Beiträge von Moe Jorello

    Na, dann bekommt man den also noch mal im Fernsehen präsentiert. Und unter welchem Motto läuft dann der Themenabend? "Das kleine Arschloch"? Könnten sie noch 'ne Doku über Pete Townsend und Klaus Kinski zubuttern, um es schön rund zu bekommen. :D


    Ich guck's mir trodzdem an. Auch wenn Baker ein Unsymphat erster Kajüte ist. Danke für den Tipp.

    Das Ivory sieht Kacke aus? Oder die Kombi?


    Das Hängetom beißt sich farblich mit dem Rest. Entweder: Helle Bassdrum und Helle Toms oder helle Bassdrum und dunkle Toms überall. So, wie im Bild aufgebaut, finde ich das nicht prickelnd. Richtig bunt geht nur, wenn das "schreiende Farben" sind. Also knalliges Rot, Orange, Grün, Geld, Blau, Weiß,...


    Ist aber nur mein persönliches Ästhetikempfinden.

    Herrlich, das Sonor...


    Kann hierzu jemand was sagen? Sieht mir sehr nach Selbstbauprojekt aus:
    https://www.ebay-kleinanzeigen…re-drum/827937989-74-9415


    Da ist einiges, was nicht stimmmig erscheint. Einerseits der Kessel selbst: Das Grommet fehlt, noch dazu sind da zwei Luftausgleichslöcher gebort (und halt keines von beiden mit Grommet versehen). Wenn Tama mehrere Löcher reinbohrt, dann eher als Dreierkombination. Mahagony ist bei Starclassics nicht benutzt worden soviel ich weiß. Böckchen, Spannreifen, stimmen mit Starclassic überein. Die Abhebung ist aus der Artwood/Superstar-Reihe, nicht Starclassic (nie dort verwendet worden). Und wo ist der Tama-Zertifikats-Aufklebber innen und das Badge außen? Fehlanzeige. Finger weg.



    Oliver: Super-fund. Hat mich zum lachen gebracht. :thumbup:

    Paul saß lediglich bei dem White Album für knapp zwei Wochen am Schlagzeug, weil Ringo sich gerade überflüssig fühlte (mangelnde Wertschätzung) und insbesondere die Hahnenkämpfe zwischen Paul und John satt hatte (Paul und John hatten auch andere im Studio in den Wahnsinn getrieben, Tontechniker Geoff Emerick warf z.B. verbittert das Handtuch). Also nahm Ringo 'nen Flieger nach Sardinien. Die Produktion war aber im vollen Gange, das Studio samt Crew eingekauft, die Deadline für die Fertigstellung des Albums war da. Es MUSSTE also produziert werden, während insbesondere George versuchte, Ringo wieder umzustimmen und aus Sardinien zurück nach London zu bewegen. Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit bestand dann keine Chance mehr, die McCartney-Lieder neu (mit Ringo) einzuspielen, die schon im Kasten waren (Mitte Oktober 68 sollte das Album fertig sein). Paul hatte die kurzzeitige Lücke also eher in einem Akt der Verzweiflung zu überbrücken versucht, denn Ringo "ersetzt". Denn nach den knapp drei Wochen, die Ringo fort war, blieb er an Bord und kein Paul noch sonstwer saß von da an je wieder an der Schießbude. Und da er nicht gestorben ist, so trommelt er noch heute.

    Unzählige gebrauchte Starclassics gibt es nicht, die sind nicht sehr oft, aber auch nicht sehr selten zu finden, also gesundes Mittelmaß. Das Starclassic Shellset (Birch-Bubinga, lackiert) liegt bei etwa 1350 Euro, wenn recht gut erhalten, es kostete neu damals 2185 Euro. Der Hardware-Satz (wenn der "standardmäßige" RoadPro Satz) etwa 250 Euro (neu 448 Euro damals). Hocker, welcher ist das?
    In welchem Zustand sind die Becken? Wenn gut, dann etwa 450 Euro.

