Hol dir mal lieber "Houses of the Holy". Das ist 'ne bessere Scheibe. ![]()
Beiträge von Moe Jorello
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Wenn Dir das bei älteren auch vorgekommen ist, Oliver, könnte es ja sein, dass ich im Laden den "Vintage"-Packen aus dem Fell-Lager rausgegriffen habe. Ach, weiß der Geier. Ich warte mal ab, ob mir/jemand anderem ähnliches ebenfalls/nochmals demnächst passiert. Wenn es mehrere Vorfälle dieser Art geben sollte, muss man sich wohl Gedanken um die Evans-Fellqualität machen, wie bei Remo auch. Ich hoffe, dass das nicht der Fall sein wird. Warten wir mal ab.
@oricnocco: Alle meine Sets wurden nur einmal(!) geölt.
Das eine Starclassic ist von der Baureihe nur ein Jahr jünger als mein Superstar, von daher halte ich das mit den Ausdünstungen nach wie vor für eher unwahrscheinlich als wahrscheinliche Erklärung. Aber letzliche Sicherheit diesbezüglich gäbe es wohl eh nur durch einem Labortest. 
EDIT: Hmmm... Heizung.... steht ca. 1,5-2m entfernt... wäre mal 'nen Test wert, da die Temperatur zu messen. Darauf bin ich noch nicht gekommen. Das könnte auch erklären, warum es nur das FT betrifft und nicht die anderen Toms. Thnx für den Tipp.

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Die Kessel sind komplett ausgelüftet über mehrere Tage, also das Öl ist Null das Problem meiner Meinung nach - sonst müsste ähnliches ja bei meinen Starclassic und Star-Trommeln auftreten, die sind nämlich auch von Innen geölt. Zudem, wie soll eine Ausdünstung von Öl, die im Inneren eines Kessel stattfindet - jetzt mal ganz theoretisch - die Oberseite des Felles beeinträchtigen? Da wandert wohl kaum was herum, an der Seite wieder unter dem Spannreifen herein. Klingt höchst abenteuerlich. Übrigens hatten alles Toms G2 coated, selber Satz, am selben Tag gekauft.
Ich hake das erstmal unter "Montagsmodell" ab. Es sei denn, das passiert nochmals.
Das harte Tipp-Exx am Spannreifen ist weg, aber das war 'ne echte Nervarbeit.
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Pattex und Fangopackungen nutze ich.

Meine Pflege des Sets, bzw. die da benutzen Mittel haben sicher nichts mit dem Vorfall zu tun. Die Kessel wurden vor Jahren mit speziellem Holzöl behandelt (waren innen vorher unbehandelt) und waren dann auch ein paar Tage am trocknen/auslüften. Seit dem sind diverse Fellwechsel erfolgt. Am Metall war nie vorher ein coated Fell festgeklebt. Einmal im Jahr wird das Set lediglich mit Microfasertuch von angesammeltem Staub befreit, die Folie und die Hardware ebenfalls mit dem Tuch gereinigt. Untem am Spannreifen ist wirklich nichts außer dem normalen Metall. Also nichts ungewöhnliches...
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Moin,
unerwartetes zum Abend: Ich habe gerade mein Superstar zur "Jahresinspektion" in die Wohnung geholt, entstauben, Holzpflege etc. Beim Abnehmen des Spannrings beim Floortom kam das Schlagfell (Evans G2 coated) gleich mit runter, klebte im Spannring fest. Dachte mir also: Aha, habe ich ein krummen Hund erwischt, hat sich verkantet. Nix da, der Reifen ist rund, der Kessel auch. Das Coating ist dafür am Diecast-Hoop richtig festgebappt und ging nur mit etwas Kraftaufwand ab. Und nun ist - wie Tipp-Exx - weißes Zeug am Spannring, dass nun mühsam runtergekratzt werden muss. Ist das erste Mal, dass ich so etwas erlebe. Ist das einem von Euch schon mal passiert? (Bier, Cola, Nässe etc. kann man ausschließen, das Set steht im wohltemperierten Proberaum und wird auch immer nach Proben abgedeckt.)
Ich hoffe, dass das mal ein Ausreisser war, nicht, dass Evans jetzt wie Remo in Sachen Qualität auch nachlässt...

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Danke Bruzzi, alleine dafür schon sollte man den Fred eigentlich oben anpinnen, weil die Fragen ja in regelmäßigen Abständen gestellt werden.
Aber auch deine praktischen Ausführungen zeigen sehr verständlich, weshalb bezüglich Holz nicht das WAS, sondern vor allem das WIE klangbestimmend ist.
