Beiträge von danyvet

    aber um einen von anderen musikern entstandenen song 1:1 nachzuspielen, brauch ich meist noten, weil ich eben nicht alles raushöre

    Für mich beschreibst du hier sehr gut den Unterschied zwischen Musik zu reproduzieren, was auch eine gefragte Fähigkeit ist, und selbst Musik zu machen. Im ersten Fall spielt jeder in der Band genau das, was vorgegeben ist, eine Interaktion zwischen den beteiligten Personen ist nicht zwingend nötig, im zweiten Fall entsteht die Musik durch Interaktion, indem jeder auf das hört, was die anderen tun und dann darauf eingeht. Das kann durchaus entlang einer Vorgabe passieren, also im weitesten Sinne als Covermucke, aber trotz vorhandener Vorgabe Elemente des gemeinsamen Musikmachens enthalten. Andere Stücke 1 zu 1 zu reproduzieren erfordert kein Zusammenspiel, es könnte jeder quasi taub nach Klick und Noten spielen und am Ende käme zusammengemixt eine exakte Wiedergabe der vorgegebenen Musik heraus. Aber es wäre eben kein Musikmachen, wie ich es verstehe.

    ich spiele "covers" ja nicht mit anderen, sondern mit einem playalong

    hm. seh ich differenzierter. ich hab kein problem mit den anderen zu jammen, da kommt auch musik raus, ohne noten. aber um einen von anderen musikern entstandenen song 1:1 nachzuspielen, brauch ich meist noten, weil ich eben nicht alles raushöre

    Probier's doch einfach mal aus ...

    .... pffff.... jo eh... 🙄

    Ich weiß ja nicht, was du dir so vorstellst und wofür du mich hältst, aber mir fehlen da jetzt echt die Worte. Das fühlt sich grad so an, wie wenn du jemandem, der verzweifelt versucht etwas zu bewerkstelligen, sagst „na komm, bemüh dich ein bissi“. Glaubst du im Ernst, ich hätte noch nie probiert, etwas rauszuhören, das ich nicht versteh? Ich dreh sogar ein YouTube Video auf 75% Speed um zu sehen, was der drummer da spielt, aber nicht mal damit komm ich bei manchen Sachen zum Aha-Erlebnis, welches mir die Notation dann beschert.

    Und ja, ich weiß, man muss nicht immer genau das spielen, was im Original gespielt wird, ich will’s aber. Zumindest wissen will ich’s, auch wenn’s mir dann doch zu schwierig ist.


    Stimmt halt nur leider nicht.

    Man kann Sachen transskribieren, die man nicht spielen kann. Viele Leute machen das UM neue Sachen spielen zu lernen...

    Das ist mir ein Rätsel, wie man das machen soll. Was soll ich denn notieren, wenn ich keine Ahnung hab, was gespielt wird? Angenommen du kannst nur ganz wenig französisch, so quasi die Basics um im Restaurant was zu bestellen und nach dem Weg zu fragen, und ein Franzose sagt in flottem französisch irgendwas zur aktuellen Tagespolitik. Du verstehst garantiert kaum ein Wort, auch wenn du das, was er gesprochen hat, aufgenommen hast und immer wieder abspielst. Wenn du das aber geschrieben siehst, kannst du das nachsprechen, was er gesagt hat und nach blättern im Wörterbuch auch verstehen, was er gesagt hat. Du könntest aber niemals das aufschreiben, was du auf der Aufnahme seines Gesprochen gehört hast. Erst nachdem du alle Vokabel kennst.

    Ich glaub, ich weiß, was Soul damit meint und denke, dass er recht hat. Aber das ist ja genau der Punkt! Wenn ich dann die Noten hab, dann weiß ich, was da wie gespielt wird und kann’s üben und erweitere somit mein Vokabular. Badummtss!

    Prinzipiell kann man aus gut produziertem Material sehr vieles raushören. Ich hab das grundsätzlich nur so gemacht.

