Beiträge von Moe Jorello

    und alleine im Proberaum sein kann


    :thumbup:


    Jepp, zum Stimmen braucht man Zeit und Ruhe, um es richtig sauber hinzubekommen. Wenn die Band dabei ist, sind - so meine Erfahrung - immer nur grobe Korrekturen möglich.


    Zitat von pbu

    Eine andere Frage ist, ob du als wahrscheinlich bereits relativ stimmbegabter Trommeltom solche Lektüre überhaupt noch nötig hast ...


    Naja, man vergisst zuweilen doch mal schneller etwas, als man denkt, wenn man nicht täglich mit bestimmten Dingen zu tun hat. Von daher ist eine entsprechende Anschaffung nicht grundlegend verkehrt, glaube ich.

    Das Thema Trommeln stimmen ist - nach meiner Erfahrung - ein Thema das viele Schlagzeuger gerne jahrelang umgehen, bis es vielleicht nicht mehr anders geht, als sich mit der Materie wenigstens grundlegend auseinander zu setzen (z.B. wg. erstem Fellwechsel - oder weil man wegen schlimmen Trommelklangs aus der Band geworfen wird). Es gibt dennoch "Schlagzeuger", die ignorieren das Stimmen ein Leben lang. Und verpassen etwas.


    Mir bringt es ehrlich gesagt Spaß, ein wenig mit der Stimmung der Felle und der Spannung des Teppichs zu "tüfteln". Immer auf der Suche nach noch einem klitzekleinen Bisschen besserem, wohligeren Klang. Ich vergreife mich auch mal in der Stimmung, denke dann: Oh Gott, was hast du da gemacht. Aber das ist ja alles reversibel. :) Lernen tut man dabei immer was, egal ob man nun gut oder schiete gestimmt hat. Und die Beziehung zum Instrument "vertieft sich" dadurch auch, finde ich. Man lernt sich gegenseitig kennen. Und wenn mal nichts so klingt wie es soll und man die Snare z.B. wg. der Obertöne verflucht - tja, dann immer wie bei der Ehe denken: In guten wie in schlechten Zeiten... ;)


    Und ja, Nils ist richtig gut im Umgang mit dem Stimmschlüssel (und seinem Köpfchen). Und ein lustiger Gesell' obendrein. ;)


    So, genug geschleimt. :D

    Nächstes Mal backe ich gerne wieder. :)


    Ich gebe mal ein etwas ausführlicheres Fazit meinerseits. Was habe ich mitgenommen?


    - Wie man mit minimalem Aufwand gut ein Drumset aufnehmen kann. (Den Recorder als Overhead nutzen - wäre mir nie eingefallen) Auch schön, das alles praktisch nud nicht nur theoretisch zu erleben. Viele Aha-Effekte für Jeden dabei gewesen, vermute ich mal. War jedenfalls super. :)


    - Man kann einen klitzeklitzekleinen Unterschied zwischen reinen Birken und reinen Ahorntoms heraushören - aber nur bei identischer Stimmung, Befellung, Kesselkonstruktion. Wird ein Tom umgestimmt, ist's reine Lotterie. Und im Publikum hört das keine Sau raus. Also pfeif auf das Marketing und kaufe Kessel. Felle und Stimmung sind wichtiger für den Ton - aber das war ja schon vorher klar, gell? ;)


    - Nils Schlagzeug kann ich nicht spielen. :P Bei der Fußmaschine wusste ich nicht, ob das ein alter englischer Panzer aus dem 1. Weltkrieg unter meinen Füßen war, ob das ein Pressluftbohrer war oder aber eine Pleuelstange eines Dampfschiffes. :D Und seine Roto-Tom Snare (echt pfiffiges Teil) muss man erst mal richtig spielen lernen. So wie er es spielt, klingt das saugut. 8o Wenn ich das spiele ... Schwamm drüber. :wacko:


    - Das Wahan klingt richtig gut und sieht live viel besser als auf Bildern aus (glitzer, glitzer!). 8)


    - Die GMS Snare war unglaublich schwer, aber unglaublich fokussiert im Klang. Chapeau. Tolles Instrument.


    - Die Moigus Snare ist verflixt laut. :pinch: Da brauchte ich dann doch Ohrenschutz.


