Beiträge von fwdrums

    Bosphorus<-- sollen ganz gut klingen aber manche becken haben so ihre macken(im klang)


    Langsam wird's flüssig bis gasförmig.
    "Sollen" interpretiere ich mit: Du hast noch keine Bosse gehört.
    Gleichzeitig stellst Du fest, daß sie so ihre Macken im Klang haben.
    In diesem Thread wurde schon sehr viel sehr Abenteuerliches geschrieben.
    Es wäre nicht schlecht, wenn man von dem schreibt, was man wirklich
    weiß und wozu man halbwegs qualifiziert Stellung nehmen kann.


    Und ja: Ich schreibe auch manchmal Blödsinn.
    Und ich bin dankbar, wenn mich jedmand darauf aufmerksam macht.


    fwdrums

    Amazon hat mir das geschrieben:


    Liebe Kundin, lieber Kunde!
    Da Sie Modern Drummer Festival 2008 gekauft oder bewertet haben, freut es Sie sicher, dass Die Oberammergauer Leidenschaft am 18. Mai 2010 erscheint. Bestellen Sie jetzt Ihr Exemplar vor!



    In der Beschreibung steht:
    "Bayerische Passion im heiligen Land. - Auf der Suche nach dem politischen Jesus Die Reportage des BR über die Reise zur Vorbereitung des Ensembles nach Israel (Deutsch / Englisch, 45 Minuten)
    16-seitiges Booklet"
    Mmmhhh.


    Hat Jesus auf dem letzten MD-Festival gespielt?
    Sind alle Drummer Götter?


    Was möchte mir Amazon mitteilen?


    fwdrums

    Wer gesagt hat, Simon Phillips hätte seinen Zenit überschritten, ist eher zu jung, um nicht zu sagen: zu blöd.


    So ein bißchen Gelassenheit...
    Ich finde Simon klasse und zwar seit dem ich ihn "entdeckte" bis heute. Die Aussage, daß er seinen Zenit als Trommler überschritten hat ist vielleicht trotzdem nicht falsch.
    Daß, was Simon zum Schlagzeugspiel beitragen kann, hat er bereits getan. Sein Spiel hat sich seit längerem nicht großartig verändert. Das ist keine Kritik, sondern eine
    Feststellung. Alle Heroen haben ihre Zeit und auch ihre Phasen, in denen sie andere Trommler und die Musik beeinflussen. Tony Williams hatte das im zwoten Miles Quintett,
    Cobham bei Mahavishnu, Bonham, Paice, Copeland, Gadd, Weckl etcpp. Die Herren spielen - soweit noch am leben - heute ja nicht schlechter als damals. Nur eben auch nicht
    großartig anders, als zu der Zeit als sie richtig on top waren. Das sollen sie auch gar nicht. Copeland soll nach Copeland und nicht nach irgendwas klingen. Als er auf der Bildfläche
    erschien, war das wirklich was Anderes. Keiner spielte so. Heute sind wir das gewohnt und der Höhepunkt seiner öffentlichen Wahrnehmung unter Trommlern und Musikern
    ist geringer geworden, weil ihm andere "Neuerer" nachfolgten. Das ist der Lauf der Dinge und es ist gut so und trotzdem empfinde ich höchsten Respekt für all diese tollen Musiker.


    fwdrums

    Super!
    Das schicke ich jetzt mal an Sonor, Tama, Pöhl, Yamaha, Zil, Paiste usw.
    Die sollen sich mal ein Beispiel nehmen. Dann kassiere ich 3 x 35 % Rabatt.
    Das macht 105 %!!! Und wer mir die 5 % überweisen darf, wird ausgelost.


    Super Sache - weiter so
    fwdrums

    Mikrofone sind für live nicht so schädlich wie für Studio.


    Ja diese Aussage kann ich nur unterstreichen.


    Junger Mann, ich will Dir ja nichts Böses, aber Du bist seit ein paar Tagen an Board und schreibst
    Beiträge wie ein Wilder. Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Ebenfalls keinen Einwand
    gibt es gegen das Durchlesen der eigenen Beiträge bevor man auf "Absenden" klickt. Das kommt
    der Sprache und vor allem dem Inhalt der Postings zu Gute - und nicht nur in diesem Thread.


