Beiträge von Moe Jorello

    "Concentrate on being musical as a drummer and give up your ego as well. Stop trying to score points with young drummers and amateurs by doing big flash-fills. That might win you a modern-drummer award, but it's not gonna win you any friends in the band"


    "What the others [in the band] want in a drummer is someone who plays great time, has got a nice sound, plays the song without mistakes and listens [to the band]."


    Gavin Harrison

    Du hast Deinen Allerwertesten entscheiden lassen und ein Top-Modell eines der etablierten Hersteller gewählt. So ganz viel daneben kannst Du damit nicht liegen...


    +1
    Vertraue ruhig deinem Popo. In der Preisklasse sind eigentlich alle Hocker recht gut. Nur halt in Nuancen unterschiedlich, würde ich sagen. Der eine mag Spindel, der andere nicht, einer mag Velours, der andere nicht usw. Und da jeder 'nen anderen Po hat, fällt auch jeder ein anderes Urteil übder die vielen Modelle, die es zu kaufen gibt.

    Da sind wir ja (mal wieder) 'two'! :)
    Genau so, perfekt für mich auf den Punkt gebracht.
    Wenn der Drummer zum Zentrum wird und nicht die Musik, dann geht's für mich ganz schief.


    Gruß
    Hajo K


    Dem kann ich mich anschließen. Insbesondere manisches Gepose finde ich persönlich einfach nur peinlich. Da lobe ich mir den Anblick "unaufregender" Drummer. Gibt ja zum Glück noch so ein paar coole Socken die Understatement verkörpern.


    Was ich zudem nicht mag: Ballerburgen die lediglich zum Posen da sind. Wenn jemand wie Coham oder Phillips das alles sinnvoll einsetzt, okay. Prima. Aber Portnoys (einstigen) oder Bozzios (dauerhaften) Trommelwälder mit X-Bassdrums... Neeee du...
    Und: Wenn jemand das Wort Dynamik nicht einmal kennt, das geht einfach gar nicht.

    Gerne erkläre ich das ;) . Es begab sich so das ich auf einem Jazzworkshop besagtes Tama Silvester hatte. Der Tomhalter hat sich alle 2 Minuten der Schwerkraft gebeugt... Es hat auf jeden Fall nicht gehalten, was wohl daran lag, das der innere Ballen sehr abgegriffen war. Mag sein das jenes Set nicht immer freundlich behandelt wurde, aber der Tomhalter war jedenfalls grausam. Und ja es war besagter Tama Doppeltomhalter. Auf einem Tama Rockstar welches in meinen Proberaum wohnt, hab ich ähnliche Probleme, jedoch mit dem Singeltomhalter der das 14" Tom hält. Ein Kollege hat schon zweimal für sein älteres Starclassic bei dem noch dieser Tommhalter verbaut wurde einen Halter nachkaufen müssen, da der alte kaputt ging.
    Soo toll ist der Tama Tomhalter jedenfalls nicht, er zeigt einfach Abnutzungserscheinungen.
    Das mit den schlechten Fellen ist so ein Gefühl was sich auf die Tama Falle bezieht. Hab die auf einem Superstar und die klingen nicht so. Ein Remo UT scheint mir da besser zu klingen als Reso. Betonung auf scheint.


    Wenn die Kugelgelenke im Eimer sind, hat jemand die in der Vergangenheit mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit viel zu fest angezogen. Egal, welche Schrauben/Ball/Mutter-Kombi du nutzt, und egal, ob das nun das Ballsystem bei Yamaha, Sonor oder Tama ist, wenn jemand hemmunglsos überzieht (was sehr, sehr oft gemacht wird), sind die Gewinde und Halterungen schneller hinüber als bei sachgemäßer Behandlung. Sicher, bei viel Beanspruchung ist so ein Verschleißteil irgendwann hin. Das ist aber auch jede andere Aufhängnug. Es gibt Menschen, die haben auch seit 10+ Jahren diese Ballgewinde im Einsatz und sind zufrieden. (Meine halten alle noch 1A, trotz etlicher Auf- und Abauten)
    Gerade bei Schul- bzw. Workshop-Sets kannst du davon ausgehen, dass irgendwer immer zu fest andreht. Am schlimmsten: Fest andrehen und dann noch versuchen, minimale Änderungen vorzunehmen, ohne wieder zu lockern. (Zerr! Drück!) Dann ist so ein Teil natürlich schneller hin.


    Tama Werksfelle: Genauso gut bzw. kacke wie Sonor oder Pearl 08/15-Werksfelle in den unteren Preiskategorien. Ist jedenfalls meine Erfahrung. Davon würde ich das - ich wiederhole mich - wirklich nicht festmachen. Wenn so ein Set gut klingen soll, musst du auch vernünftige Wurstpellen aufziehen, sonst werden die Kessel klanglich einfach abgewürgt. Das ist bei Yamaha leider auch nicht anders. Also plane Geld für den Fellkauf auf alle Fälle ein.


