Beiträge von Moe Jorello

    Habe auch unterschrieben. Schlechte Nachrichten sind das. Ich hoffe, es geht gut für euch aus.


    Was ich euch empfehlen kann - abseits der Petition - sucht den direkten Kontakt zu euren Abgeordneten, insbesondere bei den Mehrheitsparteien (denn die könnten etwas im Ausschuss mit ihrer Stimmgewalt bewegen), redet mit ihnen, macht Termine mit ihnen, "nervt" sie so lange, bis sich in den Ausschüssen etwas bewegt. Aber immer freundlich dabei bleiben. ;)


    Ich denke, dass etliche Politiker es nicht begrüßen würden, wenn Berlin eine wichtige Kulturinstitution verliert, sowie die Steuereinnahmen von den Gewerbetreibenden in den Räumen bei gleichzeitig drohender steigender Sozialleistungen aufgrund möglicher Arbeitslosigkeit. Gleichzeitig schmückt sich fast jeder Politiker erfahrungsgemäß gerne damit, einen Teil zur Rettung einer bedeutenden Anlage beigetragen zu haben.

    Vielleicht mal ein ganz anderer Einwurf abseits der Liederbeispiele: Sicherlich ist es zuweilen sinnvoll, etwas genau anzuhören, um zu wissen, was da gespielt wird. Die Frage, die man sich aber auch stellen sollte, ist, ob man genau wissen muss - bis ins 1000tel - was da genau gespielt wurde (und das dann auch genau so reproduzieren muss) oder ob es nicht sinnvoller ist, nur eine Idee davon zu bekommen, was da gespielt wurde und auf dessen Basis seine eigene Sprache in das Stück einzubauen?


    Ich bin ja immer ein Freund dessen, dass Schlagzeuger ihre eigenen Interpretationen abliefern - so wie Pianisten auch. Der Grundstock des Liedes bleibt, die Ausschmückung bleibt dem Individuum überlassen. Das finde ich persönlich spannender, weil einerseits ein Lied eine etwas andere Nuance bekommen wird - manchmal sogar auch gefälliger klingt als im Original, und andererseits die technischen Grundvoraussetzungen zwischen Schlagzeuger a) und b) unterschiedlich sind. Manchen Fill kann Spieler a) nicht liefern, weil es an den technischen Fähigkeiten vielleicht hapert. Dafür hat er andere Fähigkeiten, die er positiv einbringen kann. Oder ein Fill geht so nicht, weil die Schlagzeuge grundverschieden dimensioniert sind. (Cobhams spiel auf ein 4-pc-Set zu übertragen ist eine sportliche Herausforderung 8) ).


    1:1 covern... kann man machen. Muss man aber nicht. :)

    Ach, die Pflaume, die auf ebay inseriert war, ist also bei dir gelandet? Dann ist die ja in guten Händen, schätze ich mal. Gute Wahl. Wünsche dir ganz viel Spaß mit dem Set (und auch beim putzen). :)

    Es ist eben keiner frei von Fehlern, da arbeiten ja auch nur Menschen.


    Das stimmt schon und man muss nicht immer alles auf die "Goldwaage" legen. Nur ein gewisses Maß an Sorgfältigkeit darf ein Kunde ab einer bestimmten Summe für ein "Oberklasseset" schon erwarten. Und wenn es nur ist, dass man die Kessel glatt und sauber schmirgelt. Mir ist das zu roh - basierend auf den gezeigten Bildern, als wenn da gar nicht nachgeschliffen wurde. Bei der Gratung glaube ich nach wie vor nicht, dass das wirklich so gewollt ist. Aber warten wir mal ab, was Ludwig dazu sagt. Wenn das wirklich so sein soll - tja, Überraschungen gibt es immer wieder mal. 8)


    Und klar, andere Hersteller haben auch immer mal Ausreißer - quer durch die Bank weg. Bei Yamaha ist z.B. (um mal nur ein Beispiel zu nennen) beim Live Custom bei einigen Exemplaren der Lack spiegelglatt, bei anderen etwas "geriffelt". Ob das nun "bug" oder "feature" ist, weiß wohl auch keiner so genau. Nur, so etwas hat keinen Einfluss auf den Klang - im Gegensatz zu einer Gratung, einem unsauberen Snarebed oder schlecht verleimten Kesseln. :|

    8| 8| 8|


    Das sieht ... abenteuerlich aus. Nicht nur, dass die Gratung wohl versemmelt wurde (sieht mir seeeehr stark danach aus) ist zu monieren. Die ganze Verarbeitung wirkt wie 08/15-do-it-yourself. Wie gewollt und nicht gekonnt. Echt gruselig. Würde ich so nie und nimmer akzeptieren. :thumbdown:

    Ich bekomme diese Nummer seit Tagen nicht mehr aus meinem Kopf. Absolut cooler Bluessong. 8)


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    Ich nutze inzwischen nur noch zwei Typen von Snareteppichen.


