Beiträge von Moe Jorello

    Ich konzentriere mich mal auf dein Spiel, Hajo. Das gefällt mir sehr gut, eine passende Priese von diesem und jenem, da wirkt nichts "übertrommelt" oder "zu mau". Sehr schön, auch klanglich bleibst du schön beständig (keine merklichen [unerwünschte] Lautstärkeschwankungen). Einzig bei dem Einsteig bzw. Wiedereinstieg wirkt es mir ein wenig zu "holperig" (Ich habe das Gefühl, dass das Mircotiming da nicht ganz passt), und ... naja, wie drückt man es am besten aus? ... als wenn du an diesen beiden Stellen zu plätzlich durch die Tür preschst, Tada! da bin ich. An dieser Stelle würde ich mir ein bisschen mehr Sanftheit im Spiel wünschen. Ist aber natürlich nur Geschmackssache.


    Sonst: Ganz schön gut (Trotz der vielen Powerchords) und auch sehr schön abgemischt. :)

    Mag sein, dass die das Nonplusultra suchen. Woran ich mich stoße, ist das alles immer der "heilige Gral" sei, was die Endorser neu präsentieren (müssen), das ist irgendwann einfach extrem unglaubwürdig. Und wenn dann noch diese Grammy-Erklärung wie beim guten Peter kommt, wird es zugegeben lächerlich.


    Seit das Internet als Marketing-Plattform benutzt wird, geht es da vermehrt zu wie auf Kirmes. Laut und mit Superlativ die Ware anpreisen, lauter als die Konkurrenz nebenan. Lauter, schneller, beeindruckender, so muss heute alles sein. Und es wird dabei immer penetranter, nerviger für mich. Das Marketing schreit (in allen Marketing-Bereichen) völlig übertrieben herum derzeit, und bodenhaftung, ehrlichkeit, seriosität, das alles leibt für mich immer mehr auf der Strecke. In Zeiten ohne Internet wurden auch Instrumente beworben. Aber anders, weniger Marktschreierisch. Da war einfach nur der Kopf eines Künstlers auf dem Plakat und vielleicht ein Zitat dazu. Punkt, aus, basta. Hat auch funktioniert. Aber heutzutage muss scheinbar erstmal auf zehn Minuten episch etwas breitgetreten werden, was nicht da bzw. nachvollziehbar ist. Naja...


    ...immerhin, es geht ja auch anders. Ohne viel Worte. Gefällt mir persönlich besser.


    https://www.youtube.com/watch?v=jodt6qCO_S8
    https://www.youtube.com/watch?v=SkYxI9fegGc


    Mal sehen, vielleicht wird 2018 weniger Marktschreierisch. 8)

    Naja, auch nicht mehr "over the Top" als der Käse, den Vinnie Colaiuta und Gergo Borlai verbreitet haben, als sie ihre Gretsch-Rohre bekommen haben. Das war auch alles, wirklich alles (!) [selbst das Packpapier des "unboxing"] superkalifragilistischexpialigetisch-geil.

    Peter Erskine ist einer der GANZ GANZ GROSSEN.


    Sein MABUSHI ( Marketing Bullshit) seit er Yamaha verlassen hat, geht mir allerdings reichlich auf die Nüsse.

    MABUSHI. Muss ich mir merken. :thumbup: Da gebe ich dir auch voll und ganz recht. Das war ja bei DW nicht weniger albern (Beste Trommeln, neue Horizonte erreichen usw.) Mir ging's ja auch nicht um sein Marketing-Blabla, als ich das Video verlinkt habe (ich habe da schnell vorgespult ;) ). Es ist lediglich das erste Video, das den Klang der Snare mal vorstellt. Tama hat ja ziemlich lange gewartet, bis die sich "getraut" haben, was zu veröffentlichen. Bei den anderen Snares waren sofort Videos da, von Tama und anderen auch (Drumcenter Portsmouth z.B.). Bei dieser Signature-Snare, Fehlanzeige.
    Und nach dem angucken kann man wohl konstatieren, dass die Snare preislich völlig abgedreht ist und klanglich ... sagen wir mal ... mich (und andere wohl auch) nicht vom Hocker haut, ich glaube, darüber muss man auch nicht groß diskutieren. Ich tippe, dass die Snare bei der Kombination aus Klang und Preis ein Ladenhüter wird. Da kann Erskine das Teil noch so sehr über den Klee loben und den Begriff "Mezzo" zum "hypen" aus der Taufe heben. Es ist halt nicht alles Gold, was glänzt, auch wenn's teuer ist. 8)

    Gibt jetzt ein Video zur sündhaft teuren Peter Erskine Mezzo-Snare, wo man die auch mal endlich in Aktion hört. Immerhin gibt Erskine selbst zu, dass das Teil sündhaft teuer ist. Aber wie er die Snare spielt, ist wieder mal ganz fein und einen Klick wert.