    Man kann... wenn man schon etwas fortgeschrittener ist. Ich tu mir da bei einigen fills noch schwer bei höherem Tempo. Wird besser, aber bei weitem noch viel zu wenig, was ich da raushöre. Abgesehen davon, dass viele Songs, die ich so höre bzw. für die Coverband brauch (70er Rock) nicht so gut produziert waren. Allerdings findet man zu den meisten dieser Songs auch so gut wie keine Noten. Aber wenn, dann freu ich mich :)

    ich finde, das reicht ja im Prinzip schon. Man muss ja nicht vom Blatt spielen können, aber es ist hilfreich, wenn man Noten "entziffern" kann, wenn man zb. was nicht raushört aus einem Original, das aber so spielen möchte, und wenn man dann im Netz Noten findet, dann kann man sich das anschauen und einzelne parts üben, die man dann irgendwann auswendig kann. Sofern man das will natürlich. Ich mags schon, wenn ich bekannte Songs genau so spielen kann, wie es im Original ist, da ich immer was neues dabei lerne. Wenn ich dazu nur das spiele, was ich mir halt so denk, was passen würd, dann käm ich weniger schnell aus meiner Komfortzone raus.

    Ich kann auch nicht flüssig vom Blatt spielen, wenn ich ein Stück noch nie vorher geübt hab. Aber ich betrachte das, was ich kann, dennoch als Noten-lesen-können. Wenngleich ich auch noch nicht alle vollkomplizierten Notationen lesen kann, wo dann 32tel Triolen mit Pausen und Punktierungen stehen... :wacko: aber für die meisten Rocksongs reichts

    Ach, da hätte ich den A1 Werbespot damals hier reinposten können, wenn ich den thread hier rechtzeitig entdeckt hätte. Auf der Suche nach meinem damaligen Beitrag bin ich auf diesen thread hier gestoßen, weil ich gerade einen Werbespot mit drums im Fernsehen gesehen hab. Auf YouTube gibt’s ihn aber nur auf Slowenisch (?)

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    Bei schwitzen denkt die Werbebranche offenbar gleich an drums :D

    Kaufe dir gleich so gutes Zeug wie es dir persönlich möglich ist.

    Würde ich im Grunde eigentlich auch empfehlen. Weil früher oder später willst du dein Set richtig mikrofoniert haben. So ein XR18, wie beeble verlinkt hat, hab ich auch. Da hab ich die ganze Band und mein Schlagzeug dran. Aber das ist natürlich etwas, womit man nicht in nullkommanix loslegen kann, besonders, wenn man so gar keine Ahnung hat (wie ich auch anfangs). Bis man das alles in Griff hat, dauert es ein Weilchen, da gibt’s viel zu lernen als totaler noob. Und bis dahin wär halt so ein h2n zb praktisch

    ich hab das bisher nur bei wirklich berühmten Bands gesehen, und die Leute reißen sich da so ums Fangen von dem Stick, dass der eh keine Chance hat, in ein Auge zu fliegen, so viele Hände greifen da danach. Als Drummer einer maximal lokal bekannten Band würd ich das nicht machen, aber weniger wegen der Gefahr der Anzeige wegen einer möglichen Körperverletzung, sondern weils mir ein bissi lächerlich vorkäme, zu glauben, die Leute würden meinen Stick haben wollen, als wär ich ein Superstar :D