    Und das wichtigste zum Schluss: Alle sind total gut aufgelegt gewesen, freundlich, spaßig, unkompliziert, hilfsbereit. So bringt das alles Spaß. :thumbup:

    Gibbet noch ein paar hier z.B. https://www.session.de/TAMA-LA…luminium-14-x-5-Zoll.html und auch bei Just Music (in Hamburg) gibt's noch genau eine. Kostete ursprünglich 349 Euro im Laden, nun sind einige Restexemplare einen Ticken billiger zu haben. Mit VIEL, VIEL Glück findet man die auch mal gebraucht, dann meist für etwa 250-270 Euro.


    Unterschied der Super zur Dry Aluminium, da kann ich was zu sagen (die eine habe ich, die andere habe ich auch schon gespielt): Andere Spannreifen (Sound-arc vs. triple flanged hoop), zehn statt acht Tubelugs, 5 vs. 5.5 Zoll tiefer Kessel. Die Dry Aluminium ist daher konstruktionsbedingt etwas offener vom Klang, hat etwas mehr Obertöne, zugleich aber auch einen Hauch mehr Bauch.


    Ich war ja anfangs skeptisch gegenüber der Dry Aluminium aber ich muss zugeben, dass die Snare deutlich besser ist, als ich erwartet hatte. Eine wohlklingende Schnarre. Die Super-Aluminium finde ich klanglich aber dennoch etwas "kontrollierter" vom Klang. Beide Modelle sind aber nach meinem Dafürbefinden wirklich gute Snares zu einem mehr als passablen Kurs. Ich würde sagen, der Vergleich der beiden Tama-Modelle ist ein wenig wie bei Ludwig Supra vs. Acrolyte. Beide klingen gut, sind aber etwas unterschiedlich vom Klang aufgrund der Konstruktion. Welche besser ist, ist wie immer Geschmackssache.

    (auf diesen Satzteil hin wird wohl der Kommentar von Moe nicht lange auf sich warten lassen :P ).


    Was denn? ?( Habe ich je gesagt, dass DW Mistsnares baut?


    Spaß beiseite. Die Snares die du dir rausgepickt hast, haben awohl lle ihren Charme und klitzekleine Differenzen im Klang gibt es auch, daher sollte man sich die auch vorher mal ein wenig anhören. Einige Modelle kommen so dicht an die 402 ran, dass man wirklich nur mit sehr viel Mühe Unterschiede heraushören wird. Bei anderen Modellen ist das - konstruktionsbedingt - schon deutlicher. Acht oder Zehn lugs, 1,6mm, 2,3mm SPannreifen, nach innen oder außen geflanscht, Gußreifen, das alles hat einen gewissen Einfluss auf den Klang. Bei der Verarbeitung muss man selbst entscheiden, was man okay findet und was nicht (und ich finde die Verarbeitung der Ludwigs nach wie vor schrecklich schlecht für den Preis. Bitte schön, Hebbe. :D)


    Welche Snares du dir vielleicht auch noch anhören solltest wären m.E. auf alle Fälle die Yamaha Recording Custom Alu-Snares (14x5,5 und 14x6,5) und evtl. auch die SLP Dry Aluminium 14x5.5. DIe hat acht Lugs und ist damit klanglich einen Ticken "offener", ähnlich der Acrolyte. Ich glaube, die Yamaha könnte dir ganz gut gefallen. Ich fand den Klang jedenfalls sehr sehr gut. Weich, butterig, die richtige Prise Trockenheit, angenehmes Sustain (und presilich auch in deinem Rahmen). Die Sensitone finde ich auch nicht schlecht, gutmütige Schnarre. Die Starphonic ist klanglich toll, ob man aber diese Spannreifen/Lug-Konstruktion mag, ist eine andere Sache (mir sagt das irgendwie nicht so zu...).

    Ich tippe auf ein mattes Grauweiß, vielleicht ein Grünstich durch die Schatten?


    grüße


    theo


    Nochmals:


    Zitat

    Finish Options:


    Cruiser Blue w/ Walnut Bass Drum Hoops
    GT Black w/ Natural Bass Drum Hoops
    Hot Rod Red w/ Natural Bass Drum Hoops
    Roadster Green w/ Walnut Bass Drum Hoops


    Nix weiß, nix grauweiß. ;)

    Auch so 'ne ewig geniale Nummer. Auch dank Hal Blaines Super-groove. :thumbup:


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    Und es stellt sich auch die Frage, o der Preis so 1:1 in Euro später umgemünzt wird oder ob das wie bei der Black Beauty ist. Die bekommt man in den Staaten schon für ca. 700 Dollar, hier kostet dasselbe Modell bis zu 1200 Euro.


