Beiträge von ibins

    Josh, für dich als Profi, der Steuern bezahlt und seinen Lebensunterhalt mit der Musik verdient (laut Bild) ist die Bezahlung der Dienstleistung sicher wichtig.
    Aber ich blutiger Amateur kaufe mir in der Tat eine gute Zeit auf der Bühne und zwar in dem ich unglaublich viel Geld für Instrumente, Technik, Proberaum, Fahrtkosten etc. etc. ausgebe. Von der investierten Zeit mal ganz zu schweigen.
    Für die 2 Stunden auf der Bühne mache ich den ganzen Aufriss schließlich und je mehr Leute vor der Bühne stehen und Spaß haben, umso mehr Spaß habe ich daran. Ob ich damit auch nur einen müden Cent verdiene ist mir sowas von egal ...
    Was ich für meinen Einsatz zurück bekomme, ist mit Geld gar nicht zu bezahlen. :thumbup:

    Druffnix: Exakt diese Anwendung (Partyband) konnte ich neulich auch mehrfach sehen und hören. Hat einwandfrei funktioniert, Publikum und Veranstalter waren hochzufrieden.
    Das TD30 wurde tagsüber in einem kleinen Raum hinter der Bühne auf dem Pooldeck eines Kreuzfahrers gelagert (also quasi in einem Schwimmbad mit entsprechender Luftfeuchtigkeit!), die komplette Anlage wurde jeden Abend in weniger als 1 Stunde auf- und wieder abgebaut. An 365 Tagen im Jahr. Zuverlässigkeit ist oberstes Gebot, sagte mir der Drummer (von "The Jive" aus Serbien), deshalb käme für ihn nur Roland in Frage. VSTi? Viel zu kompliziert und anfällig.
    Nur die unmaßgebliche Meinung eines Profimusikers, der sich damit seinen Lebensunterhalt verdient.
    Ich glaube, solche Diskussionen, wie wir sie gerade führen, sind außerhalb dieses Forums völlig ohne Belang.
    Das sieht man ja auch daran, das Hersteller und Vertriebe diese (eigentlich ja kompetente) Plattform so gut wie gar nicht nutzen.

    Generell ist der Ansatz schon gut, sich mehr mit seinen Stärken als mit den Schwächen zu beschäftigen und Bedürfnisse (eigene und fremde) eingehend zu analysieren. Gilt für viele Situationen, warum nicht auch für's Musikmachen?!
    Auch wenn das von mir eine eigentlich unzulässige stark vereinfachte Darstellung ist, Verzeihung MS-SPO. :)

    EKS habe ich im Rahmen meiner Coaching-Zertifizierung vor ca. 10 Jahren kennen gelernt. THEORETISCH funktioniert das bei der Jobsuche gut, PRAKTISCH ist das sehr aufwendig und mehr oder weniger eine Fulltime-Beschäftigung.
    Mit anderen Worten: Für (angehende) Profis geeignet, für Hobbyisten eher weniger. Meine Erfahrung ...

    Oh, Missverständnis, wir nehmen gar kein Geld, weder als Eintritt noch als Gage vom Wirt. Wir lassen maximal den Hut rumgehen und jeder gibt, was er/sie möchte.
    Aus genau diesem Grund: Lieber ein toller Gig bei voller Hütte als nur 10 zahlende traurige Hanseln. Die bringen niemandem Geld und Stimmung auch nicht.

    Musik machen ist mein Hobby, ein Hobby kostet Geld. Immer.
    Selbst wenn mal (selten genug) Geld reinkommt, ist das über's Jahr gesehen deutlich weniger als ich ausgebe für mein Hobby.


    Wenn mehr Geld übrig bleibt als ich ausgebe, ist es kein Hobby mehr (sieht das Finanzamt auch so).
    Wenn wir für umme oder den Hut spielen, gibt uns das die Freiheit, zu machen was wir wollen und was uns Spaß macht.
    Wenn ich Dienst leiste, bin ich nicht frei und der Spaß ist meist auch nicht so dolle.
    Dienstleistung ist nicht mein Hobby, Musik machen ist mein Hobby ...

    Hajo, natürlich gibt es Konkurrenz zu Roland. Ernstzunehmende wie Yamaha, Pearl, 2Box oder ATV, ... "interessante" wie Markdrum und die Fames, Milleniums dieser Welt.
    Dass Roland ein paar clevere Erfindungen gemacht hat und diese (wie jedes Industrieunternehmen der Welt) durch Patente schützt, wirfst du ihnen jetzt nicht ernsthaft vor, oder?!


    Und: Aus deiner Einschätzung der Anspruchslosigkeit der Roland-User spricht genau diese von mir beschriebene Selbstgerechtigkeit und Selbstüberhöhung gegenüber allen, die sich kein SQ2 oder Sakae Almighty leisten können oder wollen. Denk mal drüber nach ...

    Jungs, sorry, ihr kommt mir vor wie eine Gruppe von Geisterfahrern bei einer Pause an einer Autobahnraststätte, bevor man sich wieder mit "Hurra" in den Gegenverkehr stürzt nach dem Motto "Nicht wir fahren falsch sondern alle anderen!" - die tausende und abertausende Käufer und User von Roland-Edrums.
    Die haltet ihr alle für doof, oder?! Die haben alle keine Ahnung und Roland selbst ist so schlimm wie der Leibhaftige, richtig?!