    Und nochwas: Wenn die 22er zu laut ist, liegt es auch manchmal am Fuß und dem Beater. Es gab/gibt Leute wie Louis Hayes und Joe Morello, die mit 22er Hupen in Jazzclubs eingekehrt sind und nicht alles totgespielt haben. Alles primär eine Frage der Spielweise, so meine bescheidene Meinung.

    Kann natürlich sein, dass andere 6-schraubige BDs da empfindlicher sind.


    Schön zu hören, dass das beim Yamaha wohl nicht der Fall ist, dass sich das schwer stimmen lässt und leichter verstimmt (gespielt hatte ich bislang nur die 20" und 22" Varianten). Ich hatte bislang mit 16 oder 18" Bassdrums mit sechs Stimmschrauben eher durchwachsene Erlebnisse hinsichtlich der Stimmsicherheit gemacht.

    Ich bringe 80 Kilo auf die Waage und mein Oberteil des Gibraltar ist nach wie vor wie neu. Meiner ist aber auch deutlich neuer als deiner. Vielleicht ist die Sitzfläche jetzt besser als 2007.

    Nein Nein, das war schon auf das Tama bezogen. Ich hab mal eins gespielt mit grausamem Tomhalter, aber das war die 20" Version... sehe gerade das die 18" Version einen anderen Tomhaöter hat.

    Grausam? Das musst du mir jetzt aber mal erklären. Der Tama-Tomhalter galt bei seiner Einführung als Maß der Dinge in seiner Preiskategorie, wurde von allen Testern als besonders gelungen bezeichnet. Robust, mit pfiffigen Lösungen für eine optimale Einstellung (du kannst so gar den Schlitten nach vorne und zurück fahren. Das bieten andere nicht mal in der Oberklasse) ohne dabei klobig zu wirken. Ob du da ein Bop-Kit aus der Silverstar-Reihe nimmst oder nicht: Das Prinzip ist bei beiden Varianten das selbe, die Bauart nahezu identisch (bis auf 1 vs. 2 Aufhängungen). Ich bin mir ziemlich sicher, dass du da etwas durcheinander bringst.


    Zum Yamaha: Die nur sechs Spannschrauben machen es schwerer, eine gleichmäßige Spannung auf das Fell zu bekommen und die Bassdrum verstimmt daher auch in der Regel schneller.


    Und das Argument der schlechten Felle kann man knicken, die haben in der Preiskategorie eh alle.

    Der Giraltar ist für das Geld sehr gut, ich nutze ihn nun auch schon 'ne Weile und da gibt's nix zu mäkeln. Im Gegenteil: Besser als die teureren Modelle von Sonor z.B.


    Sattelform ist Geschmackssache, Rückenlehne auch. Aber: Sitze mit Rückenlehne sind dann wirklich teuer, so ca. 200 bis 400 Euro in der Regel.

    Die Kriterien sind recht einfach: ist er abgesehen von der Bequemlichkeit gut verarbeitet? Wie sehen die Schrauben und Kontermuttern aus, dominiert Plastik? Ist er stabil? Stichwort doppelstrebige Beinausleger, Arettierungsmechanismus des Sitzes. Gibt es Memory-Klammern? Wie dick sind die Tauchrohre der Mittelstange? Ist eine Metallplatte an der Sitzunterseite, wo das Rohr aufliegt? (Nicht dass das Rohr irgendwann im Po landet...). Ein Drehgestänge ist eigentlich immer okay.


    Gute Sitze gibt es einige. Guck dir auch mal Testberichte zu diversen Modellen an. Oder die Erfahrungsberichte u. A. Bei Sweetwater, Thomann und Co.


    Billigstsessel bitte meiden.

    Tama Silverstar Jazz scheint solide aber nix besonderes zu sein, Tomhalter taugt nix, Werksfelle auch nicht


    Nicht durcheinander schmeißen.... meinst du da evtl. das Natal? Der Tomhalter des Tama wurde nicht im Fred nämlich nicht bemängelt. ;) (würde mich auch stark wundern...)

    Interessant, wie unterschiedlich das Gretsch hier wahrgenommen wird.


    Verwundert mich ehrlich gesagt nicht angesichts des Preises und wenn man weiß, dass die High-End trommeln schon nicht den besten Ruf bei der Qualitätskontrolle aufweisen. Da verwundert beim Catalina eigentlich nichts. Wie ich schrub: Du kannst mit dem Gretsch einen echten Glücksgriff landen, kannst aber auch das Pech haben, ein ziemlich mies verarbeitetes Expemplar zu bekommen. Dass die Snare wohl niemals nicht ein (funktionables) Snarebed verpasst bekommt, ist einfach kacke.


    Her ein weiterer Beitrag, der die (schon recht legendär) fragwürdige Qualitätskontrolle amerikanischer Schlagzeuge im Vgl. zu asiatischen Schlagzeugen thematisiert.


    Ergo: Das Gretsch, dass man kaufen möchte, vorher GENAU anschauen. ;)

    Suche dir eine Band und finde es heraus. Jede Band ist anders und hat andere Ansprüche.

