Beiträge von danyvet

    Uiiiii!! Danke, Nils!!! Versuch ich gleich mal, ob ich es jetzt raushöre :D :thumbup:


    Edit: siehst du, renek_fc, so ist das.... ich versuch seit 1,5 Jahren immer wieder mal, ob ich schon raushören kann, was der da spielt, und Nils schaut sich das „grad mal an“, und hat’s schon - das macht den Unterschied aus zwischen einem Anfänger und einem Profi ^^

    Ich weiß jetzt nicht, wie lange du vor 20 Jahren gespielt hast und wie lange du jetzt wieder tust, aber das mit dem raushören ist etwas, das lange Zeit braucht und Stück für Stück kommt. Ich spiel jetzt seit 2 Jahren, und hör erst gaaaanz wenig raus, aber es wird immer mehr. Ich weiß noch, dass ich anfangs nicht mal die bassdrum bei einem normalen geraden bummtschak rausgehört hab. Wenn ich keine Noten finde, versuche ich auch über langsamer abspielen rauszufinden, was gespielt wird. Aktuell verzweifle ich (wieder mal) an dem snaregefrickel von Good enough von mudhoney, das geht den ganzen Song durch, muss irgendn Rudiment Zeugs sein, aber ich krieg nicht raus, was genau, ich bräuchte die snare isoliert und gaaaaaanz langsam. Hab zwar auch schon ein Live Video gefunden, aber das geht mir zu schnell, und beim langsamer drehen wird’s total bewegungsunscharf. Ich werd mich einfach noch ein paar Jahre gedulden, irgendwann hör ich raus, was der spielt, ich geb nicht auf!
    Bei anderen Sachen frag ich mal den ein oder anderen Kollegen hier per PN, was er da oder dort für ein fill raushört. Wenn ich Glück hab, krieg ich Noten zurück, dann hör ich es plötzlich auch raus anhand der Noten. So kann man also raushören üben. Ich zumindest.

    RLK ist das, was auch als „bonham triplet“ bekannt ist. Also eine schnelle kurze triole, die fast wie 1 Note klingt, sowas wie ein triolischer flam, wenn man so sagen kann. Und gleichzeitig macht der basser oder Gitarrist einmal schrummmmmm über seine Saiten oder nur 1 Saite, jedenfalls nur einen Ton oder Akkord.
    Jetzt klar? Wenn nicht, such ich dir ein Video raus


    https://youtu.be/nQaMKqFgwtM


    Meinst Du sowas ?

    Also wenn schon trash can ending Video, dann das vom Dude! https://youtu.be/4neTUEPXxvw :thumbup: Das is das beste, auch wie er das so blumig beschreibt und es mit kochen vergleicht ^^ hab ich zufällig gestern, unabhängig von diesem Thread hier, wieder mal angeschaut :D