    Have Mercy!
    fwdrums

    Auch Nieten können das Becken dämpfen. Mir fiel das beim 20er Paiste Traditional Light (oder Medium Light?) Swish auf: Es sizzelt zwar, aber das Sustain wird verkürzt. Ich hab die Dinger jetzt fast alle wieder draußen und das steht dem Blech ganz gut. Ganz was anderes: Ich habe gestern einem 20er K Custom Dry Light Ride, was - wie der Name vermuten läßt - schon eine staubige Veranstaltung ist, ordentlich Kette gegeben. Das ergibt eine ziemlich krude, aber durchaus reizvolle Variante. So ähnlich wie Trockenwasser. Ich bleib da mal dran. :)


    fwdrums

    Die schwankende Qualität des Remo-Coatings kann ich bestätigen. Die Unterschiede reichen von "deutlichen Abnutzungserscheinungen nach einer halben Stunde" bis zu "platt, aber ganz" nach einem Jahr. Felle mit "bad coating" hatte ich schon mehrmals. Das kann daran liegen, daß ich im Laden mal welche erwischt habe, die schon länger am Lager waren oder daß diese Qualitätsschwankungen bei Remo öfter auftreten. Das Evans Coating ist mir zu heftig. Es fühlt sich hart und harsch an, aber es hält beim letzten Fell (G1) ewig und drei Tage.


    fwdrums

    Die 2002er gibt's seit Anfang der 70er. Die Serie ist dauerhaft sehr erfolgreich. Das ist - mit Deinen Worten - alles andere als Hype.
    Stagg, Zultan und Diril kann man imho qualitätsmäßig nicht in einen Topf werfen.


    Daß Endorsements und Werbung Produkte verteuern, ist eine etwas einfache Betrachtung. Durch die höhere Bekanntheit können u. U.
    höhere Mengen produziert werden, was die Stückkosten senkt. Ausgaben für Werbung, PR und Endorsements können sich sehr wohl amortisieren.


    Zultan und Dirilk sind vor allem deswegen so günstig, weil hier bei uns in D eine Vertriebsstufe übersprungen wird: Dirils bekommst Du direkt
    vom deutschen Vertrieb und Zultans sind die Hausmarke von Musik Service. Ich finde übrigens auch, daß es bei Zultan und vor allem bei Diril
    ganz hervorragende Becken gibt, keine Frage. Nur die Zusammenhänge sehe ich etwas anders als Du.


    Wg. Preise: Ich ärgere mich auch oft über die Preise der großen Anbieter. Andererseits habe ich mir ~1980 ein K Crash gekauft. Das war
    sündhaft teuer, aber jeden Pfennig wert. Ich spiele es heute noch.


    fwdrums

    Flatrides mag ich nicht. Die haben keine Glocke. :) Und das Mehmet Legned habe ich im "Original" von Agop: das Mel Lewis-Ride (traumhaft!).
    Ich suche auch keine zusätzlichen Nietenrides. Ich möchte nur weitere Möglichkeiten ausloten, normale Rides sizzeln zu lassen.


    thx
    fwdrums

    Ach See,


    gutaussehnde Drumkits - über was soll ich mir denn noch alles Gedanken machen. Ich habe zwar welche, aber ich schrecke nicht vor den unansehnlichsten Scheußlichkeiten zurück. Zudem muß das Set ja auch optisch zu mir passen. Sound matters! Alles andere ist primär. Becken mit Nieten und Stöpselketten habe ich zuhauf. Und wenn der Doppelausleger was bringen würde, würde ich ihn schamlos auch über ein altes K hängen. Wenn's sein muß, nehme ich auch das hier empfohlene Agrarmodell - falls ich mal Country spiele.


    fwdrums

    Es wundert mich nicht, dass Carbon selten für den Trommelbau verwendet wird. Was zur Folge hat, dass sich diese Pearl Gerät zurecht ziemlich schlecht verkauft.

    Diese Aussage führt auf eine völlig falsche Fährte. Ich hatte jahrelang ein Rocket Shells und entgegen der weit verbreiteten Meinung kann ein Carbonset weich, voll und rund klingen. Es kann auch schön knallen, keine Frage, aber es muß nicht. Ich weiß, es geht hier nicht um RS im Speziellen, aber eben doch umCarbon im Schlagzeugbau. Der wichtigste Grund, daß Carbon selten zum Einsatz kommt sind die Kosten.


    Btw: Meine 5er Alusensi birgt viele verschiedene Sounds. Hab ich ein Glück! :)


    fwdrums