Reales Alter oder gefühltes Alter? Bei gefühltem Alter sind hier vermutlich 95% der Trommler unter 40. ![]()
Beiträge von Moe Jorello
-
-
Aber natürlich gibt es völlig schepperfreie Snares, sind nicht einmal teuer. Du musst nur sicher stellen, dass der Teppich an keinem Punkt das Fell berührt, schon ist himmlische Ruhe

Oder aber dem Bassisten den Strom abdrehen.
-
Ich habe mir vor einiger Zeit hier aus dem Forum ein 18er Murat Diril Jazz Crash gekauft, das ich bei meinen Big Band-Proben als Ride/Crash verwende.
Das funktioniert wunderbar!Ganz im Gegensatz zu meinem 18er SABIAN HHX Evolution....
So schön die als Crash taugen....., als ich damit mal riden wollte, wurde ich fast gesteinigt
.
Haha. Das kann ich nachvollziehen, dass die dich steinigen wollten. Das Evo-Crash ist wahrlich nur als Crash gut. Ganz anders sind da z.B. die 18er und 19er Masterwork Custom-Crahsbecken. Die kann man schon eher mal als Ride einsetzen, ohne böse Blicke zu bekommen. Aber bei kleineren Becken zum "reiten" greife ich in meinem Fundus am liebsten zum 19er Zultan Caz (bzw. Turkish Millenium) Crash-Ride. Eine echte Perle für wenig Geld. -
Dennoch bekommt man eine Idee von den Möglichkeiten, z.B. wie klingt ein staub-trockenes Ride in Kombi mit einem offenen, perligen Ride? Wie verhält sich ein China neben 2 Jazz-Rides usw. usw.
Ja klar. Nur muss man deshalb nicht gleich diese Becken kaufen.
Erstmal die Eindrücke sacken lassen.Und ja, die "neuen" Nostalgia Becken von Istanbul M sind sehr sehr sehr cool. Die sind bei mir auch schon länger auf dem Radarschirm. Das 50er mit dem 70er in Kombi gefällt mir z.B. gut. Gekauft habe ich sie aber noch nicht (auch um den Hausfrieden zu sichern. :D).
-
Jedesmal, wenn ich einen Schlagzeuer mit einer bestimmten Becken-Kombi sehe/hõre die mich kickt, denke ich; das will ich auch haben!
Verständlich ... ist aber ein wenig sinnvoller Ansatz, denn dann wirst du ewig kaufen und kaufen und kaufen und nie zufrieden sein, weil es nicht "deine" Stimme ist, die aus den Becken spricht. Der reine Beckensound ist ja das eine, wie man das Becken anspielt ist das andere (was einen enormen Anteil am späteren Klang hat). Wenn Peter Erskine seine Rides spielt, klingt das z.B. anders, als wennn ich seine Rides spielen würde (Das ist dann wie Himmel [Erskine] und Hölle [ich] vermutlich). Ist einfach so. Daher empfehle ich dir, dich davon zu befreien, immer das Becken von Jazzer XYZ haben zu wollen, so klingen zu wollen wie ebenjener. Das macht auf Dauer nur unglücklich. Sei du selbst. Finde einen Satz Becken, der dir zusagt und spiele ihn regelrecht aus. Ach ja... ein China mit Nieten (songenanntes Swish-Ride) spielt u.a. besagter Erskine. Wenn du das also mal öfte rim Bandkontext hören willst, hör dir seine Aufnahmen an.

Und ich bin ganz bei dir: Es gibt bei den Vintage Becken vieles, was, sagen wir mal, ernüchternd ist unter den wenige Perlen. Mit diversen aktuellen Beckenserien (wie etwa den Contantinoples oder Legacys) kann mann auch überaus glücklich werden. Welche Becken das sind, ist Geschmackssache.
-
Wer hat's gemacht?
Oh, Pardon. Hehehe. ...
-
Sieh es mal so: Der gute Nils hat einen Vergleich gemacht mit uns beim Treffen: Exakt gleiche Toms. Selber Hersteller/Serie, selbe Dicke, selbe Hardware, selbe Befellung und Stimmung. Was glaubst du wie viele Leute einen Unterschied heraushören konnten zwischen den Holzsorten? Kaum einer. Und selbst die, die es konnten, haben nur minimalste(!) Unterschiede feststellen können. Jetzt hau ein paar Gitarrenamps dazu, nen Bass und einen schreienden Barden und das Ganze Holzgedöns wird völlig irrelevant.
