Beiträge von Curby

    Hallo,


    das hier ist jetzt eine absolute Luxusfrage:


    Ich will meine beiden Hängetoms über meine Snare positionieren. Dazu will ich einem Hängetom einen eigenen Ständer spendieren. Das andere Hängetom bleibt aus der Bassdrum mit dem Tomhalter. Dieser sieht jedoch sehr klobig aus und hat ein freies Loch.


    Welche Tomaufhängung passt für das Sonor Force 3000 um nur eine Tom auf der Bassdrum zu positionieren?


    Den Doppeltomhalter gesamt auf einen Ständer machen will ich eigentlich vermeiden - das war bei früheren lösungen immer eine sehr enge unflexible Sache (der Stände braucht um stabil zu stehen viel Platz - dann stimmen aber die Positionen der Toms nicht mehr). Das freie Locher für z.b. ein Cymbal zu nutzen ist auch nicht geplant.


    Kennt da jemand etwas?


    EDIT: Ist das hier Kompatibel mit dem Force 3000 Tomarm?
    http://www.thomann.de/de/sonor…mc_basic_arm_19_400mm.htm

    Na das ist doch gut. Kann ich noch gut Außenmaterial abtragen. Daubenstärke ist momentan 1,9cm.


    Der hohe Nord ist nicht ganz richtig. Inzwischen leb ich in Berlin..., bin nur noch selten am Meer.


    Ja, wenn das ganze nicht wieder auseinanderfällt beim anheben, bin ich da auch zuversichtlich.
    Über das Holz kann ich nichts weiter sagen, das hat mir ein Tischler besorgt.


    Im Übrigen wird das auch keine Snare, sondern ein Tom. Das ganze ist für mich erstmal ein Experiment, ob das ganze funktioniert mit meinen beiden linkken Händen ;)

    Hallo Leute,


    auch ich versuche mich jetzt mal im DIY, nachdem ich das schon lange mal probieren wollte. Ich habe bei meinem ersten Versuch, der grade in Gange ist, bestimmt bereits jetzt einiges falsch gemacht. :D


    Das Ziel: Ein 13x11 Tom aus 100% Buche mit 18 Dauben.


    Leider habe ich erst jetzt angefangen Fotos zu machen.


    Das Ausgangsmaterial war eine 25€ Buchenholzbohle. Also son Dingens aus Stamm ausgeschnitten. Krumm und schief, mit Rinde, Rissen und allem drum und dran. Zuerst wurde die Bohle grob zurecht geschnitten. Die entstandenen Bretter wurden an einer Abrichte/Dickenhobel grade gemacht. Im Anschluss wieder zur Formatkreissäge um die WInkel zu schneiden etc.


    Ich bin ja nicht soo begabt im handwerklichen. Ich habe jetzt beim Leimen Zeitungspapier drunter gelegt, bis ich merke: Hey da hält der Leim aber auch deutlich dran... Und was soll ich jetzt nach dem Leimen sagen? Die Dauben sind nicht alle gleich lang in der Höhe. Macht aber nix, die 1-2mm werden eh abgetragen. Viel schlimmer ist, dass der Kessel nicht ganz rund ist. 33,02 werden zwar nirgends unterschritten und ich habe immer 1-4mm mehr im Durchmesser. Jedoch wird das noch eine Menge Arbeit, den einigermaßen rund zu kriegen.
    Zusätzlich merkte ich beim Pressen, dass einzelne Fugen nicht mit Leim gefüllt waren. So dilettantisch wie ich bin, habe ich die betroffenen Stellen kurzerhand nachgefüllt. Bestimmt macht man sowas nicht.


    Ein Foto ist im Anhang. Für den ersten Versuch finde ich gar nicht mal so schlecht.


    Ich werde ab jetzt mal alle folgenden Arbeitsschritte bildlich festhalten :thumbup: .


    http://www.imgbox.de/show/img/AXcR2Hq92n.JPG


    PS: Wo kann ich denn mal elegant hier Bilder online stellen?

    Kann man sicherlich auch vorher bohren. Die Frage ist nur: was versprichst du dir davon? Wo ist der Vorteil gegenüber nachträglich bohren? Die möglichen Nachteile hat Bruzzi ja erwähnt.


