Denn wie willst du z.B. den Traditional Grip vernünftig anwenden, wenn du nicht weißt, wie er physikalisch vor sich geht, wie sich der Schwerpunkt des Sticks im Vergleich zum Matched Grip verändert und somit auch das Rebound-Verhalten. Und mit jeder anderen Holzart und -dicke verändern sich ja die nochmals Schwerpunkte des Sticks ... von daher war das "wie ich was bewegen muss, um den richtigen Output zu bekommen" schon immer Teil eines "normalen" Schlagzeugunterrichts. Das war schon in den 40ern so und ist im 21. Jh. nicht anders. Das ist jedenfalls mein Wissensstand.
Ich habe eine ungefähre Vorstellung von dem, was Du sagen willst.
Aber da geht's ziemlich drunter und drüber. Der Schwerpunkt der
Sticks ändert sich nicht bei Traditional oder Matched Grip. Nicht
mal der Drehpunkt ändert sich. Dazu gibt's ein wunderbares Video
von Steve Smith (bin mir nicht sicher ob es Steve war*). Und mit der Dicke
- wenn die Form gleich bleibt - und der Holzart hat der Schwerpunkt
auch nix am Hut. Das klingt jetzt vielleicht kleinlich, aber soweit
ich das verstehe, geht's an dieser Stelle der Diskussion doch um Genauigkeit.
fwdrums
* Oder war's Weckl?