Beiträge von fwdrums

    Ich kann mich beim besten Willen nicht über Werbegewäsch aufregen.

    Wenn ich das täte, hätte ich ja überhaupt keine Zeit mehr, mich über

    andere Sachen aufzuregen, wie zum Beispiel Fußball. Das kann ich

    nicht zulassen!


    fwdrums

    Ich verfolge den jungen Herrn auch schon länger.

    Seine Buddy-Videos sind einfach verblüffend.


    Und jetzt isser bei Suicidal Tendencies eingestiegen?

    Ich lach mich schlapp. Das passt wie wenn Oli Kahn

    zum BVB wechselt.


    fwdrums

    Jetzt machste aber ein Fass auf, Trommla! :)


    Ich denke es ist unstrittig, dass Trommeln aus

    unterschiedlichsten Materialien und nach

    unterschiedlichsten Konstruktionsprinzipien

    gut klingen können.


    Ich käme nie auf die Idee zu behaupten, dass

    FF-Sets die allein seligmachenden sind. Dafür

    habe ich genug konventionelle Trommeln, die

    sehr gut klingen.


    Das ganze Zeuch von wegen kreuz- und quer-

    verleimt oder Stave oder aus einem Stück

    gebogen etcpp... Das kann imho alles gut

    klingen.



    Meine Welt ist einfacher:


    + Trommel halbwegs rund

    + Gratung plan (rund, abgeschrägt, eckig - egal)

    + Hardware funktioniert

    + gescheite Felle

    + Stimmen

    +++ Bediener

    --------------------------------------------

    = guter Sound


    fwdrums

    Hi Nils,


    so sehr ich Deine Stimmkompetenz schätze, hier kommen

    wir nicht zusammen.


    Nun gut, möglicherweise bin ich der Exot, den ich mag es,

    wenn die Toms voll und resonant klingen.


    Fellwechsel ist beim Drum Research einfach, zumindest das

    Schlagfell. Beim Resofell muss man halt den Kessel rausheben.

    Aber das kriege sogar ich hin. Beim Sleishman isses fummelig,

    weil im Gegensatz zum Drum Research die Stabilisierung der

    Gewindehülsen fehlt.


    Ich wiederhole mich: Das Stimmen ist total einfach. Das klingt

    jetzt vielleicht nach Fresseaufreissen, aber das Feedback zu

    meinem Sound war immer sehr gut.


    Letztendlich isses ja gut für mich, wenn keine Sau FF-Sets

    mag: Da bleiben zumindest die Gebrauchtpreise niedrig.


    Frank

    Du bist natürlich kein Exot und die

    Vorlieben sind halt unterschiedlich. Meine

    Ausführungen waren ja auch ein bisschen

    überzogen. Nix desto trotz bin ich glühender

    FF-Fan. Ich spiele regelmäßig auch

    konventionelle Sets und die munden mir

    auch vorzüglich. Die FF-Sets sind halt

    einfacher im Handling und klingen

    für meine Ohren oberfett. Jetzt isses

    aber gut, denn eigentlich geht's in dem

    Fred ja um WTS.


    fwdrums

    Aber Stimmen und/oder Fell-Wechsel war schon ein echter Akt bzw. wie Du sagst: Extrem eingeschränkt, besonders mit unterschiedlich dicken Schlag- und Reso-Fellen.

    Ich vermute, Du meinst Drum Research. Das war im Prinzip eine

    hausgemachte Kopie vom Musikhändler Jellinghaus in Dortmund

    des australischen Herstellers Sleishman. Free-Floating-Sets

    gibt es afaik noch vom holländischen Hersteller Zebra und der

    Klangmacherei.


    Das Folgende gilt für Toms:


    Dass Stimmen bei Free-Floating "ein echter Akt" sei ist - sorry -

    kompletter Bullshit. Es ist viel, viel einfacher, ein FF-Set zu

    stimmen, als ein konventionelles. Ich habe vier FF-Sets (Sleishman,

    Drum Research und Klangmacherei) und ich behaupte mal

    ganz frech, dass ich weiß, wovon ich rede. Noch frecher

    behaupte ich, dass die meisten Kritiker noch nie ein FF-Set

    gestimmt haben.


    Und ja, konstruktionsbedingt ist es so, dass am Schlag- und

    Resofell dieselbe Spannung anliegt und folglich, gleiche Felle

    vorausgesetzt, beide die gleiche Stimmung haben. Dieser

    "Nachteil" führt dazu, dass Toms maximal resonieren. Das

    gilt es natürlich unbedingt zu vermeiden und das will ja auch

    keine Sau.


    Und ich lehne mich noch weiter aus dem Fenster: Neun von

    zehn Nicht-Profi-Trommler, die ich in meiner laaaaagnen Zeit

    als Konzertbesucher gehört habe, hätten mit einem FF-Set

    einen deutlich besseren Sound.


    Und um mich vollkommen unbeliebt zu machen: Die Diskussion

    über Free-Floating-Drumsets ähnelt oft derjenigen von

    Eunuchen über Geschlechtsverkehr.


    Feuer frei

    fwdrums

    Ja, irgendwie isses schon toll, aber es

    fehlt der ganzen Angelegenheit an

    Eigenständigkeit. Son Kram macht

    Steve Morse seit Anfang der 80er.

    Handwerklich ist das natürlich über

    jeden Zweifel erhaben.


    fwdrums

    Das Kind braucht einen Namen. Und Kompressor ist genau

    so sinnhaft oder sinnfrei wie die meisten anderen.


    Kompressor -> Alusnare - ja, könnte man meinen. Hat
    Usain Bolt Tempo-Taschentücher benutzt? Fuhr Mercedes

    Sosa insgeheim einen Opel? Hat Leo eine Paula gespielt?
    Who knows?


    Wie sachte schon Emil?
    Frohe Oktern


    fwdrums

    Irgendwie lustig: Es scheint so wenig Material zu geben von "Virtuosen, die einfach nur grooven ", dass man anfängt zu fabulieren, dass die Virtuosität Grund für fehlenden Groove ist. :D

    Meiner bescheidenen Meinung nach kann man falscher nicht liegen.

    Ich hatte weiter oben Spotify-Playlists von Vinnie Colaiuta und Steve Gadd

    gepostet. Zwei Herren, die man ganz sicher als Virtuosen bezeichnen darf.

    In diesen Playlists befinden sich HUNDERTE von Nummern, bei denen sie

    nichts anderes machen als nur zu grooven und songdienlich zu spielen.

    Natürlich ist da auch Aja und Vinnies Pizza-Attacke dabei. Aber die Groove-

    Nummren sind weit in der Überzahl. Deswegen wurden sie engagiert. Eine

    Playlist von Jeff Porcaro hatte ich auch verlinkt. Der geht aber per se von

    Haus aus als Groover durch.


    fwdrums