Beiträge von Nick74

    man sollte bedenken, das die scantime nix mit Latenz zu tun hat.

    Nämlich? - mit was hat sie zu tun? Natürlich geht es bei der Modul-Latenz (oder sei es nur eine Software...) immer auch um die Scan-Time - eigentlich hauptsächlich, wenn man bedenkt, daß z.B. ein TD-30 ca 3 ms bis zu Midi-Ausgabe bzw. zur Soundausgabe braucht. Wenn dann das Scan-Time-Setting des TD-30 sagen wir mal 2 ms beträgt, sind das nach Adam Riese zwei Drittel der Modul-Latenz. ;)



    Wie auch immer: die Referenz ist beispielsweise bei einer DrumTec-Pro 20" oder sogar 22"-Kick die zumeist empfohlenen 2,8 ms Rolandmodul-Scantime, welche tadellos dynamisch funktionieren. Das Triggerfell sollte man generell eben auch nicht schlaff spannen. ;)

    Unbestätigten Aussagen zufolge, soll das System ca. 2ms Latenz aufweisen, was schon beeindruckend ist wenn man es mit anderen "Trigger to Midi"-Lösungen vergleicht.


    Oh, da wäre ich vorsichtig: ich sehe gleich in dem Bild der Trigger-Settings-Software eine Scan-Time von 7 Millisekunden (zum Vergleich: Roland Scantime bei Mesheads ca 2 ms; max knapp 3 bei Bassdrums). Ich frage mich da natürlich, warum die das so ablichten und denke mir, daß es bei (evtl größeren Kesseln und) weniger Scantime zu Übersetzungsproblemen hinsichtlich Dynamik kommt, zumal es ja auch Randtrigger sind...


    Natürlich preislich voll Wow! das Ganze, und sollte jedenfalls getestet werden... :)


    Das gilt dann aber genauso für das TD-25!


    Ja nee, so kann man's nicht sagen: es sind beim Roland jedenfalls Dual-Trigger; nur kann man die mit internen Sounds nicht beliebig belegen - aber für's Software antriggern ist alles wie gewohnt möglich, nämlich zwei Sounds nach Wahl pro Tom... und dies ist eben unmöglich beim aD5.

    Drum-Tec meint, die Dynamik wäre bislang unerreicht und besser als alles Roland - aber die Aussage können sie nur für Modul-Klänge machen. Die Frage ist dann für VSTi: wie ist die Midi-Übersetzung dieser Dynamik? Auch: Wieviel interne Midi-Latenz gibt es?


    Wenn jemand da Erfahrungen macht, bitte posten. :)


    Die Tom-Mono-Trigger sind auch von Drum-Tec bestätigt :thumbdown: - das ist natürlich Mist, denn man will sich ja öfter mal andere Sounds außerhalb von Tom-Rim-Klängen auf die Tom-Rims legen. Für den Preis meineserachtens ein heftigster Minuspunkt...


    Also für mich sieht das aus wie Tom-Mono-Trigger ohne Rim-Option; bei dem Preis wäre das NoGo-mäßig... ;(

    Also 1,8 Meter sind definitiv nicht zu lang. Aber es kann trotzdem am Kabel liegen!
    Was für USB-Kram ist denn sonst noch am MiniMac aktiv?
    Ich würde auch mal einen anderen USB-Port versuchen...


    Sind die Mac-USB-Treiber (und sonstige Mac-Software, die damit zu tun haben könnte) aktuell?



    Das Kirstein-Ding ist doch usb-mäßig garantiert "class-compliant" und hat keinen speziellen Treiber, oder?


    Schon mal ein Midi-Interface mit dediziertem Treiber installiert und das Modul über Midi (5-Pol) angeschlossen? (z.B. das Roland UM-One MkII) - spätestens dann sollte es fehlerfrei gehen; wenn nicht, ist irgendwas mit dem USB vom Mac faul, oder dieses Garageband (aktuell? - Midi-Problem bekannt?) kommt nicht klar... ;)


    Latenz ist doch etwas spürbar und ein paar Aussetzer gibt es auch ab und zu.


