Beiträge von Moe Jorello

    Ich bekomme es aber einfach nicht hin, vor allem das 16er Tom einerseits schön tief und voll, aber ohne "waahh-waah" einzustimmen.


    Das lässt sich mit ein wenig Feintuning aber in den Griff bekommen. Ich habe u.a. solch ein Tom (Superstar 16x14) und empfinde es auch als leicht und kontrollierbar zu stimmen. Die klingen voll, sauber, rund und haben ein gutes Sustain. Obenrum nutze ich - ja nach Lust und Laune - ein Emperor Clear oder Coated bzw. ein Evans G2 (coated), untenrum habe ich Ambassador clear. Von der Stimmung ist mein Floortom derzeit auch tief, aber nicht so tief, dass es wabert. "Tief" ist hier eh ein relativer Begriff). Wenn es mal zu doll "wabern" sollte, trotz z.B. mitteltiefer Stimmung, hast du schon mal den Trick mit Wattebäuschen im Tom probiert? Die reduzieren das Sustain ein wenig und sorgen für einen etwas kontrollierteren Klang, so dass das Tom weniger bei einer Tonabnahme in andere Trommeln später "reinlabert".


    Und beim Tief stimmen sollte man sich generell damit auseinandersetzen, wie tief gestimmt noch gut klingt und was nur noch matschig ist. So manch einer, so die Erfahrung, stimmt Floortoms eher matschig tief. Das mag im Proberaum noch gut (rockig) klingen, das ist für eine Mikrofonierung aber eher nachteilig, da nur schwer ein sauberer Ton abgenommen werden kann. Dann hat man evtl. solche Probleme, wie du sie gerade schilderst.


    Und wie angemerkt: Die Mikros und deren Positionierung sind auch ein Faktor, der reinspielt.

    Das glaube ich wiederum eher nicht, denn die unterschiedlichen Serien haben auch unterschiedliche Muster vom Hämmern.

    Es ist und ja nun auch nicht so, dass nur die Bronzemischung und die Hämmerung den Klang definiert. Das sind ja noch ganz andere Parameter, wie die Kuppe, die Dicke des Beckens bei der Kuppe, der Mitte und am Rand, sowie das Bogenprofil. Und da sind die 2002 bestimmt anders als die PST7 vermute ich mal

    Denn du kannst sicher sein, pro Snare findest du hier so viele unterschiedliche Meinungen wie Bäume im Wald. Geh lieber testen, küre deinen Favoriten, und dann frage nach Erfahrungen.


    +1
    Und wenn du mal bei JustMusic bist, spiel einfach alles mögliche an - auch Snares, die dir vielleicht auf dem ersten Blick (wg. Maße, Form, Farbe, Preis) nicht so zusagen. Da gibt es öfter mal Überraschungen. Ich persönlich fand z.B. bislang Messingsnares ja nicht soooo toll. Dann habe ich mal einfach so aus einer Laune heraus die neue Recording Custom 14x5,5er Messing-Snare angespielt. Ich war mehr als positiv überrascht.

    Also meine 12x8er Toms klingen hervorragend, das 16x14 des Superstar ebenfalls - auch bei Rockmusik. Ist aber Geschmackssache. Manche mögen halt diese 80er-Röhren lieber. Ich finde die Maße des Yamaha sehr ansprechend. Die 20x15er Bassdrum interessiert mich insbesondere. WIe die wohl klingt, wie ist wohl das Spielverhalten?


    Nur bei den Farben bin ich noch nicht ganz schlüsslig, ob ich davon etwas langfristig mögen würde. Aber selbiges Problem habe ich ja auch beim SQ1. Satin finishes sind für mich oft optisch ... problembehaftet.

    Was soll man scho groß zu der Snare sagen... Die ist ja nicht viel anders als die damalige Snare aus der 3007er Reihe. Ein wenig Facelift. Besserer Strainer. Andere Farben. Ist 'ne unspektakuläre Snare, mit - dank neuem Strainer - inzwischen recht ordentlicher Hardware. Die Force-Snares brauchen aber m.E. durchweg bessere Felle und Snareteppiche. Die werksseitig montierten UT-Felle finde ich schlimm, sie verhindern eine volle Klangentfaltung. Der werksseitige Teppich bei diesen Sonor-Trömmelchen ist mir auch viel zu unsensibel und schrill. Also wenn du etwas Geld reinsteckt, bekommst du eine solide Snare, die im mittleren Tuning ziemlich gut klingt. Aber: Für selbiges Geld (Snare + Felle + Teppich (macht nochmal etwa 60 Euro extra)) bekommt man m.E. viel bessere Snares - und das neu. Gebraucht sowieso.

    Nicht so ganz dasselbe, wie es scheint, auch wenn's optisch sehr ähnlich ist. Andere Spannringe werden benutzt und wohl mehr vom Absolute Hybrid von technischer Seite reingestopft und auch gleich vernünfitig befellt, dazu etwas andere Kesselmaße. Und es gibt das Set nur als Shellpack, ohne Snare. Kostet dann knapp 1300 Euro. Also wohl doch schon 'ne ganze Spur über dem Stage Custom angesiedelt, wie es scheint. Müsste man aber mal in Natura sehen (und anspielen). Ab September soll's in die Läden kommen.