    Wie und ob man ein Ende gemeinsam einstudiert hängt auch davon ab, ob man in DE lebt oder in Ö ;) Bei uns ist das meist so „machma scho irgendwie“ :whistling: Zumindest bei meinen Jungs von puca ist das so. Live ist es nämlich vollkommen egal, ob wir vorher was ausgemacht/einstudiert haben, weil irgendeiner von denen haut eh wieder alles übern Haufen :rolleyes:
    Bei uns ist das nämlich nicht so wie zb. bei trommla, dass alle ihren Part fehlerfrei bis zum Schluss spielen... wir sind ja auch Hobbychaoten und bei uns ist das kein Zeichen von erfahrenen Musikern, wenn man das Ende improvisiert. Also zumindest ich selbst bezeichne mich bei weitem nicht als erfahren. Meine Jungs machen schon etwas länger Musik, aber sie sind trotzdem Chaoten :D bei uns ist es meist der Rhythmusgitarrist, der die Entscheidung trifft, wann wir enden, wenn es nicht geplanterweise abläuft, weil wir aus welchem Grund auch immer eine zusätzliche Strophe spielen oder der Lgitarrist 3 statt 2 Soli spielt, oder was immer, sodass jedenfalls Verwirrung herrscht über die Struktur.
    Wir haben zwar vorwiegend eigene Songs, covern aber zb. Heroes von David Bowie, das ja im Original auch so ein fadeout hat, also ein decrescendo bis zur absoluten Stille. Sowas kann man eben, wie schon gesagt wurde, nutzen, um selbst kreativ zu werden, bei diesem Song zb. nutzen wir einen bestimmten Teil, der markant ist (kann ich jetzt grad nicht beschreiben) zum aufhören und ich spiel den Teil dann auf den toms und langsamer werdend.
    Wenn uns bei anderen Songs nix anderes einfällt, wird’s halt ein Crash auf der 1 mit ordentlichem Beckenwirbel, die anderen Instrumente lassen ausklingen, ev. noch mit der Gitarre oder dem bass ein badadammm (zb. RLK am floortom+BD) gemeinsam, das passiert dann auf Blickkontakt.
    Bei einer bestimmten eigenen zb. machen wir es so, dass wir alle auf der letzten 1 aufhören, ich mit crash, nur die Lgitarre hält den Ton, stark verzerrt, geht noch extra zum Verstärker hin, damit es schön quietscht und rüttelt die Gitarre am Corpus, und ich beginne nach ein paar sekunden quietschen mit dem groove des nächsten Songs (die zwei spielen wir immer direkt hintereinander), ein bummtschak mit floortom-achteln statt HiHat, die anderen setzen nach 2 Takten ein. Bis dahin hält der Gitarrist seinen verzerrten quietschton. Das kommt als Übergang genau bei diesen zwei Nummern supergut, weil die erste ist eine langsame Deprinummer, die zweite eine sehr laute, mittelschnelle Nummer. Das ist natürlich etwas, das genau abgesprochen werden muss. Als wir uns das ausgedacht haben und die ersten Male geprobt haben, hab ich manchmal drauf vergessen und (so wie bei den Proben üblich nach jeder Nummer) nach der ersten Nummer halt nicht weitergespielt. Der Gitarrist quietscht herum, alle schauen mich an, ich denk mir, warum schauen die so?! 8o aaaaah! Huch! Ooops! :whistling: :D


    Das mit dem langsamer werden, was korki geschrieben hat, machen wir auch bei einigen Songs. Meist sogar, wenn wir noch keinen Schluss überlegt haben oder einfach nur rumjammen und es mir nach 10 Minuten immer dasselbe spielen mal langt, dann leite ich ein Ende so ein. Da hören alle brav drauf. Das klappt recht gut, wenn man schon gut zusammen eingespielt ist. Auch mit wenig erfahrenen Musikern wie mir :D

    Haha, trommla, ich bin da ganz bei dir, allerdings weiß ich bei mir, dass es nicht am Alter liegt, ich hab sowas noch nie mögen. Viele Songs dieser Art Musik halt ich noch aus bis zu dem Moment, wo der Sänger singt, besser gesagt der Growler growlt, das kann ich leider überhaupt nicht ausstehen.
    Was ich mir allerdings vorstellen kann, dass das wieder ganz anders ist, wenn man es selbst spielt. Wer weiß, vielleicht spiel ich auch mal sowas, was mir heute gar nicht gefällt. Ich würde mir die meiste Musik, die ich mit meinen Bands mache, auch nicht anhören, Ich würde nie auf ein Konzert von uns gehen, wenn ich nicht selbst spielen würd ;) aber spielen mag ich’s total gern :D

    Nachdem das OT noch da ist, will ich schnell nochmal auf die einliegerwohnung eingehen :P
    Ich hab extra eine Freundin gefragt, die in der (Österreichischen) immobilienbranche arbeitet. Das heißt in Ö tatsächlich auch so 8o
    Trotzdem noch nie gehört. Für mich klingt einliegen wie probeliegen :D


    So, jetzt kann das OT weg :P

    Ich liebe den Kanal „Sounds like a drum“, die haben wirklich tolle Videos ^^ Und dieses hier über die verschiedenen Parameter von Sticks find ich besonders superübersichtlich und verständlich, speziell für Anfänger und leicht fortgeschrittene Anfänger =)


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    (Keine Ahnung, warum das schon wieder ned funzt. Hier ist der Link https://youtu.be/KjIFlUN6pAU )


    Edit: tatsächlich, es funktioniert nur mit der vollständigen url, nicht mit dem abgekürzten Link vom teilen-Button auf YouTube (der, der aber beim direkten verlinken - sieht Satz in Klammer unterm video - funktioniert. Versteh einer die Technik..)

