Beiträge von Nick74

    Du weißt schon, daß bei Roland-Modulen bis TD30 die Triggereigenschaften zwar toll, der Klang aber, sagen wir mal höflich, sehr speziell ist? (eine Karikatur eines Akusik-Schlagzeug-Klangs); Selbst das beschissene Alesis hat teilweise erträglichere Sounds (vor allem Toms + und Snares). Ich finde, daß solltest du nicht außer acht lassen, bei deiner angehenden Drum-Tec-mit Roland-Modul-Euphorie. Ich rate dir zu Software-Sounds, in deinem Fall ideal, da du ja in deinem Hobbykeller verweilen möchtest. Mit denen kannst du dann wenigstens ziemlich authentischen, geilen Drumsound genießen.


    Hier und hier eine grobe Klang-Einschätzung (der TD25/30-Klang ist zwar besser, bei Roland geht es aber immer stark in die Richtung "Plastik-Klang; EZDrummer ist jetzt vergleichsweise auch kein Flaggschiff-Tool)


    Das TD20 hat mehr Eingänge als das TD25 (und auch keine Kabelpeitsche), was ich bevorzugen würde. Und letzteres "pustet" in keinster Weise irgendwas weg. Einziger Vorteil: neues USB Midi, aber auch die alte Variante mit 5Pol ist völlig ausreichend.

    Die Latenz?!? Wenn ich mit meinen bescheidenen Fähigkeiten als Musiker die Latenz so deutlich beim Spiel wahr nehme, dass es mich fast aggressiv macht, dann ist sie mehr als deutlich wahrnehmbar. Zwei Worte dafür; Kastatrophe galore!


    Tja, dann ist das ja wohl quasi schon der Beweis, daß der Test recht hat.



    Ach ja; durch das Gewicht der Toms müssen diese ordentlich fest gezurrt werden. Das vertragen die billigen Plastikmanschetten nur bedingt. Definitiv nicht auf Dauer im Liveeinsatz. Bei mir war bei einem Tom ein Gewinde ab Werk ausgenudelt.

    Das habe ich mir auch schon gedacht. Das Teil sollte man, wenn man es denn behält, wahrscheinlich eher als Immobilie betrachten.


    Ich kann's mir bei Alesis eigentlich nach aller Erfahrung auch nur vorstellen, daß man Lehrgeld bezahlt. Leider, leider.

    Wenn die internen Sounds des SPD-S oder SX nicht reichen, würde ich wohl eher fertige Samples zusätzlich aufspielen, als Instrumente selbst aufzunehmen.
    Man könnte sich auch mal das SPD-20 oder 30 anschauen. Das sollte genau für diesen Zweck da sein.


    Ich würde sagen, es ist genau umgekehrt: SPD-30 hat 'ne Menge interner Sounds an Board, SPD-SX hat Sampling-Funktion und wenig interne Klänge.


    Ansonsten kann ich dein "Bauchgefühl", was das Herstellen eigener (Multi?-)Samples mit Amateurmitteln anbelangt, bestätigen. Wenn man dann auch noch die Qualität mit guten, professioniellen, dedizierten Libraries und evtl. deren Engine vergleicht, wird man schnell zu dem Schluß kommen, daß man sich den Aufwand hätte sparen können, außer man hat wirklich die Instrumente, die es wert sind, und Mittel und Bock, eigene Qualitäts-Samples über eine gewisse Dynamik-Range herzustellen.

    Es gibt das Yamaha DTX-MULTI 12. Dies ist auch gut für's Hand/Finger-Spiel geeignet, da die Pads sehr weich sind, und es hat insgesamt 3 Pads mehr.


    Wenn's was Umfangreiches sein muß und was Teures sein darf gibt es das Alternate Mode TrapKat XL als Midi-Controller - beispielsweise zum Spielen von sowas oder dieses oder jenes (sind alle von den Sounds her sehr empfehlenswert...)

    Damit ohne viel "an Reglern" zu drehen, einen typischen Hard-Rock-Sound zu produzieren, dürfte schwierig werden.


