Beiträge von fwdrums

    Florian Alexandru-Zorn (DF-Member Mr. Brush ) hat ein recht umfangreiches Werk veröffentlicht (mit DVD): Die Kunst des Besenspiels
    Auf seiner Seite erwähnt er noch Louie Bellson mit Contemporary Brush Techniques (das kenne ich aber nicht)
    Von Andy Gillmann gibt's Das große Besenbuch und die DVD Brushes unlimited
    Clayton Cameron - Brushwork(gibt's auch billiger) - vonihmn gibt's auch DVDs
    Ed Thigpen - The Sound of Brushes - auch von ihm gibt's eine DVD
    Steve Smith - The Art of playing with Brushes (DVD)
    Von Joachim Fuchs-Charrier gibt's noch ein Video: Brushwork
    Von Ted Mackenzie gibt's The Ultimate Drummer's Workout , das ist ein Trainingsprogramm mit Brushes
    zur allgemeinen Ertüchtigung der Hände. Kein klassisches Besenbuch, aber ein interessanter Ansatz.


    We kehr for you!
    fwdrums

    Ich habe auf einem Set Diplomats als Schlag- und Resofelle. Der Sound ist super und die Diplomaten sind natürlich
    empfindlicher als z. B. Ambas. Die Schlagfelle haben auch ein paar Dellen, aber sie klingen immer noch sehr gut.
    Dem Aussehen nach hätte ich das nicht erwartet. So lange sie gut klingen, bleiben sie drauf. Für mich hat sich
    das "Experiment" gelohnt.


    fwdrums

    Hallo Michelchen,


    ich find's gut, daß Du ein Ziel hast und offenbar bereit bist, viel dafür zu tun. Hier mein Senf, der an ein paar Punkten vielleicht etwa ot ist.
    Zu den Weckl-Marathonsessions: Die 10-Stunden-Übephase hatte er in der Highschoolzeit während der Ferien. Ganz intensiv übte er auch während seines Studiums als er sich das Zimmer mit Joel Rosenblatt teilte, allerdings beschäftigte er sich mit mehr als "nur" Drumming. Heute übt er keine 10 Stunden mehr, da er die Zeit dafür nicht mehr hat. Aber er übt selbstverständlich immer noch. Ich finde es auch nicht vermessen, sich in diesem Punkt Weckl oder sonstwen als Vorbild zu nehmen. Wen den sonst? Vielleicht den grottigen Trommler der Tanzkapelle aus dem Nachbarkaff?


    • Das Wichtigste ist, daß Du auf Deine innere Stimme hörst, das machst Du ja offenbar schon - zumindest teilweise. :)
    • Falls Du keine Lehrer hast, dann suche dir einen und zwar den besten, den Du in Deiner Nähe kriegen kannst.
    • Suche oder gründe eine Band. In 99 % der Fälle ist Schlagzeugspielen Teamplaying. Nur mit Ballhochhalten, Konditionstraining und Taktikschulung wäre nicht mal Beckenbauer Weltmeister geworden.
    • Viel entscheidender als die Tatsache, daß du sechs Stunden übst, ist die Frage was Du übst und wie Du übst. Ich vermute aber mal, daß Du Dir hierüber bereits Gedanken gemacht hast.
    • Pausen sind enorm wichtig. Deine 25/5etc.-Regel ist ja schon mal ganz o.k., aber sieh das doch mal etwas entspannter. Wenn's gut läuft würde ich auch mal länger als 25 Minuten üben und wenn 5 Minuten Pause mal nicht reichen, dann mach halt 'ne halbe Stunde. Wenn in der letzten Stunde nichts mehr zu holen ist, dann würde ich sie weglassen. Schlagzeugspielen ist eben kein Marathontraining.
    • Donfarlaub hat imho was ganz Wichtiges erwähnt: "Get a life!" Kunst wird mit Leben gefüttert. Aber falls Du nur auf Trommelinzestveranstaltungen spielemn möchtest, kannst Du diesen Punkt getrost vergessen. Zum Beeindrucken von uns Trommlern mußt Du nur mit einem Vorschlaghammer 16tel bei 250 BPM spielen können. Die Anbetung ist Dir sicher. :)
    • Bei Deinen Ausführungen beschleicht mich das Gefühl, daß Du eine Spur zu militärisch an die ganze Sache ran gehst. Disziplin ist gut und Voraussetzung, damit bestimmte Sachen erreicht werden können. Aber übertreibe es nicht. Auf Dauer hältst Du das nur durch, wenn es Dir richtig Spaß macht. Also sieh zu, daß Du genug davon abkriegst. Lockeres Spiel geht nur mit gelockertem Geist. Unser alter Kumpel Weckl gibt auch hierzu ein prima Beispiel ab. Hör Dir an, wie er früher spielte und wie heute.


