Bin da ganz bei CHuck, Nils und den anderen. Körpersprache überträgt sich einfach aufs Spiel. Ob das jetzt innere Dynamik (auch nicht vorhandene), Microtime oder was auch immer ist. Ich nenne es Leidenschaft. Kommt natürlich stark aufs Genre an.
Ein Taylor Hawkins ist hierfür ein geradezu mustergültiges Beispiel. Stellt euch mal vor er würde mit 15% weniger Nachdruck spielen. Ich hätte wahrscheinlich keine einzige Platte von denen. Wäre langweilig und weich gespült.
Wenn jemand mit kontrollierteren und effizienteren Bewegungen seiner Leidenschaft Ausdruck verleihen kann, dann ist das ganz prima für ihn.
Edit: da gibt es auch Parallelen zum Klavierspielen
Grüße Marcus
Nur schade, dass er meines Wissen nach nicht auf allen Titeln drummt, auf den ersten Alben glaube ich gar nicht, oder? Was das Klavier angeht möchte ich mal Horowitz herausheben -es geht eben auch ohne schickimicki und aufgeblasenes getue.