
Is ja schon gut...
fwdrums

Is ja schon gut...
fwdrums
Aber wer behauptet, dass bei verschiedenen Holzarten keine Unterschiede rauszuhören sind, hat wohl entweder ein geschädigtes Gehör oder kann dieses einfach nicht richtig einsetzen.
Sagt derjenige, der sich zwo Jahre mit dem Superstar rumgeärgert hat und festgestellt hat, daß es an der Birke liegen muß.
Soll man dazu noch was sagen? Ich bin inhaltlich voll bei crud. Doch der zitierte Beitrag macht mich nachdenklich, denn ich bin maßlos von mir enttäuscht, daß ich nach 30 Jahren immer noch nicht die Holzarten raushören kann. Ich habe ein einsehen und kapituliere und werde meine Löffel ab sofort anderweiteg einsetzen und mach eine Umschulung auf Osterhase.
fwdrums
Also, dass es wie eine Bassreflexbox funktioniert entnehme ich der Kickport Webseite
Das ist natürlich die Referenz bei der Beurteilung des Produktes. .-)
Hat vielleicht irgendwer das Video von drummercafe angesehen?
Dort wird das doch sehr schön verklickert.
fwdrum
Ich wäre stehen geblieben. Sehr interessant, was Herr Ott da erzählt. Er hat eine schöne Einstellung.
Erzähl doch bitte etwas mehr davon. Wie liefen die Proben ab? Wie strikt sind die Vorgaben, wo die
Freiheiten? Inwieweit war hier Deine Kreativität gefragt?
Schöner Nebeneffekt: Nach dem Training mit den 300 g-Hämmern kommen die Singles jetzt
bestimmt noch knackiger.
fwdrums
Sauber!
fwdrums
Think positive: Hauptsache er ist weg von der Straße.
fwdrums
Und er spielt Schlagzeug!!!! Genau wir wir!!!
Das macht er Gottseidank nicht!!!
fwdrums
Jaaaaa und links auch nur einen Arm!
Genau wie ich!!!
fwdrums
Ich habe Yamaha-Toms mit und ohne YESS und kann mich bei beiden über mangelnde Resonanz nicht beklagen. Vielleicht liegt es an der Stimmung, vielleicht auch an etwas ganz anderem. Probiere einfach mal rum. Montiere es an einem Ständer und auf der BD, wechsle die Felle und auch mal den Standort. Es gibt viele Gründe, warum eine Tom nicht so klingen mag, wie man will. Ich hatte einen ähnlichen Fall. Bei meinem Sonor Lite wollte das 12er ums Verrecken nicht klingen. Es war immer deutlich kürzer und weniger resonant als die anderen Toms. Es war an ein Rack montiert und ich habe auch verschiedene Stellen und Rackstangen ausprobiert. Eigentlich hatte ich's schon abgehakt, als ich bei einem Setumbau einen anderen Tomhalter montierte, der zwar ebenfalls von Sonor, jedoch vom vorherigen verschieden war und siehe da: Das Problem war erledigt. Offensichtlich hat die vorherige Konstruktion sich negativ auf das Resonanzverhalten ausgewirkt. Was es jetzt genau war - keine Ahnung. Rumprobieren kann helfen.
Edith hat mal gelesen, daß es lt. einer NASA-Studie keine Nodal Points - also schwingungsneutrale Punkte - auf gekrümmten Flächen gäbe. Aber vielleicht sind die Yamaha- Ingenieure einfach weiter als die NASA.
fwdrums
Du kriegst keine Weiber ab, dafür einen Buckel vom Schleppen und nach dem Gig als Letzter einen Platz an der Bar.
Du mußt ein Rad ab haben.
Willkommen im Club
fwdrums
1 - nein
2 - ja
3 - ja, aber besser geht's mit
4 - vergiß es, nimm eine A-Set
Zwo Bekannte von mir kriegen ganz ordentliche Jobs, die so im Schnitt mit ~300 € pro Gig dotiert sind. Davon gibt's im Schnitt 12 bis 15 im Monat!
Das geht von regelmäßigen Gigs in der selben Location, eigene Band, Subs, Tourneemietmusiker, Gala- und Firmenevents, mal auf dem Schiff,
auch mal was im Studio, Tanzmucke... das volle Programm. Einsatzgebiet ist im Groben Deutschland. Das ist schon nicht schlecht - auf den ersten
Blick. Aber das ist kein Zuckerschlecken, insbesondere wenn man bedenkt, daß da auch mal was gespielt wird, was jetzt nicht den
eigenen Vorlieben entspricht. Die Reisetätigkeit ist heftig und Frau & Familie müssen da auch erst mal mitspielen.
