Das Spielgefühl ist bei leise Spielen, schon ein etwas Anderes, meist allein schon von der Stockhaltung und Technik.
Aus "raumgreifenden" Bewegungen werden ehr minimalistische Bewegungsabläufe, kleinere Abstände.
Diese, ich sag mal filigraneren Bewegungen, manchmal sind`s eigentlich keine Bewegungen mehr, eher nur "Stock" Kontrolle,
sich motorisch drauf zu schaffen ist, schon eine Herausforderung.
Bassdrum bzw. Beinkontrolle vorteilhafter Weise in HeelDown, geht auch mit normalen üblichen Filzbeater.
Die Einstellung der Maschine ist wichtig. Und der genaue Auftreffpunkt Beater am Fell, ebenso ein Schneller antritt.
Für guten Klang
Gut oder besser, leichter tut sich wers von Anfang an so getan hat.
Alternativ zu Kunststoffsticks o.ä. sind wirklich leichte Holzsticks, Der Rohema "Tango" wäre da z.B. ein Beispiel. Der zaubert mitunter auch Klänge aus Becken,
die man so nicht vermutet hätte.
Ist man in der eher filigranen spartanischen Motorik fit, funktioniert vieles sogar mit Schweren Sticks, sogar einfacher.
Stimmung und Fellwahl spielen eine Grosse Rolle, vor allem aber auch Dämpfung, welche selbst bei schon vorgedämpften auch zweilagigen Fellen,
beim leise Spielen noch grösser ausfallen kann.
Und keine Angst vor Grossen Trommeln und Tiefen, ganz im Gegenteil, wichtig die Kessel sollten schon eher dünnwandig sein.
Die Innovation zu dem Ganzen, waren die wohl eher dünnwandigen Kessel und entsprechenden Kesselkonstruktionen.
Dünnwandig gab`s 3lagig gab`s wohl schon auch, ob die immer so Formstabil waren und auch für heute üblich modernere Sounds taugten.
Ich mag einen Vintagesound ja auch gerne.