Beiträge von Moe Jorello

    Noch als kleine Anmerkung: Der gute Purdie kann zwar drummen, dass mit dem Tempo halten hat er damals aber auch nicht wirklich überzeugend im Studio gemacht. Auf dieser Scheibe (siehe Link) fängt er beim ersten Lied z.B. mit 122bpm an. Nach knapp 60 Sekunden ist er vom Tempo schon raus, pusht es nach oben. Ab 1.40 geht der Gaul mit ihm dann völlig durch. (Das geht auf der Platte endlos so weiter) Wir reden von Anno 1967, eben jener Zeit, wo er ja angeblich Ringo ersetzt habe, weil dessen Timing nicht stimmte. Also... Ringo hat damals besser das Tempo gehalten.


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    wäre so mies, dass ich es nicht ertragen könnte, hätte ich ihn entweder rausgeworfen oder aber wenigstens dafür gesorgt, dass der Ersatz-Drummer dann auch zeigt was er kann und nicht den angeblich "schlechten" Drummer auf seinem schlechten Niveau kopiert


    Das insgesamt Absurde an der ganzen Sache ist ja, dass das, was Ringo angeblich ja gar nicht kann, Live etliche Male gespielt hat. und zwar so, wie es sich gehört. Und man sollte nicht vergessen, dass die Pilzköpfe plus Management unbedingt Ringo haben wollten, weil dieser als einer der besten britischen Rockdrummer seiner Zeit galt. (sonst hätte man ja auch Pete Best behalten können) Ringo galt als zuverlässig, technisch fit, konnte "tight" "in the pocket" spielen UND grooven. Lausiger drummer. Wirklich. Der war so lausig, dass seine Fähigkeit, wie ein Metronom ein bestimmtes Tempo wieder und wieder ohne Click zu spielen im Studio überaus geschätzt wurde. Nicht nur von den Beatles.

    Ich habe mich schon länger gefragt, was das denn soll. Dass ein Profimusiker einen anderen Profimusiker niedermacht, gehört sich einfach nicht (ungeschriebenes Gesetz: Ziehe einen anderen nie in den Dreck, wer weiß, ob du mit dem oder seinen Kollegen mal zusammen arbeiten musst), das ist einfach daneben - insbesondere auf solch eine Art und Weise, wenn niemand Beweise vorlegt (Manche Menschen strengen deswegen Verleumdungsklagen an). Interessant ist ja auch, dass niemand Purdies Buch verlegen wollte/will. Das hat er in Eigenregie machen müssen (Amazon-Selbstverlag - kann jeder Hans und Franz machen).


    Genauso schlimm ist das ja mit Quincy Jones, der auch kürzlich behauptete, Ringo sei scheisse gewesen, hätte nichts drauf gehabt, blablabla, wurde im Studio ersetzt (und nennt einen verstorbenen Drummer, damit man das auch ja nicht mehr gegenprüfen kann. Honi soît qui mal y pense...). Und überhaupt, allesamt untalentiert bei den Beatles. Und Michael Jackson konnte auch nur klauen. Was soll der Quatsch? Fängt da, kurz vor dem Ableben, eine Neiddebatte an? Für mich ist das eindeutig die Schublade "Ego-Probleme". Diese Leute hätten es doch wirklich nicht nötig gehabt, ohne Nachweise zu liefern, andere fertig zu machen. Manch einer mag das vielelicht als geschicktes Marketing einordnen, ich finde es hingegen einfach nur erbärmlich. Für mich haben sich sowohl Purdie als auch Jones durch diese Aktionen als peinliche Schaumschläger entpuppt und völlig diskreditiert. Respekt hatte ich vor diesen Herren mal - inzwischen nicht mehr. Charakterlich ist das ganz ganz schwach.


    Und Purdie kann labern was er will. Spielen wie Ringo kann er de facto nicht. Dafür müsste er erstmal auf einem Linkshänderset spielen lernen.

    Zwar kann ich die Vorteile von den E Dingern schon klar sehen, vor allem was halt üben und mitspielen angeht, auf der anderen Seite ist es in meinen Augen nichts halbes und ganzes. Hat halt irgendwie das Feeling vor ner X-Box zu sitzen und GuitarHero zu zocken.


    Damit hast du dir die Antwort eigentlich schon selbst gegeben. Ein E-Drum macht dich langfristig nicht glücklich. Also Akustikset.

    Moin, Willkommen. :)


    In einer sehr ähnlichen Situation wie du haben sich viele hier befunden. Wenn du die Forensuche bemühst, wirst du viel Lesestoff zum Thema pro/contra E-Drum/Akustikset finden. Kurz und knapp mal meine Anmerkungen dazu:


    - Akustikset ist laut, das hören Nachbarn oftmals auch in ihrem Haus, wenn der Raum nicht schalltechnisch optimiert worden ist. Ein separater Proberaum ist daher IMMER die beste Lösung,
    - Die Lautstärke kann etwas minimiert werden indem Silent-Stroke Felle und Low-Volume Becken benutzt werden.
    - Das Geklapper beim E-Drum-Spielen nervt und ist auch nicht gerade leise
    - Langfristig macht das Akustikset (meine Meinung) deutlich mehr Spaß und bietet viel viel mehr Optionen
    - Lernen auf einem E-Drum ist etwas gänzlich anderes als lernen an einem Akustikset (es sind im Grund zwei völlig verschiedene Instrumente)
    - Platz nehmen beide Varianten weg
    - Der Wiederverkaufswert eines Akustiksets ist höher
    - Ein Akustikset sieht auf einer Bühne besser aus, ist auch generell schicker und weniger anfällig für technische Defekte
    - E-Drum kann platzsparender zusammengepackt werden
    - E-Drum, wenn es gut sein soll, ist nicht billig.
    - Geraucht bekommt man hingegen für überschaubares Geld gute Schlagzeuge und Becken. (Was für einen Einsteiger sinnvoll ist, auch dazu gibt es viel Lesestoff im Forum)


    Soviel zum Anfang. Also, Forum durchforsten. Mit den gewonnenen Infos kannst du ja dann nochmal alles überdenken und nochmals konkrete Fragen stellen, wenn dann noch etwas erläutert werden muss. :)


    Edith: Dany tippt heute schneller als ich. 8|

    8er Teilung bei 'ner 22er ist bei Adoro usus (wie bei vielen anderen Schlagzeugen anderer Hersteller auch. Ist ja auch nicht schlimm sondern nur anders vom Klang. Offener). Ich würde mich auch nach der Kesseldicke erkundigen, denn eigentlich baut der Herr Korth nur dünnwandige Trommeln, die auf Jazz und Kirchenmusik ausgerichtet sind - es sei denn das ist ein älteres Modell ... da hatte er mal eine Rockbude zeitweise im Angeot, wenn ich mich richtig erinnere. Und mit Sonor haben die Schlagzeuge von Adoro nichts am Hut, soviel ich weiß (und ich kenne den Herren sehr, sehr gut.). Die Trommeln, die er macht, die sind schon picobello verareitet. Nur nicht für alle Musikstile geeignet.

    DW edge fängt bei 1298,- Euro an, wie es scheint. Würde ich mir überlegen, soviel Geld dafür hinzublättern, insbesondere, da die Dynamik der Snares begrenzt zu sein scheint. Es heißt zumindest, dass man diese Snares richtig hoch stimmem müsse, um einen brauchbaren Crack zu bekommen (und sie erfordere später regelmäßiges nachstimmen). Einen ähnlichen/identischen Klang bekommt man bestimmt auch günstiger hin.