Vorweg: ich habe keine Ahnung, was da üblich ist, aber ich würde wie folgt an die Sache rangehen.
Recherchiere, was Studios mit vergleichbarer Ausstattung für Stundensätze haben und nehme das
als Orientierung für die "Materialkosten". Dazu kommt natürlich noch der künstlerishe Teil. Das ist
imho ungeich schwerer, weil es zum einen auch in den Bereich Komposition und somit Royaltys rein-
spielen kann. Das hören diejenigen, die sich das per se immer ans Revers heften nicht so gerne, aber
bei 50 Ways... hat der Drumpart von Herrn Gadd doch einen "gewissen" Anteil am kommerziellen Erfolg
des Somgs. Eine solche Gemengelage wird eher die Ausnahme sein, aber man muß es ja nicht gleich
komplett vergessen. Und dann spielt es imho noch eine Rolle, ob Dein Drumtrack für die neue CD
von Paul McCartney oder das Demotape der Punkkapelle aus dem Nachbarkaff verwendet wird.
Ich weiß von einem Fall, daß einzelne Songs für eine Low-Budget-Produktion der Industrie für
100 bis 300 € je fertigem Track über den Tresen gehen - ohne anteilige Studiokosten. Ob das re-
präsentativ, viel oder wenig ist, weiß ich nicht.
fwdrums