Fakt ist, dass es meiner Meinung nach traurig ist, dass heute Menschen Millionen verdienen die von Ihrem Handwerk nichts aber auch rein gar nichts verstehen !
Ich respektiere Deine Meinung. Aber würden wir von Thomas Mann verlangen, daß er ein großer Schauspieler ist oder Tom Hanks vorwerfen, daß er Forrest Gump nicht geschrieben hat? Ich kann das getrennt sehen. Mir geht's ja auch oft wie Dir. Doch wenn man einen Schritt zurück tritt und die Musikerbrille mal absetzt...
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Conlon Nancarrow, ein ganz früher Vertreter, der das ersthaft betrieben hat:
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Es gibt Menschen, die das dann "in echt" spielen, z. B. das Ensemble Modern aus Ffm. Hier ein gesisser David Appleton mit seinem Bekanntenkreis:
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...nur das Personal war eben nicht besonders fähig.
Doch, das Personal war ganz besonders fähig. Sie haben die Nummern geschrieben. Das ist für mich die Königsdisziplin, weit vor allen technischen Fertigkeiten. Es gibt die ein oder andere Version von Dylan-Titeln, die den meisten besser gefällt als das Original. Die Big Points gehen trotzdem an Bob und nicht nur die der Royalties. Es spielt dabei nicht wirklich eine Rolle, ob er shredden kann wie Vai, oder?
Wir müssen uns einfach von der romantischen Vorstellung trennen, daß es bei Musik um Musik geht. Es geht ums Geschäft, genau wie bei Autos, Shampoo und Einwegfeuerzeugen. Deswegen sind Dinge wie Frisur, Fanbase, Bravo-Starschnitt, Wetten-daß-Auftritt und wohlfeil inszenierte Skandälchen wichtiger als unfallfrei Bumtschak von 1 bis 4 spielen oder halbwegs sauber intonieren zu können. Mir gefällt das auch nicht und ich entziehe mich eines Teils des Geschäfts - so ganz kann man dem ja nicht entfliehen - weil ich nicht von Musik leben muß, sondern mit der Musik, die mir gefällt leben darf.
Das ist Luxus und das entspannt die persönliche Situation trotz dieser Misere ungemein. fwdrums
Seit es Beat-Detective, Elastic-Audio bzw. Flex und all den Kram gibt kommt hinzu, dass zwischen "Take" und "Mix" erst mal der Edit steht. Hier werden Daten zurecht gerückt: Quantisiert, auf Groove-Templates angepasst, Tonhöhen korrigiert etc. das geht halt heute alles! Und wenn eine Band einen guten Take nicht hinbekommt, weil beim Wechsel auf eine Dur_Kadenz der Bauch sagt: "werd schneller" oder weil man zu faul war zu üben und die einfachsten Läufe holprig daher stolpern..... dann fixt man es lieber im Edit!
Das Ergebnis entscheidet. Wenn am Ende Musik rauskommt, die mich berührt, ist mir schnuppe, wie das passiert. Daß es eine Band evtl. dann live nicht bringt, ist eine andere Geschichte. Aber deswegen wird die Studioversion ja nicht schlechter und sie berührt mich deswegen nicht mehr oder weniger. Beispiele für dolle Live-Überraschungen gibt es ja zu Hauf. Glenn Gould hat sich seine Studioversionen auch aus x Schnippeln "zusammen gebastelt". Das ist auf einem recht hohen Niveau auch nichts anderes, oder? Wir sehen das vielleicht zu sehr aus der Sicht des Handwerkers. Aber ich bin selbstverständlich inkonsequent (wie fast immer!), denn es gibt Bereiche, da möchte ich keine Edits haben. Wenn ich ein Studioplatte von Metheny, Haden und deJohnette höre, will ich das so haben, wie sie's gespielt haben. Mit allen menschlichen "Unzulänglichkeiten", weil das hier integraler Bestandteil der Musik selbst ist. Und wenn deJohnette irgendwann mal klingt, wie eine Drummachine, mache ich die Anlage aus. Für immer.
