Beiträge von danyvet

    Ja, verständlich und gerade da ist für mich auch die Frage: Spielt man es eigentlich, um sich selbst glücklich zu machen, um es anderen zu zeigen oder weil man wirklich(!) genau weiß, dass es dem Song gut tut. Viele der großen Hits so einiger namhafter Musiker sind ja eher enstanden, als diese noch relativ jung waren, ergo in die von dir beschriebene "Zeigen, was man kann" Phase fallen. Ian Paices größte Erfolge: als er jung war. John Bonham, Keith Moon, als sie jung waren, ebenso Porcaro (zwangsläufig. Alt sind die ja alle nicht geworden). Barlow Barriemore: Selbiges.

    hm, naja, vielleicht, weil die halt auch schon in jungen Jahren begonnen haben und halt meist auch der Rest der Band "anfangs" (das kann ruhig über viele Jahre gehen) noch enthusiastisch ist, was zu erschaffen, Ideen sprudeln nur so raus. Die Songs, mit denen die von dir genannten drummer berühmt geworden sind, sind ja nicht allein aufgrund des drummings solche Hits geworden, auch der Rest hat sich Mühe gegegeben. Und auch, wenn vielleicht viele der songs mit denen die die großen Erfolge hatten, nicht unbedingt technisch anspruchsvoll für die anderen Instrumente waren, ein guter Song muss ja nicht zwangsläufig virtuos gespielt sein, er muss den Leuten gefallen, ins Ohr gehen, die Radiostationen müssen den rauf und runter spielen usw. usf.

    Ich glaube also nicht, dass die größten Erfolge aufgrund des Drum-Gefrickels passiert sind. Beispiel "smoke on the water": ja, Ian Paice macht an manchen Stellen ein paar markante gefrickelte Fills, die man halt auch gut raushört als Zuhörer (nicht nur als Drummer), das klingt halt geil. Aber was "singen" alle, wenn sie smoke on the water hören? Bam bam baaaam bam bam babaaam, also im Grunde Melodie der verzerrten Gitarre, die jeder Hobbygitarrist als allererstes lernt :)


    Edith sagt, sooo gefrickelt sind die fills ja gar nicht, sind halt nur schnell (für Dany zumindest ;) )

    hm, interessantes Thema!
    Also meine Gedanken dazu, da ich ja die meiste Zeit meines Lebens noch Otto-Normalverbraucher war und erst seit kurzem Schlagzeuger:


    Ich sehe da 2 Punkte:

    1) so wie du schon festgestellt hast, hört Otto-Normalverbraucher das nicht raus. Aaaaber: würde es fehlen, würde Otto-Normalverbraucher den Unterschied wohl schon hören oder zumindest fühlen/wahrnehmen (zumindest wenn Otto es direkt im Vergleich hört). Ich denke, das ist wie beim Bass. Bassisten sind ja zuweilen auch eher frustriert, weil man sie kaum wahrnimmt, ja sie sogar manchmal als die am wenigsten notwendigen Bandmitglieder betrachtet. Doch wenn der Bass nicht da ist, fehlt was. Das ist mehr so ein nicht-bewusstes Hören/Wahrnehmen.
    Klar, gefällt der Song auch ohne Gefrickel, aber das gewisse etwas - die Würze - ist das Gefrickel meist schon. Manchmal kanns natürlich auch ZU viel sein, aber in den von dir angesprochenen Beispielen wohl eher nicht.


    2) spielen junge Schlagzeuger zu viel?
    Jein. Ich denke - und das ist etwas, was ich laaaangsam bei mir beginne festzustellen, obwohl ich noch sehr weit von "zu viel" entfernt bin - dass man, sobald man etwas "kann" oder halbwegs kann, nicht nur anderen zeigen will, dass man es kann, sondern auch sich selbst. Das ist schon irgendwie befriedigend, wenn man was schafft, was man vor einiger Zeit noch nicht geschafft hätte.

    Im Laufe der Jahre wird dieses Gefrickel möglicherweise (so weit bin ich noch lang nicht ;) ) so selbstverständlich, man betrachtet es nicht mehr als etwas besonders schwieriges, sodass es inflationär wird und man lässt es weg. Oder wird einfach zu faul :D weniger ist zwar oft mehr, aber nicht immer. Jedenfalls verändert es den Charakter des Grooves, das Feeling des Songs, wenn man weniger Gefrickel spielt. Das eine ist weder besser noch schlechter als das andere. Es ist halt einfach anders. Ich glaub nicht, dass es per se was mit dem Alter zu tun hat, sondern einfach mit der laaaaangjährigen Erfahrung (eben, dass es inflationär wird, wenn man immer/jahrelang frickelt, für sich selbst). Oder so.


