Niles:
Ich habe momentan 10 Sets, darunter 4 Sets mit einer 18-er BD, drei Sets mit 20-er BD, der Rest ist größer. Fast immer spiele ich allerdings in akustischen Surroundings, weshalb ich nehmen muss, was mir die Trommel gibt. Es ist klar, dass ein Tontechniker auch aus einer 18-er einen satten Bass herausbekommt, aber wenn man akustisch so tief stimmt, dass das Fell flattert, ist es mit dem Klang nichts mehr. Wenn Rob Searight auf seinem kleinen Tama-Kit mit 16-er BD die großen Festivals spielt, funktioniert das (beneidenswert), das ist mir klar. Weil mir bei den kleinen BDs die Tiefe am Klang gefehlt hat, habe ich mir als leises Set eine schöne alte 22-er Rimmel BD als Buche (wie die Sonor Swinger etc.) als schmale BD umgebaut ( 22x7). Die ist auch gegen ein akustisches Piano nicht zu laut und bringt doch einen satten Ton.
Bei Rockabilly-Nummern, bei denen ja richtigerweise ein Kontrabass verwendet werden sollte, ist eine relativ hohe BD nicht so förderlich. So meine Erfahrung aus vielen Auftritten mit Blues-, Boogie- und Rockabilly-Combos in kleinen Clubs (unplugged).
Aber wie immer: die Geschmäcker sind ja verschieden.