Ach ja,... ich habe Gaffa und 4 Taschentücher vergessen. Die müssen noch mit rauf. ![]()
Beiträge von Moe Jorello
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Abkleben von Trommeln ist doch seit den 80ern verpönt und wird hier auch immer wieder kritisiert. Tatsächlich scheint es aber auch im professionellen Bereich praktiziert zu werden.
Aber sicher doch, abgeklebt wird nach wie vor. Hast du mal einige Snares von Ash Soan, Karl Brazil oder Antonio Sanchez angeschaut? Die haben für diverse Produktionen ihre Snares teils stark bis heftigst abgeklebt. Erlaubt ist, was dem Lied dient. -
Hier ist das Video
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Klingt viiiiiel cooler. Schön funky. Und nun singen die Kessel auch ordentlich. -
Wie hoch ist denn neben Fellen und Tuning das Kesselmaterial einzuschätzen? Da gibt es ja diverse Steels wie Titanium oder Ferromangan oder Mixturen mit Alu wie Ludwigs Alloy usw.
Kurz und knapp, die haben insbesondere auf die Klangfarbe der Obertöne und die Lautstärke eine Einfluss. Und da ist es reine Geschmackssache, was einem klanglich gefällt. Manche sind etwas heller, manche etwas dunkler, manche verstärken subjektiv die Obertöne einen Ticken, manche lassen sie weniger schneidend erscheinen. (Und je härter das Metall, desto lauter kann die Snare wirken bei identischer Wanddicke)Die Mapex Tomahawk ist nicht schlecht, es kommt aber bei er Frage, ob die eine gute Investition ist, drauf an, was du mit ihr musikalisch machen willst. Solange man in höheren und mittleren Tunings bleibt, klingt sie gut, wie ich finde. Tief gestimmt klingt sie für mich dagegen zu undefiniert, zu matschig, diffus, unsauber. Und genau da ist z.B. ein Punkt, wo sich die Spreu vom Weizen trennt. Meine SLP Vintage Steel kann ich irre tief stimmen und alles bleibt klanglich sauber. Selbiges gilt z.B. für die Recording Custom Steel 14x5.5 Schnarre. Die Mapex kann mit diesen und einigen anderen Modellen einfach nicht mithalten. Wenn man aber immer nur höhrere Stimmungen benützt, ist die Tomahawk keine schlechte Snare.
Die PDP kenne ich nicht, kann ich nüscht zu sagen.
ZitatIch denke, wie überall zahlen wir auch etwas Image und Mythos...
Stimmt
Zitat...und tun das mitunter auch gern.
Öhm... nein. Also in meinem Fall.
ZitatOb dann das "Plus", was bei manchen Modellen fast vierstellig ausfällt, wirklich so relevant ist?
Kommt auf deine Ansprüche und die Musik, die du machen willst, an. Wenn du immer auf abgeklebten Trommeln extremst kraftvoll Hardcore-Musik runterknüppelst, ist es eher banane. Wenn du ein feingesitiger Virtuose in einer hyper-avantgardistischen Exotenjazztruppe mit einem besonderen Extraanspruch an "DEN Klang" bist, könnte es relevant sein.
Zitat von trommlaLeider testen wir meist im Geschäft, nachdem wir schon einen Blick auf das Preisschild geworfen haben. Auch hier wäre eine Blindverkostung möglicherweise aufschlussreich.
Oh ja. Ich erinnere in diesem Zusammenhang gerne an das kleine "Hörspiel" mit den zunächst anonymisierten Alusnare-Soundfiles, welches ich hier mal eingestellt hatte. Da waren deutliche Unterschiede zwischen den Snares trotz selber Kesselmaße herauszuhören, und der "König der Snares", die Supra, hatte da kaum einen so richtig überzeugt. Surprise, surprise.

