Beiträge von Moe Jorello

    "What is the purpose of a drummer making a record? To get it successful. The purpose of a drummer is to get the song on the radio, becoming number one. It's not about my ego. What's good for the song? If the song becomes number one, I get called back for another one. Serve the song. It ain't about me. In the end, it points at me but it ain't about me."


    "If you want advice, ask me and do the opposite."


    Kenny Aronoff

    Eine Frage stellt sich: Wo ended billig preislich je nach Kategorie? Was der eine als Billigmodell empfindet, mag ein anderer als schon Mittelklasseteil einstufen.


    Was ich für das Geld z.B sehr gut damals fand waren zwei einfache Fußmaschinen, einmal die Mapex P700 mit dreifach-Beater. Sehr solides Teil, schön leichtläufig. Das andere ist die Tama Iron Cobra Jr., die man wie die Mapex nur noch gebraucht findet. Auch eher simpel aber auch hier sehr robust und recht leichtlaufend. Für je etwa 35 Euro gebraucht absolut zu empfehlen.

    Fast Fret ist aber das Gegenteil von Sex Wax. Sex Wax stoppt Bewegungen, Fast Fret reinigt Saiten, Hals und Griffbrett, so dass die Saiten länger frisch klingen und die Finger sanft und gleichmäßig über das Brett und die Saiten "sliden" können. ;)

    Es gibt Nachschub an Daten. Habe mir kürzlich das Tama Classic Hardware-Set gegönnt und es jetzt mal gewogen. Here are the results:


    Hihat... twelve points... äääh... ach nee...


    Tama HH50F Hihat: 2240 Gramm
    Tama HC52F Cymbal Stand : 1490 Gramm der eine, 1498 Gramm der andere. Der dritte liegt bei 1475 Gramm. Ist also mal so, mal so....
    Tama HS50F: 1664 Gramm.


    Ach, wie leicht.


    Wie sich die Hardware so macht, wird später berichtet. Nur kurz: Nichts umgefallen, auch wenn ich auf "Knüppelqualitäten" gerpüft habe.


    Noch ein paar Ergänzungen: Mein Yamaha SS740 bringt es auf 2603 Gramm, der SS 662 (max. 12") kommt auf 2354 Gramm.

    Paistes Palette finde ich so unübersichtlich wie bei Pearl die Typenbezeichnung.


    Habe kürzlich ein Video von den neuen UFiP 1931 gehört. Klingt da schon prima, das 22er Ride. Mal sehen, wie die Bleche real im Laden klingen. Hat die jemand schon irgendwo im Handel entdeckt? (Notfalls höre ich mir im Sommer die Teile in Pistoia direkt im Werk an. Das könnte natürlich zu einer Geldausgabe verleiten. Schiet. :| )

    Hmmmm... das erste Ride war in den 90ern. Ein 20" Paiste... 400? Weiß nicht mehr genau. Hing damals am schrottigen Ludwig-Set. War für mich damals einfach nur ein Ride. Auch viel genutzt: ein Meinl vom damaligen Kumpel. Welche Serie weiß ich nicht mehr, da war schon alles an Beschriftung futsch.


    Pause


    Wiedereinstieg: Keine Ahnung, was ich nehmen soll. Also nicht zu viel Geld investieren. Es kam ein Masterwork Troy Ltd.Ed. in 20". Rund 2550 Gramm. Gutes Becken, aber mir auf Dauer für 20" zu schwer.


    Zildjian 20" A Custom. Gebraucht gekauft. Nach drei Tage wieder vertickt. War gar nicht meins. Klang schlimm in meinem Set.


    Paiste 2002 20" Medium Ride, auf nem Musikerflohmarkt geholt. Soll ja toll sein. Also los. Ans Set gebaut, prompt für klanglich unpassend gehalten (passte noch weniger zu meinen Crashes). Weg.


