Beiträge von fwdrums

    Trotzdem zeigt mir diese Erfahrung wieder mal, dass eine günstigere Becken- oder auch Trommelserie beim Publikum keinesfalls automatisch schlechter ankommt als eine teure und höherwertige Serie. Es sind nur wir Trommler, die sich an dieser Diskussion abarbeiten... Und trotzdem wird diese Diskussion über die Qualität, Eignung oder Berechtigung einer Serie oft so ernsthaft geführt, als wenn hierfür Fakten und Notwendigkeiten ausschlaggebend wären statt reiner Marketinggründe der Hersteller.


    Das Marketing der Hersteller verführt uns zu manch unsinniger Diskussion, das stimmt. Es gibt aber Situationen, da vertraue ich meinen Ohren. :) Und wenn mir ein Blech besser gefällt, als ein anderes, dann hänge ich's hin und dengle drauf rum. Ob dieses Blech einem anderen Mitmusikanten ebenfalls besser gefällt, spielt nicht die geringste Rolle. [Kleiner Einschub: Das klingt sehr rigoros, aber ich würde nie Becken spielen, die der Musik nicht gut tun. Das wäre asozial und unmusikalisch.] Wenn mir der Sound besser gefällt, wirkt das inspirierend und mein Spiel wird besser. Das ist doch ein prima Effekt, oder? Das müssen nicht immer die teuersten Becken sein, bei denen das eintritt. Sie müssen nur meinem Ohr schmeicheln.


    Die Situation live ist etwas vollkommen anderes. Raum, Mikro, PA, Pult, Effekte, Lautstärke, Mix... Was glaubst Du, bleibt da im Publikum vom Unterschied zwischen Spizzichino und Alpha wirklich hängen? Auf dem Hocker mag das wiederum ganz anders sein...


    Als die Pearl Masterworks Serie noch taufrisch war, hat ein Kollege sein wirklich tolles Set erstmals live ausgeführt. Die äußeren Rahmenbedingungen waren standardmäßig: Anlage o.k., Raum gut gefüllt, Akustik mittelprächtig und die Note für den Mix etwa 2-3. Ich hätte garantiert den Unterschied zu einem Export nicht festgestellt (aber das Masterworks war ja auch kein Pils).


    fwdrums

    Das wird zu wackelig, zumindest bei den Toms. Du mußt die Hülsen, die die Stimmschrauben verbinden wiederum mit einem Ring verbinden.
    so wie es Sleishman auch getan hat. Bei einer Snare kann es auch ohne gehen. Es gibt hier im Forum jemand der eine FF-DIY-Snare gebaut hat.
    Er war recht angetan von seinem Werk.


    Die "Stimmproblematik" existiert nicht. Systembedingt liegt oben und unten die gleiche Spannung an. Unterschiedliche Stimmungen von Schlag-
    und Resofell sind bei gleichen Fellen somit nicht möglich. Man kann bestimmte Stimmtechniken folglich nicht anwenden, aber man gewinnt hierdurch
    die Möglichkeit, ganz einfach das maximale Resonanzverhalten der Toms zu erreichen. Daß FF-Sets schwer zu stimmen wären, ist unter diesen
    Gesichtspunkten eine Mär. Man muß halt nur wissen, was das System hergibt und was nicht. Ich habe zwo FF-Sets und bin total begeistert.


    fwdrums

    Mein Bastard Set
    22*8 dw Woofer als BD
    12*6,5 Yamah Hipgig Tom
    16*8 Tom von Stegner


    Das Set gefällt mir ausgesprochen gut. Es klingt schön resonant und überhaupt jnicht flach.
    Visuell ist es gewöhnungsbedürftig: blaugrün gescheckt, gelb und Ahorn natur, dazu eine
    Metallschnarre. Bastard eben.


    fwdrums

    Ich habe gefühlte 200 Stimmschlüssel. Die verteilen sich gleichmäßig im Haus.
    Und egal, wohin ich auch gehe: Er ist schon da. Bei Gigs habe ich unzählige
    dabei. Ich "verliere" einige und andere tauchen wiederum auf wie Phönix...
    Es ist ein ständiges Kommen & Gehen.


    fwdrums

    "Die werden natürlich nicht so klingen wie die alten."
    Sagen die einen.
    "Sie klingen genau wie die alten."
    Sagen die anderen.


    Und wir im DF werden in ca. 48 Threads mit 5389 Posts, hohem Fachwissen, platten Lügen und
    einer Unnachgiebigkeit, die einen Terrier erblassen lassen wird, das Thema erlegen. Garantiert.