Eigentlich reicht 14x5,5 locker, um sich überall durchzusetzen, wie bereits angemerkt. Und wenn man richtig Bauch will, ist 6,5" Tiefe vielleicht vielen Schlagzeugern (Kopfsache) nicht ausreichend genug, um sich klanglich von 14x5,5 abzugrenzen, was erklären mag, weshalb viele Hersteller zuletzt auch eher 14x7 oder 14x8 auf den Markt geworfen haben. Der Trend hin zum iInsatz von Spezialistensnares ist halt ein Trend. Mag wieder vorbeigehen. Mag aber noch verrückter werden. Wir wollen ja schließlich alle individuell sein, uns mit dem Equipment von der Masse abheben.
Es ist nur eine Frage der Zeit, bis eine Black Nickel platted Ferromangan-Titanium 14x7,3275" Snare mit gegenläufiger Doppelsicke, von kolumbianischen Trommelmeistern mundgraviert, auf den Markt kommt. Oder so...
Naja, ich nehme dann einfach weiterhin meine olle Vintage Steel, stimme sie ganz tief, bappe ein Moongel rauf und fertig. Klingt auch fett. -
Es gibt sicher Stahlsnaredrums, die relativ nahe beieinander sind. Es gibt aber auch welche, die klanglich weit auseinander sind, trotz gleicher Kesselmaße. Eine günstige Pearl Export Stahlsnare klingt deutlich anders, als eine Recording Custom Stahlsnare in selben Maßen. Meine ehemalige Metalworks und meine SLP Vintage Steel sind sehr verschieden vom Klang, trotz selber Kesseldicke. Eine Sensitone Steel klingt auch wieder anders als eine Chad Smith Signature Steel. Da spielen doch diverse Parameter eine Rolle, etwa
- Kesseldicke, Bördelung und Wandungsbeschaffenheit (Hammered?)
- Anzahl der Lugs
- Hoops
- Sicke? Wenn ja, welcher Art?
- SnarebedDIe Art, wie die Snare gearbeitet ist, hat z.B. Auswirkungen auf die Art der Obertöne, wie ruhig oder flatterig sie bei bestimmten Stimmungen daherkommen. Es hat ebenfalls Auswirkungen dahingehend, wie warm und trocken (oder auch nicht) eine Snare daherkommt, und ob sie flüsterleise kann oder nur laut. Billige Stahlsnares haben m.E. oft das Problem, dass sie dann, wenn es um leises Spiel und insbesondere zusätzlich um deutliche Artikulation (Ansprache, Ghostnotes, Presswirbel, Besenspiel) geht, an ihre Grenzen stoßen. Das können wertiger gearbeitete und daher auch teurere Stahlsnares in der Regel merklich besser. Auch das leichte Stimmen und die Stimmstabilität können viele teurere Modelle besser als die günstigsten Modelle am Markt garantieren. Und teurere Snares haben oft einen wärmeren Ton als die billigeren Modelle, die sind sehr oft kalt, schneidend.
Man zahlt bei teureren Stahlsnares für gewöhnlich ein Stück mehr für ein Plus an Dynamikbreite, höherer Sensibilität, wertigerer Hardware, kontrollierbarerer Töne (Stimmen als auch Mikrofonierung). Also wie bei anderen Instrumenten auch. Ein Ticken mehr hier und da kostet halt mehr. Die Frage, wo da aber die Grenzen liegen zwischen schrottig, gut und sehr gut, ist schwer zu sagen, denn das ist oft Herstellerabhängig. Ich würde mal sagen, ab etwa 300 Euro Aufwärts kann man für gewöhnlich eine gute Stahlsnare (neu) erhalten. Manchmal sogar eine richtig richtig gute. Eine teure Snare kann hingegen auch zum Reinfall werden. (Ich persönlich finde die Noble&Cooley 14x6 Stahlsnare, die knapp 'nen Tausender kostet, zum Beispiel total gruselig vom Klang, obernervige Obertöne, die wild hin und herwabern in allen Stimmlagen)
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Hehe... dazu fällt mir das hier ein.
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Dies könnte ein guter Anhaltspunkt sein für alle, die Probleme mit mit einem (zu sehr) schnarrenden Snare-Teppich haben, denn wie man sieht kann das auch durch eine ungünstige Position im Raum ausgelöst werden.
Zutreffend. Nicht immer hängt das von den angrenzenden Toms oder den Mitmusikern ab. Die Welt ist komplex.
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Die Idee vom Video finde ich gut, weil dieses gerade bei "Neulingen", die ihr Set irgendwo in den Raum stellen, zum Nachdenken anregen kann (und hier immerhin eine Diskussion in Gang setzt). Wer schon einmal in unterschiedlichen Räumen seit Set stehen hatte, bzw. in unterschiedlichen Räumlichkeiten Auftritte hatte, wird natürlich merken, dass die Positionierung im Zusammenspiel mit der Raumgröße und -beschaffenheit den Klang immens verändern kann und dass eine Drehung des Sets im Raum um ein paar grad oder ein Verrücken um einen Meter zu merklich anderen Klangergebnissen führen kann. Die Mirkofone lassen wir mal außen vor. Rein akustisch, also das, was die Ohren hören, kann es da sehr weit auseinandergehen. Man nehme z.B. einfach mal eine Snare, ein paar Besen und spiele die Snare im Bad, in der Küche, im Schlafzimmer, im Wohnzimmer und draußen auf der Terrasse. Die Unterschiede, wie hart, weich, trocken, nass, laut und leise das instrument wirkt, sind teils immens.
Ich mache es seit langem so, dass ich aufgrund diverser lauernder akustischer Überraschungen für gewöhnlich zwei Snares zu Gigs mitnehme (Ich kenne halt nicht alle Bühnen mit ihren Charakteristiken aus dem Effeff). Eine Metallsnare, eine Holzsnare nehme ich mit und dann nehme ich die, die mit dem Raum und der Positionierung des Sets am Ende (nach Rücksprache mit dem Tontechnicker) besser im musikalischen Kontext harmoniert. Diesen Ansatz fanden die Tontechniker bislang immer gut, denn es macht auch ihnen die Arbeit dann und wann ein wenig leichter.
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Man kann alles galvanisieren lassen. Kostet aber nicht gerade wenig, das muss nämlich von einem Spezialbetrieb gemacht werden (Einfach mal Galvanisierbetrieb bei Google eingeben und Preise erfragen. Nicht alle machen das auch für Privatpersonen, das sind meines Wissens nach eher wenige Betriebe). Wenn überhaupt, würde ich eher die Hardware an den Snares austauschen, denn neu galvanisieren lassen.
Ich würde - offen und ehrlich - einfach die Snares so weiterspielen, wie's ist. Bei meinem Superstar habe ich z.B. auch den Kontrast von Black Nickle Hardware an Toms und Bassdrum und verchromter Snare. Wen juckt's im Publikum? Niemanden. Mich ehrlich gesagt auch nicht, ganz so ein eitler Pfau bin ich dann doch nicht.

