Beiträge von Gugu

    Also ich kann den von bumfiedel genannten Sonor-Hocker mehr als nur empfehlen. Das Ding hält nun schon seit einigen Jahren bei manchmal auch nicht ganz sachgemäßer Behandlung.


    Das Highlight dabei ist aber wirklich der Stoffbezug. Wenn ich dran denke, an welchen Stellen man bei einem Konzert überall schwitzen kann, ist ein Lederhocker nämlich nicht immer ideal :D


    Cheers Gugu

    Also, ich versuch mich mal mit einem groben Überblick:


    Einsteigerserie war lange Zeit das APK (durchgehende Spannböcken), innen schwarz lackierte Mahagony-Kessel mit Folie bezogen.


    Das XPK (durchgehende Spannböcken) unterschied sich vom APK darin, dass die Kessel außen mit einer Lage Birke versehen und lackiert waren und die Sets meistens mit doppelstrebiger Hardware bestückt waren.


    Das Genista (runde Spannböckchen) aus Birke lag nicht nur preislich sondern auch qualitativ deutlich über dem XPK, eine Zwischenserie (gehobene Mittelklasse) gab es vorerst nicht.


    Das Signia (Tube-Lugs) stellte die Top-of-the-Line dar, Maplekessel und ausgefeilte Hardwaredetails waren damals wegweisend.


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    So, an dieser Stelle mach ich nun mal eine Pause, denn nun wurden die Serien etwas umgestellt.


    Das Cabria (durchgehende Spannböckchen) war das neue Einsteigerset. Kessel aus Mahagony-Eukalyptus-Gemisch.


    APK und XPK bekamen einzelne Spannbökchen und unterschieden sich immer noch nur durch das Finish wie oben beschrieben.


    Neu hinzu kam die Artist Serie, mit hochwertigeren Kesseln, Spannböckchen identisch zur APK/XPK Serie.


    Genista und Signia blieben. Hinzu kam für kurze Zeit das Gen-X mit Kesseln aus einer Maple-Birch-Kombination.


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    Vor ein paar Jahren fielen APK und XPK weg, das Cabria (nun auch mit einzelnen Spannböckchen) übernahm deren Funktion.


    Zwischenzeitlich gab es auch noch eine Vitria-Serie, die knapp unterhalb der Artist-Serie angesiedelt war.


    Die neueste Serie ist die "Premier" Serie. Sie fasst praktisch Genista, Signia und Gen-X zusammen, d.h. Kessel aus Birke, Ahorn und dem Gemisch der beiden sind erhältlich, die schönen Einzelspannböckchen bleiben aber überall gleich.


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    Huch, so viel geschrieben... und ich weiß nicht mal mehr ob alles so stimmt, verbessert mich ruhig, wenn ich da was durcheinander gebracht habe, aber es ist zugegebenermaßen auch echt kompliziert. Einen passenden Link um hier Licht ins Dunkel zu bringen weiß ich leider nicht. ;)


    Cheers Gugu

    Wenn´s ums Fellkaufen geht, dann schau doch auch mal noch hier nach:


    http://www.musik-produktiv.de
    http://www.thomann.de
    http://www.drumsonly.de


    Wird sich aber nicht viel schenken, zum Musicstore. Und 35 Euro für ein 13er und 16er Evans sind ganz ok.


    Ansonsten laß dich nicht verrückt machen, ich bin auch der Meinung, dass man aus fast jedem Set einen einigermaßen anständigen Ton (solange dass Set noch ganz ist) herausbringt. Also nach und nach die Felle austauschen, gescheite Snare und Becken dazu und dann wird das was. Ich spiel auch schon lange auf einem vermeintlich billigen Set mit nicht gerade den besten Becken, es hat sich aber noch kein Tontechniker (weder live noch im Studio) darüber beschwert, eher im Gegenteil :D

    Versuchs mal mit Evans G2 coated als Schlagfellen auf den Toms. Damit singen die Toms etwas mehr als mit Pinstripes, der Sound ist aber trotzdem fett. Für deine Art von Music (Emo, Hardcore) wahrscheinlich die beste Wahl. Beim Preis der Felle kannst du mit einem Euro pro Zoll rechnen.


    Bei der Bassdrum kannst du wenn das Geld so knapp ist auch mal das Originalfell drauflassen, innen mit einem Kissen dämpfen, und eine Münze an die Stelle aufkleben, wo der Beater der Fuma auf das Fell kommt. Das bringt dann wenigstens etwas Kick.

    Soweit ich das erkenn, ist es die Snare, die Anfang der Neunziger standardmäßig zu den Rockstar Pro Sets ausgeliefert wurde. Muß eine Birch Snare sein, die es damals ausschließlich in diesem Finish gab.


    Hab den Katalog vielleicht noch irgendwo daheim, wenn ich ihn find, dann such ich mal die genaue Tama-Bezeichnung raus. Weiß nur noch, dass der Katalog aussah wie so eine kleine Ledermappe...

    Hallo erstmal, weil ich mich nach dem Lesen dieser Diskussion erst hier im Forum angemeldet habe.


    Was meines Erachtens völlig außer Betracht gelassen wurde ist die Tatsache, dass man doch einfach oft mit seiner Band ein Konzert spielen soll, bei dem das Set wegen kürzere Umbaupausen stehen bleibt. So - und nun steht da eben oft nicht mehr als ein 4-Piece rum. Man selbst ist vielleicht mindestens 5 Toms gewöhnt und stellt sich beim Konzert dann recht dumm an, weil man nicht mehr mit so wenig auskommt. Bei mir war dies der Knackpunkt auf BD/SN/TT/FT umzustellen, und ich muß sagen, dass ich mich dadurch spielerisch eher verbessert als verschlechtert habe. Viele von euch haben wirklich recht, es macht mehr Spaß mit dem kleinen Kit, vor allem aber kommt es der Musik der Band zugute, da man die Lieder nicht mehr mit unnötigen Fill-Ins zu Tode trommelt.


    Wer aber natürlich lieber immer nur für sich alleine trommelt wird wahrscheinlich auch mit einem Riesenkit froh ;)