    Sie klingen übrigens nicht wie die alten, haben aber was Besonderes, ungefähr so, wie es sich
    mit echten und unechten Cons verhält. Is doch klar.


    fwdrums

    Hallo naam,


    50 ist kein Alter! Du hast noch rund 50 weitere Jahre Zeit, der weltbeste Drummer zu werden. Willkommen im Club.
    Zu Deinem Problem: Beobachte genau, was Du tust und vergleiche Deine linke mit der rechten Hand. Das hast Du
    wahrscheinlich bereits getan. Übe vorm Spiegel und zwar frontal und auch mal seitlich und selbstverständlich von
    beiden Seiten. Und nun, der beste aller Ratschläge: Nimm Dir einen guten Lehrer. Du wirst es nicht bereuen.


    Viel Spaß und Erfolg
    fwdrums

    Die Vorteile liegen auf der Hand. Kosteneinsparungen sind möglich bei (nicht sofort,aber nach & nach):
    Verwaltung (Personal, IT...), Lager und Logistik, Vertrieb, Einkauf von Werbeleistungen (Anzeigen),
    Produktion (Sticks - die Zildjian-Sticks können sogar als Label weiterlaufen). Künstlerbetreuung...
    Da gibt's bestimmt noch viel mehr. Es ist gut möglich, daß Otto Normaltrommler davon gar nichts mitkriegt.
    Zil & Vic schon. Die brauchen bald Hosen mit größeren Taschen.


    fwdrums

    Zitat

    Wegen meiner ungünstigen Arbeitszeiten kommt nur was neues in Frage.


    Ja, ich hab's gelesen, aber nicht verstanden.



    Du hast sehr konkrete Vorstellungen von Deinem künftigen Set. Das schränkt die Chancen eines
    Gebrauchtkaufs erheblich ein. Es sei denn, Du hast ganz lange Zeit. Wenn nicht, bleibt Dir nur der
    Gang zum Händler. Das hat ja der freak schon gesagt.


    Andererseits sagst Du, daß Du absoluter Anfänger bist und Rat möchtest. Mmmh. Ich sag's mal
    deutlich: Dafür, daß du nix weißt, weißt Du sehr genau, was Du willst. :) Andersrum: Was ist an
    Deiner Vorstellung fix und was ist "verhandelbar"? Oder noch genauer: Hast Du bestimmte Soundvorstellungen?
    Für welche Musik und in welchen Locations soll das Set gespielt werden? Mit ein paar Infos mehr, kann man besser
    ratschlagen.


    fwdrums

    Gebt Euch alles von Camille!!!
    Einfach zauberhaft die Dame...


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    Das ist ausnahmsweise auf Englisch, aber seht & hört selbst!


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    fwdrums

    Die da sind zwar nur teils Franz Hosen, singen aber immerhin so. Und manchmal auch englisch. Der Drummer kann zwar nix, aber der Rest der Band bügelt das ganz gut weg. :D :P


    Falsch! Die singen bis auf eine kleine Ausnahme nur in F! Und hier kann man auch was hören (das neue MS-Layout nervt!!!).
    Und ja, der Trommler bin ich. Nur eine gute Band kann sich so einen wie mich erlauben.
    Das spricht doch wirklich für die Band, oder?


    fwdrums

    Mein Senf: ich würde einen schweren, schleppenden Groove mit Sidestick statt Snare spielen und ich würde die Sanre auch immer auf 2 und 4 spielen. Das macht's einfach cooler. Der Sidestick kommt leichter und wirkt eleganter und Du kannst Dich trotzdem mehr in den Groove reinlegen. So wie jetzt klingt die gespielte Snare für mich halbgar: Ja schon irgendwie spielen, aber doch nicht nicht so laut und etwas vorsichtig, bitte! Es gibt Menschen die können da prima eine Snare spielen, ich gehöre nicht dazu. Ein gewisser Steve ist da ein Meister drin.


    fwdrums

    pete: Practice-pads sind Fetische, Religion, Lebensphilosophie und bald das Letzte, über das es sich noch seitenlang zu unterhalten lohnt.


    Frag mal fw (dessen Enthaltsamkeit hier ich mir nur durch schwerste Erkrankung und/oder Urlaub ohne Netzanschluss erklären kann; in jedem Fall: gute Besserung!).


    Danke für die Wünsche, Herr Bummtschack. Ich bin wohlauf. Zum Thema habe ich schon alles gesagt, nur halt nicht hier. Es wird weder besser noch schlechter,
    wenn ich es dauernd wiederhole.


    fwdrums


    Die Story ist wirklich bemerkenswert. Danke für den Link, Gerald.


    fwdrums

    Eine nette Übung für die ganze Band: Man klatscht gemeinsam einen Rhythmus,
    aber jeder reihum immer nur einen Schlag. Das ist lustig und man lernt viel über
    sich und seine Mitmusikanten. Es empfiehlt sich, mit etwas Überschaubarem anzufangen,
    z. B.einer Son Clave.


    fwdrums