Beiträge von Moe Jorello

    Dann sprach vor nicht allzulanger Zeit ein (Sprach-) Designer: Hyperdrive - und schwupp waren wir bei 12x7.


    Ach, das gab's doch auch schon viel früher. In den 60ern gab es auch jede Menge Shortstack-Toms, u.a. bei Premier (die hatten gar ein beliebtes 14x8 im Angebot). Alle Tom-Größen war schon mal da, gingen wieder und kamen wieder und gingen wieder und... :whistling:

    +1


    und die Snare des Tama ist (out of the box aber auch mit besseren Fellen) klanglich zudem besser (mehr Charakter, größere Dynamikbreite) als die PDP Snare. Die PDP Snare dürfte für den Start aber völlig ausreichend sein.


    Wie ist das eigentlich mit den Stimmschrauben, ahu? Die sollen bei PDP ja des Öfteren mal schwergängiger (gewesen) sein. Wie ist da deine Erfahrung? (Oder kann da sonstwer was zu sagen?)



    ... aer ich schätze, dass andere Sets vielleicht mehr den Vorstellungen des TO entgegenkommen als die beiden bislang genannten.

    Ich finde diese Pedale ergonomisch immer noch ... naja... Diese Fußplatte bei Sonors Pedalen fühlt sich, finde ich, durch die Bank weg im Vergleich zu anderen Fußplatten, nicht wirklich gut an, denn sie bietet aufgrund der Form zu wenig Unterstützung zu den Seiten hin nach meinem Dafürbefinden. Immerhin sind sie optisch etwas hübscher jetzt. Die eine One of a kind sieht auch sehr hübsch aus, aber dieser dicke Kessel ist definitiv nicht meins. Noch weniger der Preis. *hust* :D

    Moin,


    der Unterschied zwischen 12x8 und 12x9 ist - bei gleicher Bauweise und Befellung und Tomstimmung - klanglich eher Banane. Das ist so ein geringer Unterschied in der Ansprache und dem Sustain, dass du das in Realiter vermutlich kaum bis gar nicht raushören würdest (je nach Ohr-Fähigkeiten), im Publikum erst recht nicht. Mach' dir da mal keinen Kopf. Deutlich würdest du den Unterschied merken, wenn du zwischen 12x8 und 12x12 wählen sollst. Aber das ist hier ja nicht der Fall. 12x8 und 12x9 gelten beide als Standardgrößen für Toms.

    Ich konzentriere mich mal auf dein Spiel, Hajo. Das gefällt mir sehr gut, eine passende Priese von diesem und jenem, da wirkt nichts "übertrommelt" oder "zu mau". Sehr schön, auch klanglich bleibst du schön beständig (keine merklichen [unerwünschte] Lautstärkeschwankungen). Einzig bei dem Einsteig bzw. Wiedereinstieg wirkt es mir ein wenig zu "holperig" (Ich habe das Gefühl, dass das Mircotiming da nicht ganz passt), und ... naja, wie drückt man es am besten aus? ... als wenn du an diesen beiden Stellen zu plätzlich durch die Tür preschst, Tada! da bin ich. An dieser Stelle würde ich mir ein bisschen mehr Sanftheit im Spiel wünschen. Ist aber natürlich nur Geschmackssache.


    Sonst: Ganz schön gut (Trotz der vielen Powerchords) und auch sehr schön abgemischt. :)

    Mag sein, dass die das Nonplusultra suchen. Woran ich mich stoße, ist das alles immer der "heilige Gral" sei, was die Endorser neu präsentieren (müssen), das ist irgendwann einfach extrem unglaubwürdig. Und wenn dann noch diese Grammy-Erklärung wie beim guten Peter kommt, wird es zugegeben lächerlich.


    Seit das Internet als Marketing-Plattform benutzt wird, geht es da vermehrt zu wie auf Kirmes. Laut und mit Superlativ die Ware anpreisen, lauter als die Konkurrenz nebenan. Lauter, schneller, beeindruckender, so muss heute alles sein. Und es wird dabei immer penetranter, nerviger für mich. Das Marketing schreit (in allen Marketing-Bereichen) völlig übertrieben herum derzeit, und bodenhaftung, ehrlichkeit, seriosität, das alles leibt für mich immer mehr auf der Strecke. In Zeiten ohne Internet wurden auch Instrumente beworben. Aber anders, weniger Marktschreierisch. Da war einfach nur der Kopf eines Künstlers auf dem Plakat und vielleicht ein Zitat dazu. Punkt, aus, basta. Hat auch funktioniert. Aber heutzutage muss scheinbar erstmal auf zehn Minuten episch etwas breitgetreten werden, was nicht da bzw. nachvollziehbar ist. Naja...


