Den Artikel kenne ich. Da steht doch im Grunde nichts anderes bei Wikipedia: "Becken sind seit uralten Zeiten bekannt, ihr Ursprung liegt wahrscheinlich in Asien. Für die modernen Schlagzeugbecken haben das Kaiserreich China und die Türkei den größten Einfluss auf die Entwicklung ausgeübt."
Die haben halt die Wurzeln gelegt. Ein Paiste 2002 oder ein Meinl B20 haben aber nicht mehr gemeinsam mit diesen traditionellen Becken. Die sind für vollkommen verschiedenen Anwendungszwecken erdacht und entwickelt, andere Legierungen, Formen, Hämmerungen, Dicken, etc.. Und China hat nun mal bis in unsere heutige Zeit diesen Markt eher weniger bedient und die global Player waren die Big 4 (wie der lokale Markt in China ist - keine Ahnung). Wenn ich ein Zildjian K kaufe, dann habe ich eine präzise Klangvorstellung und kann das durchaus blind kaufen. Und jetzt seit .. 10 Jahren(?) .. versucht China auch verstärkt Becken für diesen Markt herzustellen und mitzuspielen.
Und wenn ich ein Istanbul kaufe, dann muss ich das vorher antesten - da klingt nicht eines wie das andere.
Und wer redet denn von chinesischen Klängen? Ich behaupte mal Marken wie Dream sollen als billigere Konkurrenz zu den Big 4 etabliert werden und auch diese selben Klangvorstellungen bedienen. Mit traditionellen chinesischen Klang wirst du da nicht fündig. Das ist jetzt eine Behauptung bzw. Erwartung meinerseits, das stimmt. Letztendlich wird alles nur zu einem Massenmarkt. Traditionelle chinesische Klänge findest du eher hier: https://www.thomann.de/de/asiatische_instrumente1.html.
Wer eigenständige, einzigartige Sounds sucht, braucht keine Qualitätskontrollen über das einzelne Exemplar hinaus, denn dann zählt NUR der Klang, den man in Händen hält. Wie gesagt, Beckenschmiedekunst eben.
Genau so ist es. Und dann darf man die nicht blind online kaufen, sondrn muss sie vorher anspielen und anhören. Peng aus.