    Der eine ist der Tama Starclassic Hi-Carbon. Ultra-sensitiv (Raschelt daher auch recht lange, wenn gewünscht), prägnanter Raschelklang im höheren Pitch-Bereich, sehr "crisp" im Klang, etwas hellerer Ton. Mag ich für viele Snares.


    Alternativ greife ich auf den Starclassic Brass-Teppich zurück, der ist ebenso sensitiv, aber ein wenig dezenter und dunkler im Klang. Beide Modelle sind 14/20er. Fand' ich für meine Snares und Klangvorstellungen passender als Puresound Custom Pro-Teppiche. Bei anderen Snares und Spielweisen mag das Ergebnis wieder ganz anders aussehen. Da ist dann vielleicht ein Pearl-Teppich besser oder ...

    und alleine im Proberaum sein kann


    :thumbup:


    Jepp, zum Stimmen braucht man Zeit und Ruhe, um es richtig sauber hinzubekommen. Wenn die Band dabei ist, sind - so meine Erfahrung - immer nur grobe Korrekturen möglich.


    Zitat von pbu

    Eine andere Frage ist, ob du als wahrscheinlich bereits relativ stimmbegabter Trommeltom solche Lektüre überhaupt noch nötig hast ...


    Naja, man vergisst zuweilen doch mal schneller etwas, als man denkt, wenn man nicht täglich mit bestimmten Dingen zu tun hat. Von daher ist eine entsprechende Anschaffung nicht grundlegend verkehrt, glaube ich.

    Das Thema Trommeln stimmen ist - nach meiner Erfahrung - ein Thema das viele Schlagzeuger gerne jahrelang umgehen, bis es vielleicht nicht mehr anders geht, als sich mit der Materie wenigstens grundlegend auseinander zu setzen (z.B. wg. erstem Fellwechsel - oder weil man wegen schlimmen Trommelklangs aus der Band geworfen wird). Es gibt dennoch "Schlagzeuger", die ignorieren das Stimmen ein Leben lang. Und verpassen etwas.


    Mir bringt es ehrlich gesagt Spaß, ein wenig mit der Stimmung der Felle und der Spannung des Teppichs zu "tüfteln". Immer auf der Suche nach noch einem klitzekleinen Bisschen besserem, wohligeren Klang. Ich vergreife mich auch mal in der Stimmung, denke dann: Oh Gott, was hast du da gemacht. Aber das ist ja alles reversibel. :) Lernen tut man dabei immer was, egal ob man nun gut oder schiete gestimmt hat. Und die Beziehung zum Instrument "vertieft sich" dadurch auch, finde ich. Man lernt sich gegenseitig kennen. Und wenn mal nichts so klingt wie es soll und man die Snare z.B. wg. der Obertöne verflucht - tja, dann immer wie bei der Ehe denken: In guten wie in schlechten Zeiten... ;)


    Und ja, Nils ist richtig gut im Umgang mit dem Stimmschlüssel (und seinem Köpfchen). Und ein lustiger Gesell' obendrein. ;)


    So, genug geschleimt. :D

    Nächstes Mal backe ich gerne wieder. :)


    Ich gebe mal ein etwas ausführlicheres Fazit meinerseits. Was habe ich mitgenommen?


    - Wie man mit minimalem Aufwand gut ein Drumset aufnehmen kann. (Den Recorder als Overhead nutzen - wäre mir nie eingefallen) Auch schön, das alles praktisch nud nicht nur theoretisch zu erleben. Viele Aha-Effekte für Jeden dabei gewesen, vermute ich mal. War jedenfalls super. :)


    - Man kann einen klitzeklitzekleinen Unterschied zwischen reinen Birken und reinen Ahorntoms heraushören - aber nur bei identischer Stimmung, Befellung, Kesselkonstruktion. Wird ein Tom umgestimmt, ist's reine Lotterie. Und im Publikum hört das keine Sau raus. Also pfeif auf das Marketing und kaufe Kessel. Felle und Stimmung sind wichtiger für den Ton - aber das war ja schon vorher klar, gell? ;)


    - Nils Schlagzeug kann ich nicht spielen. :P Bei der Fußmaschine wusste ich nicht, ob das ein alter englischer Panzer aus dem 1. Weltkrieg unter meinen Füßen war, ob das ein Pressluftbohrer war oder aber eine Pleuelstange eines Dampfschiffes. :D Und seine Roto-Tom Snare (echt pfiffiges Teil) muss man erst mal richtig spielen lernen. So wie er es spielt, klingt das saugut. 8o Wenn ich das spiele ... Schwamm drüber. :wacko:


    - Das Wahan klingt richtig gut und sieht live viel besser als auf Bildern aus (glitzer, glitzer!). 8)


    - Die GMS Snare war unglaublich schwer, aber unglaublich fokussiert im Klang. Chapeau. Tolles Instrument.