    ...immerhin, es geht ja auch anders. Ohne viel Worte. Gefällt mir persönlich besser.


    https://www.youtube.com/watch?v=jodt6qCO_S8
    https://www.youtube.com/watch?v=SkYxI9fegGc


    Mal sehen, vielleicht wird 2018 weniger Marktschreierisch. 8)

    Naja, auch nicht mehr "over the Top" als der Käse, den Vinnie Colaiuta und Gergo Borlai verbreitet haben, als sie ihre Gretsch-Rohre bekommen haben. Das war auch alles, wirklich alles (!) [selbst das Packpapier des "unboxing"] superkalifragilistischexpialigetisch-geil.

    Peter Erskine ist einer der GANZ GANZ GROSSEN.


    Sein MABUSHI ( Marketing Bullshit) seit er Yamaha verlassen hat, geht mir allerdings reichlich auf die Nüsse.

    MABUSHI. Muss ich mir merken. :thumbup: Da gebe ich dir auch voll und ganz recht. Das war ja bei DW nicht weniger albern (Beste Trommeln, neue Horizonte erreichen usw.) Mir ging's ja auch nicht um sein Marketing-Blabla, als ich das Video verlinkt habe (ich habe da schnell vorgespult ;) ). Es ist lediglich das erste Video, das den Klang der Snare mal vorstellt. Tama hat ja ziemlich lange gewartet, bis die sich "getraut" haben, was zu veröffentlichen. Bei den anderen Snares waren sofort Videos da, von Tama und anderen auch (Drumcenter Portsmouth z.B.). Bei dieser Signature-Snare, Fehlanzeige.
    Und nach dem angucken kann man wohl konstatieren, dass die Snare preislich völlig abgedreht ist und klanglich ... sagen wir mal ... mich (und andere wohl auch) nicht vom Hocker haut, ich glaube, darüber muss man auch nicht groß diskutieren. Ich tippe, dass die Snare bei der Kombination aus Klang und Preis ein Ladenhüter wird. Da kann Erskine das Teil noch so sehr über den Klee loben und den Begriff "Mezzo" zum "hypen" aus der Taufe heben. Es ist halt nicht alles Gold, was glänzt, auch wenn's teuer ist. 8)

    Gibt jetzt ein Video zur sündhaft teuren Peter Erskine Mezzo-Snare, wo man die auch mal endlich in Aktion hört. Immerhin gibt Erskine selbst zu, dass das Teil sündhaft teuer ist. Aber wie er die Snare spielt, ist wieder mal ganz fein und einen Klick wert.


    [video]

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    8o :thumbup:

    Ach ja, noch 'ne Sache, die mir gerade einfällt.


    Neue (coated) Snarefelle sind meist an der Oberfläche recht kratzig und damit klanglich hart am Anfang. Denn bei Besen will ich ja einen schönen, sanften, dezenten Klang. Und die dünnen Borsten der Besen können sogar da drin hängen bleiben und sich verbiegen. Daher nehme ich gerne einen stinknormalen



    Esslöffel in die Hand und bearbeite mit der gerundeten Fläche mit etwas Kraft das Snarefell in kreisförmigen Bewegungen. Damit werden die "schlimmsten Huckel" geglättet. Die Borsten bleiben nicht mehr hängen, der Klang wird etwas weicher, dezenter, das gewünschte "schlurfen" bleibt aber erhalten und das Fell komplett intakt (anders als beim Schleifpapier, das ja was wegnimmt vom Coating). Aber Vorsicht: Der Löffel wird dabei ganz schön heiß, also ruhig 'ne Pause einlegen.

    Aha. Nun wird es ein wenig klarer.


    Was sich abseits des vorgeschlagenen dann anbietet:
    Status Quo - Rockin' all over the world
    Aha - Summer moved on (Lasst sich auf eine einfache Version runterbrechen und klingt dann immer noch gut)
    Bread - I don't love you (lässt sich ebenfalls, wie oben, in verschiedenen Schwierigkeitsgraden spielen)
    Phil Collins - Another day in paradise
    Men at Work - Down under
    Jan Delay - Türlich, türlich


    und etliches mehr.