    Viel Erfolg
    fwdrums

    Ruth war bis ~76, Ed Mann ab 77 bei Zappa. Das müßte dann schon sehr lange her sein mit Ruth Mazur oder wem.


    Egal. Hier was zum Thema Dresscode:


    Besagter Ed Mann in Aktion als Feuerwehrmann bei Les Claypool's Flying Frog Brigade
    (Bonnaroo 2003?). Dolles Outfit der Jungs! Zum Besten gegeben wird eine King Crimson-
    Nummer von 1980 "Thela Hun Ginjeet" vom genialen Album Discipline. Der Gesang ist... egal.
    Alles prima und wir sind wieder beim Thema äh Ihr seid dort...


    fwdrums

    Simon Phillips' "Steuerberater" ist übrigens der Threadstarter Uli Frost - Member Drumrecording.
    Keine Ahnung, ob ich den Unterschied zu dieser Klemme höre oder nicht. Herrn Frost zu unterstellen,
    er hörte es nicht oder es wäre per se Marketinggeschwafel, könnte unter Umständen etwas zu
    offensiv formuliert sein... Der Mann weiß ziemlich genau, was er mit Trommeln und bei der
    Aufnahme derselben tut. Vielleicht äußert er sich ja selbst noch mal zum Thema. Das dauert bestimmt
    noch einen Moment, denn Simons Einkommenssteuererklärung ist bestimmt auch nicht von Pappe.


    fwdrums

    Zitat von Sonnensohn:

    Edith: Reed war schneller.

    Und welchen Teppich soll ich nun kaufen?

    Erst mal gar keinen. Wenn Du bereits eine sehr gute Teppichansprache hast, ist ja alles paletti. Falls nicht, würde ich mir den Teppich mal ansehen - siehe Aussage von Juan.
    Die Teppiche von Willi haben 1a funktioniert. Er hat aber ausdrückelich Wert darauf gelegt, daß der WS keine Teppichverkaufsveranstaltung sei und das im Forum auch nicht
    so rüber kommen solle. Und ja es ging um vieles mehr als Teppiche. Aber Willis Dinger haben einfach besser funktioniert als z. B. die von Pearl - u. a. auch auf Pearl-Schnarren.
    That's it.


    fwdrums

    @Bad G.:
    Herrn bitte mit zwo "RR". Ordnung muß sein.



    MvB hat das auch mal gezeigt. Er nennt es "trocken stimmen". Die Vorgehensweise weicht im Detail ab, das Prinzip ist gleich.
    Verblüffend war, wie einfach, schnell und wirkungsvoll Willi das gemacht hat.


    fwdrums

    Danke an Maddin, daß er immer wieder diesen Wahn aushält und weiterhin Dank an Herrn ipo und Willy.
    Es hat mich sehr gefreut, zwei "Neue" kennengelernt zu haben.


    Der Workshop war super. Willy Wahan ist ein absoluter Fachmann und weiß genau, was er sagt und tut. Er hat das oft gleich am lebenden Objekt demonstriert. Das war sehr beeindruckend. Und das Ganze macht er auf eine sehr sympathische und humorvolle Art. Es ist spannend und lehrreich, wenn man die Materie von einem absoluten Crack näher gebracht bekommt. Die ein oder andere persönliche Theorie bleibt dabei auf der Strecke, weil sie von der Realität widerlegt wird - ging zumindest mir so und das ist auch gut so. Falls Willy in Zukunft... bin dabei.


    Ich bleib jetzt mal eher auf dem Teppich :)
    fwdrums


    @BadG.: super Bild des netten Herrn Juan!

    Ich finde, bei vielen Pads wird einem zu viel "geschenkt", soll heißen der Rebound ist so hoch, dass man selbst nicht mehr so viel "arbeiten" muss. Geht man wieder ans Set, gehts wieder schlechter. Deshalb habe ich mich für das "E-Pad" entschieden, man muss daran mehr und härter arbeiten, aber es lohnt!
    Grüße, Xaver


    Jein. Das stimmt schon, aber es bringt mir auch viel, auf einem Pad mit sehr gutem Rebound zu üben. Denn so lernt man den Umgang und das Ausnutzen des Rebounds imho am besten. Und wer hat schon nur ein Pad? :)


    fwdrums

    Es gibt nicht DIE Metal- oder DIE Jazzdrums.
    "Tama sind Metaldrums." Elvin Jones hätte da auch eine Meinung dazu gehabt und Gretsch wird auch z. B. von Taylor Hawkins gespielt.
    Also vergiß den Quark. Und wenn wir schon dabei sind: ebenso die Holzdiskussion nach der Ahorn so und Birke anders und Buche...