    - Die Moigus Snare ist verflixt laut. :pinch: Da brauchte ich dann doch Ohrenschutz.


    Und das wichtigste zum Schluss: Alle sind total gut aufgelegt gewesen, freundlich, spaßig, unkompliziert, hilfsbereit. So bringt das alles Spaß. :thumbup:

    Gibbet noch ein paar hier z.B. https://www.session.de/TAMA-LA…luminium-14-x-5-Zoll.html und auch bei Just Music (in Hamburg) gibt's noch genau eine. Kostete ursprünglich 349 Euro im Laden, nun sind einige Restexemplare einen Ticken billiger zu haben. Mit VIEL, VIEL Glück findet man die auch mal gebraucht, dann meist für etwa 250-270 Euro.


    Unterschied der Super zur Dry Aluminium, da kann ich was zu sagen (die eine habe ich, die andere habe ich auch schon gespielt): Andere Spannreifen (Sound-arc vs. triple flanged hoop), zehn statt acht Tubelugs, 5 vs. 5.5 Zoll tiefer Kessel. Die Dry Aluminium ist daher konstruktionsbedingt etwas offener vom Klang, hat etwas mehr Obertöne, zugleich aber auch einen Hauch mehr Bauch.


    Ich war ja anfangs skeptisch gegenüber der Dry Aluminium aber ich muss zugeben, dass die Snare deutlich besser ist, als ich erwartet hatte. Eine wohlklingende Schnarre. Die Super-Aluminium finde ich klanglich aber dennoch etwas "kontrollierter" vom Klang. Beide Modelle sind aber nach meinem Dafürbefinden wirklich gute Snares zu einem mehr als passablen Kurs. Ich würde sagen, der Vergleich der beiden Tama-Modelle ist ein wenig wie bei Ludwig Supra vs. Acrolyte. Beide klingen gut, sind aber etwas unterschiedlich vom Klang aufgrund der Konstruktion. Welche besser ist, ist wie immer Geschmackssache.

    (auf diesen Satzteil hin wird wohl der Kommentar von Moe nicht lange auf sich warten lassen :P ).


    Was denn? ?( Habe ich je gesagt, dass DW Mistsnares baut?


    Spaß beiseite. Die Snares die du dir rausgepickt hast, haben awohl lle ihren Charme und klitzekleine Differenzen im Klang gibt es auch, daher sollte man sich die auch vorher mal ein wenig anhören. Einige Modelle kommen so dicht an die 402 ran, dass man wirklich nur mit sehr viel Mühe Unterschiede heraushören wird. Bei anderen Modellen ist das - konstruktionsbedingt - schon deutlicher. Acht oder Zehn lugs, 1,6mm, 2,3mm SPannreifen, nach innen oder außen geflanscht, Gußreifen, das alles hat einen gewissen Einfluss auf den Klang. Bei der Verarbeitung muss man selbst entscheiden, was man okay findet und was nicht (und ich finde die Verarbeitung der Ludwigs nach wie vor schrecklich schlecht für den Preis. Bitte schön, Hebbe. :D)


    Welche Snares du dir vielleicht auch noch anhören solltest wären m.E. auf alle Fälle die Yamaha Recording Custom Alu-Snares (14x5,5 und 14x6,5) und evtl. auch die SLP Dry Aluminium 14x5.5. DIe hat acht Lugs und ist damit klanglich einen Ticken "offener", ähnlich der Acrolyte. Ich glaube, die Yamaha könnte dir ganz gut gefallen. Ich fand den Klang jedenfalls sehr sehr gut. Weich, butterig, die richtige Prise Trockenheit, angenehmes Sustain (und presilich auch in deinem Rahmen). Die Sensitone finde ich auch nicht schlecht, gutmütige Schnarre. Die Starphonic ist klanglich toll, ob man aber diese Spannreifen/Lug-Konstruktion mag, ist eine andere Sache (mir sagt das irgendwie nicht so zu...).

    Ich tippe auf ein mattes Grauweiß, vielleicht ein Grünstich durch die Schatten?


    grüße


    theo


    Nochmals:


    Zitat

    Finish Options:


    Cruiser Blue w/ Walnut Bass Drum Hoops
    GT Black w/ Natural Bass Drum Hoops
    Hot Rod Red w/ Natural Bass Drum Hoops
    Roadster Green w/ Walnut Bass Drum Hoops


    Nix weiß, nix grauweiß. ;)