Ich habe mich schon länger gefragt, was das denn soll. Dass ein Profimusiker einen anderen Profimusiker niedermacht, gehört sich einfach nicht (ungeschriebenes Gesetz: Ziehe einen anderen nie in den Dreck, wer weiß, ob du mit dem oder seinen Kollegen mal zusammen arbeiten musst), das ist einfach daneben - insbesondere auf solch eine Art und Weise, wenn niemand Beweise vorlegt (Manche Menschen strengen deswegen Verleumdungsklagen an). Interessant ist ja auch, dass niemand Purdies Buch verlegen wollte/will. Das hat er in Eigenregie machen müssen (Amazon-Selbstverlag - kann jeder Hans und Franz machen).
Genauso schlimm ist das ja mit Quincy Jones, der auch kürzlich behauptete, Ringo sei scheisse gewesen, hätte nichts drauf gehabt, blablabla, wurde im Studio ersetzt (und nennt einen verstorbenen Drummer, damit man das auch ja nicht mehr gegenprüfen kann. Honi soît qui mal y pense...). Und überhaupt, allesamt untalentiert bei den Beatles. Und Michael Jackson konnte auch nur klauen. Was soll der Quatsch? Fängt da, kurz vor dem Ableben, eine Neiddebatte an? Für mich ist das eindeutig die Schublade "Ego-Probleme". Diese Leute hätten es doch wirklich nicht nötig gehabt, ohne Nachweise zu liefern, andere fertig zu machen. Manch einer mag das vielelicht als geschicktes Marketing einordnen, ich finde es hingegen einfach nur erbärmlich. Für mich haben sich sowohl Purdie als auch Jones durch diese Aktionen als peinliche Schaumschläger entpuppt und völlig diskreditiert. Respekt hatte ich vor diesen Herren mal - inzwischen nicht mehr. Charakterlich ist das ganz ganz schwach.
Und Purdie kann labern was er will. Spielen wie Ringo kann er de facto nicht. Dafür müsste er erstmal auf einem Linkshänderset spielen lernen.