    Scheiß Saison. Nicht mal Schüttregen hält die hirnlosen Wixxer auf mit ihren gschissenen Schweizer Krachern herumzuböllern. Toll für meinen niereninsuffizienten Hund, der panische Angst davor hat und sich nicht gassi gehen traut trotz übervoller Blase ;( Manchmal hasse ich Menschen... Wie m_tree es treffend formulierte: idioten mit zu wenig empathie


    Lg aus Wien, nervlich am Ende,
    Dany ;(

    Wenn die Gegebenheiten es nicht anders zulassen dann kaufe dir ein edrum, übe darauf und du wirst sehr vieles lernen..........


    u.a. dass ein edrum auch nicht leiser ist als ein abgedämpftes echtes zeugl :whistling: *duckundweg*
    edit: hab erst jetzt gelesen, dass das eh in den letzten Beiträgen schon angesprochen wurde und dass Crashgirl ja nicht in einer Wohnung sondern in einem Haus wohnt und somit eigentlich nicht so daaaaas Lautstärkeproblem hat. Aber da man Einträge nicht löschen kann, muss das jetzt hier stehenbleiben.
    (was ist denn bitte eine Einliegerwohnung? Einliegen? so ne Art Vorstufe zum Sarg? Komisches Wort :D :D )

    Ich behaupte mal, ein Solches macht keinen Spaß mit seinen unsäglichen, pappigen "Pupp- und Blopp"-Sounds von Toms und Kick und dem noch schrecklicheren Gezischel dieser LowVolume-Sieb-Becken. Ich sehe den Schalgzeuger primär als Klangerzeuger, also was nützt es, wenn der Klang kakke ist.


    Du kannst maximal behaupten, dass DIR das keinen Spaß macht, MIR macht das nämlich ganz enorm viel Spaß, ein Schlagzeug ist ein Schlagzeug, ein edrum ist ein .... edrum :wacko: und zum üben der Koordination und Bewegungsabläufe fürs Schlagzeugspielen (was meiner Meinung nach zumindest in den ersten Jahren das wichtigere beim Üben ist als der Sound, den Sound hab ich dann eh im Proberaum mit der Bääänd) ist es für mich (!) wesentlich besser geeignet als ein iiiihhh-drum :P (und lässt sich in Sekundenschnelle in ein richtiges Schlagzeug "umbauen" btw.) Der Rebound ist im übrigen weder beim edrum noch beim abgedämpften Schlagzeug realistisch, somit fällt auch das Argument des fehlenden/anderen/unechten Feedbacks weg. Das Spielgefühl eines Schlagzeugs hat man nun mal nur beim Schlagzeug.


    Ich gebe dir recht, dass ein Schlagzeuger ein Klangerzeuger ist. Aber dann müsstest du auch gegen das Üben am Ü-pad sein. Für Solodrummer, die immer nur daheim für sich herumklöppeln, mag das stimmen, aber für Banddrummer ist ein Schlagzeug daheim eh nur ein 24/7 verfügbares Übungsgerät. Find ich. Man weiß ja nicht, was Crashgirl mal vorhat.
    Die Frage, ob sie mal in einer Band spielen mag/wird, kann man aber aus heutiger Sicht vermutlich noch nicht wirklich beantworten können, außer sie hat das eh jetzt schon fix vor. ICH dachte ja am Anfang nicht im Traum dran, mal in ner Band zu spielen, das ergab sich eigentlich erst aus den Beobachtungen und Zusprüchen im Forum, und meiner persönlichen Entwicklung. Meine Intention das Erlernen des Schlagzeugspielens zu beginnen war damals ja eine ganz andere :D


    Ich dachte damals ja auch, um diesen (für mich) bitteren Kompromiss ein edrum kaufen zu müssen werd ich wohl nicht rumkommen, und ich hab genau dieselben Fragen/Gedanken wie Crashgirl gehabt, damals. Dank DF und intensiver Recherche hab ich jetzt ein hübsches tolles Wittchen daheim, das ich dann zu Silvester auch 4 Stunden lang während der gröbsten Knallerei daheim laut spielen kann :D (vielleicht würden meine Nachbarn es auch öfter tolerieren, aber mir geht nix ab mit dem abgedämpften (weil eben die Möglichkeit im Proberaum besteht) und ich habs noch nicht riskiert unterm Jahr ungedämpft zu spielen)


    Crashgirl: worauf spielst du denn beim Lehrer? edrum oder Schlagzeug? Falls Schlagzeug, und du mit einem edrum liebäugelst, würd ich ev. mal in einen Musikladen gehen und so ein Ding ausüprobieren (für musst du ja noch nix tolles spielen können), nur damit du mal testen kannst, ob es dir taugen würd. Ich geb zu, ich hab das nicht gemacht, ich hab erst nach über 1 Jahr mal ein edrum ausprobiert, war dann aber noch froher als eh schon, dass ich mir keines zugelegt hab. Für mich persönlich fühlt es sich grauenhaft an. Das ist aber offenbar individuell, sonst würden ja nicht so viele Leute edrum spielen. Ich würds trotzdem ev. mal vorher ausprobieren.


