Das Luftausgleichsloch sieht außerdem sehr verrostet aus......
Ist ja nur aus Holz... ![]()
Das Luftausgleichsloch sieht außerdem sehr verrostet aus......
Ist ja nur aus Holz... ![]()
Der hat nur Top-Bewertungen auf ebay. Ich hätte die Snare auch per "Sofort-kaufen" sehr viel teurer haben können (640 Euro). Warum auch immer hat aber niemand auf die Snare geboten. Einstiegspreis war 290 Euro... Habe also 'ne Minute vor Ende einfach mal ein Gebot abgegeben, um zu sehen, ob da wer mitzieht. Und nix. Nada. Konnte das selbst kaum glauben. Das Akuktionsende war aber auch 'ne doofe Zeit, muss ich jetzt mal zugeben.
*hüstel*
Habe just eine gerade mal vier Monate alte Tama Star Bubinga 14x5,5 Snare (Neupreis knapp 800 Euro) tatsächlich für ... ich traue mich kaum, das hier zu schreiben ... schlappe 290 Euro geschossen
.

Ich glaube, ich muss jetzt in die Ecke, mich schämen. ![]()
Dann hätte er auch was originelleres nehmen/ordern können, als zweimal denselben Stempel. ![]()
Das weiß vermutlich nur der Verkäufer, ob das ein Kommafehler ist oder ihm was völlig falsches reingerutscht ist. Aber vielleicht ist es ja doch der gewünschte Preis... ![]()
Der beliebteste Strainer der Welt zum jetzt unschlagbaren Preis...
Auch Adam und Eva wurden mal aus dem Paradies verjagt. So ist das Leben.
Jo. Und seit dem ist das Leben scheisse. Muss es deshalb noch beschissener werden? ![]()
Ein wenig mehr sozialer Zusammenhalt, mehr Rücksichtnahme und weniger Gier und wir hätten Probleme wie diese und andere nicht täglich auf dem Frühstücksbrot.
(Pardon für die Vulgärausdrücke
)
Sicher bekommt man mit fast jedem Snareteppich einen "annehmbaren Sound" hin. Nur manche Teppiche verändern den Charakter einer Snaredrum deutlich, einige zum subjektiv positiven, andere evtl. gar zum negativen hin. Als ich z.B. meine 14x5er Metalworks von einem Stahl- auf einen Messingteppich umgerüstet habe, hat sich der Klang sehr, sehr deutlich verändert - als wäre das plötzlich ein ganz anderes Instrument, das ich da vor mir habe. Welcher Teppich da jeweils der passende ist - eine Wissenschaft für sich... Vermutlich viel trial and error dabei.
Was ist daran so schlimm, dass der neue Eigentümer/Käufer der "Hütte" damit Gewinn erzielen möchte?
Daran ist nichts verwerflich. Und darum geht es auch weniger, so wie ich das verstehe. So wie ich das bislang herausgelesen habe, geht es ja darum, dass eine wichtige Kulturinstitution wegfällt, ohne dass den vielen betroffenen Kulturschaffenden und Gewerbetreibenden eine räumliche Alternative zur Verfügung steht. Die Aufgabe eines Staates ist es nicht nur, die Immobilienbranche zu unterstützen, sondern Kultur zu fördern, wo es nur geht, um a) die Gesellschaft zu stabilisieren (Rabauken von der Straße holen, Integration verschiedener Volksgruppen, Stärkung des Selbstbewustseins, Stärkung der Bildung,...) und auch b) wirtschaftlich "zu befruchten".
Ich zitiere mal Norbert Lammert.
ZitatBundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) hat die Verantwortung des Staates bei der Kulturfinanzierung hervorgehoben. Der Staat habe eine unverzichtbare, auch nicht ersetzbare Verantwortung für Kunst und Kultur, sagte Lammert am Freitag im Hamburg bei einem Vortrag auf dem 34. Deutschen Evangelischen Kirchentag. Gleichzeitig sei diese Aufgabe des Staates für Kunst und Kultur keine ganz exklusive: "Für Kunst und Kultur in diesem Land sind wir alle verantwortlich: Die Bürgerinnen und Bürger, die Vereine und Verbände, die Kirchen und die Medien, die Parteien und der Staat. Der Staat nicht zuerst, aber sicherlich auch nicht zuletzt."