    Die Kesseldicken machen das Sonor für mich uninteressant (zum Glück, würde meine Frau sagen). Und nur vier Farben, alles Matt? Was soll denn dieser Käse?


    Zitat

    Pappel ist aufgrund seiner geringen Dichte und des niedrigen Heizwertes sehr günstig. Dadurch ist es KEIN hochwertiges Holz, was natürlich nicht bedeutet das es für ein Instrument nicht funktionieren kann.
    Egal ob Force 2000, Performer oder Martini fand ich die Kessel zwar immer warm, aber auch immer dumpfer und leiser als andere Sets mit anderem Holz und ähnlicher Kesseldicke.

    Für den Trommelbau funktioniert das Holz ziemlich gut. Wenn man das geschickt einsetzt. ;) Meine Pappelsnare ist dank ihrer Bauweise schön dezent einsetzbar, ganz anders als eine Birken oder Ahorn oder Stahlschnarre. Als Hauptsnare würde ich sie aber nicht einsetzen. Meine Vintage-Poplar-Maple-Snare ist dagegen eine hervorragend klingende und vielseitige Hauptsnare. Die eine Schicht Pappelholz tut ihr klanglich gut und setzt sie ab von meinen anderen Holzsnares. :)

    Noch mal zu eurer Farbspekulation. Ich würde mal sagen, das Set auf dem Bild ist weiß. Da hat halt einer bei weiß der Herr was für einer Beleuchtung mit irgendeiner Kamera draufgehalten. Und wenn der Weißabgleich in der Kamera schon nicht gepasst hat, dann könnt ihr eure Bildschirme eichen so lange ihr wollt.

    Nee, da bist du leider auf dem Holzweg. Auch so einen Farbstich kann man rausarbeiten. Hier gibt es zudem die Option, den Weißabgleich nachträglich recht leicht zu korrigieren, weil weiße, neutralgraue und schwarze Flächen vorhanden sind. Mal ein auf die Schnelle korrigiertes Bild. Das ist immer noch nicht weiß das Set. ;) Aber das ist ja letztlich egal. Wichtiger ist ja, wie es klingt und was Sonor dafür an Euronen haben möchte.


    Ach ja, dass, wie obig angemerkt, wieder mehr Birkensets präsentiert werden, finde ich auch gut. Ich mag nämlich Birkensets. 8)

    Aber die Lugs beim neuen Sonor werden nicht durchgängig sein. Denn damit kann der Kessel nicht richtig schwingen. So wenig Kesselkontakt zur Hardware wie nur möglich und immer Gummientkoppler :D drunter. Und schwingende Tomhalter, aber auf keinen Fall auf der BD montiert. Wegen dem Geschwinge. Sonst kann man weder vernünftig Live spielen und auch nicht hochwertig Recorden. 8) ;)

    Mir ging es um die Farbkombination. Aber du hast recht, das RC kann nicht gut klingen, so wie das konstruiert und lackiert ist. Nur weiße Trommeln klingen gut, das weiß inzwischen jeder. Und die gibt's beim RC nicht. Was für ein Fehltritt von Yamaha. :whistling:

    Kann ich mir x-mal reinpfeifen - und immer wieder bin ich baff. Der gute Stevie Ray Vaughan war/ist der vermutlich beste Gitarrist aller Zeiten.


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    denn auch Pappel hat damals gut geklungen und warum sollte sie nicht heute auch?


    Hihihi... Klar kann Pappel gut klingen. Habe hier 'ne Pappelsnare in 12x5 und die klingt saugut. Aber Pappel in einem modernen High-end drumset Marke Sonor werden wir wohl nicht in der nächsten Zeit erleben - allen WINTÄTSCH!-Rufen zum Trotz. 8)

    Öhm blöde Frage: also bei mir am Handy und am Laptop schaut das ganze eher nach Weiß aus...? :whistling:

    Dann kalibriere mal das Display. Dann ist's auch nicht weiß. :D (Hint: Mein Monitor ist punktgenau kalibriert und da ist es nicht weiß)

    Zitat

    Die Frage ist nur, wo sich das preislich einordnen wird.

    Ich tippe mal, preislich in etwa gleichauf mit dem Sonor Vintage. Zudem würde es bei gleichem Preis auch keine direkte Konkurrenz darstellen, da es ja doch sehr unterschiedliche Sets sind, so wie's ausschaut.