    Da du dich schon entschieden hast, ja 1,8mx1,6m kommt hin.

    nanana, sie hat noch gar nix entschieden, sie beginnt genau wie ich damals grad am unsicher werden :D (ok, ich war noch nicht mal so weit, mich mit dem Kompromiss anzufreunden...)


    wundere mich grad ob jemand, der in einem Forum für Tasteninstrumente nach der Größe eines Yamaha Keyboards fragt die Antwort bekommt er solle sich lieber einen Konzertflügel zulegen, oder ob nur hier so abgedriftet wird.

    berechtigter Einwand auf den ersten Blick. Dennoch glaube ich, dass jemand, der sich ein Keyboard zulegen will, es nicht tut, weil es sein Kompromiss für einen Konzertflügel ist. Beim edrum (behaupte ich jetzt mal aus eigener Beobachtung) ist es doch sehr oft der Fall, dass man sich eben ein edrum zulegt, weil ein Schlagzeug zu laut ist, also ein Kompromiss. Denn eigentlich will man ja Schlagzeug spielen. Ich denke/glaube/behaupte, die wenigsten, die ein E-drum haben, hatten von Anfang an den Wunsch E-drum zu spielen. Dass es gewisse Vorteile hat, will ich hier nicht abstreiten (verschiedene Sounds einstellen und so Spielereien), ich denke aber, dass die meisten gerne auf diese Spielereien verzichten würden, wenn sie die Möglichkeit hätten, ein akustisches/lautes Schlagzeug daheim spielen zu können. Als Zweitgerät ist das wieder was anderes.

    Auch wenn ich die Frage bereuhen werde: warum würdest du es nicht kaufen wollen?


    Haha, jaaaa, mit dieser Frage löst du wohl die zigtausendste Endlosdiskussion A vs E aus ;)


    Den Rest, den ich jetzt noch schreiben wollte, spar ich mir lieber, nachdem wir hier in der E-drum-Abteilung sind :whistling:

    Seh ich ähnlich wie trommla. Mich haben die online Angebote auf YouTube &. Co anfangs förmlich erschlagen und ich war froh einen Lehrer zu haben. Inzwischen bin ich so weit, dass ich einschätzen kann, welche Tutorials mich weiterbringen und welche nicht. Ich schau mir ZUSÄTZLICH zum Unterricht mit Lehrer schon das eine oder andere an, auch Serien (also, wo mehrere Lektionen gibt). Ist halt echt schwierig am Anfang aus der Fülle da was rauszufinden. Aber dafür ist ja eben das Forum gut. Auch wenn es hier komplett unterschiedliche Meinungen gibt. Man liest sich alle durch und findet dann schon quasi den Mittelweg.


    Auch bei Büchern und DVDs gibt’s eine Unzahl an Angeboten, da muss man sich auch mal durchwurschteln. Zb. das als Bibel geltende Stick Control. Ja, das ist gut, aber im Grunde reichen da ein paar wenige Seiten davon, speziell Seite 1, und die gibt’s (optisch anders aufbereitet) nahezu in jedem Lehrbuch.
    Selbst bei den rudiments reichen im Grunde Singles und Doubles, und flams, denn auch ein paradiddle is nix anderes als eine Kombination von Singles und doubles. Sämtliche drags und sonstige fortgeschrittenere Rudiments sind anfangs vollkommen irrelevant.
    Übrigens würd mich mal interessieren, ob hier überhaupt jemand alle 40 (auswendig) kann (diejenigen unter uns, die selbst unterrichten, würd ich da jetzt mal ausnehmen, wobei ich auch wette, dass nicht alle Lehrer alle 40 auswendig wissen/können).


    Summasummarum sieht man hier unter allen Beiträgen schon die Antwort auf deine Eingangsfrage: Schlagzeug lernen ohne Lehrer? Ja, ist möglich, optimaler ist natürlich mit.
    Ob du ohne dranbleiben und genug Motivation aufbringen wirst, ist eine individuelle Frage. Es sollen auch schon Leute aufgehört haben, die MIT Lehrer gelernt haben und es gibt genug autodidakte, die weltberühmt wurden =)