    Ihr könnt irgendwie den Erfolg von Roland nicht verknusen, oder?! Der größte und erfolgreichste (E)drum-Hersteller der Welt MUSS gebasht werden!
    Mit einer unglaublichen Selbstgerechtigkeit stellt ihr euer Empfinden und euren Geschmack über den aller anderen. Ich versteh's nicht ... :rolleyes:
    Es mag (und muss angesichts des Erfolgs von Roland) sehr, sehr viele Gründe für sehr, sehr viele Menschen geben, ein Roland-Set zu spielen - für euch ist keiner akzeptabel. Mit fast religiösem Eifer dreschen einige hier immer und immer wieder auf Roland ein.
    In meinen Augen macht ihr euch damit lächerlich.

    trommla, nochmal extra für dich: in der SLP-Reihe finden sich durchaus Snares, die es woanders nicht gibt oder zumindest in diesem Preissegment verbunden mit dieser Qualität nicht gibt.
    Warum du dieses Konzept, das jetzt auf komplette Drumsets erweitert wird (und das ja offensichtlich nicht, weil es keinen Erfolg hat) so geringschätzend abtust, erschließt sich mir nicht.

    Ich habe mir die Spruce Snare zugelegt und finde sie sehr interessant, ein tolles und aussergewöhnliches Instrument. Und auch Seelanne ist mit seiner Hammered Steel offensichtlich sehr zufrieden.
    Beides Instrumente, die man konstruktiv von anderen Herstellern nicht häufig oder gar nicht findet ... ;)
    Bei der Fichten-Snare habe ich mich tatsächlich gefragt, warum man aus diesem jahrhundertealten Klangholz (Streich- und Zupfinstrumente) nicht ganze Sets baut.
    Ich glaube ja, dass die bei Tama schon eine Idee haben, was sie tun.
    Die Woodhoops sind übrigens abgeflacht, damit sich die Tomhalter in der Höhe ohne Einschränkung verstellen lassen. Sonst würden sie oben oder unten ggf. anstoßen. Hat nix mit "ins Gehege kommen" zu tun.

    Ich habe mit Masterwork ebenfalls gute Erfahrungen gemacht über die Jahre (Verarbeitung, Haltbarkeit), ich spiele hauptsächlich Customs, die für meine Begriffe, wie Moe schon schrieb, in Richtung Avedis bzw. K gehen und echte Allrounder sind.
    Meine Resonants habe ich wieder verkauft, schlecht waren die aber auch nicht. Spannend finde ich immer noch Einzelstücke aus Verve und Natural, die ich hin und wieder einsetze (werden leider nicht mehr hergestellt).

    Ich habe heute mal ein bisschen im Proberaum damit rumgespielt (keine Aufnahmen), d.h. ich bin aus dem Modul stereo in den Mischer gegangen und von dort in unsere Aktivboxen (Alto TX 12). Live nehmen wir noch einen Subwoofer mit dazu für Kneipengigs und ähnlich kleine Locations.
    Das sind genau diese Situationen, wo man sich fragt, ob man die Drums oder wenigstens die Bassdrum abnehmen soll oder ob es unverstärkt reicht.
    Das EAD10 "fettet" den akustischen Klang quasi an. Je nach Preset klingt es dann mal ein bisschen nach 80er (gated reverb), einem Hauch E-Drum bzw. Flanger- oder Phaser-Effekten. Es gibt auch viele "unspektakulärere" Presets (Hardrock, Metal, Solid Rock, Bop Kit etc.) die den Gesamtsound unauffälliger "enhancen". Der natürliche Drumsound steht immer im Vordergrund, aber der Charakter wird mehr oder weniger verändert, es klingt "processed" bzw. "produced". Damit kann man gerade bei Coverbands den Drumsound an den jeweiligen Song anpassen ohne ein E-Drum spielen zu müssen. Außerdem kann man die Lautstärke in Grenzen regulieren (nach oben, leiser als das akustische Set geht natürlich nicht). Dabei tritt dann der natürliche Klang immer weiter in den Hintergrund und der Modulsound kommt nach vorne.
    Handhabung: Easy, schnell, unkompliziert. Bei der Platzierung der Boxen hinter dem Schlagzeug und höheren Lautstärken besteht Feedback-Gefahr, es sind halt 2 Mikros drin. Das ist natürlich auch bei jeder herkömmlichen Mikrofonierung so.
    Werde ich bei den Proben auf jeden Fall weiter einsetzen und auch live mal ausprobieren. Nächstes Ziel: Aufnahmen.

    @Moe: Deine beiden Aussagen über Stimmbarkeit und Verstimm(un)sicherheit der 6-schraubigen Yamaha-Bassdrum kann ich nicht bestätigen. Zumindest bei der Stage-Custom BD, die ich die letzten 3 Jahre gespielt habe, trat das nicht auf. Im Gegenteil, das ganze Set war super easy zu stimmen und hielt die Stimmung gut. Bin allerdings kein Heavy Hitter, die sind wohl auch eher selten bei Bop-Kits.
    Kann natürlich sein, dass andere 6-schraubige BDs da empfindlicher sind.

    Der Tomhalter von meinem Natal ist absolut okay, gibt nix auszusetzen, auch nicht an der sonstigen Verarbeitung.
    Bei Thomann gibt es sehr günstige 18er Sets von ddrum, kennt die jemand näher?

    Kraftwerk, grade die frühen Sachen.
    Ganze Heerscharen von HipHoppern haben sich von den Düsseldorfern inspirieren lassen.
    Mario Schönwälder hat auch interessante Sachen gemacht (Hypnotic Beats).