Es geht doch hier nicht um User, die eine Schreibschwäche o. Ä. haben. Es geht doch vielmehr um die,
die einfach die Mühe scheuen, was Verständliches zu Papier (?) zu bringen.
Wenn ich mir keine Mühe beim Schreiben gebe, wie kann ich dann erwarten, daß sich jemand die Mühe
macht, mein Geschriebenes zu lesen (frei nach Wolf Schneider)? Das ist doch wie beim Musik machen, oder?
Ja, Sprache verändert sich und - ich geb's zu - ich bin da ein konservativer Sack: "Sinn machen" ist nicht die
schönste Formulierung, aber der Einzug in den Duden wird kaum mehr zu vermeiden sein. Das Problem bin
da wohl eher ich
Mich nerven diese wichtigtuerischen Anglizismen, die falsch benutzt werden, wie z. B
vom netten Herrn Rummenigge "am Ende des Tages", oder das deutsche realisieren, das wie das englische
verstanden werden will.
Was mich nervt, ist daß mir trotz nochmaligem Durchlesen immer noch was durch rutscht (also von den Sachen,
die ich als falsch erkenne, meine anderen Fehler bleiben von mir ja unentdeckt :-()
Wer schlecht schreibt, denkt schlecht!
Ich weiß nicht, wer's gesagt hat und er hat sicher nicht Recht.
Aber er hat auch nicht vollkommen unrecht.
Und womit ich sicher Recht habe: Wir können das hier ganz locker angehen und auch so miteinander umgehen.
Das steht uns allen gut zu Gesicht.
fwdrums