+1. Danke.
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Achte darauf, dass Dir der (Gesamt-) Klang der Trommel gefällt, egal woraus er sich zusammensetzt. Da hat er Recht, finde ich.
Oh ja. Da hat er recht.Bei den Ford-Videos muss ich immer schmunzlen. Wie soll ich denn bei der Kack-Klangqualität in deren Videos etwas gescheit hören und dann beurteilen, was die da postulieren? Ist doch Käse hoch drei....
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Interessant, dass bislang kaum was aus der Jazzecke kommt.
Jazz ist in den meisten Fällen etwas, wo man sich allmählich hinarbeitet, würde ich mal postulieren. Entweder du wirst vom Elternhaus und/oder deinem sozialen Umfeld schon früh damit infiziert, oder es kann 'ne lange Reise werden. Ausnahmen bestätigen die Regel.Ich kann mich noch erinnern, dass ich eine "Best-of"-Scheibe mit Glenn Millers Hits in der Bücherei auf dem Plattenteller rauf und runter gehört habe. Ich fand das Cover der Platte cool, Glenn-Miller schaute gutväterlich zu einem. Der hatte mich einfach neugierig gemacht. Ich wurde in der Bibliothek gefragt, ob ich sicher sei, dass ich das hören wolle. Ich bejahte. Hmmmm.
Chattanooga Choo Choo, In the Mood, Moonlight Serenade, diese Lieder liebte ich, diesen Big-Band-Klang. Das hat mich mein Leben lang nicht mehr losgelassen. Ich habe auch nach wie vor dutzende Big-Band-CD's im Regal. Von Benny Goodman, Count Basie, Art Pepper, dem Rat-Pack bis hin zu Lionel Hampton, Henri Mancini unc Co. Kurios dabei ist eigentlich, dass ich als kleiner Pöps von meinen Eltern überhaupt nicht zum Jazz gebracht wurde, auf den bin ich aus purer Neugier gestoßen als ich in etwa 8, 9 Jahre alt war (fand ich spannender als Neue Deutsche Welle). Der werte Herr Papa bevorzugte damals Andenfolklore, Chansons, Fado und Flamenco. Meine Ma... Julio Iglesias 
Auf Johnny Cash bin ich durch einen TV-Auftritt gestoßen. Seine Stimme, seine Präsenz, das hatte was einnehmendes. Und Elvis? Tja... da gab es doch im TV immer die ganzen Elvis-Filme. Blue Hawaii und Co. Das war schönes Nachmittagsfernsehen. Und die Lieder blieben im Kopf. ("Rock-a-hula-rock-rock-a-hula..."
)Clash und Cure fanden bei uns in der Schule ganz viele ganz toll. Ich mochte die nie.
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Haha... was macht man vor dem Youtube und Facebook-Zeitalter? Man nehme seine ultramoderne Super8-Kamera und drehe ein Drum-Off neben 'ner Hauptstraße. Und das zeigt man dann abends daheim den Freunden.
Drummer waren also schon 1986 so bekloppt wie heute. 
(PS: Schicke Haarmähnen dabei
)[video]
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Meine Liste ist eigentlich so lang, das kann ich keinem Zumuten. Ich versuche mal nur die wichtigsten nach Ära zu nennen, wobei die neueren Sachen immer den Stock an Altem ergänzen, denn die Sachen aus den vorherigen Jahrzehnten höre ich immer noch dann und wann. (Klassik lasse ich bei der Gesamtliste außen vor)
Ende 70er, als es mit gezielt Musik hören langsam losging:
Elvis Presley
Glenn Miller
Johnny Cash80er hinzugekommen:
Michael Jackson (die alten Soul-Sachen aus den 70er mit den Jackson 5)
Beatles
Rolling Stones
Aha
U2
Kinks
The Who
Animals
Mamas and Papas
Cream
Herbie Hancock
Kraftwerk
Yello
AC/DC
Simon and Garfunkel90er und folgende lasse ich mal weg...
Edit: Nee, bis zum 18 Lebensjahr sollte ich schon noch vervollständigen. Sonst ist das ja unsinnig. Also kommen aus den frühen 90ern (also bis zum Abi) hinzu:
The Jam
Fugazi
House of Pain
Primus
Kyuss
Pearl Jam
Led Zeppelin
Jethro Tull
Sergio Mendes
Henry Rollins
Soundgarden
Mudhoney
Miles Davis
Ron Carter
Stan Getz
Bootsy Collins
Grandmaster FlashSo, nu ist aber Schluss
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Bei der Frage, ob nun ein Bruchteil oder ein Großteil der Profis seine Marke nach Klangkriterien aussucht und den Klang seiner Marke erkennen kann, da begeben wir uns, so behaupte ich mal, in die Welt der puren Spekulation, weshalb ich aiuch glaube, dass eine weitere Diskussion diesbezüglich nicht wirklich erhellend sein wird.