    Gibt sicher noch andere Ansätze/Gründe, aber das war mal das, was mir dabei durch den Kopf ging :)

    Anytune hab ich auch und kann ich genau aus demselben Grund wie Nils gut empfehlen. Bei youtube eiert es und macht so boooing boooing, wenn man langsamer dreht, bei anytune isses einfach nur langsamer, ohne "Verzerrung"


    Edith wollte auch noch sagen, dass man bei Anytune auch die Frequenzen ändern kann, grob auch auf "Drums", "Vocals" usw, man kann auch individuell an den Frequenzen schrauben, sodass die anderen eher in den Hintergrund treten und man drums etwas besser raushört. Kommt natürlich auch drauf an, in welchen Frequenzen die anderen Instrumente spielen. Aber es hilft in vielen Fällen

    Was für eine Diskussion hier?!


    Also erst mal zum Thema:

    Ja, der Song ist faaaaad, aber dafür kannst du ja nix. Das ist so ein klassischer Teenie-Song, der im Original (kenn ich nicht, noch nie gehört) sicher mit einem edrum gespielt wurde. Ohne Schnickschnack. Bummtschak in it’s most boring version 😝

    Natürlich hätte man den Song in der eigenen Interpretation kaputttrommeln können, aber dein Anspruch war ja, den Charakter des Songs beizubehalten. Und ich geh davon aus, dass du die eigene Interpretation auch dem Level deiner Schüler angepasst hast, damit die, die kein edrum haben, den Song auch auf ihrem Level am Schlagzeug dahintrommeln können und vielleicht ist es auch ein erstes Beispiel für einen Song, wie man verschiedene Lautstärken am Schlagzeug umsetzen kann (eben crossstick und snare).

    also ich find die eigene Version gut, bezogen auf den Anspruch den Charakter beizubehalten.


    Zur anderen Sache:

    Klar ist es glz. Werbung für Timo als Lehrer, wenn er hier seinen gratis-content zur Verfügung stellt. Aber nachdem er es in voller Länge zur Verfügung stellt und nicht nur so einen Fetzen, wo man dann über Anmeldung und Bezahlung die volle Länge schauen kann, empfinde ich es nicht alleinig als Werbung.

    Er stellt so viele gratis Tutorials zur Verfügung, dass ich es auch so sehe, dass er hier mehr Nutzen für die Community bringt als für sich selbst.


    Danke, Timo, und weiter so =-)

    Ich hab ähnliche Probleme bei meiner Coverband. Die haben endlos lange Soli eingebaut. Wenn ich’s nicht ins Gefühl krieg, bitte ist den Solisten sich zu mir zu drehen, sobald er gegen Ende ist. Die Anzahl der Takte der Soli ist zum Glück fast immer durch 4 teilbar, 4er Phrasen hab ich gut im Gefühl, wenn sich der Solist also irgendwann im Laufe seiner letzten 4er Phrase zu mir dreht, reicht das aus.

    Wenns keine Soli sind, merk ich mir die Textstelle, ab der es anders wird, oder sonst irgendwas markantes. Gäbe es nix woran ich mich halten könnt, würde ich die Takte mal auszählen anhand einer Aufnahme bzw beim Original und alle 4 Takte ein anderes kleines fill einbauen, und diese fills immer in derselben Reihenfolge, dann weiß ich immer wo ich bin

    Allerdings war mir persönlich die Polsterung zu weich. Neuere Rezensionen und auch dany meinen ja jetzt dass es vielleicht mal eine Änderung gab und der Hocker jetzt härter ist

    also noch härter als meiner wär dann nur noch ein Holzbrett. Wie der zu weich sein kann, ist mir ein Rätsel. Da MUSS es eine Änderung gegeben haben, ODER alle, die meinen, er sei weich, reden über den 9608S, der könnte vielleicht der weiche sein. Mein Lehrer hat nämlich auch 1 Jahr vor mir so einen gekauft, und da standen ähnliche Zahlen drauf (genau weiß ich das nimma), aber definitiv ein S und kein E.

    Das Wackeln ist bei meinem jetzt auch nicht soooo schlimm. Aber ich könnte nicht behaupten, dass er nicht wackelt, die Schraube löst sich immer ein bisschen. Aber der harte Polster ist für mich das größere Minus.

    Geht mir genauso. Hab auch eine entsprechend schlechte Rezension geschrieben, die ich aber beim durchscrollen der Rezensionen nicht mehr finde 🤔

    Hab mir den auch aufgrund der tollen Rezensionen gekauft und kann die alle nicht nachvollziehen. Meiner ist das Gegenteil von dem, was die meisten so loben. Er wackelt und die Sitzfläche ist viel zu hart. Hab ihn jetzt am Reserveset und mir stattdessen den ahead spinal Glide geleistet. Aber mein absoluter Lieblingshocker ist immer noch der Pearl D2500.

    Der Gibraltar 9608e ist vom Erwartungs-/Leistungsverhältnis wohl mein größter fail gewesen 😒

    Klar, es gibt noch schlimmere Hocker, aber diese vielen himmelhochlobenden Rezensionen hat das Ding nicht verdient

    Oh nooooo!!! Echt? 😖

    Ich glaub, ich muss mir das noch überlegen, ob ich da mitmach. Aber gut, zumindest singt ja der Rammstein Sänger nicht mit, somit ist es vielleicht erträglich 😝