    Bestellen kannst du noch. Kein Problem soweit. Es muss ja nur letztlich ein zertifiziertes Holz sein, darum geht es. Das Zertifikat, das nachweist, dass es halt kein Raubbau ist und ein kontrollierter Abbau im Einklang mit ökoligischen Richtlinien, das erhälst du mit dem Kauf. Die Preise für Bubinga u.ä. könnten aber künftig nach oben gehen, weil halt weniger gefällt werden kann/darf/soll. Das Holz ist zwar nach wie vor da, nur ist es sozusagen prophylaktisch in Katergorie II aufgenommen worden, um zu verhindern, dass es auch mal vom Aussterben bedroht ist, wie andere Edelhölzer. Damit wird das Holz hoffentlich weniger Interessant für den Möbelmarkt. (Der Instrumentenbau ist weniger das Problem)


    Den Artikel hatten wir übrigens schon im anderen Fred zu Bubinga verlinkt. Wichtige Neuigkeiten für alle Bubinga Spieler

    Gerade veröffentlicht:


    Zitat

    Introducing the new Tour Custom - 100% Maple & 100% Ear Candy.


    https://europe.yamaha.com/en/p…s/tour_custom2/index.html


    Das alte ist also neu wieder da.


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    Soll ich für einen Ohrwurm bei Dir sorgen?
    Stichworte: Waschmaschinen, Calgon.
    :whistling:


    Arsch. :D Jetzt habe ich das tatsächlich wieder im Ohr. Naja, nicht so schlimm wie "Carglass repariert" oder - ganz schimm - ... :pinch:


    "Schnip-schnap, wir sind auf Zack!
    Kaufen Lenor im Nachfüllpack.
    Leere Flasche her,
    nachfülln ist nicht schwer,
    oben einfach Wasser drauf! Yeah!
    Schnip-Schnap, der Müll ist klein,
    alles aprilfrisch und rein, Yeah!
    Schnip-Schnap, komm sei auf Zack,
    kauf' Lenor im Nachfüllpack."
    :cursing: :cursing: :cursing:


    PS: ich finde per Hand bei Leadsheets aufschreiben lerntechnisch sinniger. Per Hand geschriebenes prägt sich nachweislich besser im Gehirn ein, als per Computer aufgeschriebenes.

    Sheets sind sinnvoll, insbesondere bei komplexeren Stücken (z.B. zehn Minuten-Klopper mit Intro, Strophen, Refrain, Überleitungen und Reprisen), um sich notfalls orientieren zu können. Bei mir funktioniert das aber auch meist ganz einfach, indem ich mir ein paar Mal das Stück nicht nur so lala reinpfeife sondern es wirklich konzentriert anhöre. Das bedeutet: Genau darauf achten, was wer wann wie spielt. Dann Kopfhörer aufsetzen, ans Schlagzeug und die Musik im Hintergrund abspielen und dazu spielen. Wenn das Grundschema des Liedes erstmal verinnerlicht ist, geht der Rest (bei mir) fast von alleine. Aber ich muss zugeben, ich habe in dieser Hinsicht ein "fotografisches Gedächtnis". Das nimmt Sachen sehr sehr schnell auf und speichert sie auch schnell und gutund sicher ab. (was auch dafür sorgt, dass sich etlicher Müll in meinem Hirn ansammelt - etwa unzählige Werbespots der 80er Jahre. Hülfe, Hülfe! :wacko: )


    Es gibt manchmal auch den Fall, dass wir Coversongs in der Band aus Spaß, spontan, angestimmt haben. (Gitarre und Bass starten 'nen Blues und ich, der ich das LIed nicht kenne, spiel intuitiv dazu). Das Interessante dabei ist, dass das, was ich spiele dann sehr oft sehr nah an dem ist, was im Original gespielt wurde. Hat man das Gefühl für das Lied erstmal erfasst, flutscht der Rest meist von ganz alleine. Es sei denn, du hast da so'ne Billy Cobham oder Dave Weckl-Nummer vor dir. :D

    Naja, da ist ja nicht soo viel vom Album zu hören... wenn du magst, kannst ja ne PM schicken mit Eindrücken. Ob's insgesamt gut ist, langweiliges GEdüdel, kakophones gefurze.... whatever.

    http://www.ebay.de/itm/Schreck…t%3D6%26sd%3D253018430814


    :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup:


    Zitat

    Schrecklich hässliche Messing Snare


    Ich kann mir das Elend nicht mehr ansehen,und ehe ich wieder Stunden zum Restaurieren aufbringe:
    Hier eine Amati aus den 70ern,ursprünglich COB.Im Anfall geistiger Umnachtung habe ich damals den Kessel in diesem Gold-Glitter lackiert(zumindest professionell mit Autolacken,hält wirklich ewig).Verbaut ist ein(!) Gussreifen(Resoseite) und ein DW Strainer,dadurch Zusatzbohrungen.Der
    Orginaldämpfer ist vorhanden und funktioniert.
    Sieht schrecklich aus,klingt aber schon ordentlich.Wer also mit geschlossenen Augen am Set sitzt kann hier vielleicht nen Schnapper machen...oder sich die Mühe das Teil anders zu gestalten...oder ausschlachten,what ever...
    Ansonsten biete ich sie Stevie Wonder an,anfühlen tut sie sich ja ganz nett...