Meß doch mal bitte, was das TD11 als Asio-Interface (langzeit-)störungsfrei wirklich an Latenz möglich macht (z.B. so: Gummipad + Speaker mit gleichem (möglichst kleinen) Abstand zum Mikro, und dann transientenreiches, optimal geschnittenes Sample triggern (wenn Du nichts anderes hast oder herstellen kannst, nimm die EZD2-Snare oder -Rimclick) und das Mic recorden (durch einen anderen Rechner/Recorder, da das TD11 keine Mic-Eingänge hat) und in einer DAW oder einem Wave-Editor den Versatz zwischen Gummipad-Anschlag des Stocks und Sampleausgabe messen. Nicht vergessen: Mehrere Strokes aufnehmen und untersuchen, nicht bloß einen, da es evtl. Abweichungen geben kann...
3-4 ms braucht das TD11 schon, nur um überhaupt erstmal Midi zu generieren, wovon ca 2 und mehr ms allein der Mesh-Scanvorgang ausmacht. Ich tippe mal, Du kommst mit dem TD-11-Asio (störungsfrei funktionierend) bestenfalls auf eine Gesamtlatenz von ca 15 ms, wahrscheinlich mehr. Der Test würde es zeigen
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Wenn alles so prima liefe (was ich mir auch nicht vorstellen kann), würde das ja Tottis These ins Wanken bringen ("Weder das TD-11 Modul als USB-Interface noch das Alesis IO2 Express Interface oder etwa auch der Freeware ASIO4ALL Treiber scheinen diese erforderlichen Voraussetzungen im geeigneten Maße erfüllen zu können")