Ein Privilege das unter dem Privilege angesiedelt war? Das ist höchst eigen. Wenn dem so ist... ja, Ramschwert.
Beiträge von Moe Jorello
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Wenn ich mich nicht irre, kam das 2006 auf den Markt, ist schon ein paar Jahre ausgelaufen, die Serie. Das Shellset (5-teilig) in "Normalgröße" kostete damals etwa 900 bis 1000 Euro umgerechnet, mit Hardware etwa 1200.-. Mit viel Verhandlungsgeschick sollten für das kleine Jazzset inkl. Hardware 500 bis 600 Euro möglich sein. Folie ist vergilbt, 10 jahre alt, Ersatzteile nicht so leicht zu bekommen und ohnehin in Europa so gut wie gar nicht gefragte Drummarke... also eher Kategorie Ladenhüter. Mir persönlich wäre das maximal eher 400 Euro wert.
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Mein Lehrer ermuntert mich, in jede Übungssequenz Playalongs einzubauen und ... Recht hat er! Das hält mich bei der Stange und auch Spielen bringt einen ein Stück weiter.
Oh ja... Nur rudiments und fills etc. üben, ohne einen "spaßfaktor" einzubauen kann echt nervtötend sein. Ich habe genau zwei mal nur Technik trainiert. Stundenlang. Das war so öde, dass ich ganz schnell wieder ein Mischprogramm für mich aufgebaut habe.-Aufwärmen
-Playalong für Spaß
-Technikübungen bis "Gähn!"
-Playalong
-weitere Übungen (Technik, Kreativität, Dynamik, ...)
-Playalong für... na klar....
...
und zum Ablschluss ein bissl Besenspiel.
Das schöne ist, wenn man Playalongs mit einbaut, kann man manche technische Dinge, die gerade vorher geübt wurden, ausprobieren. Und dabei gleich mal überprüfen, ob das "Talent" noch reicht... oder so.

