Beiträge von fwdrums

    Hi,


    ich hab ein Trashformer und spiele es "solo". Es ist vom Material her superweich und man kann es - in erster Linie aufgrund seiner asymmetrischen Form - ganz einfach verbiegen. Soweit man's nicht übertreibt, kehrt es wieder in seine Ursprungsform zurück.


    Das Trahsformer klingt wie eine Mischung aus Crash und China und je nach Anschlag weich oder sehr trashy. Ich hab meins ca. 2 Jahre und es ist noch ohne Schaden. "Heavy Hitter" sollten sich etwas in Zurückhaltung üben. Ich vermute, daß das Trashformer rabiate Dauerdresche nicht ohne Blessuren wegsteckt.


    Feines Teil.


    Keep On Groovin'
    fwdrums

    Hi esCo LA,


    Du irrst Dich. Mr. Bonham klingt kraftvoll, er spielt aber nicht "mit Kraft". Schau Dir mal die DVD "Led Zeppelin - Box Set" von 2003 an. Du wirst feststellen, daß Bonham sehr locker spielt. Im Vergleich zu einigen Metal-Trommlern ist er geradzu ein Waisenknabe was den Krafteinsatz anbelangt. Sein Sound hingegen ist... Na ja, das hast Du ja schon gehört.
    Ein kraftvoller, voluminöser Sound hat viel mit Spieltechnik, Drums & Stimmung zu tun und gar nix mit "auf das Set einprügeln".
    Noch ein gutes Beispiel: J. R. Robinson. Ich hab ihn vor Jahren auf dem Drummer Meeting in Koblenz und auch auf Workshops genießen können. Phänomenal" Welch ein Sound & welche Lockerheit...


    Keeep On Groovin'
    fwdrums

    Mein Tip:
    1. Kauf Dir neue Resos. Die alten haben nach 9 Jahren Dienst ihren Ruhestand verdient. :)
    2. Mach Dich nicht scheckich. Sieh zu, daß das Fell als Ganzes gut klingt und zerfiesel Dich nicht an den einzelnen Stimmschrauben.


    Ich habe endlose Stunden mit der Tama Tension Watch rumgemacht - mit verschiedenen Größen, Fellen, Sets etcpp... An jeder Stimmschraube die gleiche Fellspannung erreicht - und trotzdem klang's manchmal ums Verrecken nicht. Manchmal erreichte ich klasse Ergebnisse und beim Nachmessen fiel ich aus allen Wolken, weil die Spannungen so unterschiedlich waren.


    Klar macht es Sinn, wenn Du erst mal an jeder Schraube eine halbwegs gleiche Spannung hast, aber das ist nicht alles. Nicht den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen (oder so ähnlich).


    btw: Ich war letzte Woche bei Claus Hessler (und der hat IMMER einen SEHR GUTEN Sound). "Seine" Methode: ausprobieren und gut hinhören. Er hat ein bißchen was dazu erzählt, ein bißchen an den Stimmschrauben gedreht, ein bißchen draufgekloppt - und es hat supergeil geklungen. Die Qualität seines Sounds liegt letztendlich in seinen Fingern (ja ich weiß, alles schon 1000 mal erzählt, aber es stimmt halt nun mal).


    Fast vergessen - Cläuschens Set: Pearl Masters, Schlagfell: Ambassador coated, Reso Ambassador oder Diplomat clear. Reso etwas höher als das Schalgfell gestimmt.


    fwdrums

    yes, Sir!


    Mit den Cymbal Springs kannst Du die Becken relativ fest fixieren. Wie fest, hängt natürlich davon ab, wie hart Du die obere "Mutter" anziehst (super Erklärung, ich weiß).
    Und der Sinn des Ganzen? Die Becken kehren nach einem kurzen Ausschwingen immer in der gleiche Position zurück. Durch die Spiralfeder wird ein Großteil der Bewegungsenergie, die sonst das Becken ins Schaukeln bringt, absorbiert.
    Ich benutze so ein Teil seit Jahren für meine Rides (von 17" Remix bis 22" Rude) und komm super damit klar. Die Fragen die jetzt kommen: Wird das Becken abgewürgt? Gibt es große Soundunterschiede?
    imho: No, nicht bei Rides. Bei Crahses nehm ich's nicht, weil mir das Spielgefühl nicht gefällt.
    Zum Them Sound mit "festgeschraubten" Becken: Richie Hayward (der Drummer von Little Feat & auch noch ein guter...) hat alle Becken bretthart fixiert. Er hat trotzdem einen guten Beckensound. Ob das vielleicht was mit ihm zu tun hat... :)


    Keep On groovin'
    fwdrums

    Na ja, die Frage wo man neue Beckenfilze herkriegt is nicht wirklich kompliziert...
    vielleicht da
    oder mal Froogle fragen...
    Thomann hat auch welche für Hihats.


