Bin seit ca. 2 Jahren HinterOhr-Geräteträger. Das Anpassen der Korrekturkurven war etwas zeitintensiv, aber die Hörgeräteakustikerinnen waren sehr kooperativ und haben meine zu Hause mittels 32-Kanal EQ selbst erstellten Korrekturkurven anstandslos eingearbeitet.
Ich habe fast den Verdacht, dass ich noch nie so gut gehört habe, wie jetzt mit den Geräten. 
Proben und Spielen geht am besten mit OverEar-Kopfhörern. Aufsetzen und gut is'. Kein lästiges Herausfummeln und Einsetzen der Geräte. Das setzt idealerweise ein mikrofoniertes Set voraus.
In Ausnahmefällen gehen auch reguläre InEar-Hörer statt der Hörgeräte. Dann aber gerne mit Kleinmixer und Höhenanhebung, um meine Hörschwäche wenigstens grob zu kompensieren.
Manchmal trommel ich auch (kurz) alleine akustisch mit Hörgeräten. Bei sehr lauten Pegeln fahren sie die Korrektur/Lautstärke automatisch eeetwas zurück.
Ganz ohne Geräte klingt es dann doch ungewohnt dumpf.
Die Hörgeräte als drahtlose InEar-Lösung zu verwenden haut nicht hin. Erstens wegen Latenz, zweitens klingt es dann doch arg schrill, weil sie halt nur zur Kompensation der Hochtonschwäche eingestellt sind. Mittlere und tiefe Frequenzen erreichen meine Ohren noch direkt (an den Schirmchen vorbei). Selbst Telefonieren macht nicht wirklich Spaß damit.