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Wenn die Resofelle tiptop sind, lass sie erstmal drauf. Da du ja noch keine Studioaufnahmen vor dir hast, kannst du die Felle ruhig erstmal weiter nutzen, der klangliche Unterschied fällt da noch nicht so ins Gewicht. Das Snarefell ist aber, so wie sich das anhört, ziemlich abgespielt, da würde ein Austausch wohl sinnig sein.
Und ja!: Raus mit dem fetten Kissen aus der Bassdrum. Wenn gedämpft werden soll/muss, dann bitte dezent machen. Ein zusammengerolltes Handtuch an das Schlagfell oder das Resonanzfell anlegen (je nach Klangwunsch), mehr braucht es meist nie, sofern eine Bassdrum gut befellt und gestimmt ist.
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Talent... ich wusste, das gibt eine regen Diskussion.
Menschen werden mit einem bestimmten Genpool (Genom/Erbgut eines Wesens) geboren. Dieser wird bestimmt durch den Genpool der Vorfahren. Und da spielen soziale Aspekte eine bedeutende Rolle (Förderung von Lernprozessen in der Familie bzw. vom sozialen Umfeld). Vom Himmel kommt da schon mal gar nichts.
Das menschliche Genom ist komplex, dennoch dürfen recht simple Annahmen gemacht werden, basierend auf Darwin und den bisherigen Erkenntnissen der Biologie und Antropologie. Genie ist ein Stückweit vorgegeben und ein Stückweit das Ergebnis einer Lotterie.
Wie der Körper beschaffen ist, wird von Genen bestimmt. Länge der Gliedmaßen, Muskulatur, Nervenbahnen, Körperproportionen etc.. Das macht einen gewissen Anteil davon aus, was ein Mensch an, sagen wir, musikalisch-technischen Möglichkeiten besitzt. Jemand mit kurzen Fingern hat's am Klavier vielleicht schwerer, die Fingerchen weit genug zu spreizen. Jemand mit einem kleinen Lungenvolumen wird nicht so leicht "langatmig" Trompete spielen können wie Dizzy Gillespie. Dem geht halt vorher die Puste aus. Wie der Körper beschaffen ist, hängt vom Genom ab.
Kommen wir zum Hirn.
Dumme Vorfahren, ohne dem Genuss ausreichender Bildung tun sich zusammen -> potenziell dummer Genpool -> dumme Nachfahren, mal grob überspitzt. Es sei denn: Dummer Nachfahre will was lernen. Frühzeitig. Setzt sich hin, erforscht die Welt. Da knacken die Synapsen, die Leistungsfähigkeit des Hirnes wird gesteigert. Halbwegs intelligenter Mensch erzeugt -> brauchbaren Genpool, der eine erhöhte Hirntätigkeit ermöglicht -> Nachfahre hat die Chance noch schlauer zu werden als Vorfahre (Darwin lässt grüßen). Und so geht das weiter. Gebildete Eltern erzeugen -> hochqualitates Genom -> Kind bleibt auf hohem Bildungsniveau, hohes Potenzial für entweder künstlerische oder technische Fähigkeitensteigerung, die über den Durchschnitt hinausgeht.
Es ist weitgehend erwiesen auf Basis diverser Studien, dass die Kinder gebildeter Menschen in der Regel ebenfalls einen hohen Bildungsgrad erreichen, entsprechend im Schnitt höhere Intelligenz an den Tag legen (nicht ohne Grund sind fast alle Akademiker in Deutschland Kinder von Akademikern). Außreißer bestätigen die Regel. Und wenn wir nun Teil A (Körperbau) mit Teil B (gefördertes Hirnpotenzial) Zusammenwerfen, bekommt man eine teils großartige Kombination, die zu einer höheren Befähigung zur Musik führen kann.Schauen wir und Wolfang Amadeus Mozart an, was sehen wir dann da? Einen Papa, der bereits Hofkomponist war, ein begnateter Musiker, gebildeter, intelligenter Mann, ein Philosoph, ausgebildet an einem Jesuitenkolleg. Die Mama war wiederum Tochter eines Juristen und einer Mutter, deren Papa Notar gewesen ist. Also alles schon mal "intelligentia". Der Papa von Wolfgangs Papa war Buchbinder (also auch mit Bildung konfrontiert gewesen), dessen Papa Maurer. Na okay... irgendwo muss ja mal Schluss sein. Die Grundmasse für das Genie eines W.A. Mozart war dennoch schon mal nicht schlecht. Nettes Genom, das sich da bilden kann. Nun hüpft aber nicht jede Erbanlage von Papa zu Sohn über, die gute Erbmasse kann auch mal ein paar Generationen überspringen und dann kommt massiert ein Qualitätsprodukt auf den Markt. Und da das Genom auch ein wenig wie Lotto ist, kann man auch mal sechs Richtige bekommen, wo die Erbmasse dann so gut kombiniert wird, dass ein W.A. Mozart dann halt bei herauskommt. Das "Genie" ist noch nicht völlig in seiner Funktion und dem Lotteriesystem entschlüsselt, dennoch darf wohl mit Fug und Recht schon jetzt behauptet werden, dass Genie ein Produkt der Erbmasse ist. Die Zeiten göttlicher Gaben und göttlicher Eingaben sind wahrlich überkommen.
Mein Wort zum Sonntag.

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https://www.ebay-kleinanzeigen…bra-200/771607697-74-8402
Hmmm.. 200 Ocken für ein 200er Pedal? Mutig. Bei dem kostet ein 900er Pedal dann vermutlich auch 900 Euronen.

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Wusste gar nicht, dass es solche schicken Seiten noch gibt Anno 2017. Respekt.
https://www.ebay-kleinanzeigen…lagzeug/739983559-74-7570
Auch wieder schön: Toms für Stereoeffekt gaaaaaaanz weit auseinander aufgebaut. Wozu der Tennisball zudem gut sein soll, eruiere ich noch. -
Sinn kann nie aktiv agieren, etwas kreieren, daher kann auch nicht irgendwas Sinn machen. Dieser Mist ist dank Gerhard Schröder Salonfähig geworden. Etwas ist sinnig, ergibt Sinn, ist sinnvoll.
Schrecklich, ist es nicht?
Ja, es ist.... -
Auch große Hupen sind bei Bebop und Cool Jazz erlaubt.
... honi soît qui mal y pense!

