Beiträge von fwdrums

    Logisch wäre es gewesen, wenn steigende Kosten, die ja nicht von heute auf morgen entstehen, dann sugzessiv weitergeben worden wären. Aber dieser Schritt jetzt ist für mich nicht nachvollziehbar.

    Und wenn Sticks den Preis in eineinhalb Jahren drei mal erhöht hätte, würden wir hier auch meckern.


    Die CD brauche ich persönlich - wahrscheinlich - nicht. Aber vielleicht sollte ich mir sie erst einmal anhören, um zu so einem fundierten Urteil zu kommen. :)
    Ich höre hier so oft "langweilig". Wenn mich ein Magazin in zwei aufeinander folgenden Ausgaben langweilen würde, dann würde ich das Abo kündigen.
    Ich lese den ganzen Kram immer noch mit großer Begeisterung und auch wenn ich Gotthard und Pur nicht höre, so finde ich die Interviews interessant und lesenswert
    (das mit dem Gotthard-Drummer habe ich noch zur Hälfte vor mir).


    Eine Verdopplung des Preises ist natürlich eine höchst gefährliche Angelegenheit und die Damen und Herren werden wohl auch sehr gespannt sein, wie die Sache
    für sie ausgeht. Ich sehe das ganz pragmatisch: Ist mir das Heft die Kohle wert oder nicht? Auch für den neuen Preis von 5 € bekommst Du auf dem flachen Land nicht
    mehr als zwo Bier. Da bleib ich bei der Sticks, da habe ich länger von und das ist auch noch gesünder.


    fwdrums

    Überflüssigerweise schreib ich jetzt auch noch was.


    Rimshots sind ab einem bestimmten Härtegrad auf zwo und vier Standard. Darüber muß man nicht diskutieren, das ist Fakt.
    Rimshots gehen auch deutlich leiser und ich wähle sie als eine weitere Soundoption.
    Rimshots erzeugen auch bei geringeren Lautstärken mehr Knack und geben dem Akzent durch die singenden Obertöne
    einen Tick extraterristische Engergie mit auf den Weg. Es ist ein himmelweiter Un terschied, ob ich bei einem funky Groove
    die Backbeats in der Fellmitte mit einem satten Sound spiele oder mit dem Tip etwas off Center als Rimshot. Wie gesagt:
    Es geht hier nicht um Lautstärke. Das is einfach ein musikalisches Ausdrucksmittel, denn wenn ich die Backbeats bei
    funky Grooves satt in der Fellmitte spiele, klingt's anheimelnd und gemütlich. Genau so, wie's da nicht klingen soll.
    Außerdem liebe ich gerade leise Rimshots, denn nie singt und klingelt die Schnarre schöner. Es wäre doch ein Jammer
    so was nicht zu spielen, oder?


    fwdrums

    Ja, genau! Davon hat Yoyogun erzählt! Wundert mich nicht, dass das nicht groß breitgetreten wurde...

    Das Video ist fünf Monate alt und seither gibt's keine Infos mehr drüber, zumindest sind keine bei mir
    angekommen. Mmmhh. Ich habe einmal das Sonor SQ2-Display mit den verschiedenen Toms - ich glaube, es waren
    alles 12er - im Laden gesehen. Leider war das nicht sehr aussagekräftig, da die Toms sehr unterschiedlich
    gestimmt waren. Man hat ja nicht unbedingt die Möglichkeit, sich im Laden hinzustellen und mal
    schnell 9 Toms durchzustimmen. Das war bestimmt Zufall. Aber vielleicht ist der Vergleich gar nicht
    so erwünscht, weil man evtl. feststellen würde, daß zwischen einigen Kesselvarianten kaum ein
    hörbarer Unterschied besteht. Ketzerischer Gedanke und bestimmt eine böswillige Unterstellung
    des Autors.


    fwdrums

    DF-Member Paralittle schrieb mal dazu:


    Mein Händler hat mir letztens von einem Workshop für Händler bei Sonor erzählt, wo Toms gleicher Konfiguration aber unterschiedlicher Hölzer (eben Ahorn, Buche, Birke und Acryl) hinter einem Vorhang aufgebaut waren. Und dann sollten die Teilnehmer mal erkennen, was was ist... Mein Händler meinte, niemand konnte da irgendwas erkennen, und auch der Typ von Sonor meinte wohl, dass die Unterschiede minimal sind.


    Very interesting!
    fwdrums

    Push-Pull sagt nichts darüber aus, wo der Stock auftrifft, sondern nur, wie er bewegt wird.
    Moeller ist eine Technik mit einer Impulsbewegung (Whip / Akzent) und einem oder mehreren Rebounds
    OHNE Finger.


    fwdrums


    Edith meint, ich wäre sehr langsam. Sie hat wie immer Recht.

    Was für ein Freak.
    Ich verfolge den Herrn seit 1979. Er ist einer meiner All Time Favs und er ist
    immer für Überraschungen gut - wenn auch nicht immer nur für positive.
    Diese CD muß ich mir geben! Das erinnert mich an Conlon Nancarrow
    (ot: Witzigerweise gibt's davon Aufnahmen vom Ensemble Modern, bei denen
    die "mechanische Musik" von Menschen aufgeführt wird).


    Danke für den Link, Chris.


    fwdrums

    ...Ich kann nämlich die alte Leier von "meine Probestunden gehen maximal 10min, dann hab ich die Unterschrift auf dem Vertrag" echt nicht mehr hören.