-
Wenn ich attack will, nehme ich dickere Toms, eine spitze Gratung, doppellagige klare Felle und stimme entsprechend. Ob du Ahorn oder Birke oder XYZ nutzt, ist wirklich viertrangig.
-
Rockig/Metallig, da ist das Set nicht entscheidend, sondern die Stimmung (okay, ein Cocktail-Kit oder ein Sonor Martini passt nicht so ganz... zugegeben). Du kannst von Mapex oder Tama oder Pearl oder Sonor oder... ein x-beliebiges Mittelklasseset kaufen und das reicht locker für alles Wesentliche - es sei denn man hat ganz besondere (esoterische) Wünsche. Ein Mapex Armory z.B. kostet nicht die Welt und erfüllt deine Wünsche bestimmt. Gebraucht gibt es zu Schleuderpreisen oft Pearl Masters aus den früheren Serien. Stabile Arbeitstiere aus der "Oberklasse", die für deine Genres auf alle Fälle gut einsetzbar sind.
Und ob Birke oder Ahorn oder Walnuss - das ist für deine Zwecke völlig Wumpe.
-
Nichts spricht dagegen, ein 18er als Ride zu nutzen (auf ganz kleinen Bühnen kann das sogar aus Platzgründen sinnvoll sein). Wichtig ist, wie bereits angemerkt, dass es in den Gesamtkontext gut passt, also die Art des Jazz und klanglich (im weitesten Sinne) zu deinen anderen Becken. Ob man ein, zwei, drei Rides nutzt, alles Geschmackssache. Ebenso die Art der Becken. Ich spiele z.B. oft mit einem 17er Crash links, mittig-rechts ein 20er mit Sizzle-Kette und ganz rechts ein 19er Crash/Ride. Andere werden ganz andere Kombinationen bevorzugen. Wichtig ist, dass du deinen Weg gehst, deiner Musiksprache mittels passender Becken und Trommeln Ausdruck verleihst. Gerade beim Jazz kannst du viel Experimentieren und da dürfen Regeln gerne mal gebrochen werden.
Kleine Anekdote: In den 50er/60er Jahren haben sehr, sehr viele Jazzer ein Gretsch gespielt. Mit 18er Bassdrum für die kleinen Jazzclubs (und damit alles ins Taxi passt). Und Zildjian-Becken, die eher "matt" waren, etwas erdig, dreckig vom Klang, die waren verbreitet. Bloß keine brillanten, glasklaren Klänge - das ist ja nicht jazzig. Und dann kam da so ein Ignorant wier Joe Morello daher, spielte Ludwig statt Gretsch, 22er statt 18er Bassdrum und brilliante Paiste (und später Sabians) statt der matten Zildjians. Hat es dem Jazz geschadet? Eher nicht.
Kurz: Finde DEINE Sprache und gib' weniger auf das, was "vorgeschrieben" ist.
-
Noch ein wenig was aus Italien...
Gianni Morandi- Il Meglio in 3CD
Zucchero Sugar Fornaciari - Blue's
Roberto Vecchioni - I Colori del Buio I + II
Claudio Baglioni - Il Meglio I - III -
Zwar nicht vom Trommelhersteller, dafür aber vom Trommler. Erskine hat gerade ein neues Buch auf den Markt geworfen. Vielleicht nützt das ja jemandem.
-
Bin aber der Meinung, das ein tiefer, moderner
Sound eines floortoms schon ein gewisses Maß an
Dämpfung braucht! Sonst hat man einen paukensound!!!!
