@DS1: You're right man! Na ja, als alter Morse-Addict kann ich ja nichts anderes sagen. Auch nicht schlecht: die King Biscuit-Radio-Show (gab's unter verschiedenen Titeln und in verschiedenen Mixes). Einziger Wermutstropfen bei den Kansas-Sachen ist für mich - leider - der Trommler. Phil Ehart spielt viel Unisonozeugs und irsinnig viele verschiedene Grooves in einer Nummer - viel zu viele. Das klingt für mich immer etwas platt. Zudem groovt es nicht gescheit, weil sein Timing, na sagen wir's mal freundlich - "noch Optimierungspotenzial bietet" (höre: live) . In der Ausführung ist das auch noch etwas steif, so daß es oft nach Schreibmaschinenkurs klingt. Groovig, mit ordentlich Zug & geschmackvoll zu aufwendigem Zeug zu trommeln, ist keine leichte Übung. Und genau hierin ist für mich Rod Morgenstein der unumstrittene King. Interessant ist hier auch ein Vergleich mit Steve Smith. Denn dieser trommelte auf der Solo-Platte des Dixie Dregs-Keyboarders T Lavitz "Storytime" auf der Nummer Sparkle Plenty, einer Morse/Lavitz-Komposition (wobei hier Morse wohl den Löwenanteil beigesteuert haben dürfte). Zum Ende der Nummer kommt der Part, in dem die Säge sägen will - sprich: der Trommler solieren darf. Steve Smith macht das zwar sehr ordentlich, bewegst sich jedoch im konventionellen Rahmen, wie man üblicherweise über einen Vamp soliert. Von Morgensteien gibt's unzählige Beispiele, bei denen er derartiges tut, doch bleibt er dabei noch stärker am Groove und verwebt seine solistischen Einlagen überraschend und geschmackvoll mit seinem "steady"Groove und dem Rest der Band. Yeah! Unvergleichlich!
Und genau aus diesem Grund sollte Rod Morgenstein der 44. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika werden.
Irgendwelche Einwände?
fwdrums
Edith sagt: Spinner! Wie alt bist Du eigentlich?