Beiträge von fwdrums

    Mir hatte es bisher immer bei TOP gereicht. Und 1:40 h finde ich grundsätzlich o.k. für ein Konzert.
    Ich war letzthin bei Gov't Mule. Die spielten 2.45 h. Das war ein prima Konzert, aber mit einer Stunde
    weniger hätte es mir genau so gut gefallen.


    fwdrums

    Matzdrums
    Gibt's da Unterschiede zwischen Mel Lewis von Agop oder Legend von Mehmet? Ich hatte mal ein ML Agop vor der Nase und ich Idiot hab's nicht gekauft.
    Beide im A/B-Vergelch hab ich natürlich noch nicht gehört und ich weiß auch, daß die Becken naturgemäß in der Fertigung streuen. Ich glaube hier im
    DF habe ich mal gelesen, daß die Agops dunkler als die Mehmets klingen sollen. Ist dem so? Kannst Du dazu was sagen?


    thx
    fwdrums

    Ich muss sagen, das ich in den 90igern die Platten "Long to be loose" und "Two drink minimum" mit Wayne Krantz und Zach Danziger an den Drums rauf und runter gehört und extrem gefeiert hab.

    Ja! Super Scheiben!



    cameo


    Im Vergleich zu den zwo vorgenannten CDs zeigt Krantz' Spiel heute vermehrt Noise-Artiges und auch ein freieres Spiel. Neu ist das nicht. Und ob's gut ist und gefällt, liegt im Auge des Betrachters. Es ist natürlich auch schwer für die Fusionhelden, ihr Publikum bei der Stange zu halten. Mike Stern habe ich bestimmt sechs mal live gesehen und wenn man mal einen Schritt zurück tritt und sich das Ganze betrachtet, stellt man fest, daß es mehr oder minder immer dasselbe ist. Die Erweiterung des Vokabluars - wie bei Krantz - ist eine logische Folge. Die Frage ist nur, ob man mit den neuen Vokablen gescheite Sätze bildet. Das gelingt imho manchmal, aber nicht immer. Dennoch muß man den Versuch respektieren. Die sichere Nummer - eher wie Stern - immer bestens erforschte Wege zu gehen, gefällt zwar leichter, hat aber mit em Anspruch des Jazz, Neues zu kreieren - sofern man diesen Anspruch für sich erhebt - wenig gemein. Da nehme ich doch Versuche, die in die Hose gehen, gerne icn Kauf. Problematisch wird die Sache für mich, wenn die unkonventionellen Ausritte ritualisiert werden und zur hohlen Phrasendrescherei mutieren - nur halt mit anderem Vokabular. Und da finde ich, daß Krantz ab und zu in die Falle tappt.


    Die "Fortentwicklung" von Danziger zu Carlock ist ein schöner Gedanke. Daß Du jetzt von Erskine erwartest, daß er dort weiter macht, wundert mich. Erskine spielt, wie er eben ist und das ist gut so. Ich glaube auch nicht, daß Krantz von ihm erwarten würde, wie ein adnerer zu klingen. Dann würden sie mit einem anderen spielen. Ich würde mir die Ohren reiben, wenn Erskine jetzt seine Authentizität aufgibt, um einer anderen - moderneren? - Spielauffassung nachzurennen. Und ich bin mir sicher, daß Erskine keinen Gedanken dran verschwendet, was da jetzt irgendein anderer Drummer spielen würde. Ich hatte das Vergnügen, einen Workshop von Erskine zu besuchen. Selten habe ich jemanden gesehen, der so selbst reflektierend, so in seiner Sache verwurzelt und so selbstbewußt ist wie er - ohne eine Spur von Überheblichkeit. In einem seiner Video sagt er: Say what you mean and mean what you say. Genau so empfinde ich ihn und sein Spiel. Großer Mann.


    fwdrums

    Der junge Herr schreibt:
    "This song is a rock remix of Lady GaGa's song "Just Dance". All the Guitars, Bass and Drums we're recorded by me."


    Ich weiß nicht, ob Frau Gaga auch zum Aufnhemen und beim Mix bei ihm war.
    Falls nicht, ist die Diskussion über die Präsenz und Durchsetzungsfähigkeit ihrer Stimme... ähem...


    Schönen guten Abend
    fwdrums

    Hallo Matti,


    das ist ordentlich und technisch hast Du ein paar nette Sahen ausgepackt.


    Erlaube mir zwei Kritikpunkte:

    • Der Groove geht ab und zu ein bißchen verloren, da es hie und da mal timingmäßig wackelt
      und es dann der Angelegenheit an Zug fehlt.
    • Die Fills sind für meinen Geschmack stilistisch öfters nicht passend. Da läßt Du dich zu sehr
      von dem leiten, was Dich spielerisch anmacht. Aber es dient nicht unbedingt dem "funky groove".


    weiter so
    fwdrums

    nochmal Vinnie Colaiuta bei Gino Vannelli - CD "Nightwalker"

    Ist das sooo überraschend? Man muß sich nur mal ansehen, wen Gino noch so am Start hatte: den wundervollen Mark Craney, David Garribaldi, Graham Lear (kennt den noch jemand?) und Enzo Tedesco. GV ist selbst ein formidabler Drummer, was wohl für die Hauptamtlichen nicht immer ganz so einfach gewesen sein soll.

    Ich war ziemlich überrascht, als ich gelesen habe, dass Simon Philips auf der "Alles im Griff"-Platte von Gerd Köster (den wahrscheinlich auch nur die Kölner hier kennen) trommelt.

    Nix da! Das war der Frontman von Schroeder Roadshow. Eisenharte Konzerte & echtes Freaktum... Ist schon 'nen Moment her.


    fwdrums