    ... Und Sätze, wie man sie immer wieder hört, a la "ich hab in LA studiert, ich spiel hier keinen Job mehr unter 350 Euro" finde ich sowas von ablöschend, sorry...

    Hi Markus,


    ich kenne den ein oder anderen Trommellehrer und viele Trommlerkollegen und auch noch viele andere Musiker, auch welche die studiert haben und
    sogar welche die's in LA getan haben. Aber solche Sätze habe ich noch nie gehört. Kann's sein, daß Du ein klitzekleines bißchen übertreibst? :)


    fwdrums

    22x8 (ca.), 8x7 und 12x9er toms... klingt wie ein grosses und braucht wirklich weniger platz wg der tiefe der bassdrum....


    Schönes Teil!


    Ich habe so ein zusammen gestückeltes Bastard-möchte-gern-HipGig in 22*8, 12*6 und 16*8.
    Ich fand die Yamaha-Idee mit der BD als Koffer prima. Allerdings ist das dann nicht mehr
    soooo platzsparend, da hast Du natürlich Recht.


    fwdrums

    Ballerburgen hat's schon immer gegeben und wenn ein TV-Team durch die Halle streift um einen 20-Sekünder für die Nachrichten
    zu produzieren, werden sie garantiert das Spektakuläre zeigen und nicht das Kleine und Feine. Das ist doch bei allem so und das
    ist auch verständlich. Wer sich ernsthaft für die Materie interessiert, kriegt die anderen Aspekte und Detail schon mit. man
    muß sich halt ein bißchen kümmern.



    Wo sind die kleinen, raffinierten Sets, die viel besser zu wirklich moderner Musik und in die Zeit passen?

    Wir werden wahrscheinlich nicht dasselbe meinen, aber ich vermisse auch bestimmte Lösungen, z. B. ein Hip Gig mit ganz flachen
    Kesseln in 22/12/16+14Sn. Das ist in Holz wohl kaum zu machen, weil es unglaublich schwer wird (das geniale Trage- und Verpackungs-
    system von Yamaha soll natürlich beibehalten werden). Wieso gibt's so etwas nicht aus Carbon oder sonst einem ganz leichten
    Werkstoff? Jetzt komm mir keiner mit Kosten. Glockenbronze-Snares und Becken, die teuer wie Gold sind gibt's schließlich auch.
    Von den "normalen" Oberklassepreisen ganz zu schweigen (dw, Yamaha PHX etcpp).


    fwdrums

    John Mayer - Battle Studies

    Die habe ich auch - leider. Nach der Trioplatte und der Live-DVD war ich richtig gespannt auf das neue Werk.
    Und dann so eine Pleite. Das klingt wie Kuschelrock Vol. 5. Und diesen lauwarmen Quark haben auch noch er
    und Steve Jordan selbst produziert. Eine Schande, wenn man bedenkt, was der Mann eigentlich leisten
    könnte. Was für eine Talentverschwendung.


    Die kommt im Dezember in den Flops 2010-Thread.


    fwdrums

    Schau Dir mal die Pearl Ultracast-Snares an. Die sind aus Alu und auch mit größerer Materialstärke.
    Das könnte evtl interessant für Dich sein.


    Viel Erfolg
    fwdrums



    d&p schrieb dazu:
    ...
    Darüber hinaus sind sie flexibel stimmbar und besitzen ein breites Dynamikspektrum, können sich demnach auch in einer lauten Band durchsetzen. Andererseits reagieren sie aber auch sensibel und sprechen ebenso filigran an. Das trifft ebenfalls auf das uns zum Test vorliegende Sondermodell zu. Hierbei handelt es sich um den gleichen 3 mm dicken Kessel mit eingegossenen Reinforcing-Hoops (dort beträgt die Wandstärke 4 mm), wie er auch bei den beiden übrigen UltraCast-Modellen eingesetzt wird. Abweichend davon sind beim Testmodell jedoch vier im Durchmesser jeweils circa 5 cm messende Luftausgleichsöffnungen vorhanden, die mit je einem verchromten »racing«-Zierring eingefasst sind und im Design solchen Versionen ähneln, die die Tankeinfüllstutzen von Renn- bzw. Sportwagen zieren.


    Sticks meinte:
    ...
    KONSTRUKTION/VERARBEITUNG
    Der Kessel der „Ultra Cast"-Snaredrum wird aus Aluminium gegossen. Die Oberfläche der Außenseite zeigt ein feines Riefen-Muster, und die Optik der Innenseite ist ähnlich einer Holzkessel-Snaredrum mit Verstärkungsreifen gestaltet. In dem Randbereichen ist also der Aluminium-Kessel auf einer Breite von je ca. 2,5cm verstärkt. Hier weist der Kessel eine Wandstärke von ca. 5,5 mm auf, im restlichen Bereich zwischen diesen angedeuteten „Verstärkungsreifen" ist der Kessel nur ca. 3 mm stark.

    Die Gratung zeigt einen leicht rundlichen Gegenschnitt, während die eigentliche Auflagekante sehr spitz ausgeführt ist. Die Abschrägung zur Innenseite ist im üblichen Winkel von ca. 45 Grad ausgeführt. Das Snarebed erstreckt sich über einen Bereich von ca. 18 cm, dabei ist der tiefste Bereich exakt zwischen zwei Spannböckchen platziert und ca. 3,2 mm tief gesetzt. Der Verlauf zum tiefsten Bereich ist recht steil gestaltet und schon hier verbreitert sich die Auflagekante auf die gesamte Kesselwandstärke.