Sodann: Leider wird immer wieder der Unterschied zwischen relativer Snare-Höhe und absoluter Snare-Höhe übersehen:
Ich blick noch nicht ganz was die relative und absolute Snarehöhe sein soll.
Die relative Snare-Höhe bedeutet die richtige Snare-Höhe im Verhältnis zum Körper. Die wichtigste Höhe ist diese relative Höhe, sie wird aber nun mal weder durch die Sitzposition noch durch die Sitzhöhe bestimmt und sollte demzufolge auch völlig unbeeinflusst davon bleiben. Bestimmt wird sie alleinig durch die Länge der Arme (maximal modifiziert durch die Stickhaltung: Traditional oder Matched). Wenn man die richtige Snare-Position beziehungsweise Höhe herausfinden und dies unbeeinflusst von allen möglichen Faktoren tun will, macht man dies sogar am besten im Stehen. Dies empfiehlt ausdrücklich auch Dave Weckl.
Da bin ich etwas anderer Meinung
Körper ist ein weitläufiger Begriff, vor allem die Verhältnisse zu Was, auf Was bezogen. Höhe und Länge sind für mich zwei paar Schuhe.
Mal nur zweidimensional betrachtet, Höhe (z), Länge (x oder y)
Imho hängt die "Arm Höhe" (hier ist die Schultergelenkshöhe der Dreh und Angelpunkt), weil da die Arme nun mal ihren Ursprung haben.
Sitzen tu ich nun mal auf dem Hintern, da könnte man das Hüftgelenk vereinfacht als Referenzpunkt (Drehpunkt) nehmen.
Den Abstand Hüftgelenk zum Schultergelenk, kann ich in der Regel, besser sollte ich nicht, ändern.
(zum Beispiel durch Rundrücken einbeugen, oder das gegenteil Schultern hochziehen).
Die Schulterhöhe hängt also, von der Sitzhöhe Ab.
Was das da im/mit Stehen zu tun haben soll leuchtet mir überhaupt nicht ein ( auch nicht mit der Körpergrösse).
Ausser das das Verhältniss, der Körpergrösse i.d. Regel auch mit grösserem Abstand, Schultergelenk bis Hüftgelenk einhergeht.
Man könnte es auch Torso nennen.
Sicherlich gibts auch unterschiedlichste Verhältnisse, von Beinlängen und Torsen. Die Armlängen, nicht zu verwechseln mit der Höhe, käme dann auch noch ins Spiel.
Imho: lassen sich, Armhöhe/Schulterhöhe(da hamse nun mal den Ursprung), Sitzhöhe(Hüftgelenk, da entspringen die Beine) und entsprechende Winkelung, nicht
voneinander Trennen, und beeinflussen sich stets gegenseitig.
Länge, Abstände, kann ich wie schon auch angemerkt durch heranrücken der BD, und beispielweise auch der Toms, varieren.
Leichter bzw. variabler wenn sie einzeln nicht an einen zumindest unverschiebbaren Mount gekoppelt sind.
Kommt mein Arsch höher kommen auch meine Schultern und entsprechen die Arme höher.
Und wenn der A. Höher kommt ändern sich auch die Winkelungen der Beine, weil der Boden nicht mit höher kommt.
Wenn man dann die richtige Höhe ermittelt hat (die Details lass ich jetzt mal weg - auch die Frage des Abstandes, was wiederum auch eine Frage der Sticklänge oder Stickhaltung ist), kann ich die Sitzhöhe feinjustieren.
Ja zum Abstand würde die Sticklänge dazu gehören. Aber wie schon gesagt ist Höhe und Abstand zweierlei Schuhe. Höhe ist Z (Rauf /Runter)
X,Y änder ich durch Nahe- oder Wegrücken,
Oftmals stellen Drummer bei der Sitzhöhe nun fest, dass die Oberschenkel zu hoch sind, entweder bereits beim Normalen Sitzen oder spätestens bei Aufsetzen der Fußspitzen auf die Pedale bei Heel-Tow-Bewegungen. Aber statt die optimale Snare-Höhe als relativ feststehend zu begreifen und demzufolge die Sitzhöhe zu ändern, fangen die Meisten stattdessen an, an der Snare rumzuschrauben in der allseits bekannten Teufelskreis-Reihenfolge:
Ja irgend wie ist auch ein Kreis gegenseitiges Anpassen im Wechselspiel weils sichs imho gegenseitig beeinflusst.