    +1
    Du wirst vermutlich auch nicht zwei Personen finden, die nach drei Jahren identisch vom "Lernstand" sind. Von daher... mach dir mal keinen Kopp darbüer, was man können müsste/sollte und was nicht. Jeder tickt anders. Eine eindeutige Antwort kann es somit nicht geben, so meine Ansicht.


    Ach so.... Es gibt drummer, die professionell unterwegs waren und damit geglänzt haben, einfach mal gar keine Fills in einem Lied zu spielen. Al Jackson Jr. z.B. 8)

    Ich dachte auch, dass Gretsch das Problem in gen Griff bekommen hätte, scheint aber nach wie vor nicht der Fall zu sein - übergreifend. Irgendwie doof, denn das Nachgraten ist aufgrund des vergleichsweise faserigen Holzes nicht ganz einfach. Ich zitiere mal aus dem drummerworld-Forum (ein Beispiel von mehreren zu dem Thema):


    Zitat von Tommy_D (9-9-2016)


    I have not personally seen the build quality of the Tama kits, but I can tell you the the Gretsch kits will have a flawless lacquer finish, and will likely have some really ugly bearing edges. The Tama's could be the exact opposite. Honestly, if the bearing edges on my Catalina's were better from the factory I would recommend the kit to everyone. But not everyone is ready to cut new edges on a brand new kit.


    Zitat von PorkPieGuy (6-21-2017)

    I've seen jacked bearing edges on NEW Gretsch USA drums a la another forum. I think they take care of their customers, but for a kit at that price point, I expect nothing short of perfection.


    Aber, wenn die Gratung gut ist und das Set gut gestimmt, klingt so ein Gretsch schon zuweilen sehr toll.


    Edit: Hier mal ein Video mit dem Silverstar Jazz im Bandkontext. Setzt sich gut durch, auch gegen Gitarrenamp und Hammondorgel.


    [video]

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    [/video]

    Mal 'ne doofe Frage: Hast du überlegt, dir einfach für dein Starclassic eine 18er Hupe dazu zu kaufen oder kommt das nicht in Frage? Ist ja immer auch so ein wenig 'ne "Stauraum-Frage", die irgendwann dann aufkommt.


    Das Silverstar ist sehr sehr cooles Teil, auch insgesamt wertiger als das Yamaha. Sehr schöne Toms und Bassdrum, stimmstabil, gutmütig. Das Yammi klingt auch sehr gut, klar, lebhaft, hat aber nur sechs Spannschrauben an der Bassdrum, was ich dann doch ein wenig grenzwertig finde, obgleich die Bassdrum ihren Dienst gut verrichtet. Das Gretsch ist einfach schö anzuschauenn, ein Klassiker (aber so toll ist die Verarbeitung für das Geld wirklich nicht. Gratungsqualität ist zuweilen ein wenig Lotterie und die Snare ist ... naja... Schwamm drüber). DIe Finishes sind sehr sehr geschmackvoll, der Klang aufgrund der anderen Gratung merklich anders als beim Tama oder Yamaha. Manchmal mag ich den Klang des Gretsch total, manchmal nervt mich der "Gretsch-typische Klang" aus der "Zuschauer-Perspektive" in Jazzclubs enorm. Komt immer auf den Kontext der Musik an. Das Gretsch würde ich daher erstmal ausgiebig anspielen wegen des Klangs. Ist nicht jedermanns Sache.


    Gab's nicht auch noch von Mapex 'ne günstigere Saturn-Version mit 18er Bassdrum oder war das was limitiertes?...


    Ach ja... einige Sonor-Bop-Kisten gibt es auch noch im "Abverkauf" seit die AQ2 raus sind. Es gibt übrigens auch noch das Pearl Export mit 18er Bassdrum. Wäre also auch noch 'ne Option. Und das obig genannte Pearl sowieo. Das ist gut. RIchtig gut. Und auf dem Gebrauchtmarkt ... ach, was erzähle ich da. Weißt du ja schon. ;)

    Reichlich gelb, weil ganz ordentlich angelaufen, wie es ausschaut. 3 Mars und 4 Bounty? :)


    Habe mal ein wenig geschaut, und wenn man den Vintage-Nerds glauben schenkt, ist das wohl wirklich Nickelsilber.


    Ich zitiere darüber hinaus mal aus dem Vintagedrumforum.


    Zitat

    There were 4 major drum manufacturers and at least 4 major drum rebrands or stencil brands in West Germany in the 50's. This left a lot of room for Paiste and Meinl to sell product into. I have seen Luna before and they look almost identical to some of the Roxy, Korri and early second line Trixon cymbals( Trixon also sold A.Zildjian with a Trixon stamp). Saying that, they were very similar to 50's Meinl Meteor cymbals ,which was the second line cymbal sold by Tromsa( Paiste Stambul were the other). For these reasons, I would take a stab at Meinl being the maker of these.


    Jedenfalls eher als rar einzustufen. Was ich von Lunar auf Ebay bislang gesehen habe wurde alles ziemlich verramscht. Hihat z.B. für 20 bis 25 Euro. Wäre vielleicht mal einen Vesuch wert, bei Meinl anzufragen, ob die mit Lunar was anfangen und evtl. mehr Infos geben können.