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45 Grad Gratung, 6mm dünne 6-lagige Tomkessel, bei der Bassdrum 8mm, 7 lagig.
Ja, bei Jazz ist ein Ambassador eher gesetzt, aber auch Emperors können im Jazzkontext sehr gut klingen, insbesondere Big Band. Jazz ist ja zum Glück mehr als Bebop.

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Was auf alle Fälle gut mit dem Silverstar harmoniert ist folgende Kombi, (ob coated oder clear bei Schlagfellen hängt davon ab, pb du mehr wärme oder mehr attack im Klang haben willst)
Snare: Coated Ambassador oben, Ambassador Snareside unten (Evans: G1 coated/Snareside 200 unten)
Toms: Clear oder Coated Emperor oben, Ambassador clear unten (G2/G1)
Bassdrum: Powerstroke 3 clear. Resonanzfell kann bleiben, das ist okay. (EQ4)
Evtl. Snare noch "pimpen", z.B. mit 'nem Starclassic Steel oder Starclassic Brass Snareteppich. Dann wird sie besser in der Ansprache und klanglich nochmals sauberer.
Mit dieser Befellung machst du für den Start nichts falsch - es sei denn, du hast schon jetzt ganz ganz spezfische Klangwünsche.Und Glückwunsch zum Set.
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Ich habe für meine 12er Sidesnares einen SS662 Snareständer von Yamaha, der ist prima. Wiegt nicht zu viel, ist aber sehr stabi und kostet nicht die Welt. Kann ich nur empfehlen.
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Man muss ja auch nicht auf Krampf Unterricht nehmen und ständig neuen Input haben. Viele machen das so, dass sie etwas Unterricht nehmen, dann lassen die das gelernte erstmal sacken, entwickeln sich weiter. Und wenn sie dann was neues machen wollen, aber nicht weiter kommen, wird wieder ein passender Lehrer gesucht.
Das machen etliche Profis übrigens auch so. Selbst so renommierte Leute wie Dave Weckl haben, als sie selbst bereits als Über-drummer galten, nochmal Unterricht genommen, um sich zu verbessern. Weckl hat z.B. sehr spät seine "miese" Stickhaltung korrigiert/neu erlernt, weil Bruce Becker das als eine Schwäche bei ihm ausgemacht hatte. Muss man sich mal vorstellen... So einer wie er spielt wie ein Außerirdischer mit falscher Stickhaltung. Und nun ist's nochmals besser (bei ihm) ... bzw.... deprimierender (für uns normalsterbliche).

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Auch ohne zu zögern für Bühne oder Studio zu gebrauchen.
Jepp. Alan Evans hat seine Starclassics gegen Silverstars vor einiger Zeit getauscht. Dürfen somit vollumfänglich als studio- und bühnentauglich gelten. -
Der Preis ist völlig okay. Da würde ich sofort zugreifen. Da bekommst du ein sehr sehr gutes Set für wenig Geld. Dass Taschen schon dabei sind, prima. Später kann man einiges austauschen. Besseren Sitz, bessere Becken. Bei Becken bietet sich erneut ein Gebrauchtkauf an. Da aber erstmal schlau machen, welche Becken man will (sprich, welche Musik soll bedient werden....?).
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Eben drum. Überall wird das andauernd genüdelt. Und dann hängt's dir tagelang im Ohr. Kaum hast du es dann raus, wird gleich wieder jemand für irgendwas gefeiert und schon wieder sitzt der Champion in deinen Ohren.

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Edit: eins vielleicht noch… ich glaube, dass sich die Wahrnehmung bzw. Beurteilung des eigenen Spiels in zunehmenden Alter ändert. In meine 20ern (also vor 6 Wochen
) fand ich das meiste was ich geübt oder gespielt hab sehr sehr geil… ist heute nicht mehr so, bzw. ich sehe das wesentlich differenzierter.
Stimmt. Wenn ich 18 werde (in 16 Jahren also) werde ich bestimmt auch selbstkritischer mir selbst gegenüber sein (um mal ein Heintje-Möller-Zitat in abgewandelter Form unterzubringen). -
Moin.

