Ich kann diesem Hype um alte Becken (und viele alte Trommeln) nicht viel abgewinnen. Die Becken in den verlinkten Videos klingen allesamt dürftig für meine Ohren. Was an denen toll sein soll, erschließt sich mir überhaupt nicht. Da kenne ich deutlich(!) besseres aus moderner Produktion. Ich bevorzuge ein günstigeres schönes hangehämmertes Becken von Masterwork, Istanbul oder Sabian diesen völlig überteuerten Sammler-Tellern.
Beiträge von Moe Jorello
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Neil scheint ja auch gesundheitlich angeschlagen zu sein
Der hat chronische Rückenbeschwerden und Beschwerden im Handgelenksbereich. Ob das chronische Sehnenentzündung oder Sehnenrückbildung ist, weiß ich jetzt nicht mehr so genau. Jedenfalls war er schon länger so stark gesundheitlich angeschlagen, dass sein Rücktritt - rein aus Vernunftgünden - überfällig gewesen ist. Ich glaube, die letzten Jahre arbeit am Set haben sein Leiden nicht gerade verringert. Wie steif er zwangsläufig in seinen Bewegungsabläufen über die letzten zehn Jahre geworden ist, kann man (leider) nur zu gut anhand der YT-Videos sehen.Das nun endgültig Schluss ist, verwundertmich nicht, nach dem Tour-Aus von Peart 2015 war das ja abzusehen. Die Jungs haben sich eh lange genug "geschunden". Zeit für den wohlverdienten Ruhestand.
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Ob damit auch Spiegeleier gelingen?
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"A lot of drummers, what they tend to do is to think more for themselves rather than the music."
Brandon Khoo -
Eine letzte Tournee, das war's dann. Naja, aber den Ruhestand hat er sich mit 76 Lenzen redlich verdient, oder?
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Höhöhö....

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Die Bassdrum kann man auch als Ablage nutzen. Habe ich schon ein paar Male gesehen, dass Jazzer dort Sticks und/oder Besen im fliegenden Wechsel nutzen/deponieren. Ist wohl reine Übungssache, egal welche Option man wählt. (Ich missbrauche für sowas ja gerne die Sidesnare oder gönne mir einfach eine kleine Pause im Spiel. Auch das geht zuweilen.)
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Du meinst den Fred hier, gell?
Becken dauerhaft hochkant stehend/hängend lagern
ZitatNimmt man an, dass die Auflagefläche des eines Beckens von 3 kg Gewicht auf der Halterung 9 mm^2 beträgt, ist die Spannung am Auflagepunkt ca. 3 MPa. Es gibt frei verfügbare Tabellen, wo man für jedes technische Material nachschlagen kann, welche Kriechrate sich daraus ergibt. ZB hier (pdf-Seite 15, links unten). Der Graph ist zwar für Cu 5%Sn, aber sehr viel anders wird der für Cu 20%Sn auch nicht aussehen. Umrechung in psi ergibt eine Spannung von ca 430 psi, man kommt damit bei allen gezeigten Kurven grob bei einer Kriechrate von ca. 10^-9 inch/h raus. Das Becken wird sich also am Auflagepunkt um ca. 2*10-4 mm/Jahr, also zwei Zehntausendstelmillimeter pro Jahr verformen.
Dazu kommt noch, dass die angegebenen Kriechdaten für Temperaturen deutlich über Raumtemperatur gelten, dass heisst, diese Verformung tritt auf, wenn es im Probe- oder Lagerraum ca. 150 bis 260 Grad warm ist. Da das normalerweise nicht der Fall ist, und die Kriechrate exponentiell von der Temperatur abhängt (bei normalen Raumtemperaturen also mit einer Verformungsrate von noch mal ein bis zwei Grössenordnungen geringer zu rechnen ist) können wir alle aufatmen, und dürfen unsere Becken getrost hängend lagern. -
Es würde mir im Traum nicht einfallen eine Ironische Bemerkung zu machen.
Made my day. -
Nun, mit fest eingespannten Becken sind wir wenigstens wieder beim Thema...
Wie ist Euer Umgang mit Becken?
Locker.
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Beim Vistalite würde ich mal eher tippen, dass es in diesem konkreten Fall die Naht des Kessels selbst ist, die da auseinandergeht. Das Vistalite hat, wenn ich mich nicht irre, nicht nachtlos gezogene Acrylkessel. Insofern kann die Klebe an der Naht schlapp machen und das Ding geht dann auf, weil die Spannung nicht mehr gehalten werden kann.
Edith: nd.m tippt schneller as ich
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R.I.P. War ein toller Musiker. Großer Verlust.

