Ob etwas funky klingt oder nicht, ist imho in erster Linie
eine Frage wie etwas gespielt wird und nicht was gespielt
wird. Laß mal Chambers einen Groove mit Achtel-Hihat
BD 1 + 3 und Sn 2 + 4 spielen - ohne Ghostnotes (wenn er
das überhaupt kann :-)). Und dann macht das mal sagen
wir Phil Rudd oder Matt Sorum. Chambers wird funky klingen,
die beiden anderen rockig. Weil... genau weil eben.
Das Geheimnis liegt zwischen den Zeilen.Chad Smith z. B.
ist für mich ein Rockdrummer, egal wieviele "funky" Beats
er spielt.
Das oben beschriebene "Phänomen" gilt imho für alle Stile.
Und daher finde ich es zielführender,zu versuchen, das
Feeling und die Atmosphäre aufzuspüren. Wenn das gelingt,
wird es viel eher funky klingen, als wenn man Latham,
Garibaldi, Zoro, Chambers und Co. auf den Noten hinterher
jagt.
Klar, ist es sinnvoll, sich die Patterns drauf zu schaffen.
Man lernt eine Menge dabei. Aber das Wichtigste lernt
man nicht aus Patterns.
fwdrums