Beiträge von Mai-Carsten

    Ich hätte hier zwei Fame 12" Snarepads im Angebot.

    Mesh bei beiden noch gut.

    Bei einem fehlt das ganze Innenleben inkl. Piezos.

    Das andere ist noch bedingt funktionsfähig, weil das innen verbaute Plastikplättchen gerissen ist (quasi die Sollbruchstelle dieser Modelle). Rim ohne Einschränkung i.O.


    Interesse? Wie sollen sie den Weg zu dir finden?

    Btw: Deine Suchanzeige hier wäre eher etwas für die Kategorie An- und Verkauf.

    Ich hab' auch mal probiert, das Ride im "Steckplatz" des 2. Toms (was ich nicht gebrauche) auf der 22er Kick zu betreiben. Da streute dann aber immer so ein komisches "Dröhnen" vom Ride ins Mikro der Bassdrum. :|

    Das war nicht so schön und deshalb habe ich mich von so einen Stativ-spar-Aufbau wieder verabschiedet.

    ABER: Beim Tama Club Jam-Set, wo ja serienmäßig extra ein Beckenarm so auf ca. 2 Uhr der 18er Bassdrum sitzt, tritt diese Erscheinung nicht auf.

    Das nur am Rande. ;)

    Als ich vor ein paar Jahren Joe Jackson in Amsterdam gesehen habe, war die Bühne so angerichtet:



    Ich fand und finde das sehr angenehm, weil das Schlagzeug so für mein Empfinden irgendwie gleichberechtigter mit allen anderen wirkt. Traditionell in der Bühnenmitte vermittelt es oft den (optischen) Eindruck, als ob der Drummer DAS zentrale Element der Band wäre.

    Mit der obigen schrägen Aufstellung hat man als Schlagzeuger doch auch einen guten Sichtkontakt zu allen anderen Bandmitgliedern, oder?

    Und der Bandleader, Sänger - wer auch immer als Chef ganz vorne auf der Bühne steht - muss sich auch nicht komplett um 180° drehen, wenn er mit dem Drummer "kommunizieren" möchte.

    Mein erstes eigenes E-Set war das Millenium MPS-150. Das wurde bei mir nicht sehr alt. Danach folgte das Fame DD-one von dem ich nur noch das Rack und die Tompads (sowie BD) nutze -- mit ATV-Modul und Roland Beckenpads. Das Aufrüsten ging munter weiter, bis ich beim Pearl Mimic angekommen bin. Bei Bedarf auch mit EZ Drummer 3.

    Was will uns das sagen? E-Drumming kann Spaß machen, wird aber nie ein akustisches Set vollwertig ersetzen -- egal, wie viel man investiert. Man hat vielfältige Sounds am Start, aber dennoch nicht die gleichem Möglichkeiten und das Feeling (vor allem mit der HiHat) wie beim Akustikset.

    Ohne das Millenium MPS-1000 zu kennen, gehe ich mal davon aus, dass dort Multilayer-Technik verbaut ist -- es erklingt also nicht immer exakt der gleiche Ton beim Schlagen der jeweiligen Pads mit verschiedenen (Laut-)Stärken.

    Ein riesen-Vorteil ist nach meiner Erfahrung nach tatsächlich, dass man elektrisch schnell mal etwas in brauchbarer Qualität aufnehmen kann ohne groß Mikrofone zu installieren.

    Du kannst es mit dem MPS-1000 versuchen. Entweder du bist (durchaus denkbar) wunschlos happy, oder du fragst dich, ob da nicht noch mehr geht. Dann geht das Aufrüsten los.

    In einer Bandprobe würde ich es über eine leistungsfähige Anlage laufen lassen, damit man körperlich auch etwas spürt. Das macht auch etwas aus. Zu leise klingt dann auch irgendwie nicht authentisch.

    Ich kann mir schon vorstellen, dass das im Labor mit einfachen (Sinus-)Tönen recht gut funktioniert. Ich frage mich nur, woher diese aktive Vorhang seine Information bekommt, wie er schwingen soll. Ein einfaches Mikrofon im Raum wird nur behelfsmäßig funktionieren, weil der Schall - je nach Entfernung zur Quelle - ja auch eine gewisse Laufzeit hat.

    Man braucht einfach einen hohen Eingangspegel von den Mainouts am EAD 10. Lautstärkenregler 75% aufgedreht.

    Grundsätzlich würde ich immer einen möglichst hohen Pegel (natürlich ohne Übersteuerungen) zwischen Geräten anstreben. Schon alleine, um Störgeräusche zu minimieren.

