Die geringe Serienstreuung bei Paiste ist imho das beste Feature, das man nicht braucht. Ob nun ein kaputtgespieltes Becken 1:1 ersetzbar ist, kann mir nämlich völlig egal sein, da ich seit Jahrzehnten keins kaputtgespielt habe. Und sollte es doch einmal passieren, kann ich aufgrund des Alters meiner Becken dann wohl davon ausgehen, daß das entsprechende Modell vermutlich nicht mehr angeboten wird. Den Verbrauch beim Kauf schon einzuplanen, dazu fehlt mir echt das Geld (uns das Verständnis 😉 )
Für mich ist das alles Teil der Fankultur der Paiste-Jünger, der ich nichts abgewinnen kann. Paiste hat gut klingende Bleche im Portfolio, das haben alle Beckenhersteller, also was solls. Klar, wer auf gute B8 Klänge steht, MUSS halt fast zu Paiste greifen.
ich sehs ganz pragmatisch und objektiv:
Alle großen Hersteller haben gute Becken im Portfolio.
Ich seh keinen Unterschied zwischen Sabian/Zildjian/Meinl/Paiste.
Jetzt gibts einen Beckenhersteller, dessen Becken die geringste Streuung aufweisen.
Also ideal, wenn ich mir Hörproben anhöre oder sie im Geschäft anteste.
Ich weiß also quasi ziemlich genau, was ich bekomme.
Bzw (davon gehe ich jetzt aus) kann einen Neukauf leichter in meinen Bestand am Set integrieren (oder die Wahrscheinlichkeit, dass ich enttäuscht werde ist kleiner).
Als „Beckeneinsteiger“ klingt das für mich logisch, um hier mal meine Beckenreise zu starten