    Grüße Marcus


    Den Vorteil den ich sehe ist, dass ich die fertigen Planken in der Standbohrmaschine sauber einspannen kann und auf einfache Weise die Löcher bohren kann, ohne groß etwas ausmessen zu müssen. Ist ja alles sauber berechnet. Wozu dann umständiglich den fertigen Kessel bohren?

    Gut, ich nehme den Hinweis entgegen, probiere es einmal mit vorher bohren und wenn das daneben geht, weiß ich ja was ich das nächste mal anders machen muss.

    Hi Curby,
    das wird nix, das Bohren der Löcher muss schon sehr exakt sein und somit am fertigen Kessel durchgeführt werden.
    Gruß
    Bruzzi


    Dann frage ich mich, was es exakteres gibt, als genau auf die Mitte der (exakt) gesägten Planken die Löcher zu bohren? Natürlich darf dann die Gratung nicht zu großzügig entfernt werden, genauso wie der Umfang des Kessels.

    50€ für lack, leim, holz pro trommel? (snare)
    Das ist doch mal schön. mir war klar, dass die hardware selber das teuerste werden wird!


    Edit: Ist die Stabilität der Holuzes eigentlich gefährdet, wenn ich die Löcher für die Hardware schon bohre, bevor ich verleime? Z.b. 6 Spannschrauben und 18 Planken - dann kann ich doch in jede dritte Planke schon vor dem Leimen die Löcher bohren?

    Da ich in Berin wohne und es hier genug Zugang zu kostengünstigen Maschinen gibt, überlege ich auch, mich an den Selbstb au zu wagen.


    Aber ich frage mich, was so die durchschnittlichen Kosten für eine Trommel in Fassbauweise sind? Ich kann beispielsweise in eine kostenlose* offene Werkstatt gehen oder für etwas Geld mich in eine professionelle Werkstatt einmieten. Dann gibts da noch Materialkosten des Holzes, Lack und Leim. Und dann fehlt natürlich noch die Hardware.


    Was sind da Erfahrungswerte?

    Und bei den diversen Bäckereien und Bäckereiketten bekomme ich auch keine anderen Brötchen, als bei Penny & Co. ...

    Natürlich nicht. Aber der Markt für Gebäck ist so groß, dass es an jeder Ecke eine Bäckerei geben muss. Bzw. mein Bäcker um die Ecke backt noch selbst :).


    Wenn wir jetzt Schlagzeugbecken betrachten ist erstens der Markt viel kleiner und der leine Markt wird schon von großen Marken beherrscht, dann kennen nur wenige das Fachwissen zu Herstellung. Zusätzlich wird dann die Herstellung deutlich teurer, als Brötchen backen. Und zu guter letzt kann ich kaum meine Becken im Tante Emma Laden um die Ecke anbieten, sondern muss das über große Onlineshops im Internet machen.


    Und das alles in Zeiten von zurückgehenden Verkaufszahlen und Made in China.

    Hier treffen einfach zwei Welten aufeinander.


    Natürlich spricht absolut nix dagegen selber noch ein Unternehmen aufzumachen und eigene Cymbals zu verkaufen. Sowas belebt natürlich immer den Markt und drückt vielleicht mal die Preispolitik der großen Hersteller.


    Andererseits sind diese angebotenen Becken natürlich keine Neuerfindung des Rades. Noch drüberhinaus kriege ich bei diesen Becken nichts, was ich nicht auch bei namhaften Herstellern bekomme.


    Auf mich macht das erstmal wieder den Eindruck, dass jemand einen Teil des Kuchens abhaben will, evtl. der Meinung ist, dass der angebotene Markt nicht ausreichend ist, was er aber ist unter dem Aspekt, dass die eigenen Becken ebenfalls 08/15 sind IST.


    Also ich sehe es nicht negativ, aber doch sehr belanglos und unwichtig - 08/15. Und ich denke, die brauchen ne Menge portion Glück und Geld um sich am Markt zu etablieren. Es kann hier eben nicht viele Hersteller geben, da der Markt für Schlagzeugbecken nicht so groß ist wie der für Küchengeschirr oder ähnliches. Und ich als Musikgeschäft würde die bei mir nicht hinhängen, wenn ich stattdessen Paiste oder Zildjian anbieten kann.


    Mich interssiert immeenoch, was der Themenersteller an den Tellern so interessant fand :)

    Curby, hast du dir mal die Beispiele auf der Ottoman-Seite angehört? Da sind schon sehr schöne Klänge dabei. Uninteressant ist das jedenfalls nicht und der Preis scheint auch fair zu sein. Die Essential und Glamor Serie finde ich zumindest - soweit man dies anhand der Videos beurteilen kann - sehr gelungen.