    Es wird generell immer viel "an Reglern" gedreht, wenn Sound einer gewissen Güteklasse produziert wird ;) . Die Becken der SD2 Stock-Lib sind tauglich und gehen zumeist im Zweifel auch für den blödesten Hardrock im Mix nicht unter :D . SD2 Sounds sind nämlich erstmal unbearbeitet, im Gegensatz zu Slate und Co. und man kann sehr gut da Hand anlegen. Wie das sogar mit Onboard-DSP vonstatten geht, zeigen einem Unsachverständigen beispielsweise diverse (auch kaufbare) DSP-Presets.

    Übrigens: Die Grundversion von Superior Drummer 2 enthält natürlich nicht nur Jazz-Becken.


    Genau! (was für eine bescheuerte Aussage, die mir jetzt erst auffällt...) Und auch und wenn schon... Was ist denn schon ein Jazz-Becken? Solange es z.B. kein "Hand"-Crash ist (was ein Stick sofort zum Übersteuern bringt), habe ich im A-Drum-Bereich schon alles mögliche gesehen (mit elektronischer Verstärkung ist alles denk- u. machbar). Gerade extrem schneller "Metal"-Kram bedient sich beispielsweise gerne leichten Crash-Cyms, da Akzente ja im schnellen Spiel nicht - ich sag mal - "stoner-rock-mäßig" angespielt werden können (super Beispiel: Matte Modin's mega cooles und groovendes HighSpeed-Play mit leichten, kleinen Crashes und Splashes bei der extrem schnellen Blackmetal Band "Dark Funeral" zu "Attera Totus Sanctus"-Zeiten). Und wenn es um eDrum-Samples geht ist die "Leichte" des Cyms sowieso wurst. Und dirty-gelassene trashig-dunkle super-dry Cyms a la Anika Nilles sind bei der Stock-Library auch nicht wirklich dabei.


    Du (TS) hast mit SD2 natürlich e-drummäßig eigentlich alle Fliegen mit einer Klappe, von daher echt zu überlegen und auch wie gesagt, letzte Chance...

    Wirklich?


    Türlich, mann. Du willst doch nicht ernsthaft behaupten, daß, sagen wir bei einem 14 Zoll DrumTec-Pro SnarePad, dein DDrum exakt die gleichen Triggereigenschaften aufweist (man betrachte Dynamik, super leise BuzzRolls, Flams, Pos.Sensing, usw.) wie ein TD-30 und dann auch noch schneller ist. No Way! Physikalisch gar nicht möglich, bei der Scan Time... Daß dein DDrum diverse "Specials" aufweist, ist ja super, aber ein anderes Kapitel. ;)

    Die Frage ist nur, wie detailliert er konkrete Fragen beantworten darf/durfte...


    Hmm, das macht für mich wenig Sinn: wenn der Wert vorzeigbar wäre, würde man den doch auf seine Fahne schreiben. Wenn das mit den 13 ms tatsächlich stimmt, kann man auch hier, bei dem neuen Produkt, Alesis nicht ernst nehmen. Wenn sie Ahnung hätten, wären interne Sounds nicht 13 ms delayed. Ich kann's immernoch nicht fassen: das wäre ja fast so schlecht wie dieses unsägliche Pearl Red Box - und das beim Flaggschiff!... also irgendwas kann da doch nicht ganz stimmen... :S




    Zitat

    13 ms interne Latenz, das konnte schon DDrum in den 90ern besser wie Roland heute!

    Naja, ich glaube nicht, daß das damalige DDrum an heutige Roland-Meshhead-Triggereigenschaften heranreicht, von daher vergiß mal den albernen 'unter 1 ms'-Unterschied. ;)

    Tim sagte also, die MIDI Latenz sei sehr gering.


