Beiträge von Nick74

    Hu, ist das spannend. Wäre ich Toontrack, würde ich 10 Stunden vorher ein 10-Stunden Video mit Trommelwirbel, der über die gesamte Videolänge lauter wird, veröffentlichen :D . Bin vor allem gespannt, ob sich die Engine klanglich ändert bzw. ob der bisherige Sound 100% reproduzierbar ist...

    Behringer ADA 8200: 200 €
    Audient ASP 800: 700 €
    RME Octamic II: 1300 €


    Da darf das Behringer ADA 8200 gerne mal 1-2 Klassen schlechter klingen finde ich. Ich würde für mich lieber die 500 € Differenz vom ADA 8200 zum ASP 800 in bessere MIkrofone investieren.
    Ich zumindest höre bei Mikrofonen SEHR viel mehr Qualitätsunterschiede als bei Preamps und AD-Wandlern.


    Naja, mach mal einen 1zu1-Abhör-Test; danach willst du das Behringer nicht mehr, außer es herrscht Geldnot. Aber klar, für die Zwecke des TS wird's wohl reichen. Behringer-Bashing existiert aufgrund des Preises sowieso nicht wirklich. ;)

    Ist bei Firewire die Latenz generell niedriger als bei USB?


    Wenn du RME-Geräte nimmst bist du gleich oder sogar minimal schneller, viele andere (günstigere) USB-Interfaces sind langsamer als (ähnlichpreisige) FW-Devices.



    Was man zumindest sagen kann ist, dass die Qualität der Preamps durch die Übernahme von MIDAS deutlich besser geworden ist.


    Das mag sein, aber deutlich besser von grotesk schlecht hat trotzdem nichts mit Highend Oberliga zu tun. Es sind außerdem ja auch nicht nur Preamps für den Klang verantwortlich...

    Die Geräte in denen Midas Wandler verbaut werden spielen klanglich in der Oberliga mit.


    Behringer? Klangliche Oberliga?? Dein Ernst??? Alter!



    Ich komme mit monitoring über die DAW nicht klar, die Gesamtlatenz beträgt über USB zwischen 12 und 24ms.


    Wieso jetzt 12 und 24?? Was für'n unsägliches USB-Device (u./o. Rechner) hast du denn da? Mit meinem FirefaceUC komme ich nachgewiesenermaßen auf ca 4-5 ms. Und bitte zitiere nicht schon wieder deine Uralt USB-Skizze aus dem Internet - die ist durch!
    Aber klar dürfte sein, daß Behringer USB nicht im geringsten an RME-Treiber rankommt, von daher könnten für audiostörungsfreien Betrieb die Werte für Behringer stimmen...

    über ein Jahr später habe ich mir jetzt mal das Behringer UMC1820 Interface bestellt.
    Mal schauen wie das generell klappt (Monitoring/Latenz etc.) und ob das mit dem Kaskadieren gut funktioniert.


    Die Sync ohne WordClock über Behringer Optical In wird sehr suboptimal verlaufen, und damit ist die Audio Quali ebenfalls shitty. Das ist in jedem Fall weit unter halbwegs gescheiten Preamps die ins Onyx gehen und für "Homerecording" nur ausreichend, wenn Klangqualität weit unten auf der Liste steht. Außerdem: Behringer und geringe Latenz bei fetter Performance über Rechner? Das erwartest du doch nicht ernsthaft, oder? You'll get what you pay... ;)

    na dann hat der Typ keine Ahnung wovon er spricht!


    ist schon klar, daß du mehr Ahnung hast, als der Roland Techniker, der gezielte Ratschläge und Anweisungen geben konnte. Mann, ich habe selber schon gesehen, wie Backuppen über Midi-Interface X zur Katastrophe führte (waren auch teure dabei, z.B. auch ein FF800 was ein Digitech2112 versaut hat), und mit Y wär's problemlos gegangen. Kann schon sein, daß es an Geschwindigkeit oder was weiß ich liegt, Tatsache nach Erfahrung ist, daß eine gewisse Kombi klargeht und eine andere eben nicht! Übrigens hat Sascha Ahnung, und der hat dich ja gleich widerlegt. ;)

    Weiss jemand, ob die Becken auch an Roland Modulen mit 3 Wegen funktionieren? Es müssten dann schon zwei Ausgänge am Becken sein, aber im Netz finde ich da nix.


    Wenn du schon nix findest und zwei Ausgänge am Becken sein müßten (kennt irgend jemand ein Beckenpad außer Roland mit zwei Klinkenbuchsen?), was meinst du denn; macht der Roland den Eindruck, er hätte gerne "Billig-Pads" an seinem Modul? Ich glaube, das kannst du haken! ;)

    Indem fehlerhafter Sysex-Müll aufgespielt wird und das Brain der Hardware dadurch einen Schaden erleidet, der im worst Case sogar ein Reparaturfall ist. Alles schon gesehen (zwar jetzt nicht bei 'nem Roland DrumBrain, aber eben generell...), vor allem mit solchen unsäglichen Interfaces...


    Man tut im Zweifel gut daran, den Hersteller nach geeigneten und quasi von ihm abgesegneten Midi-Interfaces für Updates und Backups zu fragen. Ich kann mich daran erinnern, damals meinen Roland VS Harddisc-Recorder nach einem Gespräch mit dem Support und einer Empfehlung für ein bestimmtes von meinen vielen Interfaces erfolgreich geflasht zu haben. Der Typ sagte mir dabei eben auch, daß ich diverse Interfaces bloß nicht dafür nehmen sollte...