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...rote Ampeln sind auch nur ein Serviervorschlag. Und Kreuzungen kann man auch einfach mal zufahren, so das nichts mehr geht und die Feuerwehr nicht durchkommt. Geht gar nicht. Die Leute sind dümmer als Toastbrot.
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Ich kaufe nur Drumsets, deren Holz von blinden Peruanischen Waldarbeitern bei Mondschein mundgepflückt worden ist. Die klingen viel besser als alles andere.
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Stimmt, über das Renown hört/liest man kaum was negatives. Dagegen fällt mir der Thread eines eingefleischten und erfahrenen Gretsch drummers aus einem Nachbarforum ein, der regelrecht geschockt war, dass das Yamaha Stage Custom fertigungstechnisch und auch klanglich deutlich über seinen Gretchen lag. Ich zitiere mal.
ZitatI am a Gretsch guy ... did I mention that ?... well I am ... so it pains me to say this ... but these drums are constructed better than all of my high end Gretsch drums including my Brooklyn and USA Custom. The hardware puts the Gretsch hardware to shame. The absolute only area I feel that Gretsch is superior is in the hoops. Another thing that pains me to say it that these Stage Customs sound as good if not better than all of my Gretsch kits.
Hinsichtlich des Renown liest man genau sowas dagegen so gut wie gar nicht. Könnte also durchaus sein, dass die Fertigungsqualität und Endkontrolle beim Taiwan-Set merklich über dem in den USA gefertigten Set liegt. Vorstellen kann ich es mir durchaus. Denn wer einmal in den USA gewesen ist, weiß, wie vieles dort eher mit Spucke und Leim zusammengehalten und Pi mal Daumen gebaut wird, egal, ob Autos, Häuser oder Musikinstrumente. Soll ja alles nur ein paar Jahre halten. Die Ex-und Hopp-Mentalität lässt grüßen. -
Tja, GAS.... hoffnungslos. In dem Fall, kauf dir ein schickes Renown (gibt da ja sehr schöne Farben) und habe Spaß damit. Auch wenn's kein USA-Gretsch ist, klingt es wahrlich nicht schlecht (Und das sage ich, obgleich Gretsch meinen derzeitigen Klanggeschmack nicht so ganz trifft). Und besser verarbeitet als das Catalina ist es auch (insbesondere die Gratungen sind viel sauberer gemacht). Das dürfte also für die nächsten paar Jahre dann Spaß garantieren. (Und den Preis finde ich durchaus erfreulich für das Set)
Übrigens: Schöne Becken. Das linke Ride klingt doch sicher so lecker, wie es ausschaut, oder?
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Da hast du im Grunde recht. Das Rad wird immer wieder neu erfunden. Die Sabian FX scheinen aber wirklich was neues zu sein. Mir sind keine Becken dieser Art bekannt, die die Lücke zwischen den "low volume"-Angeboten und vollwertigen Becken wie Paiste 2002 und Co. schließt.
Neue Farben und Jubiläumssets... das ist keine Messeerwähnung wert, finde ich. Naja. Aber ohne das wäre die Stände wohl zu leer.

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Mach doch erstmal als Gesamtset. Wenn es dann nicht weggeht, kannst du immer noch 'nen Einzelvrekauf machen mit X Euro "Preisrabatt" bei Abnahme des gesamten Pakets. Zeitdruck besteht ja keiner, um das loszuwerden, oder?

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Probier doch erstmal 230 Euro. Wenn es dann nicht weg geht, kannst du immer noch vom Preis runter. Finde ich besser, als es gleich billig zu verramschen, denn das macht auch für alle anderen den Markt kaputt. Von Gebraucht- bis Großhändler.
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- Sabian XS20 14" Hihat
- Sabian XS20 16" Crash
- Sabian XS20 20" Ride
- Sabian XS20 10" Splash (nahezu ungespielt)Das, als komplettes Set angeboten, dürfteangesichts des Alters und der Marktpreise bei etwa 300 Euro liegen. Das china dürfte nochmal im Einzelverkauf etwa 100-110 Euro bringen.
Zitat- Meinl Classics 10" Splash (ungespielt)
35 Euro
@ LeoB: Bei Qualitätsstangenware in etwa 60% als grobe Zahl. Das kann aber auch immer etwas variiieren, je nachdem, wie gefragt etwas ist und in welchem Zustand. Eine Supraphonic von Ludwig etwa ist gefragt momentan. Daher ist 60% dort kaum anzufinden, da sind das oft eher so 75 bis 80 Prozent vom Neupreis, die verlangt - und oft auch gezahlt - werden. Pearl Masters Schlagzeuge gehen dagegen, weil Pearl so ein wenig das VW-Allerweltstrommel-Image (Dank der Assoziation Pearl = Export) anbappt - teils deutlich unter Wert weg. Bei Becken ist das ähnlich. Für manche Zildjian und Sabians wird viel verlangt und gezahlt (Constantinople, Artisan), während manche qualitativ recht gleichwertige Becken anderer Hersteller weniger gefragt sind und daher weniger am Markt bringen (z.B. UFiP, Anatolian, Amedia,...).