    Damit ist klar: es funktioniert so eben nicht. Du wirst für störungsfreien, latenzarmen Betrieb aufrüsten müssen und auch das OS optimieren müssen. Das Geile beim (von Trommeltotti genannten) Steinberg-Interface ist, daß Du Cubase mitgeliefert bekommst. Cubase (vor allem ab der "Artist"-Version) ist midi-mäßig sehr leistungsstark und der Sequencer meiner Wahl für's e-Drumming. Damit kannst Du auch Software-Instrumente aufmotzen, die nicht gerade leistungsstark für E-Drums daherkommen... ;)


    Meines Wissens nach gibt es Leute die erfolgreich einen Thomann Millenium Hi-Hat Controller für 30 Euro an Roland-Modulen betreiben (auch am TD-4) ...


    Echt? Wer? Meines Wissens nach geht's nicht oder höchstens kaum. Steht auch auf der Thomann-Seite (da steht zwar nur TD9+4, aber alle anderen gehen auch nicht...)


    Wenn Du Rechner antriggerst kann man dem Millenium (was eigentlich nur als zwei Ebenen-Schalter funzt - voll geschlossen vs. max offen) mit diesem kleinen Kästchen hier sogar eine gewisse Open-Closed-Range verpassen. ;)


    Unter welchen Umständen? Zeitnah? In der Not? Never, Alter! Keine Not sondern realer Dauerzustand ohne Änderungstendenz. Deswegen ist das Anraten von TD12 und Co das einzig richtige für Leute wie den TS. Du sagst doch tausendmal selber, daß die Industrie nicht gewillt ist.


    Fakt ist doch, daß es keinen einzigen Fritzen auf der ganzen Welt gibt, der eine Triggerqualität wie Roland aufweist. Also entweder die "Industrie" torpediert aufkommende Konkurrenten (was meineserachtens natürlich sofort in dieser Kapitalistenwelt passieren würde: "Musterklau" o.ä.), oder es gibt einfach keinen einzigen, der es rafft oder/und machen möchte, oder beides irgendwie.


    Du sagst doch auch tausendmal selber, daß alles nur auf das Geldverdienen mit den Hobbyisten ausgelegt ist, also wer wird er sein, der selbstlose Idealist, der dagegen stehen wird :?:
    Was meinst Du denn, WIE und WODURCH soll sich die Situation ändern? Kommt ein Heiliger oder macht Roland dicht? Oder ändert der Roland gar sein Verhalten nach innerer Einkehr? Bevor der dahingehend irgendetwas einsieht, wird glaub' ich eher Nordkorea ein demokratischer Hippistaat. Von wegen "zeitnahen, gewissen Umständen". Vielleicht dieses Jahrzehnt noch? Oder noch zu Lebzeiten?

    Megadrum triggert quali-mäßig lange nicht wie Roland. Du hast doch am TD30 einen Midi-In, also könntest Du ein TD4-Modul als Erweiterung nehmen, welches Dich gebraucht 130 - 150 Euro kosten würde... ;)


    Es gibt auch Software als quasi Modu-Ersatz, mit der ich etwaige Audio-Interface-Eingänge mit Pad-Signalen bestücke.

    meine Empfehlung: Sequenzer AbletonLive (auch in kleiner Version) - der kann das alles, was Du vorhast. Teste mal die Demo (ist zwar das Flaggschiff, die kleineren Versionen funzen aber wesentlich genauso).
    Damit kannst Du auch modulunabhängige Sounds antriggern und auch ein Pad als Sequenzersteuerung einsetzen.
    Als Triggermodul würde ich, wenn's günstig sein soll, vielleicht ein gebrauchtes TD4 für 120 - 150 Klüsen nehmen.

    wenn du live beim einspielen den Kontakt Sound hören willst solltest du die samplerate deutlich runtersetzen. 512 ist viel zu hoch bei dem Steinberginterface und dem Prozessor. Da geht sicher locker 64 Samples, dann kommst du unter 5ms und kannst latenzfrei aufnehmen.
    Setze die Samplerate solange runter bis es Aussetzer oder Knackser gibt, bzw bis cubase meckert. Dann wiede eine Stufe hoch, dann sollte das passen.


    Wieso denn die Samplerate? Was hat die denn mit Asio-Puffern zu tun? Das ist kompletter Kokolores! Mach nur die Asio-Puffer so klein wie möglich, eine kleine Samplerate (z.B. kleiner als 44,1 kHz) bedeutet schlechter Klang ;) ...

    Du könntest ja auch EZD2 mit e-Drums spielen und Midi recorden (mit der o.g. DAW) - dann bräuchtest Du nichts programmieren und lernst dabei dann gleichzeitig, wie Deine Drum-Linie in Midi-Noten in etwa aussieht.