Ich weiß nur, dass mir einige Beckenserien vom Klang überahaupt nicht zusagen, insbesondere B8 Becken sind hier zu nennen. Aber jeder ist da ja anders.
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Oder ein Fehler des Profis, der nur eine Marke spielen "darf".
Naja, der sucht sich seine Marke ja meist aus, gell? Aber wir schweifen ab.
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Naja, du hast gefragt, welche welche ist. Wenn du gemäß Jürgens Ansatz hin die Frage gestellt hättest, welche und wie warum gefällt, wäre hier eine deutlich andere Entwicklung im Fred entstanden. Nummer sechs hätte ich aber dennoch weiterhin am nervigsten empfunden.
Letztlich ist es doch auch so, dass wir - wenn wir alle Tassen im Schrank haben - uns Hihats und andere Becken erstmal live anhören und in der Folge nach Klang entscheiden, welche in unser Setup reinpasst. Rein nach Name zu wählen ist da seit jeher eher widersinnig. Das wäre dann wirklich ein "Anfängerfehler".

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"It's the quarternotes that drive swing. But all of them have a different feel and that's where the human element comes in: You can tell a drummer by their ridecymbal-pattern. Don't get stuck on the feeling that you have to swing a certain way. Everyone has their own feel to swing and intereprete it in their way".
Steven Taylor -
Es sagt echt NIX aus, wenn man sich die Dinger nicht live anhört
Sehr richtig. Raum, Mikros, Sticks, Spielweise, das alles verändert den Klang eines Beckens, bzw. einer Hihat enorm. Wenn ich z.B. mit 'nem ovalen, kleineren Holztip auf den 14" HHX Evolutions herumdängel, klingen die 100% anders, als wenn ich selbiges aus Nylon nehme, einen Barrel-Holztip oder einen kugelrunden Holztip. Insofern war dieser Hihat-Shootout 100% Glückssache. Und welche Mikros zum Einsatz kamen, welche Sticks der liebe Hajo benutzt hat, wusste ja auch keiner. Dennoch, es war ein lustiges Spielchen.Die Meinl hatte ich auf dem letzten Platz platziert, weil sie - rein von der Logik - als 13er heller, spritziger sein sollte als eine 14er Hihat. Naja, alles ist relativ und Ausnahmen bestätigen die Regel und so.
Unabhängig von all dem fand ich übrigens die Soundfile #6 vom Klang mit Abstand am nervigsten. -
Pearl hat auch ein paar neue Spielereien parat.
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Ob eine Trommel gut ist oder nicht, hört und sieht man, wenn man dynamisch mit ihr umgeht.
Das tut aber erstaunlicherweise niemand in diesen ganzen Werbe- und Anti-Werbe-Videos.
Sehr treffend beobachtet. Dass man das mal in einem Testvideo erlebt, ist eher die Ausnahme. Bei Snares ist das oft zu sehen/hören, aber ganzen Sets? Öhmmm... nö. -
Ich sage nur: Hölzer haben einen Effekt. Der Klangunterschied ist bei absolut identischer Bauart der Kessel gering, aber er ist da. Doch das Marketing bläht das auf, als seien die Unterschiede riesig. Nein, es sind Nuancen. Diese können aber den Unterschied ausmachen zwischen "Ich mag den Klang" und "ich mag den klang nicht". Das haben wir ja schon mal beim DF-Treffen probiert und dort Birke und Ahorn verglichen. Birke klang anders - aber minimal. Etwas mehr Klarheit bei den Höhen, ein wenig prägnantere Tiefen. Aber nichts, was den Kohl wirklich fett macht. Spätestens im Bandkontext (wenn dieanderen die Amps aufdrehen) geht diese Nuance unter.
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Genau darum ging es mir, flosch. 179 Euro mit Gewährleistung, das ist selten und dann finde ich den Preis gut. Und die Gewährleistung muss der Händler in diesem Falle geben, wenn ich nicht arg daneben liege.
Die meisten 20er HHX Evo-Rides gehen übrigens über jenem Preis weg, dass mal eines unter 180 in Europa weg geht ist eigentlich eher rar. In den USA sieht es, wie auch bei Ludwig-Snares, wieder anders aus, da kann man die auch mal für 130 bis 150 ergattern.