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Ach so... ich dachte, du suchst jetzt was.

Bei Modellen mit Bodenplatte sind Spikes aufgrund des Gewichts der Platte im Grunde nicht notwendig (ich habe sie jedenfalls nie gebraucht). Und bei Modellen mit Bügeln sollte es eigentlich - vorausgesetzt, die Arretierung an der BD ist vernünftig gestaltet - ebenfalls möglich sein, ohne Spikes auszukommen. Wenn die Bassdrum dank guter Beinchen am Fleck bleibt, die Arretierung der Fußmaschine zudem wirklich sicher ist, darf letztere in der Theorie nicht herumwandern, wenn man sie spielt. Ob das Weglassen von Spikes mit Kosten zu tun hat, darüber kann man nur spekulieren.
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Gibt Modelle mit Bügeln und Spikes. Einfach mal suchen, anschauen und ausprobieren. (Etwa von DW)

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Aha, dann ist ja alles klar. Dämpfung, noch nicht auf den Sweetspot aber ohnehin eher poppig gestimmt. Dann warte ich mal ab, was du aus der Kiste noch so rausholen kannst in den kommenden Monaten. Ich denke auch, dass es auch bei diesem Set, wie immer eigentlich, ein wenig Zeit brauchen wird, bis man das Instrument recht gut kennt und die Stärken herauskitzelt.