Und was sagt der Free-Floating-Kessel-Besitzer zum Thema? Das würde mich brennend interessieren...
Ich finde, die sind total einfach zu stimmen. Oben und unten die gleichen Felle aufziehen, zusehen, daß an jeder Stimmschraube eines Fells die gleiche Spannung anliegt, fertig ist der Lack. Systembedingt hat man dann auf dem Schlag- und Resofell die gleiche Stimmung. Das Ergebnis gefällt mir sehr gut. Es ist leicht, sehr resonante und volle Sounds zu erzielen. Mehr brauch ich nicht.
Ich finde, die ganze WM wird überbewertet. Man kann die WM nicht überbewerten. Wie soll denn das gehen?!? Und was mich rasend macht, ist die Politik! Anstatt sich um Finanzkrisen oder Kriege (also, um die Beendigung von Kriegen ;)) zu kümmern, haben die Politiker nichts besseres zu tun, als irgendwelche Mannschaften zu schimpfen oder Fußballverbände aufzulösen! Unglaublich Ich fänd's besser, die Politiker würden sich nur noch um die WM kümmern. Der Schaden für die Menschheit wäre wahrscheinlich geringer!
@crud: Es gibt Schlimmeres, z. B. mit verbundenen Ohren aus einem km Entfernung Birke von Ahorn nicht unterscheiden zu können!
Ja, das ist natürlich vollkommen unverständlich, was lili12 gemeint hat...
Hier mal ein Link zu einer Website, die sich ausführlich mit Analyse des Gekickes auseinandersetzt (dagegen ist der Kicker eine Laienspielschar). Der Link führt zur Top-11 der WM 2010. Imho lohnt es sich, dort ein bißchen zu surfen - vorausgesetzt, man ist dem Fußballwahn vollkommen erlegen.
Oh sry., meine Bemerkung bezog sich nur auf den Beitrag von eisdrachen.
Und jetzt noch mein Senf: Ich würde mir ein gebrauchtes Set mit zwo Toms kaufen (22/12 oder 13/16). Alles ab Mittelklasse der etablierten Anbieter ist gut genug, also in etwa Pearl Masters XXX, Yamaha Oak, Maple oder Birch, Sonor ab S-Classix, Tama Starclassic Birch, eine gebrauchte Supra, einen Satz gescheite Felle und fertig ist der Lack. Damit geht soundmäßig schon mal sehr viel. Es gibt auch noch viele schöne alte Sachen die ganz hervorragend tönen, aber das führt hier zu weit. Bei Becken ist's spezieller, aber auch hier gäb's was Gebrauchtes. Nach meinem Gusto wär's soundmäßig eher türkisch, also z. B. Agop, Diril oder Bosphorus. Und vom Restgeld kann man sich noch einen gepflegten Vollrausch gönnen - oder zwo.
eisdrachen ??? Sorry, aber da stehen jetzt wirklich gaaanz viele Sachen, die irgendwie... ich weiß ja auch nicht. Willst Du vielleicht noch mal das ein oder andere nachlesen? Und das ein oder andere Gelesene vielleicht wieder vergessen oder zumindest hier nicht als Zeugnis von Herausragendem benennen?
Mike M. spielt AUCH Metall, aber gerne auch mal was anderes - imho sehr überzeugend.
Wg. der DVD: Krieg ich's nicht oder wat? Das ist eine DVD mit dollen Trommlern, die ein bißchen den wilden Mann machen und wohl auch viel Lehnstoff bieten. Das ist bestimmt prima und es kann gut sein, daß ich mir so was zulege, aber das gibt's doch wie Sand am Meer. Was ist hier anders und / oder besser?
Ahhh ganz schlechtes Marketing! Apple hätte ein iWash rausgebracht, natürlich in weiß (is ja gewaschen), das Ding dann patentieren lassen und sich noch dümmer & dämlicher verdient. Und von dw wär's wenigstens ökologisch abbaubar: Eco-Wash - im Schonwashgang oder so.
fwdrums
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