    Viel wichtiger ist, daß Deine Kesselgrößen und die Felle für Deine Soundvorstellung geeignet sind. Dann kommt noch das Stimmen
    und vor allem Deine Spielweise hinzu. Sieh zu, daß Dein neues Set gut verarbeitet ist. Und wenn die Voraussetzungen dieser zwo Zeilen
    erfüllt sind, steht Deinem Trommlerglück nicht mehr im Wege.


    Überdenke noch mal die Aussage mit den 140 € Spritgeld. Die Differenz zwischen zwo halbwegs gleichwertigen Sets als Neu- oder Gebrauchtkauf
    wird i.d.R. deutlich größer sein. Klar hat ein Gebrauchtset meist Verschleißspuren, aber imho ist das Preisleistungsverhältnis beim Gebraucht-
    kauf einfach besser. Aber wenn Dein Herz für ein neues Set schlägt, dann kauf ein neues. Viele Dinge im Leben kann man nicht nach dem
    Taschenrechner entscheiden.


    Viel Spaß
    fwdrums

    und erreicht sehr tiefen Klang auch bei ner 12" oder 13" Tom, jedoch mit extrem wenig Sustain. Würde man eine vom Volumen vergleichbare 16" Tom mit entsprechend kürzerem Kessel verwenden, würde man sicher ein vergleichbar tiefes Ergebnis erzielen, jedoch aufgrund der geringeren Kesseltiefe mit erheblich mehr Sustain.


    Nach meinen Erfahrungen: nein. Ich habe von 12*6 bis 12*10 und 16*8 bis 16*17 rumprobiert. Die Tonhöhe ist in erster Linie vom Durchmesser abhängig.


    fwdrums

    Sind diese Zahlen veraltet und ist Buche inzwischen deutlich schwerer geworden, waren diese Zahlen schon immer falsch, kann ich nicht rechnen oder bin ich einfach nur doof?

    Nach ein paar Klicks im Web kann man feststellen, daß die Lage etwas komplizierter ist, als man in einer einzigen Tabelle ausdrücken kann. Die Angaben für einzelne Hölzer schwanken genau so wie der relative Vergleich verschiedener Hölzer - und zwar beträchtlich.


    Hier heißt es u. a. "Die Spannweite der Rohdichte beruht auf folgenden Faktoren: Herkunft des Baumes (seine Provinienz), Standort und Umweltbedingungen, denen der Baum während seines Wachstums ausgesetzt ist. Die Rohdichteunterschiede innerhalb einer Holzart werden durch die jeweilig unterschiedlichen Jahrringbreiten des Holzes erkennbar. In den skandinavischen Ländern, in denen kurze Vegetationsperioden herrschen, wächst beispielsweise die gewöhnliche Fichte viel engringiger als in Mitteleuropa mit längeren Vegetationsperioden und gemäßigtem Klima. Aus demselben Grund legen Fichten in Hochgebirgslagen engere Jahrringe an als im Flachland. Gute (warme und feuchte) bzw. schlechte (kalte und trockene) Jahre spiegeln sich breiten bzw. schmalen Jahrringen wieder. Deshalb werden in der Literatur Mittelwerte oder aber Rohdichtespannen für eine Holzart angegeben:"


    Bringt uns das weiter? Keine Ahnung. Die Welt ist wieder ganz schön kompliziert heute früh.
    Meine Meinung zum Thema Einfluß der Holzart auf den Sound habe ich schon oft kundgetan. Im echten Leben helfen mir auch keine Tabellen, sondern nur meine Lauscher. Und jazzige oder fette oder knackige Sounds habe ich allen Trommeln unabhängig von der Holzart entlocken können, vorausgesetzt, die Trommel war von halbwegs gescheiter Qualität. Was mach ich nur falsch?


    fwdrums

    Alan Dawson


    Solo
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    und noma


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    Mit Dave Brubeck & Gerry Mulligan 1970 in Berlin


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    Ed Soph


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    Jeff Hamilton


    Vom MD-Festival 1998 "A Night In Tunisia" - nur mit Schlachzeuch!


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    Prima Thread! Haut rein, noch mehr Zeuch!
    fwdrums