    Na ob der liebe Tim da Ahnung von hat, wage ich mal zu bezweifeln (vor allem wenn ich jetzt das über die Modulklang-Latenz sehe). Ich würde an deiner Stelle die Überlegung "Alesis vs Roland", mit der du ja so zauderst, vor allem von der Midi-Latenz des Strike abhängig machen, da es mit alesis-typischer Midi-Latenz aus der Überlegung raus ist (meineserachtens alles über 5 ms). Da hilft nur meßen, was Tim wahrscheinlich nicht gemacht hat. "Sehr gering" ist relativ. Ich glaube, der Roland lauert schon und hat dich im Visier :D !

    1 MS MIDI Ausgangslatenz

    Das geht nicht mit Meshheads, da der Scanvorgang ja schon länger dauert. Wenn ein TD30 3ms Midi-Latenz hat, dann ist das so ziemlich das Ultimative bzw. wäre ein Feature deiner ELWS.



    Direkte Importmöglichkeit der Sounds aller gängigen VST Drums

    Wenn ich die Komplexität der Möglichkeiten von Drum-Software betrachte, dann müßte die ELWS die Software mit ihrer kompletten Oberfläche und ihren kompletten Features original bieten, da es ansonsten nur ein Ausschnitt wäre...


    Erfunden wird sowas nie, das haben die Hersteller gar nicht gerne; ist es nicht eigentlich sogar illegal Soundsamples aus diversen Libraries in ein Modul zu importieren!?

    zur Entscheidungsfindung vielleicht auch hilfreich? : https://www.youtube.com/watch?v=MRnQ_zLc3VU


    Irgendwie bin ich bislang ziemlich enttäuscht von den Mimic-Sounds der DrumTec-Vids. Dieser Snaresound ist doch nicht cool, und auch nicht die Becken. Das TD-50 läßt die anderen hier blaß aussehen. Ist das vom Videomacher Absicht oder Unvermögen vom Mimic, bzw. Unvermögen es gutklingend einzustellen? :S

    13 ms Latenz


    Für die internen Sound??? Krass! Wieso bloß? Das gibt doch gar keinen Sinn, außer sie haben Samples verkackt geschnitten... Wäre die Frage, ob alle Sounds diesen Versatz aufweisen.


    Kann jemand mal die Midi-Latenz meßen? Wenn die auch wieder alesis-like ist, dann braucht man doch eigentlich nicht weiter über das Teil nachdenken. Und eigentlich auch schon nicht bei dieser Modulsoundlatenz.



    Auf Anfrage hat mir Tim hinsichtlich der Latenz mitgeteilt, dass dieses mal das Modul die Signale schnell verarbeitet. Genaue Zahlen hat er mir nicht genannt.


    Welche Latenz hat er dabei gemeint, interne Sounds oder Midi?

    Hmm, wenn ich sehe, wieviele Klicks so einige haben (mit Roland-Thema)... Ich meine z.B. Yamaha-Drei-Zonen Cym-Pads mit einfachem Mod voll rolandtauglich zu machen, ist doch absolut brisant und die Userzahl ist doch riesig...


    Und vielleicht solltest du für dein Triggerbecken dir die Mühe machen: angenommen das Teil funktioniert hammermäßig und es würde sich rumsprechen: bums, kriegst du noch Kohle für Klicks und bist ein Wohltäter der Menschheit, die ab nun auf blöde Roland Gummi-Cym-Pads verzichten kann. ;)
    Übrigens, welche Low-volume 14" crashes direkt aus China via Alibaba meinst du? (hat das was mit den Zildjians zu tun?) Wieviel billiger ist das?

    Ich fand das ziemlich kompliziert mit irgend 'ner "Dieter Dingenskirchen Schaltung" oder so und hab dann die Finger davon gelassen.


    Genauso wie bei diesem mit Widerstand selbst fabrizierten Y-Splitterkabel für mehr Triggerinputs, halte ich es für sehr fraglich, ob das dann wirklich funktioniert... Das Kabel ist jedenfals nur äußerst eingeschränkt funktionsfähig (in der "V-Drum Tips" - Videoanleitung war keine Rede davon) und somit ziemlicher Kokolores der sich nicht lohnt.
    Sieht nicht so aus, als hätte sich für Billig-DreiZonenBecken die Dieter D-Schaltung etabliert. ;)