Ich möchte nicht tauschen (und davon abgesehen, könnte ich diese Jobs rein fachlich gar nicht bedienen).
fwdrums
Hey hey jetzt wirds unsachlich!!! Also wenn du keine vernünftigen Argumente mehr hast dann solltest du nicht unter die Gürtellinie gehen!!! Wir bleiben ja auch sachlich gell
Muß man mal hervorheben: Man kann auch souverän und ohne Schaum vorm Mund auf eine kleine Provokation reagieren. Das kann als gutes Beispiel dienen.
thx
fwdrums & back to topic
@Enso
Wer das Geschäft in MIL macht ist klar.
Aber 400.000 € ist imho schon sehr viel. Wie hast du das überschlagen?
Fränk
Da liest Du etwas raus, das ich nicht geschrieben habe. Ich werfe das doch niemandem vor! Das ist nur eine Situationsbeschreibung, so wie ich sie empfinde. Ich selbst mache auch nur just for fun Musik. Und meine finanzielle Bilanz ist selbstverständlich katastrophal.
Verwerflich ist an der ganzen Situation überhaupt nichts - nur für Profis vielleicht zunehmend unerfreulich. Das ist für diese natürlich höchst bedauerlich, aber that's life.
fwdrums
Das ist eine Frage von Angebot und Nachfrage. Das ist so platt wie wahr. Die hauptberuflichen Dienstleistungsmusiker, damit meine ich grob die Sparten, Cover- und Tanzbands, kommen von zwei Seiten unter Druck: zum einen von den Hobbymusikern, die auch mal oder generell für eine geringere Gage oder für lau spielen, weil's ihnen einfach Spaß macht und sie sich den Luxus erlauben können und zum anderen durch DJs, die oft günstig sind und dem Veranstalter weniger Aufwand verursachen. Daß den Professionellen die günstigen Hobbyisten ein Dorn im Auge sind, kann ich verstehen, aber es wird sich kaum ändern lassen. Den Handwerksmeister ärgert auch die Schwarzarbeit (am meisten die seiner Angestellten). Die Situation für Profimusiker ist aber noch dramatischer, da es beim Schwarzarbeiter eine Preisuntergrenze gibt, die in unserem Fall nicht immer gegeben ist. Ich kenne eine Coverband, die spielt mir riesiger PA, fettem Licht, Trockeneis und Tralala. Die ganze Gage wird fürs Equipment ausgegeben, die Musiker spielen für lau, es sei denn, sie müssen mal einen professionellen Sub bezahlen. Denen macht's einfach Bock vor vielen Leuten eine dicke Nummer zu schieben. Kaum zu glauben, aber wahr.
Für Bands mit eigenem Material ist's egal, ob das von Profis oder Hobbyisten dargeboten wird. Wenn's jemanden interessiert, gibt's Geld, ansonsten nix. Musiker, die von der Musik leben, können sich erfolglose Spaßprojekte folglich nur in begrenztem Umfang leisten. Das brauchen sie vielleicht nur mal fürn Kopp.
fwdrums
Und wenn wir schon dabei sind: Bei Simon kann man auch oft den Wilhelm raushören - sagt er ja auch selbst.
Gleiches gilt für Rod Morgenstein. Das heißt ganz und gar nicht, daß diese Trommler keine Identität hätten.
Das wäre ja lächerlich. Aber man kann erkennen, wer sie inspiriert hat.
Das wäre doch einen eigenen Thread wert.
"Wer von wem mit Hörbeispiel", oder?
fwdrums
Ging es in der Eingangsfrage nicht einfach prinzipiell darum ob/welche Zaehlzeiten man im Swing betont?
Ist das nicht wunderbar: Du reichst jemandem den kleinen Finger und er gibt Dir die ganze Hand.
Das ist nicht überall so und meistens sogar umgekehrt.
Darauf sollten wir stolz sein. ![]()
fwdrums
Doch doch, hast Du schon gut gemacht! ![]()
Wann swingt es richtig? Wenn ich im Sessel sitze und die Fußspitze wippt.
Ob der Skip dann triolisch, quintolsich oder eher 16tel-mäßig kommt oder das Pattern "komplett" oder nur
als Viertel gespielt, aus einer oder zwo Bewegungen gespeist wird, Daumen oben oder doch Handrücken...
Das ist doch egal. Es gibt für alles genügend Beispiele, daß es bestens funktioniert. Hamilton erklärt auf
der MD-DVD seine Variante sehr schön, Erskine erläutert's auch ausführlich. Beide können's beeindruckend gut
und sind doch total verschieden. Elvin Jones' Swing kann man ganz wunderbar auf der DVD "Different Drummer"
bestaunen. Bei ihm klingt's für mich oft so, als würde er mit samt Set die Treppe runter stürzen oder wie ein Ei,
das eine schiefe Ebene runterrollt. Einzigartig.
fwdrums
Edith fragt mich grade, ob ich wohl hier irgendwo gelesen hätte, daß Gadd nicht swingen würde? Kann gar nicht sein,
wir sind doch in einem Trommlerforum, oder?