    Keep On Grovin'

    Hi,


    ich weiß nicht, ob "verschleißen" der richtige Ausdruck ist, aber bei meiner TAMA Rhythm Watch ist kurz nach Ablauf der Garantiezeit der Klick für die Achtel ausgefallen. Gut, das bringt mich jetzt nicht um. Man kann das Teil natürlich immer noch verwenden, aber ärgerlich ist's schon...
    Und eine Reparatur kann man vergessen. Da ist die Brühe teurer als die Brocken...


    fwdrums

    Name der Location: Colos-Saal
    Strasse: Roßmarkt 19
    Plz, Ort: 63739 Aschaffenburg
    Ansprechpartner: Claus Berninger, Matthias Garbe
    Telefon: 06021 - 27239
    Homepage: colos-saal
    eMail: info@colos-saal.de
    Bevorzugte Stilrichtungen: so ziemlich alles
    PA vorhanden: ja, sehr gut (Details - Homepage Menü "Colos-Saal Technik")
    Licht vorhanden: ja, sehr gut
    Catering vorhanden: ja, gut
    Gage: keine pauschale Aussage möglich
    Größe: ~ 600
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    Kommentar:
    top Club, professionell geführt, gute Acts

    @ alle Bonzo-Fans: Von Musik-Express gibt's ein Zep-Sonderheft. Ich finde es sehr lesenswert. Es liefert viele Infos (von denen mir doch einige neu sind), enthält tolle Bilder & bietet einen hohen Unterhaltungswert.


    fwdrums

    Warum so konservativ, Freude?
    Klar klingt so'ne Idee erst mal abgefahren, aber so weit hergeholt ist sie doch gar nicht. Percussion-Performances mit Triggerpads an den Klamotten gibt's schließlich schon lange. Und von dort ist's zur Idee von evilbrain nur ein kleiner Schritt.
    btw: Die Marktforschungsergebnisse für ein "kleines tragbares Cassettenabspielgerät mit Kopfhörer" waren negativ. Der damalige Sony-Chef hat es trotzdem auf den Markt bringen lassen. Irgendwem scheint's dann doch gefallen zu haben. Und das war erst der Anfang: -> Discman-MP3-Player-iPod-tbc...


    Wie sacht der Kaiser: Schaumerma.


    Keep On groovin'
    fwdrums

    Hi Drumerhunt,


    ich glaube, die Reise geht in die falsche Richtung.
    Das stimmt nur, wenn Du den Beater nur minimal "rebounden" läßt , weil der zurück zu legende Weg für den Fuß im Vergleich kürzer ist. Das ist aber theoretischer Quark. Ich hab schon normale & exzentrische gespielt. Die Frage ist: Kommst Du mit dem Ding klar oder nicht. Imho führt kein Weg dran vorbei, es selbst auszuprobieren. Ist die Maschine für meine Speiltechnik geeignet? Muß ich meine Technik umstellen? Uswusf... Das würde ich bei den nicht ganz billigen dws aber sowieso machen.


    Und vergiß nicht - in Abwandlung eines bekannten Werbeslogans: Speed is nothing without control.


    Keep On Groovin'
    fwdrums

    Hi Folks,


    im Keller-Kessel-Thread von Nils hatte ich kurz was zum dRum research-Set gepostet und einige Kollegen (seppl, serila2k, Hilite freak, matzdrums ) haben was drauf geantwortet oder wollten a bisserl mehr drüber wissen. Vielleicht interessiert's noch den ein oder anderen.


    Vor längerer Zeit hatte ich im Sticks-Forum die Frage gestellt, warum es keine Free Floating Toms und Bassdrums gäbe. Durch Tipps & Links von Axel M. & 00Schneider bin ich auf dRum research gestoßen. Was hat's damit auf sich?


    Das Prinzip
    Das Set funktioniert nach dem Free Floating-Konzept wie bei den Pearl Free Floating-Snares: frei schwingende Kessel, keine Hardware am Kessel, nur eine Bohrung für das Luftloch. Der Kessel wird sozusagen zwischen Schlag- und Resofell "eingeklemmt".


    Der Hardware-Käfig
    Der "Käfig" ist wohl eine Eigenkonstruktion von Jellinghaus. In der Ausführung ist er eher "rustikal" und entspricht nicht dem heutigen Standard der besseren Hardware-Linien wie sie z. B. von Sonor, Yamaha, dw, Pearl oder Tama angeboten werden. Aber: Das System funktioniert tadellos, allerdings verfüge ich noch nicht über Langzeiterfahrungen. Ich erwarte aber auch auf Dauer keine Probleme damit.


