suche o. g. - möglichst mit Anzeige.
Ist überhaupt eins notwendig? Spiele ja schon ein wenig und meine, dass es "rund" läuft. 
Welche sind da zu empfehlen?
ich habe selbst über Jahre mit dem vermutlichen Marktführer im Hardware-Bereich, dem Tama RW-105 "trainiert".
Leider muss ich sagen, dass ALLE Hardware-Metronome sehr begrenzt in den Möglichkeiten sind, wenn man sie mit den aktuellen Apps für iOS oder Android vergleicht.
Ich selbst bin sehr überzeugt von Polynome (Link). Es ist unfassbar, wie leistungsfähig diese Apps inzwischen sind: Du kannst sie im Prinzip völlig frei programmieren (z.B. als Timing-Test einzelne Beats, ganze Takte etc. ausfallen lassen, um zu sehen, ob man noch auf der 1 landet);
es lassen sich Polyrhythmen üben (z.B. 5 über 4, 4 über 3 etc.), wobei der 5er z.B. mit Clave-Sound zählt, der 4er mit menschlicher Stimme (one, two, three, four) etc....
Du kannst ewig viele Presets des Herstellers nutzen, diese abwandeln und als eigene Presets abspeichern bzw. selbige komplett selbst erstellen.
Es gehen sogar sehr komplexe Sachen, d.h. 4 Takte im 9/8, dann 3 Takte 3/4, 9 Takte 15/16 etc....
Die Möglichkeiten sind derart komplex, dass ich mich wundere, dass überhaupt noch jemand Hardware-Metronome verwendet...
Polynome ist hier nur eines der Produkte (kostet schlappe 8 Euro!!!) und auch die Konkurrenz ist nicht schlecht.
Voraussetzung ist natürlich, dass Du ein Smartphone hast. Die Lautstärke des Smartphones reicht natürlich nicht, um gegen ein akustisches Schlagzeug anzukommen, aber ich habe es halt per Miniklinke im Mischpult und dann auf die Abhörlautsprecher gelegt. Beim Betrieb mit E-Drums geht man aus dem Smartphone einfach in den Aux-In des Moduls.... und... und... und...
Da heute praktisch jeder ein Smartphone hat, liegen die Kosten also beim Preis der App (wenige Euro/Dollar) und möglicherweise bei einer Smartphone-Halterung, damit man das Ding bequem bedienen kann.
ICH habe mein Tama Hardware-Metronom inzwischen verkauft....
Ganz grundsätzlich halte ich ein Metronom in JEDER Phase des Drummer-Lebens für sinnvoll: Am Anfang geht es vielleicht mehr darum, den Beat zu halten; später möglicherweise mehr um das "Mikrotiming", d.h. das bewusste Spielen vor, auf und hinter dem Beat (analog "in the pocket", treibend, schwer).
Bei "Polynome" schätze ich vor allem, dass ich die polyrythmischen Zählgeschichten wunderbar ins Gefühl bekommen kann, da es mit einem Standard-Metronom sehr schwer ist, z.B. gleichzeitig parallel einen 5er über einen 4er zu legen, ohne dabei ins Schwimmen zu kommen. "Polynome" zählt einem das so schön vor, dass irgenwann beim Mitspielen ein "Gefühl" bleibt, das als Orientierung besser funktioniert als der Kopf...