Hätte einer von euch mir die exakten Maße des passenden Teppichs? Ich habe nämlich einen neuwertigen herumliegen, der passen könnte.
Ich habe leider keine Star-Snare mit Parallelabhebung und sehe auch keine kommen.
Beiträge von odd-meter1701
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Hier ist ein, wie ich meine, interessantes Angebot aus der Star / Tama / Drum Mate -Ecke. Das Set sieht noch sehr gut aus.
Wenn ich nicht so viele Sets hätte, wäre ich schon unterwegs ...
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Jetzt probiere ich doch mal das Einfügen von Bilddateien aus:
Drum Mate in blau:
Star in gold:
Bollero in rot:
leider noch keine Bilder ...
Mist, ich sehe doch keine Bilder, sorry.
hier sind die Links:
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Ich habe jetzt nacheinander ein Star, ein Bollero und ein Drum Mate-Set restauriert und meine - nach den Bildern - es lohnt sich auch bei Deinem Set.
Mit dem was Du angedacht hast lässt sich schon viel erreichen. Reinigen, fetten, Inserts ersetzen etc., ist alles schon angesprochen, und das kostet nur ein paar Euro. Ich würde die Folie lassen, die hat doch einen eigenen Charme.
Was Du aus meiner Erfahrung jedenfalls aber dringend machen musst, bevor Du neue Felle aufziehst: die Kessel plan machen. Das ist kein Hexenwerk, eine gerade größere Platte, 60-er oder 80-er Schleifpapier draufkleben, und Du hast innerhalb kurzer Zeit einen planen Rand, das philippinische Mahagoni / Luan lässt sich gut bearbeiten. Die Gratung kann man etwas nacharbeiten, das ist aber weniger wichtig als man denkt. Mit einem planen Kessel kannst Du ordentlich stimmen, und je nach Auswahl der Felle kannst Du auch aktuelle Sounds produzieren.
Viel Spaß beim Restaurieren!
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Ich kann der Einschätzung nur beipflichten:
Das Holz ist top. Selbst nach mehr als den 40 Jahren, die die Swinger-Sets nunmehr auf dem Buckel haben, sieht man selten, dass das Holz angegriffen ist. Meist ist es völlig astfrei und gut verleimt. Die Kessel sind meist rund und plan, was will man mehr. Die Böckchen halten auch heute noch, wenn man einigermaßen pfleglich damit umgeht. Ich habe schon viele gesehen, die aussehen, also kämen sie frisch aus dem Laden. Bei den Böckchen stellt sich ja das Problem des Pittings nicht. Wenn man die Kessel frisch gratet, kann man ohne weiteres auch moderne Sounds haben. Wer will macht sich ordentliche Tomaufhängungen dran und stabile BD-Füße, und dann hat man ein alltagstaugliches Set. Schaut euch mal die Sets an, die Hebbe gerichtet hat, das sind auch optische Leckerbissen.
Also Leute, lasst euch ein gut erhaltenes Swinger nicht entgehen!
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Ich kann die Snare nur empfehlen. Ich habe genau diese vor ein paar Wochen einem Kollegen aus dem DF für sehr wenig Geld überlassen.
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Mit dem Saturn machst Du nichts falsch, schon gar nicht zu diesem Preis. Herzlichen Glückwunsch!
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Sonor 3000 mit 4 Toms, Snare, BD und einem Satz K-Zildjians für 499 Euro!
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Hör Dir mal dieses Becken an:
https://www.thomann.de/de/zultan_19_caz_crash_ride.htm
Das müsste sich in Dein musikalisches Surrounding mit am besten einfügen. In Deinem gewünschten Preissegment wäre alles andere als B20-Becken deutlich zu hart. Die Caz-Serie von Zultan hat ein optimales Preis-Leistungsverhältnis. Und wenn Du dann noch eine alte Tama Swingstar oder Royalstar-Snare findest (ca. 80 Euro) hast Du für kleines Geld einen tollen Sound.
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Um es klarzustellen: nix für heavy hitters, für kleine Clubs oder unplugged-Auftritte ist es eine prima, relativ leise Lösung. Je nach Wahl hast Du ein breites Spektrum an Drumsound. Der weitere Vorteil dieser Sets ist, dass sie in der Regel sehr günstig verkauft werden. Mein - neuwertiges - Set, bei dem lediglich der Spannreifen für die BD vorne und das Frontfell gefehlt haben, hat nicht mal 100 Euro gekostet.
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Es ist ein Tromsa:
http://www.ekki.bplaced.de/tro…tromsa_pic/tromsa_pic.htm
Dir Trommeln haben dünne Kesselwände und Verstärkungsreifen. Ich halte sie für unterschätzt, im leiseren Surrounding kann man sie sehr gut verwenden. Man kann aus den Trommeln durchaus einen guten Vintage-Sound rausbringen, und überdies sind sie sehr leicht und daher gut zu transportieren.