    Die Tomhalterung
    Bei meinem Set wurde auf die Pearl-Tomhalterung zurück gegriffen. Es kann sein, daß auch andere Systeme zum Einsatz kommen. Im Detail: Zwischen zwei vertikalen Streben des Käfigs befindet sich eine schwarze Metallplatte. An dieser ist die Halterosette für den Tomarm befestigt. Damit möglichst wenig Schwingungsenergie abgeleitet wird, ist die Befestigung zwischen der Metallplatte und den vertikalen Streben gummigefüttert, so daß kein Metall-Metall-Kontakt entsteht.


    Die Kessel
    Man hat die Qual der Wahl: Keller oder Sonor Designer Ahorn oder Birke.


    Mein Set
    Ich habe mir ein Set mit 8/10/12/14 Toms + 20 BD mit Sonor-Designer-Kesseln Maple light in "stain green" zugelegt. Preis: 1.000 € (in Worten: tausend)! Ursprünglich 1.100 €; 100 € Nachlaß wg. ein paar Macken am BD-Reifen. Es ist mit Remo Ambassador coated als Schlag- und Resofellen bestückt. Die 20er BD habe ich inzwischen gegen eine 22er ausgetauscht. Preis: 350 €. Die Preise sind deswegen so niedrig, weil dRum research ausläuft und die letzten Exemplare günstig abgegeben werden. Grund: zu geringe Nachfrage.


    Der Sound
    Ich stehe auf einen vollen, wuchtigen und resonanten Tomsound (Jeff Porcaro, Andy Newmark, Jerry Gasskill, Ian Paice). Und genau den liefert mir das Set. Es ist der beste Tomsound, den ich bisher hatte. Meine anderen Sets gefallen mir auch sehr gut (Yamaha Oak Custom, Sonor Lite, Rocket Shells), aber das dRum research ist mein Favorit.


    & sonst?
    Matzdrums erwähnte zwei Punkte als mögliche Probleme:
    1. Schalg- & Resofell haben immer die gleiche Fellspannung
    2. Der Fellwechsel wäre nicht ganz einfach.


    Hierzu Folgendes:
    zu 1. Konstruktionsbedingt ist die Fellspannung bei Schlag- und Resofell gleich. Das gilt aber nur, wenn für jedes Fell die Spannschrauben gleichmäßig angezogen sind. Stimmvarianten, wie eine einzelne Schraube runterdrehen, funktionieren aber auch beim dRum research, wobei sich die beiden Felle natürlich immer gegenseitig beeinflussen. De facto sind mit herkömmlichen Toms natürlich deutlich extremere Möglichkeiten realisierbar. Bisher habe ich noch nicht mit verschiedenen Fellen auf einem Tom experimentiert (also z. B. Ambassador clear als Schlag und Diplomat als Reso). Das werde ich irgendwann bestimmt mal machen. Aber im Moment kickt mich einfach der aktuelle Sound :)


    zu 2. Fellwechsel ist überhaupt kein Problem: Tom auf den Boden stellen, Schlagfell runter, Kessel aus dem Käfig heben, Resofell raus, neues rein… Ihr wißt, wie's weiter geht. Wenn Dir während des Gigs das Resofell reißt, sieht die Sache natürlich anders aus. Das ist dann schon komplizierter als mit herkömmlichen Toms. Tja mit dem Problem der ständig platzenden Resofelle während des Gigs werden wir ja unablässig konfrontiert… Im Ernst: Für Anfänger kann's schon etwas fummelig sein, für Langjährige ist's ein Klacks.


    Fazit
    Ich bin total zufrieden. Super Set, super Sound, super Preis.
    Nein, ich krieg keine Kohle von Jellinghaus.


    Bilder


    Bassdrum 22"






    Tom 8"








    Keep On Groovin'
    fwdrums

    Vielleicht fällt mir ja noch was Gescheites ein...
    Probier's mal bei Jellinghaus in Dortmund. www.jellinghaus.de
    Dort gibt's Shellsets von dRum research (schreibt sich wirklich so). Das ist deren Hausmarke und dabei handelt es sich um Free Floating-Toms und Bassdrums mit wahlweise Keller- oder Sonor Designer-Kessel. Ein Shellset in 8-10-12-14 + 20 BD kostet 1.000 €. Ich finde das ist ein Hammerpreis. Ich hab' mir ein Set mit Designer-Kesseln zugelegt und später als Ergänzung noch eine 22er BD gekauft. Vielleicht kannst Du dort auch einen einzelnen 22er Keller-Kessel bekommen. Für meine Bassdrum MIT Hardware (Free Floating-"Käfig) habe ich 350 € gezahlt.
    btw: Das Set klingt hervorragend.


    Keep On Groovin'
    fwdrums