"Kunst und Kultur sind nicht weniger systemrelevant als das Bankensystem", sagte Lammert weiter. Dass zu den Aufgaben des Staates die innere und äußere Sicherheit gehörten, Polizei und Armee, Schulen und Universitäten sowie Schwimmbäder und Autobahnen, nicht aber Sprache, Geschichte, Kunst und Kultur eines Landes sei eine abwegige Vorstellung.
(http://www.epd.de/zentralredak…ng-unverzichtbare-aufgabe)
Von daher sollte der Staat schon dafür Sorge tragen, dass ausreichend Raum für das Schaffen von Kultur vorhanden ist. Dies kann entweder erfolgen, indem der Staat selbst als Raumschaffender auftritt oder aber mit privaten Investoren vertragliche Absprachen trifft (Subventionierung z.B.). Verschiedene Modelle sind denkbar. Hier ist aber wohl kein Modell bislang auch nur angedacht worden. Der Abriss des Gebäudes, das ist nicht das Problem. Das Problem ist, so meine Ansicht, dass es keine Ausweichräume gibt, einerseits in der Masse, andererseits vom Standpunkt der Finanzierung. In solchen Fällen ist es nicht egoistisch oder unangebracht, der Stadt die Problematik aufzuzeigen und sie zu bitten, als Mittler aufzutreten oder sich Gedanken für Alternativen zu machen. Die Abgeordneten sind immerhin Vertreter der Bürger ihrer Stadt, haben also ihre Interessen zu wahren. Und wenn das Interesse eines signifikanten Teils der Bevölkerung dem Erhalt von Räumen für Kultur gilt, sollte die Politik das entsprechend respektieren.
My two cents...
Und nein - Kunst muss und kann nicht immer profitabel sein. Wäre die Profitabilität die Maxime - es gäbe keinen Van Gogh, keinen Toulouse-Lautrec, keinen Mozart, kein Versailles, kein Neuschwanstein, kein... ![]()
Auf Politiker in Berlin ist leider kein großer Verlass ... die überlassen den Immobilienhaien schon seit Jahren die Macht.
Wer nichts versucht, hat schon verloren. Persönliche und gute Kontakte zu den rictigen Politikern bewirken mehr, als manch einer glauben mag. Politiker wollen wiedergewählt werden. Dafür müssen sie ihren potenziellen Wählern auch einen Grund bieten. Der Erhalt einer Musik/Kulturstätte kann ein solcher Grund sein.
Habe auch unterschrieben. Schlechte Nachrichten sind das. Ich hoffe, es geht gut für euch aus.
Was ich euch empfehlen kann - abseits der Petition - sucht den direkten Kontakt zu euren Abgeordneten, insbesondere bei den Mehrheitsparteien (denn die könnten etwas im Ausschuss mit ihrer Stimmgewalt bewegen), redet mit ihnen, macht Termine mit ihnen, "nervt" sie so lange, bis sich in den Ausschüssen etwas bewegt. Aber immer freundlich dabei bleiben. ![]()
Ich denke, dass etliche Politiker es nicht begrüßen würden, wenn Berlin eine wichtige Kulturinstitution verliert, sowie die Steuereinnahmen von den Gewerbetreibenden in den Räumen bei gleichzeitig drohender steigender Sozialleistungen aufgrund möglicher Arbeitslosigkeit. Gleichzeitig schmückt sich fast jeder Politiker erfahrungsgemäß gerne damit, einen Teil zur Rettung einer bedeutenden Anlage beigetragen zu haben.
Vielleicht mal ein ganz anderer Einwurf abseits der Liederbeispiele: Sicherlich ist es zuweilen sinnvoll, etwas genau anzuhören, um zu wissen, was da gespielt wird. Die Frage, die man sich aber auch stellen sollte, ist, ob man genau wissen muss - bis ins 1000tel - was da genau gespielt wurde (und das dann auch genau so reproduzieren muss) oder ob es nicht sinnvoller ist, nur eine Idee davon zu bekommen, was da gespielt wurde und auf dessen Basis seine eigene Sprache in das Stück einzubauen?
