Nächstes Mal backe ich gerne wieder. 
Ich gebe mal ein etwas ausführlicheres Fazit meinerseits. Was habe ich mitgenommen?
- Wie man mit minimalem Aufwand gut ein Drumset aufnehmen kann. (Den Recorder als Overhead nutzen - wäre mir nie eingefallen) Auch schön, das alles praktisch nud nicht nur theoretisch zu erleben. Viele Aha-Effekte für Jeden dabei gewesen, vermute ich mal. War jedenfalls super. 
- Man kann einen klitzeklitzekleinen Unterschied zwischen reinen Birken und reinen Ahorntoms heraushören - aber nur bei identischer Stimmung, Befellung, Kesselkonstruktion. Wird ein Tom umgestimmt, ist's reine Lotterie. Und im Publikum hört das keine Sau raus. Also pfeif auf das Marketing und kaufe Kessel. Felle und Stimmung sind wichtiger für den Ton - aber das war ja schon vorher klar, gell? 
- Nils Schlagzeug kann ich nicht spielen.
Bei der Fußmaschine wusste ich nicht, ob das ein alter englischer Panzer aus dem 1. Weltkrieg unter meinen Füßen war, ob das ein Pressluftbohrer war oder aber eine Pleuelstange eines Dampfschiffes.
Und seine Roto-Tom Snare (echt pfiffiges Teil) muss man erst mal richtig spielen lernen. So wie er es spielt, klingt das saugut.
Wenn ich das spiele ... Schwamm drüber. 
- Das Wahan klingt richtig gut und sieht live viel besser als auf Bildern aus (glitzer, glitzer!). 
- Die GMS Snare war unglaublich schwer, aber unglaublich fokussiert im Klang. Chapeau. Tolles Instrument.
- Die Moigus Snare ist verflixt laut.
Da brauchte ich dann doch Ohrenschutz.
Und das wichtigste zum Schluss: Alle sind total gut aufgelegt gewesen, freundlich, spaßig, unkompliziert, hilfsbereit. So bringt das alles Spaß. 