    Ich verstehe ja auch besser, wenn jemand laut und deutlich mit mir spricht, als nur Geflüster. :)

    Dann ist wohl die einzige technische Variable die Federspannung am Pedal. Probiere mal aus, diese deutlich zu erhöhen, aber auch weniger stark einzustellen und beobachte, ob sich an dem Problem etwas verändert.

    Ansonsten weiterhin der Tipp, die Trittfläche beim Spielen wirklich nur anzutippen, den Beater also nur mit einem kurzen aber eindeutigen Impuls ins Pad zu "werfen".

    Bei dem von dir abgebildeten Kickpad scheint es kein Meshhead zu geben, an dem man mit der (Fell-)Spannung etwas experimentieren könnte. Ansonsten ist meiner Erfahrung nach am zielführendsten, sich anzugewöhnen, den Beater NICHT im Fell stehen zu lassen, sondern ihn sofort zurück federn zu lassen.

    Interessante Auslegung der "Affäre" um die Preisabsprachen. Immer im Interesse des Kunden. So kann man es auch sehen.

    Was wirklich gelaufen ist, wird wahrscheinlich auch hier nie die Öffentlichkeit erreichen.

    Ich kann deine Bedenken verstehen, ich bin auch ein Mann der Sicherheit. Aber in diesem Fall bin ich ausnahmsweise mal risikofreudig. No Risk, no Fun. =)

    Im Prinzip müssten mindestens dem Keyboarder und dem Mischer mit seinem per Tablet gesteuertem Digitalmixer die gleichen Sorgen plagen. Du bist also nicht alleine.

    Und wenn dein Soundmodul bisher störungsfrei lief, ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass es ausgerechnet beim Gig abschmiert.

    Letztendlich könntest du auch auf dem Weg zum Gig in einen Autounfall verwickelt werden.

    Ich wage es gar nicht erst, die einzelnen Aufnahmen verschiedenen Mikros zuzuweisen. Dafür höre ich viel zu wenig Unterschied raus.


    Aber umso mehr weiß ich jetzt, dass ich mich keinesfalls schlecht dafür fühlen muss, dass die Schlagzeugaufnahmen, die ich [...] mache, komplett mit t.bone Mikros entstehen und nichts "teures" dabei ist. ^^

    Geht mir absolut exakt auf den Punkt genau so. ;)

    Dankeschön für diese eindrucksvolle Demonstration. :) :thumbup:

    wenn du ungeduldig bist und Superior schon installiert hast, guck mal auf den Thread von RE: Erfahrungsbericht Roland VAD706 Flaggschiff - nun auch im Keller / Drumm.er stellt sich vor


    Am Ende steht das A und O! Ultra wichtig für die Spielbarkeit!!!! Ich kann es gar nicht genug betonen...

    Kleiner, (wie immer) freundlich gemeinter Hinweis meinerseits: Wenn du ein eigenes Thema dazu aufmachst, es dann aber wieder in einem anderen weiter führst und auch noch aus einem dritten Thread darauf verweist, wirkt das sehr unstrukturiert.


    ...wenn die ganze VST-e-drum-Hater-Riege sich mal kritisch hinterfragen würde...

    Ich fühle mich nicht angesprochen. Ich habe selbst alles verfügbar (O.K., nur EZD3).


    ...ich für meinen Teil möchte mich gerne in einer Community befinden, die nicht kategorisch sagt, nein, das von dir Empfohlene teste ich erst gar nicht...

    Ich denke, die Mehrheit der sog. VST-e-drum-Hater empfinden es nicht mehr als Empfehlung, sondern als Diktat. Dadurch, dass ihr bei nahezu jedem E-Drum-Thema mit Nachdruck und Vehemenz den Bogen zu VST inkl. Zubehör zieht, wird es anstrengend und berechenbar zugleich. Wir warten alle quasi mit der Popcorntüte schon darauf, dass die alte Leier wieder losgeht. Genauso berechenbar reagiert ihr, wenn man bewusst noch etwas Öl auf's Feuer gießt.


    ...Können sie sich nicht vorstellen, daß es Leute gibt, die sich 'n bißchen mehr auskennen und die es tatsächlich gut mit ihnen meinen?

    Ersteres: ja, doch, selbstverständlich.

    Zweites: Nein, nicht mehr. Diejenigen, die meinen, es gut mit mir zu meinen, sollten meiner Erfahrung nach eher an ihrer eigenen gestörten Selbstwahrnehmung arbeiten.


    Glaubt mir - wir meinen es auch gut mit euch.