Ich bin ja immer ein Freund dessen, dass Schlagzeuger ihre eigenen Interpretationen abliefern - so wie Pianisten auch. Der Grundstock des Liedes bleibt, die Ausschmückung bleibt dem Individuum überlassen. Das finde ich persönlich spannender, weil einerseits ein Lied eine etwas andere Nuance bekommen wird - manchmal sogar auch gefälliger klingt als im Original, und andererseits die technischen Grundvoraussetzungen zwischen Schlagzeuger a) und b) unterschiedlich sind. Manchen Fill kann Spieler a) nicht liefern, weil es an den technischen Fähigkeiten vielleicht hapert. Dafür hat er andere Fähigkeiten, die er positiv einbringen kann. Oder ein Fill geht so nicht, weil die Schlagzeuge grundverschieden dimensioniert sind. (Cobhams spiel auf ein 4-pc-Set zu übertragen ist eine sportliche Herausforderung
).
1:1 covern... kann man machen. Muss man aber nicht. ![]()
dazu konnte ich nicht nein sagen
Absolut nachvollziehbar. ![]()
Ach, die Pflaume, die auf ebay inseriert war, ist also bei dir gelandet? Dann ist die ja in guten Händen, schätze ich mal. Gute Wahl. Wünsche dir ganz viel Spaß mit dem Set (und auch beim putzen). ![]()
Es ist eben keiner frei von Fehlern, da arbeiten ja auch nur Menschen.
Das stimmt schon und man muss nicht immer alles auf die "Goldwaage" legen. Nur ein gewisses Maß an Sorgfältigkeit darf ein Kunde ab einer bestimmten Summe für ein "Oberklasseset" schon erwarten. Und wenn es nur ist, dass man die Kessel glatt und sauber schmirgelt. Mir ist das zu roh - basierend auf den gezeigten Bildern, als wenn da gar nicht nachgeschliffen wurde. Bei der Gratung glaube ich nach wie vor nicht, dass das wirklich so gewollt ist. Aber warten wir mal ab, was Ludwig dazu sagt. Wenn das wirklich so sein soll - tja, Überraschungen gibt es immer wieder mal. ![]()
Und klar, andere Hersteller haben auch immer mal Ausreißer - quer durch die Bank weg. Bei Yamaha ist z.B. (um mal nur ein Beispiel zu nennen) beim Live Custom bei einigen Exemplaren der Lack spiegelglatt, bei anderen etwas "geriffelt". Ob das nun "bug" oder "feature" ist, weiß wohl auch keiner so genau. Nur, so etwas hat keinen Einfluss auf den Klang - im Gegensatz zu einer Gratung, einem unsauberen Snarebed oder schlecht verleimten Kesseln. ![]()
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Das sieht ... abenteuerlich aus. Nicht nur, dass die Gratung wohl versemmelt wurde (sieht mir seeeehr stark danach aus) ist zu monieren. Die ganze Verarbeitung wirkt wie 08/15-do-it-yourself. Wie gewollt und nicht gekonnt. Echt gruselig. Würde ich so nie und nimmer akzeptieren. ![]()
Ich bekomme diese Nummer seit Tagen nicht mehr aus meinem Kopf. Absolut cooler Bluessong. ![]()
[video]
Ich nutze inzwischen nur noch zwei Typen von Snareteppichen.
Der eine ist der Tama Starclassic Hi-Carbon. Ultra-sensitiv (Raschelt daher auch recht lange, wenn gewünscht), prägnanter Raschelklang im höheren Pitch-Bereich, sehr "crisp" im Klang, etwas hellerer Ton. Mag ich für viele Snares.
Alternativ greife ich auf den Starclassic Brass-Teppich zurück, der ist ebenso sensitiv, aber ein wenig dezenter und dunkler im Klang. Beide Modelle sind 14/20er. Fand' ich für meine Snares und Klangvorstellungen passender als Puresound Custom Pro-Teppiche. Bei anderen Snares und Spielweisen mag das Ergebnis wieder ganz anders aussehen. Da ist dann vielleicht ein Pearl-Teppich besser oder ...
Ist das bei Ludwig einfach so?
Wäre mir neu. Wie gesagt: Reklamation. Mit so einer "Gratung" ist es eher unmöglich, irgendwas vernünftig zu stimmen.