Moin Drumbass,
hier mein Senf: Wenn Du was zum Songwriting
beitragen willst, musst Du imho einfach viel spielen,
egal, ob Gitarre oder Keys. Probiere aus, entwickle
Ideen und kleine Kompositionen. Und wenn Du nicht
mehr weiter weißt, dann greifst Du in Deinen
Werkzeugkasten und probierst aus, was Dir jetzt
helfen kann. Dieser Werkzeugkasten sind Deine
Harmonielehre- und Songwriting-Kenntnisse.
Hier meine Tipps (das sind alles meine Lieblinge):
Frank Haunschild - Die neue Harmonielehre Band 1 & 2
Sehr gründlich und didaktisch gut aufbereitet.
Der Praxisband hierzu ist auch zu empfehlen.
Andreas Lonardoni - Harmonielehre und Songwriting
Der Titel beschreibt genau, was Du bekommst.
Andreas Lonardoni - Popularmusiklehre
Da wird wenig erklärt und es geht gleich zur Sache.
Ein tolles Reclam-Büchlein, das man immer dabei
haben kann. Eine CD ist auch dabei.
Rikky Rooksby - How To Write Songs On Guitar
Da fließt auch Harmonielehre mit ein, aber es
ist in erster Linie ein Handwerksbuch mit sehr
gutem Praxisbezug und unzähligen Beispielen.
Es gab eine Ausgabe auf Deutsch. Gebraucht
findet man die noch ab und zu. Und es gibt
auch eine Variante für Keyboards.
Volkmar Kramarz - Die Pop-Formeln
Der Titel klingt banal, aber das Buch hat es in sich.
Guter Songwriting-Stoff.
Und wer's ein bisschen härter braucht:
Axel Jungbluth - Jazz-Harmonielehre und Jazz Harmonisation
Nicht Harmonielehre, aber absolut empfehlenswert:
DTV-Atlas zur Musik
Ein super Nachschlagewerk. Standard. Das waren
immer zwo Bände, jetzt gibt es eine einbändige
Sonderausgabe. Ob sie denselben Inhalt hat, weiß
ich nicht.
Wieland Ziegenrücker - ABC Musik - Allgemeine Musiklehre
Der Herr M-Tree hatte das schon empfohlen und ich kann
ihm nur zustimmen. Das gibt's schon ewig und das hat
seinen Grund. Standard.
Beim T kann man auch mal schauen oder bei Alle Noten.
Das dauert allerdings etwas länger.
Und wie bereits gesagt: viel spielen, viel ausprobieren
und bei aller Theorie und Wissen das Wichtigste nicht
vergessen: die Ohren!
fwdrums