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Das Set ist schön. Der Mix.... Tja, der Mix... Ich denke mal, der ist nicht fein abgemischt (wie sonst ebi dir). Das Set ist vielleicht auch nur einer ersten groben Stimmung nach dem Auspacken unterzogen worden? Sollte dem nicht so sein, (ich möchte dir jetzt wirklich nicht auf die Füße treten) finde ich, dass da noch ordentlich am Klang gefeilt werden kann bzw. sollte. Das Set kann, wie ich finde, viel viel besser schöner, musikalischer klingen. Deine anderen Videos klangen auch alle sehr viel besser, ausgewogener, wie ich finde. Die Toms und die Bassdrum sind für meinen Geschmack in diesem Video viel zu dünn und klanglich zeimlich tot. Diese Kessel müssen und können doch singen wie Holle, das Potenzial sollte man nutzen, finde ich. (Die Resonanzfelle sind wohl nicht so hoch gestimmt, dünkt mir). Singen tun die Toms in dem Video leider nicht nicht. Schade. Aber das ist ja auch immer alles eine Frage des Geschmacks. Wenn du gerade so was "bappiges", kurzatmiges wolltest, ja, dann hast du das natürlich hinbekommen. (Mein Geschmack ist das dann aber nicht und dafür bräuchte es dann auch kein Sonor Vintage. Das ginge auch billiger.)
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Zitat
Tama Artwood custom maple Snare für 65€
Wow. noch besser als bei mir damals. Ich hatte eine für, ich meine es war um die 80 Euro ergattert. Die war wirklich saugut.
Nun ist sie leider wieder weg. Ein wenig vermisse ich sie... 
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Ganz ehrlich, ich habe mir das Video jetzt erstmals nach Jahren wieder angeschaut und mir fällt es jetzt noch viel deutlicher auf, was für ein Gefummel das ist, bis das Teil eingestellt ist. Auch beim Ab- und Wiederaufbau ist das alles andere als einfach, selbsterklärend, schnell. Mich hat es zum schmunzeln gebracht. Sorry, da habe ich meine Yamahas schneller an der Bassdrum dran, behaupte ich mal frech. Anklacken, Seitenschraube zum fixieren einmal rumdrehen, Feder einspannen, fertig.
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Aha... ein Vintage in Vintage Optik. Viel Spaß damit - auf Jahre hinaus.

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Neben der Faltproblematik gibt es aber beim Perfect Balance Pedal auch noch die Problematik, dass die Trittplatte irgendwann in jeder Position stehen bleibt.
Diesen Makel kannte ich noch gar nicht. Oh weia. Das Pedal scheint tatsächlich DIE Fehlkonstruktion des Jahrzehnts zu sein, egal aus welchem Winkel man es betrachtet. Da bin ich ganz glücklich, dass ich von Anfang an wenig Vertrauen in die Konstruktion hatte und mir statt dessen für weniger Geld was deutlich wertigeres zugelegt habe.ZitatDas Konzept der Docking Station ist absolut praktikabel und sorgt für kratzerfreie und grade zu "fabrikneue" Spannreifen in der Pedalzone
Man kann auch einfach einen kleinen Schonerstreifen auf den Spannreifen kleben oder eine Aluschiene anbringen (gibt da ja diverse Angebote von Pearl, Gibraltar, Tama), dann passiert auch nüscht. Ist zudem billiger.

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Anbieten (mit Festpreis) und Loswerden sind ja zwei Sachen. Es gab etliche Auktionen ohne (oder mit geringem) Startpreis, die dann mit zahlreichen Geboten um die 400,- oder drunter geendet sind (= Marktwert).
(Kann gerade nicht nachgucken, ich reiche dann ggf. noch Links nach.)
Ah. Ebay-Auktion. Okay, da wäre das durchaus denkbar. Auf den Kleinanzeigenseiten, die ich intensiver als die Auktionsseite verfolge, bin ich jedenfalls nie über solche Preise gestolpert. Legen wir es also einfach ad acta.
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Für 400 oder noch weniger habe ich noch kein Set aus der Zeit auf Ebay und Co. angeboten gesehen. Rockstars ja. Starclassics nicht. Das mit Abstand günstigste, was ich in den vergangenen fünf Jahren bei Starclassics erlebt habe war ein 4-teiliges für 599 Euro, 22-10-12-14. Aber vielleicht sind die verscherbelten Exemplare an mir irgendwie vorbeigeschwirrt.
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Für etwa 800 bekommt man mit etwas Glück einen älteren 4teiligen Kesselsatz gebraucht. Da das hier schon eine Ballerburg ist, ist das ein Schnäppchen. Zugreifen.