    Masterwork Custom 20", ca. 2020 Gramm. Wunderschönes Becken, Warm, weich, Stickdefinition und Wash im guten Einklang, tolle Crashfähiglkeit. Nie nervig, irre vielseitig. Mein Lieblingsride, kann alles, was ich will und mehr. Eigentlich schon fast ein Traumride. Bleibt sicher ewig im Portfolio.


    Zultan Caz (bzw. Tukish) 20", 1960 Gramm. Sehr holzig, guter Crash, warm, dunkel. Ganz schön. Noch besser mit der Sizzle-Kette dran. Für die Knete total gut.


    Sabian HHX Evolution 20", ca. 2350 Gramm. Schönes Becken, ist mir aber manchmal ein wenig zu Pingig. Naja. Dafür ist die Glocke saugut. Brauchbarer Crashsound. Sehr gutes Becken mit vielen tollen Facetten - aber nicht mein Traumbecken (wegen Ping).


    Masterwork Jazzmaster 21" Ride, 2570 Gramm. Sehr definiert, dunkel, etwas trashy, halt "Old-School" vom Klang. Ein tolles Ride für Jazz & Blues. Nervt nie, passt aber nicht in alle Stile rein. War aber schon vorher klar. Ach ja... phantastische Glocke.


    Bin ich am Ende angekomen? Keine Ahnung. Ich habe eigentlich alles, was ich brauche und davon zu viel. Dennoch gibt es viele schöne Becken, die man gerne mal austesten möchte. Einfach nur so, aus Spaß an der Freud'. Sabian Legacy, Istanbul Nostalgia 50s/70s, Sabian HH 20/21" Thin Ride, Masterwork Custom 22" Extra Thin Ride bzw. Jazzmaster 21" (Extra) Thin Ride, UFiP Natural 20" Thin Ride, Ufip 1931... das alles lockt irgendwie doch. Obwohl man es nicht braucht. So what?


    Traumbecken, braucht man das? Hat man eines, ändert sich vielleicht der Musikgeschmack bzw. die Band. Und dann beginnt alles wieder von vorne. Also einfach nehmen, was gerade glücklich macht, finanziell, wie klanglich. Das ist dann in dem Moment halt das Traum-Ride.

    Unlackiert, lackiert.... was besser vom Grip ist, hängt wirklich vom Holz und seiner Bearbeitung und/oder dem Lack ab. Ich habe unlackierte, die rutschen nicht. Und ich hatte unlackierte (deren Holz sehr glatt poliert wirkte), die sind gerne mal auf Weltreise gegangen. Ich hatte lackierte Sticks (Vic Firth), die den Bassisten fast getötet hätten. Und ich habe lackierte, die fest "bei Papa" in den Flossen bleiben. Die Vater Manhattan z.B. sind unlackiert und machen irgendwie nie einen Abflug, wohl weil die nicht "zu glatt" sind. Und bei den lackierten bin ich von RegalTip hellauf begeistert. Bester Lack, wie ich finde. Da ist mir bislang nur einmal ein Stick weggeflutscht - und das auch nur, weil ich paddelig/am Träumen war.

    "I've always just looked at drums as more of a group instrument. I've never been very interested in playing drums by myself - you know, sitting down in a basement, practicing drum solos for hours at a time."


    "To me, it's always about the song and the band first."The drums, or the guitars, or whatever else is going on, is just part of the big picture, so what you always have to do is you have to check your ego at the door and do what's best for the song, for the music, for the overall sound."


    Lars Ulrich

    "A lot of people have issues speeding up and slowing down. If you play with a metronome, you can sort that out. But bands that play with click tracks live never develop that dangerous element [of groove]. ... There can be little fluctuations, but that is what it is all about. Your heart doesn't beat the same every day. Music should flow. Nobody wants everything to be sterile and sound like a click track. Sometimes there is too much emphasis put on perfection."


    "A lot of young drummers have a tendency to really overplay. Sometimes simple is better, and the notes that aren't played between the spaces are bigger than the notes that are. You've got to be really tasty. It's all about the groove of the song. I like a drummer to shine when it's their turn to shine. But most of the time it's about the singer and the melody... and we're carrying the whole thing along."


    Vinnie Paul