Das ist letztlich alles eine ganz persönliche Empfindungssache. Der gute Simon Phillips würde dir jetzt sicher widersprechen. Der hat alle Toms, auch die Floortoms oben und untenrum mit gleich gestimmten Ambassador Clear-Fellen bestückt. Maximum an Sustain, Tonalität und Klangvolumen. Er bemängelt zumindest keinen "Paukensound". Eine allgemeingültige Regel gibt es - wie so oft - auch hier nicht. Mir persönlich gefällt auch eine sattes, perkussives Floortom deutlich besser als ein "überdämpftes, totes Stück Fell auf Holz" (jetzt mal übertrieben formuliert). -
-
Ich bekomme es aber einfach nicht hin, vor allem das 16er Tom einerseits schön tief und voll, aber ohne "waahh-waah" einzustimmen.
Das lässt sich mit ein wenig Feintuning aber in den Griff bekommen. Ich habe u.a. solch ein Tom (Superstar 16x14) und empfinde es auch als leicht und kontrollierbar zu stimmen. Die klingen voll, sauber, rund und haben ein gutes Sustain. Obenrum nutze ich - ja nach Lust und Laune - ein Emperor Clear oder Coated bzw. ein Evans G2 (coated), untenrum habe ich Ambassador clear. Von der Stimmung ist mein Floortom derzeit auch tief, aber nicht so tief, dass es wabert. "Tief" ist hier eh ein relativer Begriff). Wenn es mal zu doll "wabern" sollte, trotz z.B. mitteltiefer Stimmung, hast du schon mal den Trick mit Wattebäuschen im Tom probiert? Die reduzieren das Sustain ein wenig und sorgen für einen etwas kontrollierteren Klang, so dass das Tom weniger bei einer Tonabnahme in andere Trommeln später "reinlabert".Und beim Tief stimmen sollte man sich generell damit auseinandersetzen, wie tief gestimmt noch gut klingt und was nur noch matschig ist. So manch einer, so die Erfahrung, stimmt Floortoms eher matschig tief. Das mag im Proberaum noch gut (rockig) klingen, das ist für eine Mikrofonierung aber eher nachteilig, da nur schwer ein sauberer Ton abgenommen werden kann. Dann hat man evtl. solche Probleme, wie du sie gerade schilderst.
Und wie angemerkt: Die Mikros und deren Positionierung sind auch ein Faktor, der reinspielt.
-
Das glaube ich wiederum eher nicht, denn die unterschiedlichen Serien haben auch unterschiedliche Muster vom Hämmern.
Es ist und ja nun auch nicht so, dass nur die Bronzemischung und die Hämmerung den Klang definiert. Das sind ja noch ganz andere Parameter, wie die Kuppe, die Dicke des Beckens bei der Kuppe, der Mitte und am Rand, sowie das Bogenprofil. Und da sind die 2002 bestimmt anders als die PST7 vermute ich mal
-
Denn du kannst sicher sein, pro Snare findest du hier so viele unterschiedliche Meinungen wie Bäume im Wald. Geh lieber testen, küre deinen Favoriten, und dann frage nach Erfahrungen.
+1
Und wenn du mal bei JustMusic bist, spiel einfach alles mögliche an - auch Snares, die dir vielleicht auf dem ersten Blick (wg. Maße, Form, Farbe, Preis) nicht so zusagen. Da gibt es öfter mal Überraschungen. Ich persönlich fand z.B. bislang Messingsnares ja nicht soooo toll. Dann habe ich mal einfach so aus einer Laune heraus die neue Recording Custom 14x5,5er Messing-Snare angespielt. Ich war mehr als positiv überrascht. -
Also meine 12x8er Toms klingen hervorragend, das 16x14 des Superstar ebenfalls - auch bei Rockmusik. Ist aber Geschmackssache. Manche mögen halt diese 80er-Röhren lieber. Ich finde die Maße des Yamaha sehr ansprechend. Die 20x15er Bassdrum interessiert mich insbesondere. WIe die wohl klingt, wie ist wohl das Spielverhalten?
Nur bei den Farben bin ich noch nicht ganz schlüsslig, ob ich davon etwas langfristig mögen würde. Aber selbiges Problem habe ich ja auch beim SQ1. Satin finishes sind für mich oft optisch ... problembehaftet.
-
Ach du kacke.....
(Pardon für die vulgäre Ausdrucksform) -
Da. Erfüllt alles, was du willst und noch viel mehr.
https://www.ebay-kleinanzeigen…c-maple/664185547-74-2463
Neu 330 Euro. Gebraucht - Verhandlungssache.