    Zu dem Interface muss ich sagen das es ein No Name Produkt ist.
    Es hat mir aber immer gute dienste geleistet und Funktioniert auch in meiner DAW ohne Probleme mit dem TD 10.


    Ist es etwas so ein 14,90 Euro USB-Interface? Das würde ich dafür ganz schnell vergessen, egal ob es bislang problemlos Noten gesendet hat. Kann sogar sein man zerschießt damit die Hardware. ;)

    Wenn EZDrummer das nicht kann, dann nützt mir das ja nix. Muss ich also Superior Drummer kaufen. Oder BFD3. Jemand Erfahrungen in der Konstellation MPS-750 / BFD3?


    Ich kann dir EZDrummer2 wärmstens empfehlen. Ist simpel, klanglich super (auch viele weitere EZX), die Samples sind schon etwas vorproduziert, und wenn du EZX'es im Sonderangebot kaufst, auch spottbillig. Du brauchst dafür nur den richtigen Host-Sequenzer: dann sind Remapping-Geschichten (dein Zuweisungsproblem) und auch alles andere (getrennte dynamische Kontrolle für einzelne Articulations) komplett in der Software editier- und lösbar. Lies mal das und das . BFD3 ist sehr viel anspruchsvoller, viel resourcenhungriger (auch unglaublich GB-schluckend) und bedienungsschwieriger und die Engine kann bzgl. Sampleplay schon mal aufgrund ihrer Funktionsweise und den z.B. oft bei Becken (Ride, HH) zu wenigen und zu unterschiedlich klingenden Samples nerven (ich greife da dann auch schon mal in den Sample-Pool ein...)

    Habe jetzt viele genannte Sequenzer dazu bekommen, getrennte dynamische Kontrolle jeder einzelnen Articulation zu bewerkstelligen, was bei solchen, quasi e-drummäßig limitierten Drum-Tools wie EZDrummer für's E-Drumming absolut wichtig und notwendig ist.


    Genannt und/oder getestet habe ich bisher Cubase, Ableton Live, Logic Pro X, Reaper, Studio One und Bidule.


    Ich will Euch diesbezüglich jedenfalls nicht verheimlichen, daß es in Sachen Midi-Controller Eingriffe zwei Lager gibt (wichtig für "variable Hihat-Control"): das eine ist dahingehend tauglich, das andere nicht: Ableton Live (ohne "Max for Live"), Reaper, Cakewalk und Studio One sind zumindest in ihrer Standard-Ausführung (also ohne User-SoftwareTweaks) nicht CC (Midi continous controller) verbiegbar, was bedeutet, daß die Hihat-Controller Open-Closed Stufen softwareseitig nicht individuell einstellbar sind (sprich welche Stufe bei welcher Pedalstellung wirkt). Auch ein "skip tight articulation"-Setting (die normale "Closed"-Articulation anstatt der "Tight"-Articulation für die maximal geschlossene Pedalstellung wird getriggert) ist hier absolut nicht möglich!


    Anders mit Cubase (ab "Artist" Version !), Logic Pro X und Bidule: hier sind Eingriffe für Midi CC kein Problem, was diese DAWs gegenüber den Mitbewerbern "outstanding" macht und dem E-Drummer ermöglicht, alle denkbaren DrumSampler mit variabler Hihat, die nicht wirklich durchdacht für's e-Drumming ausgelegt sind (mein Beispiel in meinen "Template-Projekten": das teilweise äußerst geil klingende EZDrummer2 von Toontrack), genauso komfortabel nutzen zu können, wie beispielsweise Toontrack's SuperiorDrummer2 oder FXpansion's BFD3...


    Bidule ist dabei das preisgünstigste und leistungstärkste Tool: damit sind ferner Dinge möglich, von denen manch anderer träumt und die ich hier auch schon angesprochen habe, wie z.B. RoundRobin-Synth-Play auf einem einzigen Mono-Drum-Pad, spezielle Crosstalk-Eliminierung, usw...


    OK, warum man das braucht, wenn's doch SD2 und Konsorten gibt? : weil's vielleicht geil klingt und zu SD2, BFD3 eine Abwechslung darstellt! Habe z.B. die Simon Phillips Studio Drums für Groove Agent und bin überzeugt, daß es absolut besonders und "outstanding" klingt, allerdings ist Groove Agent für meine e-Drum-Bedürfnisse eher ein Krampf - also muß der Host den Krampf ausbügeln!


    Also jetzt wißt Ihr Bescheid. Enjoy... :)



    EDIT Aug.2020: "Reaper" wird jetzt für alle SoftwareDrumming-Fixes voll unterstützt! :)

    Audio to midi lässt sich doch nur schlecht umsetzen, wenn nur eine Stereospur eines kompletten Schlagzeugs vorhanden ist.


    Wieso? Für Kick und Snare müßte es locker gehen, wenn's kritisch wird muß man halt manuell beigehen.


    Mit den Beatslices kann man jedenfalls auch 'ne Tempospur generieren und da reicht schon nur Snare.


    Bei dem gleichen Metrum und den geringen Schwankungen wie in deinem Beispiel, ist es aber auch nur ein Klacks, die Tempospur manuell zu programmieren, bzw Korrekturen zu setzen. ;)