    ich würde auch anfangs zu einem Fieldrecorder raten, wie zb. dem H2n von zoom. Den hab ich selbst lange Zeit benutzt um Bandprobeaufnahmen zu machen als Notiz. Und in einer meiner Band verwend ich das immer noch dafür. Ergibt natürlich keinen supertollen Sound, aber um sich selbst mal zur Analyse aufzunehmen reicht das vollkommen. Du wirst natürlich bald mal denken, hmmm, so einen geilen BD Sound will ich auch haben, dann fängt das ganze an.... denn sobald du einzelne Mikros hast, brauchst du eben auch ein Interface, und wenn du schon ein Interface hast, willst du auch bald dann die Snare direkt mikrofoniert haben, und eigentlich will man dann auch Overheads, damit die Becken schöner klingen. Und weil man dann noch Eingänge frei hat am Interface, kommen nach und nach auch die Tom-mics dran... und nach ein paar Jahren willst du dann auch die Snare teppichseitig abgenommen haben, und vielleicht ein zweites BD Mikro, und irgendwann hast du plötzlich zu wenig Eingänge am Interface, wenn die Band auch noch mit dran ist :wacko: das geht immer so weiter, das hört nie auf, wenn man mal angefangen hat.... Mit so einem Fieldrecorder braucht man kein Interface. Man kann den Fieldrekorder auch für andere Dinge verwenden, zb. wenn du draußen unterwegs bist und Naturgeräusche aufnehmen willst, oder eine nette Erinnerung an ein Lagerfeuergitarrengruppensingen... ich selbst habs mal bei einem Morgenspaziergang mit dem Hund im Wald mitgehabt und hab das aufgeregte Vogelgezwitscher aufgenommen damit. Ok, geht mit dem Handy auch, aber wenn das kein gutes Mikro hat, dann klingt das über das zoom schon besser. Will damit nur sagen, dass bei einem Fieldrecorder das Geld nicht unbedingt verschwendet ist, wenn man dann mal das Schlagzeug richtig mikrofoniert. Und wie gesagt, für Probeaufnahmen, wenn man was jammt mit der Band, als Notiz, damit mans bis zur nächsten Probe nicht vergisst, eignet sich das Teil super :) da reicht dann auch audacity zum schneiden dieser Aufnahmen (bzw. war bei meinem H2n damals auch die LE Version von Cubase dabei)

    richtig, deshalb bin ich sooo froh, dass ich mir kein neues gekauft hab, sondern alles gebraucht, und bei jedem Set ist irgendwo schon ein Macke drin, die nicht von mir is, die schon vorher da war. Das macht es etwas leichter, es nicht unter den Quargelsturz zu stellen. Natürlich pass ich auf, und ich lass niemanden ran, denn wenn schon jemand ungeschickterweise eine Delle rein macht, dann soll ich das sein. Wenn das wer anderer machen würde, würd ich wie ein Cerberus auf den losgehen :D
    Aber ich versteh diese Besorgtheit um das Zeugl, ich kanns auch nicht einfach NUR wie einen Gebrauchsgegenstand behandeln, wo's wurscht is, wenns was abkriegt, aber wie gesagt, es geht leichter, wenns nicht ganz neu ist, und schon ein paar (kleine) Macken hat. Bei Manuela's neuem Pörl zb. würd ich wahnsinnig werden, wenn das irgendwo anrummst und einen kleinen Kratzer abbekommt. DAS würde ich wohl wirklich hinter Panzerglas stellen. So wunderschön es ist, aber es würde mich nicht glücklich machen, vor lauter Sorge, dass es "kaputt" geht :D

    in Wien gibts sowas auch, da kann man zwischen 16 und 24€ je nach Größe des Raums als ganze Band stundenweise rein, es gibt sogar ein so ein Studio, wo Einzelmusiker, wie zb. Drummer, so einen kleinen Raum zu Bürozeiten (bis 17 uhr) um nur 6€ pro Stunde mieten kann.


    Ich hab mal gegoogelt, professionelle Studios in dieser Art gibts in Köln offenbar wenig, aber man findet schon ein paar Anzeigen, wenn man "Proberaum Köln stundenweise" googelt, hier zb.

    ich hab meine SE215 schon zu lange nicht mehr (und im Grunde zu selten) getragen, um jetzt was über die Klangfarbe sagen zu können. Ich find sie schon seit Wochen nicht in meinem Chaos :pinch: Ich kann mich aber erinnern, dass sie mir nach einiger Zeit an irgendeinem Knorpel meiner Ohrmuschel gedrückt haben. Meine Stagediver sind da wesentlich bequemer, die spür ich auch nach 3 Stunden nicht. Ist aber vielleicht auch nur mein individuelles Problem.

    Was mich auch an den SE215 etwas nervt, sind die beweglichen Bügel, die klappen mir immer wieder mal zur Seite runter, wenn ich zb. meinen Zopf neu mach oder so. Aber das sind vielleicht auch nur Langhaarprobleme.
    (beim Wattestäbchen gehts mir genauso wie Rampen)