    Und alles, absolut alles rechtfertigt einen neuen Beckenhersteller. Genauso wie bei jedem anderen Produkt auch. Sonst könntest du ja auch sagen: Die Welt braucht eh nur einen Autohersteller, einen Waschmaschinenhersteller, einen einzigen Buchhändler etc... :whistling:


    Noch nicht, kann ich gerne machen. Die Sache ist aber die, dass ich jetzt ganz plump nix neues erwarte. Ein weiteres Massenprodukt. Und ein fairer Preis ist dann oft für den, der den Teller dreht ein Hungerlohn.
    Und natürlich kannst du das beim besten Willen nicht mit der Produktion eines Autos vergleichen. So ne Blechscheibe kann ein Mann alleine drehen, ein Auto aber nicht.


    Edit: Angehört. Klingenfür mich wie gewöhnliche Becken. Becken die ich auch bei Zildjian, Paiste,Sabian, Meinl etc. bekomme

    Wenn alle nur mit einfachsten Mittelln komponieren, kommt eben häufig der selbe Einheitsbrei dabei heraus. Auch wenn es Hunderte von Milliarden Songmöglichkeiten gibt - die meisten beschränken sich auf einige tausend.


    Und dann wenn die Musiker mit ihrem Halbwissen nicht mehr weiterkommen, versuch diese ihre Musik durch "Experimente und basteleien an ihren Instrumenten" interessanter zu machen.


    Ich denke einfach nicht, dass die mehrheit absichtlich abkupfert, sondern schlicht das selbe komponieren (vll. unterbewusst schonmal gehörtes), da die Leute sich idR nur an einfachsten Mitteln bedienen.


    Generell stört mich dieses Plagiatsgehabe. Wenn es wirklich eindeutig das selbe ist - bitte - aber das erste Beispiel im Eingangsposting ist doch noch viel zu unterschiedlich. Und auch schon Bach hat sich reichlich bei Themen anderer Komponisten bedient. Das gehört nunmal auch dazu.

    Was fandest du denn an denen interssant? Welche technische Innovation rechtfertigt eigentlich noch einen weiteren Beckenhersteller?

    Nehmt mal andere Stöcke in die Hände. Palisander, Eiche, eventuell sogar Ebenholz. Der Klang verändert sich derart drastisch, man könnte gar meinen, man würde einen Metallstick in der Hand halten.


    Wieviele Firmen produzieren Sticks aus exotischeren Hölzern jenseits der genres klassik, barock und vereinzelt jazz?


    Unzählbare Pros mit unzähligen signature sticks vor mir, auch.

    Du sagst es, exostische (bzw. edle) Hölzer. Sowas gehört nicht als Drumsticks verklöppelt.


    Ich sage einen Placebo-effekt voraus. Der Threadersteller wird irgendwo jemanden finden, der ihm seine Sticks macht und oh Wunder, es sind die Sticks seiner Träume (beim ersten anspielen).

    Ich erinner mich ein paar Jahre zurück, da wurde man gesteinigt wenn man Mischpult und Aufnehmen zusammen in einem Satz verwendete. Heute gibts anscheinend schon gute Lösungen, dass man auch damit endgültig flexibel mehrspurig aufnehmen kann und sich dies als eine Möglichkeit durchgesetzt hat. Zumindest bei der Vielmikrofonie eines Schlagzeuges.


    Anderer Ansatz:


    Was willst du aufnehmen? Welches Level hast du? Hast du Ahnung von der Aufnahmetechnik? Warum willst du aufnehmen?


    Wenn du beispielsweise unter 18 bist, kaum Geld hast, für den Aufnahmekram dein letztes Erspartes ausgibst und nur öde Drumcover von beispielsweise Blink aufnehmen willst - lass es.
    Wenn du hingegen ein äußerst talentierter Spieler bist und auch anderes im Sinn hast, als erwähnte langweilige Drumcover, dann kannst du dich da durchaus ranwagen.

    Wenn du innerhalb der Größentoleranzen und Auswahl, die der Stickmarkt bei den gängigen Standardprodukten liefert nicht klar kommst, solltest du mal über deine Spieltechnik nachdenken.


    mfg
    Nils