tage gegessen...


    Todd Suchermann bringt's in dem verlinkten Video übrigens gut auf den Punkt.


    My 2 cents

    Habe ich auch schon gesehen. Und "Slave to the Rhythm" kann wirklich keiner so groovy "runternageln" wie er, finde ich.


    Übrigens gibt er auch dann und wann Live-Interviews auf Facebook. Neulich hat er seinen Facebook-Followern Fragen zum Studio beantwortet, davor zu seiner Arbeit in LA aus LA. Toll, wie er sich Zeit für andere nimmt, obwohl er so irre viel um die Ohren hat.

    Ein wenig schöner Big-Band Jazz mit Buddy zum ins Bett gehen. ;)


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    Wenn ich mich nicht irre, ist gerade ein externer Muffler bei Simon Phillips in der Testphase, könnte also evtl. demnächst ein neues Tool hierfür auf den Markt kommen. Aber das hilft dir ja jetzt nicht.


    Mit einem Tuch, das mache ich auch, ich nehme aber diese Baby-Molton-Tücher, die als weiche, saugfähige Unterlage in Kinderkarren gelegt werden. Falte das und lege es unten hinter die Fußmaschine an den Spannreifen. Die Fußmaschine drückt das Tuch ran, es hat aber noch genug Spiel. Zerfransen tut das bei mir nichts bislang. Ansonsten kann man auch einen Streifen Dämpfschaumstoff an jener Stelle positionieren.


    Du könntest sicher auch mit einem Cowbellhalter experimentieren, auf den du einfach einen oder mehrere Beckenfilz(e) aufsteckst. Das dann seitlich randrücken. Müsste "rein theoretisch" gehen. Alternativ könntest du auch überlegen, mit einem Beckenhalter was zu basteln, den du dann am Snareständer befestigst und bei bedarf an die Bassdrum "randrückst".

    Heute abend Livestream mit Dave Weckl.


    "LIVESTREAM THIS THURSDAY @10.15pm (UK) BUDDY RICH 100! ft. Cathy Rich, Dave Weckl and Gregg Potter "


    Zitat

    #RSLIVE Due to overwhelming ticket demand, we are delighted to announce we will be livestreaming The Buddy Rich Big Band show live from the club on THURSDAY 25 MAY @ 10.15PM (UK Time) on #facebooklive #youtubelive and directly from http://www.ronniescotts.co.uk ! Featuring legendary drummer Dave Weckl, Buddy's daughter Cathy Rich and drummer Gregg Potter but also some of the original members of the Buddy Rich Big Band! Set to be an historic week at the club so for the ones who couldn't get tickets, here is your chance to watch the show! #rslive #freelivestream #buddyrich #jazzdrummerlegend


    THE LIVESTREAM WILL BE STARTING HERE AT 10.15PM (UK Time)!


    https://www.ronniescotts.co.uk…ve-weckl-and-gregg-potter

    Ein wenig Geplauder über seinen Werdegang und das Musikbusiness... und noch ein wenig mehr.


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    Habe das Teil kürzlich im Laden ein paar Minuten angespielt. Gefiel mir für den ersten Eindruck soweit gut, ordentlich verarbeitet, klanglich - mit Werksfellen - schon ganz passabel. Mit guten Fellen sollte da deutlich mehr gehen. Das Set ist aber "etwas Schwach" auf der Brust (also nicht passend für den Kampf gegen aufgedrehte Amps), was aber zu erwarten ist. Für den Preis jedenfalls nicht schlecht, finde ich. Verareitungsmäßig sehe ich das in etwa auf dem Niveau von Export und Vision, also durchaus solide. Flächenmäßig ist das kein großer Unterschied zum Rhythm Traveler, einem Sonor Bop oder Tama Metrojam. Positiv finde ich, dass es zu dem Midtown ein kompaktes Zwei-Taschen-Set gibt.


    Lies mal diesen Bericht, der ist evtl. hilfreich:
    http://compactdrums.com/detailed-pearl-midtown-review/