    Noch als kleine Anmerkung: Der gute Purdie kann zwar drummen, dass mit dem Tempo halten hat er damals aber auch nicht wirklich überzeugend im Studio gemacht. Auf dieser Scheibe (siehe Link) fängt er beim ersten Lied z.B. mit 122bpm an. Nach knapp 60 Sekunden ist er vom Tempo schon raus, pusht es nach oben. Ab 1.40 geht der Gaul mit ihm dann völlig durch. (Das geht auf der Platte endlos so weiter) Wir reden von Anno 1967, eben jener Zeit, wo er ja angeblich Ringo ersetzt habe, weil dessen Timing nicht stimmte. Also... Ringo hat damals besser das Tempo gehalten.


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    wäre so mies, dass ich es nicht ertragen könnte, hätte ich ihn entweder rausgeworfen oder aber wenigstens dafür gesorgt, dass der Ersatz-Drummer dann auch zeigt was er kann und nicht den angeblich "schlechten" Drummer auf seinem schlechten Niveau kopiert


    Das insgesamt Absurde an der ganzen Sache ist ja, dass das, was Ringo angeblich ja gar nicht kann, Live etliche Male gespielt hat. und zwar so, wie es sich gehört. Und man sollte nicht vergessen, dass die Pilzköpfe plus Management unbedingt Ringo haben wollten, weil dieser als einer der besten britischen Rockdrummer seiner Zeit galt. (sonst hätte man ja auch Pete Best behalten können) Ringo galt als zuverlässig, technisch fit, konnte "tight" "in the pocket" spielen UND grooven. Lausiger drummer. Wirklich. Der war so lausig, dass seine Fähigkeit, wie ein Metronom ein bestimmtes Tempo wieder und wieder ohne Click zu spielen im Studio überaus geschätzt wurde. Nicht nur von den Beatles.

    Ich habe mich schon länger gefragt, was das denn soll. Dass ein Profimusiker einen anderen Profimusiker niedermacht, gehört sich einfach nicht (ungeschriebenes Gesetz: Ziehe einen anderen nie in den Dreck, wer weiß, ob du mit dem oder seinen Kollegen mal zusammen arbeiten musst), das ist einfach daneben - insbesondere auf solch eine Art und Weise, wenn niemand Beweise vorlegt (Manche Menschen strengen deswegen Verleumdungsklagen an). Interessant ist ja auch, dass niemand Purdies Buch verlegen wollte/will. Das hat er in Eigenregie machen müssen (Amazon-Selbstverlag - kann jeder Hans und Franz machen).


    Genauso schlimm ist das ja mit Quincy Jones, der auch kürzlich behauptete, Ringo sei scheisse gewesen, hätte nichts drauf gehabt, blablabla, wurde im Studio ersetzt (und nennt einen verstorbenen Drummer, damit man das auch ja nicht mehr gegenprüfen kann. Honi soît qui mal y pense...). Und überhaupt, allesamt untalentiert bei den Beatles. Und Michael Jackson konnte auch nur klauen. Was soll der Quatsch? Fängt da, kurz vor dem Ableben, eine Neiddebatte an? Für mich ist das eindeutig die Schublade "Ego-Probleme". Diese Leute hätten es doch wirklich nicht nötig gehabt, ohne Nachweise zu liefern, andere fertig zu machen. Manch einer mag das vielelicht als geschicktes Marketing einordnen, ich finde es hingegen einfach nur erbärmlich. Für mich haben sich sowohl Purdie als auch Jones durch diese Aktionen als peinliche Schaumschläger entpuppt und völlig diskreditiert. Respekt hatte ich vor diesen Herren mal - inzwischen nicht mehr. Charakterlich ist das ganz ganz schwach.


    Und Purdie kann labern was er will. Spielen wie Ringo kann er de facto nicht. Dafür müsste er erstmal auf einem Linkshänderset spielen lernen.

    Zwar kann ich die Vorteile von den E Dingern schon klar sehen, vor allem was halt üben und mitspielen angeht, auf der anderen Seite ist es in meinen Augen nichts halbes und ganzes. Hat halt irgendwie das Feeling vor ner X-Box zu sitzen und GuitarHero zu zocken.


    Damit hast du dir die Antwort eigentlich schon selbst gegeben. Ein E-Drum macht dich langfristig nicht glücklich. Also Akustikset.