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LestRock füllt uns doch ein Sommerloch und trägt hier zum "traffic" bei, also: Freiheit der Rede!
Wem´s zuviel wird, dem bleibt ja noch, den Fred zu ignorieren

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Na, dann sammle ich schon mal Krötenschleim, damit Du den Kessel nicht mit profanem Holzöl oder Lack behandeln musst!
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Also wenn es dieselben Schrauben sind wie bei älteren Force-Lugs, dann sind es selbstschneidende Schrauben mit Durchmesser 5mm, die allerdings einen anderen Gewindegang haben als Standardschrauben. Waren diese also einmal eingedreht, sollte man tunlichst - auch mit Voodoo-Unterstützung - davon absehen, andere selbstschneidende Schrauben einzudrehen, das würde auf Dauer nicht halten. Zur Verdeutlichung der Unterschiede habe ich Bilder gemacht:
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Voll Voodoo!
Na, vielleicht wirst Du tatsächlich zaubern können müssen.
Zuerst solltest Du Dich nach ein paar Jungfrauen umschauen, welche die Gratung bei Mitternacht nagen, oder Du besorgst Dir eine Oberfräse und machst es selbst, Wenn Du die Flex ansetzt, kannst Du den Kessel gleich kleinschneiden. Dann wird es nicht ganz unaufwendig, die Gewindehülsen aufzutreiben. Außerdem passen zu Befestigung der Böckchen Standardschrauben leider nicht, die von Sonor haben ein spezielles Gewinde.Aber einfach kann ja jeder!
Vrohes Voodeln!
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Ich habe heute Nachmittag mal die Säge ausgepackt und einen 12-er Mapex Venus Kessel kleingeschnitten. Herausgekommen sind drei flache Kessel und zwei Ringe.
Das Ziel war, eine kleine, einfache, sehr flache Snare zu bauen, ohne Geld auszugeben. Ich habe mich für die Variante Free Floating für Arme entschieden. Den flachsten Kessel mit ca. 4,4 cm Höhe (war eben ein Versuch) habe ich plan gemacht und etwas geschliffen. Ich habe darauf verzichtet, eine Gratung zu fräsen oder ein Snarebed anzubringen, weil es für eine Abhebung bei dieser Konstruktion nicht reicht. Ich habe dann den dünnsten KesselrIng als Verstärkungsring eingebaut, außerdem sollte dort der halbe Snareteppich befestigt werden. Nach dem Abbinden des Leims habe ich den Snareteppich angeschraubt und dann mit einfachen Schrauben zwei gebrauchte Felle über die Spannringe gespannt. Bei dem doppellagigen Fell, welches auf die Snareseite kam, habe ich das innere dünne Fell vorsichtig herausgetrennt zwecks besserer Ansprache des Snareteppichs. ZU meinem Erstaunen klingt die Snare ziemlich gut, ein wenig trashy, aber sie spricht ganz ordentlich an und hat sogar etwas Biss. Es ist jedenfalls eine Alternative zu einer Snare mit "normalen" Maßen. Der Vorteil dieser Konstruktion ist, dass man die flache Snare beispielsweise auf eine andere Snare legen oder aber auf einem Snareständer befestigen kann. Vielleicht komme ich morgen zu ein paar Aufnahmen. Ich muss auch mal schauen, wie hoch ich das Teil stimmen kann, es kann ja nicht viel kaputtgehen.
Hier ist der Link zu den Bildern:
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1. Buche statt Bubinga - da bin ich voll mit dabei!
2. Ein tolles Drumset aus Buche bekommt man
a) neu bei Sonor aus Premiumbuche für teures Geld
b) ohne dass eine Buche aus dem Buchschlag vom Kollegen Drumstudio 1 gefällt werden muss:
indem man ein altes, aber intaktes Set von Sonor aus den 70-er Jahren für wenig Geld kauft (vorzugsweise, wie die aktuelle Vintage-Serie von Sonor mit einem dünnen Kessel, wie er insbesondere bei den gebräuchlichen Action- und Swingerserien verbaut wurde). Diese Kessel bestehen aus Premiumbuche und sind in vielen Fällen hervorragend erhalten. Ein engagierter Trommelbauer baut euch daraus für ein Drittel des Preises für ein neues Teil ein phantastisches Set mit Flair und, wenn es gut läuft, sogar mit einer tollen Originalfolie, schaut euch beispielsweise die Sets von Hebbe an.
Also: lieber upcyceln als abholzen, egal ob Buche oder Bubinga!
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Die zweite Seite eines freds wird allgemein überschätzt - jedenfalls baue ich mir auch so ein flaches Teil, mal sehen wie es wird.
Gratulation auch zu dem guten Selbstbaustück!