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    8o :thumbup:

    Ach ja, noch 'ne Sache, die mir gerade einfällt.


    Neue (coated) Snarefelle sind meist an der Oberfläche recht kratzig und damit klanglich hart am Anfang. Denn bei Besen will ich ja einen schönen, sanften, dezenten Klang. Und die dünnen Borsten der Besen können sogar da drin hängen bleiben und sich verbiegen. Daher nehme ich gerne einen stinknormalen



    Esslöffel in die Hand und bearbeite mit der gerundeten Fläche mit etwas Kraft das Snarefell in kreisförmigen Bewegungen. Damit werden die "schlimmsten Huckel" geglättet. Die Borsten bleiben nicht mehr hängen, der Klang wird etwas weicher, dezenter, das gewünschte "schlurfen" bleibt aber erhalten und das Fell komplett intakt (anders als beim Schleifpapier, das ja was wegnimmt vom Coating). Aber Vorsicht: Der Löffel wird dabei ganz schön heiß, also ruhig 'ne Pause einlegen.

    Aha. Nun wird es ein wenig klarer.


    Was sich abseits des vorgeschlagenen dann anbietet:
    Status Quo - Rockin' all over the world
    Aha - Summer moved on (Lasst sich auf eine einfache Version runterbrechen und klingt dann immer noch gut)
    Bread - I don't love you (lässt sich ebenfalls, wie oben, in verschiedenen Schwierigkeitsgraden spielen)
    Phil Collins - Another day in paradise
    Men at Work - Down under
    Jan Delay - Türlich, türlich


    und etliches mehr.

    Henne2k: Okay, das wären triftige Gründe für einen Austausch. Aber hier wurde ja nicht nach einem Austausch gefragt, welche Lieder besser oder schlechter funktionieren, sondern einfach nur nach "weiteren Songs für meine Schüler". Ich habe mich daher an der Form der Fragestellung gestoßen, denn nach drei Liedern bereits am Ende des Latein zu sein, wirkt auf mich wie "Ich habe keine Lust, selbst zu recherchieren". Zudem wissen wir nicht, wie alt die Schüler sind,was sie können, etc..
    Ich denke, als Drumlehrer sollte man doch einen gewissen Mindeststock an Material eigenständig erarbeiten und parat haben. Mein früherer Lehrer hatte jedenfalls aus so ziemlich jeden Genre bestimmt fünf bis zehn halbwegs Anfängertaugliche Stücke im Repertoire, obgleich Namen wie Keith Moon ihm gar nichts sagten. Einen gewissen Grundstock, der mehr als drei Lieder umfasst, sollte jeder Drumlehrer doch hinbekommen/voweisen können, finde ich. Und wenn man wirklich mal keine Idee hat - wozu gibt es youtube und Co, wo auch etliche Drumlehrer Ideen liefern?

    Zitat

    ich bin auf der Suche nach weiteren Songs für meine Schüler.

    Ich will ja nicht hier die Spaßbremse sein, aber ist das nicht originär DEIN Job als Musiklehrer, Stücke rauszusuchen und vorzubereiten, die für deine Schüler passen? Dafür zahlt er doch unter anderem. Das klingt jetzt bislang nämlich - ohne vermessen oder arrogant klingen zu wollen - ein wenig "schmarotzerisch". Andere sollen quasi deine Arbeit erledigen, du nimmst aber die Kohle alleinig in Beschlag. Komisches Geschäftsmodell... :huh:

    Oje. Wenn die Musikerpolizei mitliest, dann kommt ihr in Teufels Küche wegen eurer nicht genehmigten Dämpfer...


    Ringo hatte damit ja auch schin zu kämpfen. Geschirrtuch auf Snare und Toms. Portemonnaie auf der Snare. Frevel.


    Ich habe übrigens zuweilen eine alte, ausrangierte12 cm lange Wildlederhülle (ähnlich der im Bild) für ein altes Mobiltelefon im Einsatz als Snaredämpfer.



    Funktioniert auch gut und lässt sich je nach Bedarf ganz "auf die 12" legen, dann ist die Snare Megatrocken, oder aber etwas nach vorne schieben, dann wird sie schrittweise "luftiger". Das Gewicht reicht auch, damit das nicht weghüpft, wenn man auf die Snare schlägt. Wer also sowas zum "recyclen" übrig hat, kann's ja mal selbst austesten. Kann man bei Bedarf auch in kleinere Formate zerschneiden. ;)