Talentfrei... sehr talentiert? Tja, da scheiden sich immer die Geister bei der Frage, ob manche talentierter sind als andere. Ich will es mal so formulieren: Manche Menschen haben einen Körperbau (Gliedmaßenlängen, Muskelaufbau, Sehnen), der einem einen Vorteil geben kann. Gene sind das eine "Talent". Vieles vom "musikalsichen Talent" hängt aber insbesondere davon ab, wie man musikalisch erzogen worden ist. Wer früh und viel Musik gespielt/gesungen oder getanzt hat, hat nachweislich gewisse Vorteile im Hirn, bestimmte komplexe Sachverhalte und Bewegungsabläufe später schneller abzuspeichern. Dazu gibt/gab es diverse Studien.
Nicht ganz ohne Grund wird man in den Biografien von so ziemlich jedem Top-Schlagzeuger (und anderem TOp-Musiker) vorfinden, dass sie schon sehr früh mit Musik in Berührung gekommen sind und früh Instrumente erlent haben (manche ab drei Jahre). Dabei ist es auch eher zweitrangig, welches Instrument als erstes erlernt wird. Wer z.B. Klavier zuerst lernt kann trotzdem ein toller Gitarrist oder Schlagzeuger werden. Manche brillieren ja an mehreren Instrumenten, wie etwa Stevie Wonder oder Dave Grohl.
Je später man anfängt, ein Instrument (kontinuierlich) zu erlernen, desto langsamer ist der gefühlte Fortschrittsprozess, weil das Hirn ja - der Ungeduld geschuldet - schnell alles das nachholen soll, was Kinder über Jahre(!) in ihrem Hirn abgespeichert haben. Ich habe z.B. als Jüngling erstmal sechs Jahre lang klassische Gitarre gelernt, bevor ich mein erstes Konzert gegeben habe (weitere folgten unausweichlich). Querflöte und Klavier... habe ich dann einfach so nebenher gelernt. Die musikalische Basis, das Gehör war da, musste nur "umgepolt" werden für das andere Instrument. Hände die etwas verschiedenes machen, das war bei der Gitarre ja auch normal. Und mitt dem Fuß hat man den Takt mitgehalten. Und schwupps... schon ist die Parallele zum Schlagzeug da - unabhängiges Handeln der Gliedmaßen. Meine Eingewöhnungszeit am Schlagzeug betrug damals, als ich das erste Mal dran saß, genau.... null Minuten. Rangesetzt und gespielt. Das ging aber sicher nur deshalb, WEIL ich eben von Kleinauf eine musikalische Erziehung genossen habe. (Dennoch gibt es Millionen Dinge, die ich scheisse am Schlagzeug mache/umsetze/nicht kann)
So, du bist später eingestiegen. Lernprozesse dauern daher auch länger (Hirnstrukturen werden in der Kindeszeit einfach schneller aufgebaut). Daher muss man Geduld haben. Und man sollte es auch nicht zu verbissen angehen. Letztlich ist es ein Hobby, du musst nicht deinen Lebensunterhalt damit bestreiten. Also kümmere sich doch lieber darum, dass du vor allem Spaß am Spiel hast. WIE technisch versiert du spielst, ist da erstmal zweitrangig. Wenn der Spaß da ist, spielst du. Und spielen ist das beste Training, da wird sich dann ganz von selbst mit der Zeit in deinem Hirn etliches an Bewegungsabläufen, Drumpattern, Temposteigerungsmöglichkeiten einbrennen. Und wenn die richtig drin sind, wird es dir auch zunehmend einfacher fallen, neue Dinge mit einzubeziehen in dein Spiel.
Also kurz: Setze dich nicht unter Druck, du musst keine Bäume mehr ausreissen. Habe einfach Spaß, spiele, wie du lustig bist und allmählich wird dein Spiel besser und das lernen leichter.
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Hatten wir schon. Macht aber nüscht. Kann man sich ruhig nochmal reinpfeifen.
